07 • 10 • 2016 -
16 • 10 • 2016
Bad Köstritz • Dresden • Weißenfels • Gera • Zeitz

Heinrich Schütz Musikfest

„vom Besehen der frembden Länder“

Bad Köstritz | Gera | Weißenfels | Zeitz |  Dresden

Veranstalter:  Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e. V. in Kooperation mit dem Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels, der Schütz-Akademie Bad Köstritz e.V. und dem Dresdner Hofmusik e.V.

artist in residence:
L’Arpeggiata
Leitung: Christina Pluhar

Sa 20 Uhr
08 • 10 • 2016
St. Marienkirche

Teatro d’Amore

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Festkonzert des artists in residence:

L’Arpeggiata
Christina Pluhar

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Sa 10 Uhr
08 • 10 • 2016
Treffpunkt: Kloster St. Claren

Wandel-konzert

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Auf den Spuren von Heinrich Schütz durch Weißenfels

 

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Sa 15:30 — 17 Uhr
08 • 10 • 2016
Heinrich-Schütz-Haus

…mein Lied in meinem Hause

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Sonderführung mit Henrike Rucker, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses

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So 17 Uhr
09 • 10 • 2016
Schlosskirche St. Trinitatis Weißenfels

Via regia

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Ensemble Noëma

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Di 12 Uhr
11 • 10 • 2016
St. Marienkirche

Orgelmusik zur Marktzeit

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Tim-Dietrich Meyer an der Ladegast-Orgel

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Mi 19 Uhr
12 • 10 • 2016
Heinrich-Schütz-Haus

Vergangen-heit als Gegenwart

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Gespräch und Lesung

 

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Sa 10 Uhr
15 • 10 • 2016
Fürstenhaus

Das tapfere Schneider-lein

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Puppentheater mit Musik für die ganze Familie – ab 5 Jahren

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Sa 20 Uhr
15 • 10 • 2016
Schlosskirche St. Trinitatis

A Journey to Splendor

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Ensemble Michel Godard

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So 10:15 Uhr
16 • 10 • 2016
St. Marienkirche

Festgottes-dienst

HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

Kammerchor Weißenfels

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Sa 17 Uhr
12 • 11 • 2016
Heinrich-Schütz-Haus

Belvedere im Schütz-Haus

Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar

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So 15 — 20 Uhr
27 • 11 • 2016
Hof des Heinrich-Schütz-Hauses

Höfische Weihnacht

Musik zum Advent und reichlich Speis und Trank

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So 15 Uhr
27 • 11 • 2016
Heinrich-Schütz-Haus

Hänsel und Gretel

Papiertheater für Familien und Kinder ab 5 Jahren

Mehr Informationen
So 16:30 Uhr
27 • 11 • 2016
Heinrich-Schütz-Haus

Hänsel und Gretel

Papiertheater für Familien und Kinder ab 5 Jahren

Mehr Informationen
Sa 17 Uhr
10 • 12 • 2016
Heinrich-Schütz-Haus

Senhora del mundo

Advents- und Weihnachtslieder von der iberischen Halbinsel und aus Südamerika

Al Aurea

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Archiv

Wiederentdeckt

03 • 09 • 2016

Eintritt 12 €, ermäßigt 9 €, Schüler 5 €

Ermäßigung:
Schüler, Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.

Im März 2015 fand der Gambist Thomas Fritzsch in einem Privatarchiv ein vollständiges Druckexemplar aus dem Jahre 1735 mit den 12 FANTAISIES pour la BASSE de VIOLLE, die bislang als verloren galten. In diesem Kompendium der Gambenmusik gießt Telemann ein Füllhorn musikalischer Ideen aus, besticht durch eine erstaunliche Kenntnis der Spielmöglichkeiten des Instrumentes und erweist sich als ein Meister der intimsten kammermusikalischen Form.


