Musikwerkstatt

Programme für Kinder und Jugendliche

Musikwerkstatt

 

Führungen

nach Absprache

 

Eintritt

Schulklassen und Kindertagesstätten
ab 1,00 € pro Kind zzgl. evtl. Materialgebühren

Kindergeburtstag
20 € + 2 € pro Kind

(Begleitpersonen Eintritt frei)

Kontakt

Tel: + 49 (0) 3443 - 30 28 35

service@schuetzhaus-weissenfels.de

Unsere Musikwerkstatt hält ein vielfältiges, auf alle Altersgruppen und Schulformen abgestimmtes Programm bereit. Sie ist mit Musikinstrumenten, Klangbausteinen, Kostümen und Bastelmaterialien ausgestattet. Die Angebote verstehen sich als Ergänzung zum Besuch der Ausstellung.

Führungen für Schulklassen können in individueller Absprache vereinbart werden.


Im Rahmen der Dauerausstellung geöffnet 10-17 Uhr

Kinderpfad „Kleiner Heinrich“

Hallo, ich bin der kleine Heinrich! Habt ihr Lust, mich näher kennenzulernen? Dann kommt ins Heinrich-Schütz-Haus! Hier könnt ihr auf Entdeckungstour gehen. Insgesamt neun Schatzkästlein warten auf euch. Was darin ist? Wird nicht verraten, ist ’ne Überraschung. Nur soviel: Was zum Spielen, was zum Fühlen, was zum Schauen, was zum Dirigieren, was zum Malen und was zum Streicheln. Na, neugierig geworden? Dann bis bald!








   

Führungen für Kinder und Jugendliche

„Der Kleine Heinrich“
(für Vor- und Grundschüler)
Unter Einbeziehung des Kinderpfades erhalten die Schüler in der interaktiven Führung Informationen rund um den Alltag von Heinrich Schütz sowie dessen Umfeld infolge der Reformation. Der kleine Heinrich zeigt dabei Objekte zum Anfassen und Ausprobieren. 
Dauer: ca. 60 Minuten

„Heinrich Schütz und der Dreißigjährige Krieg“
(für Schüler der Sekundarstufe I)
Das Leben und Wirken von Heinrich Schütz war vom Dreißigjährigen Krieg geprägt, den der Komponist  in voller Länge miterleben musste. Im Mittelpunkt der Führung stehen seine Werke zu politischen Anlässen sowie ausgewählte Werke der Trauer, Glaubenszuversicht und Friedenssehnsucht als Gegenwelt zum Krieg. Die Schüler hören Klangbeispiele und entdecken Äußerungen von Heinrich Schütz in einem seiner Briefe. Zusätzlich erhalten die Schüler ein Arbeitsblatt mit Quizfragen zum Thema.
Dauer: 45 Minuten

„Der Hofkapellmeister“
(für Schüler der Sekundarstufe II)
Die Führung verknüpft die Fächer Musik und Geschichte am Beispiel von Heinrich Schütz. Im Vordergrund stehen dabei die Hofkapelle, die Aufgaben des Hofkapellmeisters, die dynastischen Beziehungen der Höfe und das musikalische Schaffen von Schütz. Die Schüler spüren dem Klang der Hofkapelle an den Audiostationen der großen Instrumentenvitrine nach und betrachten seine Werke in originalen Frühdrucken. Ein Kurzfilm vermittelt einen prägnanten Eindruck von  der Kompositionsweise Heinrich Schütz‘.
Dauer: 45 Minuten

 


 Für Kinder im Vor- und Grundschulalter:

„Wie ein Rubin in feinem Golde leuchtet“ – Malen nach Musik

Ein kostbarer Schatz ist die Musik von Heinrich Schütz.: Sie bringt die guten Gedanken aus der Bibel zum Klingen. So wie Martin Luther seine Werke drucken ließ, tat Heinrich Schütz dasselbe mit seinen Kompositionen. Bei einer Kinderpfad-Führung erfahren die jungen Besucher, was eine Bibel ist und wie zur Schütz-Zeit  Noten gedruckt wurden.  Anschließend gestalten sie nach der Musik von Heinrich Schütz ein Bild. Dabei kommen Kartoffeldruck und verschiedene Mal- und Sprühtechniken zum Einsatz. Das Kleine geistliche Konzert „Wie ein Rubin in feinem Golde leuchtet“ (in der Einspielung mit einem Knabensopran) lädt zum bewussten Hinhören ein und erweckt die Fantasie der Kinder.