Irish Summer

20 • 08 • 2016

Fiddle Folk Family

Stephan Klingner – Violine, Banjo, Mandoline
Simon Klingner – Kontrabass
Felix Klingner – Flöten, Schalmei, Violine
Bettina Klingner – Violine, Brummtopf
Andreas Klingner – Dudelsack, Gesang

Eintritt 7 €, Schüler 5 €

 

Zu unserem Sommerkonzert spielt das bunte Familienensemble Fiddle Folk Family auf und mischt Irish Folk und fetzige deutsche Folksongs, Bluegrass sowie amerikanischen Country zu einer heiteren und musikalisch mitreißenden Bühnenschau.
Irisches Bier und einheimische Leckerbissen runden das Sommerkonzert kulinarisch ab.


Unerhörte Barockmusik

19 • 06 • 2016

La Moresca:

Claudia Hoffmann und Szabolcs Illés – Barockvioline
Petra Burmann – Theorbe
Michaela Hasselt – Cembalo

 

Eintritt:

15 €, ermäßigt 12 €, Schüler 5 €

Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap

Vorverkauf:

Heinrich-Schütz-Haus
Nikolaistr. 13, 06667 Weißenfels, Tel. 03443-302835
info@schuetzhaus-weissenfels.de

Fremdenverkehrsverein „Weißenfelser Land” e.V.
Touristinformation Leipziger Straße 9, 06667 Weißenfels, Tel. 03443-303070
 
Online-Ticketing:

Werke von Johann Jacob Froberger und Matthias Weckmann zu ihrem 400. Geburtstag sowie Georg Philipp Telemann und Christian Friedrich Witt zum 300. Todestag

Eine Veranstaltung im Rahmen des 6. Musikfests Unerhörtes Mitteldeutschland

 


Musicalischer Seelen-Friede

22 • 05 • 2016

Klaus Mertens – Bass
Telemann-Preisträger der Landeshauptstadt Magdeburg 2016

Hamburger Ratsmusik:

Christoph Heidemann – Barockvioline
Gabriele Steinfeld – Barockvioline
Michael Fuerst – Orgel
Ulrich Wedemeier – Theorbe
Simone Eckert – Viola da gamba, musikalische Leitung

Eintritt 15 €, ermäßigt 10 €, Schüler 5 €

Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.

 

Geistliche Konzerte und Sonaten von Johann Philipp Krieger (1649-1725) und Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Gefördert von der Mitteldeutschen Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. sowie den Stadtwerken Weißenfels


…mein Lied in meinem Hause

22 • 05 • 2016

Eintritt frei

Sonderführung zum Internationalen Museumstag

Henrike Rucker
Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses


Heinrich Schütz – Vater der deutschen Musik

21 • 05 • 2016

Eintritt frei

Dokumentarfilm (ARTHAUS 2015)

Ein Film von Jörg Kobel, für den neben internationalen Experten und Städten auch das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels als bedeutender Drehort ins Bild gesetzt wurde.

Der Regisseur über den Film:

„Heinrich Schütz ist der erste deutsche Musiker von Weltrang und prägte in seinen rund 40 Jahren als Hofkapellmeister in Dresden das Musikleben Europas wie kein Zweiter. Obwohl er „Vater unserer modernen Musik“ genannt wurde, geriet er nach seinem Tod lange in Vergessenheit. Sein Werk ist in seiner klaren Schönheit hochaktuell und damit fast schon wieder hypermodern. Der Film macht sich auf die Suche nach dem freudvollen, umtriebigen, kreativen Komponisten, dem Vorreiter der Moderne. Zu Wort kommen von Mitteldeutschland bis Venedig und Kopenhagen internationale Experten und Musiker, wie David Douglas Bryant, Bjarke Moe, Matthias Herrmann, Christina Siegfried, sowie Hans-Christoph Rademann, der die erste Schütz-Gesamteinspielung verantwortet.“

Buch & Regie Jörg Kobel
Kamera Conny Beißler Schnitt Stefan Urlaß
www.barbarossafilm.de

Sie können den Film als DVD auch in unserem Museumsshop erwerben:
DVD 66 Minuten, 16:9,
Verkaufspreis 19,90 €