 


Meister Jakob und seine musikalischen Freunde – Mitmachtheater und Singspiel

Erzählt und musiziert wird eine Geschichte, bei der die Rolle der Musik im Alltag einer lutherisch geprägten Stadt der Schützzeit erlebbar wird. Die in der Geschichte  vorkommenden Orte und Personen werden bei einer Stadtführung durch Weißenfels vertieft. Einstudierung des Kanons „Meister Jakob“ mit verteilten Rollen.

6-12 Jahre

 



Weihnachtshistorie

Erzählt wird die biblische Weihnachtsgeschichte als Klanggeschichte mit verteilten Rollen –  Hörbeispiele aus der Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz – Gemeinsames Singen und Musizieren von Weihnachtsliedern. 

6-12 Jahre

 



„Hören, sehen, spielen“

Musikinstrumente der Schützzeit: Trio-Instrumentenspiel und Puzzle –  Ausprobieren und Spielen ausgewählter Instrumente – Bau und Gestaltung einfacher Schlaginstrumente.

7-11 Jahre

 


Komponieren wie Meister Schütz

Vom Kopf des Komponisten zur klingenden Aufführung – Noten schreiben und Notendruck  in der Schützzeit – Führung durch die Ausstellung – „Komponieren“ und Gestalten eines Notenblattes mit Federkiel und Tinte.

8-11 Jahre

 



Schützquiz für schlaue Kids

Kurzweilige Entdeckertour zur selbstständigen Erkundung der Ausstellung  – Filmstationen- und Hörbeispiele – interaktive Stationen.

8-14 Jahre

 



Klanggeschichten

Zu musikalisch dargestellten Texten probieren die Kinder die klanglichen Möglichkeiten von Instrumenten aus – Gemeinsames Erleben und Gestalten von Geschichten aus dem Leben von Heinrich Schütz.

5-10 Jahre

 


Führungen

So, 21.05.2017, 15:00 h

Dauer: 1,5 h

max. 25 Personen

Eintritt frei

Internationaler Museumstag

Sonderführung 

„Auf Spurensuche im Schütz-Haus“

Henrike Rucker
Direktorin Heinrich-Schütz-Haus

Die Führung legt ein besonderes  Augenmerk auf die Geschichte des Heinrich-Schütz-Hauses. Dabei  wird  an den hier geborenen Werner Meyer Behr (1902-1976) erinnert, der nach seiner Flucht vor den Nazis als Vizepräsident des Rates der aus Deutschland geflüchteten Juden in London wirkte.


Forschung

Forschung

Zum Download:
Liste ausgewählter Publikationen

 Zu den Aufgaben des Heinrich-Schütz-Hauses gehört die wissenschaftliche Erforschung des Lebens und Werks von Heinrich Schütz sowie der reichen Weißenfelser Musikgeschichte, um diese in Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen besucherbezogen zu präsentieren und zu vermitteln. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Musik am Weißenfelser Fürstenhof und die bürgerliche Musikpflege in Weißenfels, insbesondere an der Stadtkirche St. Marien.
Das Heinrich-Schütz-Haus ist Mitglied des Arbeitskreises Regionale Musikkultur im Landesheimatbund Sachsen-Anhalt, der sich der Erforschung der regionalen Musikgeschichte widmet.

Sammlungen

Sammlungen

 

Schütziana des Museums Weißenfels

Zwischen 1929 und 1935 erwarb das Weißenfelser Museum wertvolle Frühdrucke des Komponisten, insgesamt 28 Stimmbücher aus fünf Schütz-Werken: Auferstehungshistorie (1623), Cantiones sacrae (1625), Kleine geistliche Konzerte, anderer Teil (1639), Geistliche Chormusik (1648) und Symphoniae sacrae, Teil II und III (1647 und 1650). Die Sammlung enthält außerdem die gedruckten Leichenpredigten von Heinrich Schütz (1672) und seinem Bruder Benjamin Schütz (1666), das Dresdner Hofgesangbuch (1694) und das Textbuch zur „Dafne“ in den „Opera poetica“ (1646) von Martin Opitz. Zwei Stimmbücher des Eisenacher Kantors Theodor Schuchardt (um 1660) enthalten handschriftliche Einzelstimmen zu  „Esaia, dem Propheten, das geschach  (Deutsches Sanctus)“ und „Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward“ … / Secunda Pars. „Desselbigen gleichen nahm er auch den Kelch“ (Einsetzungsworte) von Heinrich Schütz.