Museumspfad

21 • 05 • 2016

Eintritt frei

Geführter Spaziergang zu den Weißenfelser Museen und Sehenswürdigkeiten unter Beteili­gung mehrerer Weißenfelser Vereine

Beginn: 18:00 Uhr, Treffpunkt Schloss

Stationen: Schloss – Geleitshaus – Heinrich-Schütz-Haus – Novalishaus – Kloster St. Claren

Gegen 18:30 Uhr begrüßt „Heinrich Schütz“ (alias Dr. Johannes Kreis) die Gäste des Museumspfades vor seinem Haus. Begleitet wird er von den Nymphen und Hirten des Tanzensembles Faux pas und den Musikern der Weißenfelser Hofkapelle, die eine musikalisch-tänzerische Einlage aus Schützens Tragicomedia „Dafne“ vorstellen.

 


Weißenfelser Hausmusik

27 • 04 • 2016

Eintritt frei

 

Trommelworkshop

21 • 04 • 2016

 

„Drumming with friends“
Trommelsession zum Mitmachen
Conny Sommer – Cajon und Schlagwerk
Eintritt frei

10:00 – 19:00 Uhr
Sonderöffnung des Museums

Am 21. April veranstaltet die Initiative „Engagiertes Weißenfels“ anlässlich ihres einjährigen Bestehens ein Fest der Begegnung. Bei einem Straßenfest in der Nikolaistraße wird die neue Sachspendenstelle für Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe zum Heinrich-Schütz-Haus eröffnet.
Wir sind dabei und laden herzlich ein zum gemeinsamen Trommeln für Frieden und Weltoffenheit und freuen uns auf die Begegnung mit Freunden aus Nah und Fern.

http://www.engagiertes-weissenfels.de/
http://www.conny-cajon.com/

Conny Sommer wurde 1963 in Hamburg geboren. Seine musikalische Ausbildung begann mit 9 Jahren und führte über einige Umwege 1979 zur Percussion. Er studierte Musikwissenschaften mit Schwerpunkt Musikethnologie in Hamburg (Abschluss 1994). Während seiner Ausbildungszeit unternahm er mehrere Studienreisen nach Cuba, Puerto Rico, Spanien, Columbien und Guinea.Seit 1989 arbeitet Conny Sommer als Live- und Studiomusiker, Lehrer, Dozent und Autor in den unterschiedlichsten Situationen:

Er arbeitete live oder im Studio:
als Sideman im Flamencobereich u.a. mit: Amparo de Triana, Juan Andres Marin, Manolo Sevilla, Miguel Perez, Miguel Iven, Vivien Baer, Elva y Tomás, Andreas Germek, Radio Tarifa (als Gast) und als Mitglied der Gruppe Matamá im Vorprogramm des Gitarristen Tomatito.
Außerhalb der Flamencoszene u.a. mit: Rolando Villazón, Mehmet Ergin, Nassler& Schneider, Cathrin Pfeiffer, der NDR- Bigband, Dieter-Thomas Kuhn, Chris Jones, Matamá, den Fehlfarben, dem Groove- Chor, den Disco Boys, der Marching- Band Schräg, und dem Comedy- Künstler Jan- Christoph Scheibe.
Bei den Musical- Produktionen „Buddy“ und „König der Löwen“.

Er unterrichtet oder unterrichtete als Dozent:
an der Musikhochschule Hamburg, in den Bereichen Popularmusik und Schulmusik
an der Lola- Rogge Schule für Tanz und tänzerische Gymnastik in Hamburg
am Institut für Lehrerfortbildung in Hamburg
beim Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), Hamburg

Als Autor:
veröffentlichte er 1999 das Lehrbuch für Cajon (Engl. Ausgabe 2001)
Veröffentlichte er 2003 die Lehr- DVD „Cajon“ in Deutsch und Englisch (NTSC- Ausgabe für USA und Japan 2005).
schreibt er einen fortlaufenden Cajon- Workshop für die Fachzeitschrift „Drums&Percussion“


Ohrenschmaus im Schütz-Haus

06 • 04 • 2016

Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Ermäßigung:
Schüler, Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.

Richard Strauss, Mahler, Verdi, Gluck, Boccherini, Mozart – sie alle wurden ergriffen von der Faszination jenes Verführers und Frauenhelden, der über die Jahrhunderte zur großen Identifi­kationsfigur der europäischen Kunst wurde: Rebell, Liebhaber, Verlierer. Komponisten aller Zeiten fanden neue musikalische Ausdrucksmöglichkeiten, die in Mozarts Don Giovanni zweifel­los einen Höhepunkt erreichten. Verschiedenste Aspekte dieser unerschöpflichen Thematik werden in Wort, Bild und Musik anschaulich dargestellt.

Die Reihe “Ohrenschmaus im Schütz-Haus” richtet sich an Musikfreunde sowie kultur- und heimatgeschichtlich interessierte Besucher. Die Vorträge stellen musikgeschichtliche Themen anschaulich und gut verständlich in Wort, Musik und Bild vor. Getränke und kleine Köstlichkeiten können dabei in ungezwungener Atmosphäre genossen werden.


Heinrich Schütz: Die sieben Worte Jesu am Kreuz

25 • 03 • 2016

La Protezione della Musica:

Johanna Jäger – Sopran
Annemarie Hoffmann – Sopran
Klara Schulze – Alt
Simon Carstens – Altus
Gregor Reinhold – Tenor
Anton Haupt – Bass
Luise Prager – Zink
Wiebke Heilmann – Barockvioline
Christine Vogler, Alma Stoye, Alice Stoye – Viola da gamba
Tom Werzner – Orgel, Cembalo
Jeroen Finke – Tenor, musikalische Leitung

 

Eintritt 7 €, Schüler 5 €

Foto: Michael Ehritt | Grassimuseum Dezember 2015

Mit weiteren Werken von Michael Praetorius, Samuel Scheidt und Carl Friedrich Abel

Die Vertonung der „Sieben Worte unseres Erlösers und Seligmachers Jesu Christi“ gehört zu den eindruksvollsten Werken von Heinrich Schütz. Der Komponist verbindet darin die sogenannten letzten Worte Jesu am Kreuz aus den Berichten der vier Evangelisten zu einer ergreifenden Musik über die Ereignisse zur Todesstunde Jesu.

La protezione della Musica“ ist ein von Jeroen Finke gegründetes Vokal- und Instrumentalensemble. Bestehend aus vorwiegend aktuellen und ehemaligen SängernInnen des vertieft-musischen Profils der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg sowie Instrumentalisten, gründete sich das Ensemble in Folge der erfolgreichen Aufführungen der Lesungsmusik „Die sieben Worte Jesu am Kreuz“ im März 2015 im Grassimuseum für Musikinstrumente und der Dresdner Dreikönigskirche. Das Ensemble beschäftigt sich vorwiegend mit Vokalpolyphonie der Renaissance und des Frühbarock, beispielsweise von Schütz, Schein, Scheidt, Gabrieli oder Monteverdi.
Im Februar 2016 wird es eine Zusammenarbeit mit dem renommierten Dirigenten und Schütz-Interpreten Hermann Max geben.

Lassen Sie sich anstecken von der Musizierfreude der jungen Musiker und ihrer Liebe zur Musik von Heinrich Schütz, die uns einfühlsam und bewegend auf Karfreitag einstimmt.

Eine Kooperation mit der Lutherischen Schlosskirchengemeinde Weißenfels
Andacht: Superintendent Thomas Junker


Ohrenschmaus im Schütz-Haus

09 • 03 • 2016

Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Ermäßigung:
Schüler, Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.