Nahezu alle Objekte befinden sich in der Dauerausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses.

 

 


Terminvereinbarung Archiv:

Henrike Rucker
Tel. 03443/337062
h.rucker@schuetzhaus-weissenfels.de

 

Zur OPAC-Suche (RISM)
http://opac.rism.info

Musikaliensammlung der ehemaligen Ephoralbibliothek Weißenfels (WFe)

Das Heinrich-Schütz-Haus verwahrt in seinem Archiv die Musikaliensammlung der ehemaligen Ephoralbibliothek Weißenfels (Depositum der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels). Sie enthält 351 handschriftliche Musikalien des 18. bis 19. Jahrhunderts, darunter wertvolle Autographen namhafter Komponisten, zahlreiche Abschriften und anonym überlieferte Werke. Ihr Bestand ist im Internationalen Quellenlexikon der Musik RISM unter der Signatur WFe erfasst und online abrufbar.

Die Sammlung steht Wissenschaftlern in unserem Archiv zu Forschungszwecken nach Terminvereinbarung zur Verfügung.

Das Heinrich-Schütz-Haus veranstaltete 2010, 2012 und 2015 Konzerte mit Wiederaufführungen ausgewählter Werke von Carl Heinrich und Johann Gottlieb Graun, Johann Adam Hiller, Georg Anton Benda, Johann Ernst Bach, Johann Friedrich Doles, Carl Ditters von Dittersdorf, Francesco Gasparini, Carl Hartwig, Johann Gottlieb Naumann und dem Weißenfelser Kantor Johann August Gärtner (1762-1823), auf den ein wesentlicher Teil der Sammlung zurückgeht. Ausführende waren Solisten, das Collegium Vocale Leipzig und die Merseburger Hofmusik unter Leitung von Michael Schönheit. Die Einrichtung der Werke übernahm Dr. Maik Richter. Die Konzerte unter dem Titel „Weißenfelser Musikschatz“ wurden von der Mitteldeutschen Barockmusik e.V. gefördert und von MDR Kultur (2010, 2012) übertragen. Für 2018 ist eine Fortsetzung der Reihe geplant.


Katalog

Mein Lied in meinem Hause

ISBN 978-3942473873
26 x 20 cm
Klappbroschur
160 Seiten
175 Farbabbildungen

Preis: 19,90 €

Katalog zur Ständigen Ausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels

Herausgegeben von Henrike Rucker im Auftrag des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.

 

Der Katalog stellt das Haus und die Themen der Ausstellung auf 160 Seiten, in 5 Kapiteln ausführlich und reich bebildert vor.

Kapitel I führt den Leser in das Weißenfels um 1600 und bettet die Kindheit von Heinrich Schütz in eine umfassende Darstellung der Stadtgeschichte ein. Kapitel II bis IV befassen sich mit dem Hofkapellmeister und Komponisten, seinem Lebensabend in Weißenfels und seinem Nachwirken bis in die Gegenwart.  Kapitel V beschreibt das Baudenkmal Heinrich-Schütz-Haus und stellt die Erkenntnisse der Bauforschung zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Renaissancehauses bei der Sanierung vor.

Zwei Artikel stellen neue Forschungsergebnisse zu Heinrich Schütz gut verständlich vor:  Ausführlich werden die im Haus aufgefundenen autographen Noten- und Textfragmente von Heinrich Schütz beschrieben. Anhand der Patenschaften des Komponisten in den Taufakten der Marienkirche konnte der Weißenfelser Freundeskreis von Heinrich Schütz ermittelt werden.

 

Autoren

Henrike Rucker, Dipl. phil.
Musikwissenschaftlerin
Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses

Dr. Sabine Vogel (†)
Historikerin
Kuratorin der Dauerausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses

Bernd Dombrowski
Diplomrestaurator
Bauforscher und leitender Restaurator bei der Sanierung des Heinrich-Schütz- Hauses

Dr. Otto Klein
Kunstpädagoge, Barockforscher

Dr. Matthias Kirchhoff
Germanist

Dr. Dr. habil. Ann-Katrin Zimmermann
Musikwissenschaftlerin

 

Katalogkonzept und Redaktion: Henrike Rucker
Layout und Satz:  State GbR, Berlin
Gesamtherstellung: Westermann Druck GmbH, Zwickau
© Lehmstedt Verlag, Leipzig, 2014 (für diese Ausgabe)

Im Heinrich-Schütz-Haus, in der Stadtinformation Weißenfels und im Buchhandel erhältlich.