Der durch die Kulturwellen des ARD-Hörfunks (u.a. MDR Figaro) bekannt gewordene Musikjournalist, Chor-Experte, Orgelliebhaber und begeisterte Schallplattensammler hat in Klang-Archiven gegraben und interessante Höreindrücke zutage gefördert. Herausgekommen ist ein einmaliges „Panakustikum“, durch das Claus Fischer seine Zuhörer mit Faszination und Begeisterung begleitet.

 

Die Reihe “Ohrenschmaus im Schütz-Haus” richtet sich an Musikfreunde sowie kultur- und heimatgeschichtlich interessierte Besucher. Die Vorträge stellen musikgeschichtliche Themen anschaulich und gut verständlich in Wort, Musik und Bild vor. Getränke und kleine Köstlichkeiten können dabei in ungezwungener Atmosphäre genossen werden.


Belvedere im Schütz-Haus

27 • 02 • 2016

Pablo Fernández González, Sarah Lindenmayer – Violine
Erik Scharwächter – Viola
Catarina Weiland – Violoncello
Henning Stangl – Kontrabass
Jorunn Kumkar, Noah Keucher, Konstantin Rohleder – Blockflöte
Sönke Wieck – Akkordeon

Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €

Kammermusik-Soirée mit Schülerinnen und Schülern des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Werke von Edvard Grieg, Eugène-Auguste Ysaÿe, Sören Sieg u.a.

In der Mitte Deutschlands, im Herzen des Freistaates Thüringen, liegt Europas Kulturhauptstadt von 1999 – Weimar. Wer sich aus dem Tal des Zentrums dieser mittleren Kleinstadt fünf Kilometer in südliche Richtung begibt, erreicht auf den Hügeln der „Eichenleite“ den herrlichen Landschaftspark des Rokoko-Schlosses „Belvedere“ und gleichzeitig den modernen Schul- und Internatskomplex „Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar“. An diesem staatlichen Spezialgymnasium leben und lernen ca. 120 musikalisch besonders begabte Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und dem Ausland. Die nach bestandener Eignungsprüfung professionelle musikalische Ausbildung wird durch Professoren und Lehrbeauftragte der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar erteilt. Neben verstärktem musiktheoretischen und musikgeschichtlichen Unterricht sowie Rhythmik erhalten sie innerhalb des Hochbegabtenzentrums der Weimarer Musikhochschule Instrumentalunterricht, Kammermusik, Orchester, Chor, Komposition, Improvisation und Korrepetition. Bei hohem musikalischen Leistungsanspruch führt das Gymnasium bis zur Allgemeinen Hochschulreife. Eigene Akzente für breite, lebensnahe Allgemeinbildung und harmonische Persönlichkeitsentwicklung setzt das zur Schule gehörende Internat. Absolventen dieser Einrichtung spielen an führenden Positionen in national und international bedeutenden Orchestern oder sind lehrend auch an deutschen Hochschulen tätig. Langjähriger Partner des Musikgymnasiums ist die Deutsche Bank, die 1995 aus Anlass ihres 125-jährigen Jubiläums den Neubau des Schulgebäudes finanziert hat und sich seither in zahlreichen gemeinsamen Projekten für die jungen Musiker aus Weimar engagiert.

 




Heinrich & Heinrich

27 • 01 • 2016

Schauspieler und Sänger Hans-Georg Pachmann

Regie: Stefan Becker

 

Eintritt: 2,00 € (kein freier Kartenverkauf, nur Anmeldung von Schulklassen)

Als der junge Heinrich plötzlich die Chance erhält, Musik zu studieren, kann er sein Glück kaum fassen. Der Landgraf Moritz aus Kassel ermöglicht ihm eine Ausbildung in Gesang, Orgelspiel und Komposition, Dafür freilich muss er seine Heimatstadt Weißenfels verlassen und sich für ein Leben in der Fremde entscheiden. – Und es stellen sich viele Fragen: Wie lebt und arbeitet ein Musiker eigentlich? Wie verbringt er seine Kindheit und Jugend? Wo findet man Arbeit? Kann man denn allein von der Musik leben? 

All diese Fragen beantwortet uns ein treuer, langjähriger Weggefährte Heinrichs: Eine Maus. Nicht irgendeine Maus, nein, eine musikalische Maus! Die wohnte nämlich einst bei unserem Komponisten und erzählt uns mithilfe eines kundigen Musikalienhändlers von seinem Leben…


Mi tango querido

23 • 01 • 2016

Bettina Born – Akkordeon

Wolfram Born – Klavier

 

Eintritt:

12 €, ermäßigt 9 €/ Schüler 5 €

Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.

Eine Liebeserklärung an den Tango

In einem leidenschaftlichen Zwiegespräch von Akkordeon und Piano, ergreifend und sinnlich, spannt das Duo den Bogen vom traditionellen Tango bis zur großen Dramatik der unvergesslichen Kompositionen Astor Piazzollas. Weitere Komponisten sind Osvaldo Pugliese, Anibal Troilo, Ariel Ramirez, Julián Plaza sowie Hermanos Cucaro. Die beiden Künstler führen durch das Konzert und bereichern dieses durch eigene Kompositionen.


Natus est Jesus

05 • 12 • 2015

Capella Thuringia:

Dorothea Wagner – Sopran

Silvia Müller – Blockflöten

Christoph Dittmar – Orgel, Cembalo

 

Eintritt:

12€, erm. 9€/ Schüler 5€

Advents- und Weihnachtsmusik um 1700 aus Italien und Deutschland

Mit Werken von Heinrich Schütz, Michael Praetorius, Dario Castello und Johann Hermann Schein

Die Sopranistin Dorothea Wagner studierte Gesang in Dresden bei Christiane Junghanns. Ihre künstlerische Tätigkeit konzentriert sich vor allem auf die Musik der Renaissance, des Barock, der Klassik und der Moderne. Die Sopranistin arbeitet neben ihrer solistischen Tätigkeit auch oft mit Ensembles zusammen, so singt sie derzeit mit AuditivVokal Dresden, der Schola Stralsundensis und der Schola cantorum nürnberg und war als Gast u.a. bei den Leipziger Ensembles Calmus und amarcord zu hören. Auch mit der Lauttencompagney Berlin, der Capella Sagittariana Dresden und der Freiberger Dom Music verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit. Zahlreiche Konzertreisen führten die junge Sängerin dabei auf Festivals im In- und Ausland, u.a. den MDR Musiksommer, Musica Sacra Maastricht, die Residenzwoche München, das Festival Internatiol Echternach und die Kuressaare Chamber Music Days. Aufnahmen für CD und Rundfunk belegen ihr künstlerisches Wirken. 


Höfische Weihnacht

29 • 11 • 2015

Eintritt frei

Musik zum Advent und reichlich „Speis und Trank“ in den Höfen der Weißenfelser Altstadt, Kinderbasteln in der Musikwerkstatt des Heinrich-Schütz-Hauses

 


„L’arpa di Parthenope“

07 • 11 • 2015

Eintritt:

12 €, ermäßigt 9 €/ Schüler 5 €

Margret Köll – Barockharfe

Mit Werken spanischer und italienischer Meister des Barock, darunter Girolamo Frescobaldi, Paolo Quagliati, Antonio de Cabezón, Lucas Ruiz de Ribayaz u.a.

„L´Arpa doppia a tre registri“ – die dreireihige Harfe erlebte ihre italienische Hochblüte in Neapel am Übergang von der Renaissance zum Barock, als die Stadt unter 200 jähriger spanischer Herrschaft stand. Zum einen gab es die Vision der exzentrischen Musik mit rasend schnellen harmonischen Modulationen und den unendlich scheinenden Takten, mit wilder rhythmischer Gestik, die man mathematisch kaum nachvollziehen kann, zum anderen gab es auch die volksnahen Tänze, oft von Liedern inspiriert, welche die Harfenisten für ihr Instrument adaptierten. Musik voll von Affekten und Gesten, manchmal langsam, um über die Beziehung von Konsonanzen und Dissonanzen zu sinnieren, manchmal so schnell wie ein Blitz, um harmonische Phrasen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ein Segelturn auf der Tripelharfe, zwischen der Hochburg der Exzentrik Neapel und dem spanischen Imperium, um die Sirene Parthenope zu begleiten, die der Stadt ihren ursprünglichen Namen gab.

Margret Köll erhielt ihre erste Ausbildung an Klavier und Harfe am Konservatorium der Stadt Innsbruck. Das Studium der Konzertharfe begann sie am Mozarteum in Innsbruck bei Nicoletta Alberti, setzte es bei Dr. Ruth Inglefield in Baltimore fort, um schliesslich an der Hochschule für Musik in München in der Klasse von Prof. Helga Storck mit einem pädagogischen und künstlerischen Diplom abzuschliessen. Historische Harfe studierte sie bei Andrew Lawrence-King und bei Mara Galassi, an der “Accademia Internazionale della Musica” in Mailand. 2003 – 2006 Lehrauftrag “Basso Continuospiel für Harfenisten” an der Hochschule für Musik in München. Preisträgerin des Jakob – Stainer – Preis 2008, Austria. Margret Köll konnte sich auch in diversen Ensembles sowohl als Solistin als auch als Continuospielerin profilieren: Il Giardino Armonico (Giovanni Antonini), Europa Galante (Fabio Biondi), Imaginarium (Enrico Onofri), Bayrische Staatsoper (Ivor Bolton), Balthasar-Neumann-Ensemble (Thomas Hengelbrock), Akademie für Alte Musik Berlin (Marcus Creed), Collegium Vocale Gent (Attilio Cremonesi), mit La Scintilla und Cecilia Bartoli Promotiontour der CD “Maria Malibran” in ganz Europa. 2009 Engagement an der Mailänder Scala für Händels “Alcina”.


Abschlusskonzert

11 • 10 • 2015

Helene Grass, Rezitation

RIAS Kammerchor

Capella de la Torre
Leitung: Katharina Bäuml

Leitung: Mathieu Romano

16.00 Uhr, Heinrich-Schütz-Haus: Einführung zum Konzert – Henrike Rucker und Bernhard Heß im Gespräch

Karten: 25,- € | 19,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de

Das Treffen in Telgte oder Dient die Poeterey der Poesie?

Wenn mit Bezug auf dieses außergewöhnliche Programm von „einer literarisch-musikalischen Sternstunde“ (Bernhard Schrammek, rbb kulturradio) gesprochen wurde, so können wir uns umso mehr auf ein fulminantes Finale 2015 freuen: Der RIAS Kammerchor, die Capella de la Torre und Helene Grass, Schauspielerin und Tochter des Literaturnobelpreisträgers, spüren den zu Musik gewordenen Verbindungen zwischen Komponisten und Poeten der Schütz-Zeit nach. 

Dieser Erkundung liegen Auszüge aus der berühmten Erzählung Das Treffen in Telgte oder Dient die Poeterey der Musik? von Günter Grass zugrunde, die sich mit der Musik von Praetorius, Crüger, Schütz, Scheidt und Monteverdi auf wunderbare Weise verknüpft. Die im Wechsel mit dem Gelesenen erklingenden Kompositionen nehmen in mehrfacher Weise Bezug auf den Text, reflektierend, bestätigend oder kontrastierend, aber immer mit ihm verwoben.
Grass recherchierte sorgfältig und portraitierte geradezu liebevoll die Protagonisten seiner Erzählung. Und er beschert ganz nebenbei einen Disput, der sich zwischen Heinrich Schütz und Paul Gerhardt entspinnt. Auch wenn dieser historisch nicht belegt ist, genügt ein wenig Fantasie, um sich die Kontroverse vor Augen zu führen. Es ist der Streit zweier frommer Protestanten, denen das Lob Gottes über allem steht, wenngleich ihre jeweiligen Positionen verschiedener nicht sein könnten.




Festkonzert

10 • 10 • 2015

Cappella Sagittariana Dresden:

Heidi-Maria Taubert, Sopran
Maria Skiba, Sopran
David Erler, Altus
Tobias Hunger, Tenor
Michael Schaffrath, Bariton
Tobais Berndt, Bass

Friederike Otto und Anna Schall, Zink
Sebastian Krause, Posaune
Ercole Nisini, Posaune
Frank van Nooy, Posaune
Stefan Maass, Theorbe
Johanna Seitz, Harfe
Benjamin Dreßler, Violone
Sebastian Knebel, Orgel

Leitung: Norbert Schuster

Das Konzert findet in Verbindung mit dem Ausstellungsprojekt zum „Hohelied Salomonis“ der Galerie BRAND-SANIERUNG Weißenfels statt.

Karten: 19,- € | 14,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €

 

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de

Im Garten der Liebe

Vertonungen von Texten aus dem Canticum canticorum – dem Hohelied Salomos

Mit Werken von Heinrich Schütz, Melchior Franck, Andreas Hammerschmidt, Christoph Demantius u.a.

Der Mund wie köstlicher Wein, pralle rote Granatäpfel, Zähne wie Milch, Brüste wie Trauben – die Liebenden im Hohelied ergießen sich geradezu in bildhaften Beschreibungen der Schönheit des anderen. Erotik in der Bibel? Bis heute sind sich Religionswissenschaftler uneinig in ihrer Interpretation dieser Verse des großen weisen Königs Salomo im Alten Testament. Vielleicht ist es gerade diese Zweideutigkeit, die Komponisten wie Heinrich Schütz oder Melchior Franck zu ihrer Musik inspiriert hat.


Wundervogel

10 • 10 • 2015

Christine Marx, Schauspiel

Capella de la Torre:
Hildegard Wippermann, Pommer und Flöte
Falko Munkwitz, Posaune
Annette Hils, Bassdulzian und Flöte
Peter A. Bauer, Percussion
Johannes Vogt, Laute
Leitung und Schalmei: Katharina Bäuml

Karten: 8,- € | Junior!: 5,- €

 

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de

Familienkonzert

Karneval der Tiere anno 1607 – eine musikalisch-tierische Geschichte
für Kinder von 5 bis 10 Jahren 

Mit der Capella de la Torre können sich Kleine und Große in das Reich der Tiere und Fabelwesen begeben – erzählt wird die Geschichte des Phönix. Dieser sagenumwobene Vogel macht sich auf eine Reise durch Europa, wo ihm immer neue Tiere begegnen, die ihm von ihrer Sicht der Dinge berichten und ihm ihre Musik vorsingen. Ob er sich all das merken kann? Muss man Musik aufschreiben, um sie nicht zu vergessen? Und wenn ja, wie ist das möglich? Mit Schalmei, Pommer, Posaune, Dulzian und zusammen mit einer Schauspielerin werden nicht nur die Instrumente, sondern auch Geschichten und Bräuche fremder Länder nahegebracht und erklärt. Und von wegen „bei dieser alten Musik muss man immer still sitzen“! Mitmachen, Dazwischen-Quatschen und Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht.


Ich bin eine rufende Stimme

10 • 10 • 2015

Eintritt frei

Filmvorführung

Heinrich Schütz zum 400. Geburtstag

Dokumentarfilm zum Bach-Händel-Schütz-Gedenkjahr
DEFA Studio für Dokumentarfilme, Gruppe Effekt, 1985,
Fernsehen der DDR | Darsteller: Peter Pauli | Buch: Andrea Klonower,
Thomas Kuschel | Regie: Thomas Kuschel | Kamera: Peter Milinski
Produktion: Ulrich Möller


Bei Schütz zuhause

10 • 10 • 2015

Eintritt frei

Gesprächsrunde

Henrike Rucker, Direktorin des Schütz-Hauses, im Gespräch
mit Landrat Götz Ulrich, OB Robby Risch und weiteren
Gästen aus Kultur und Denkmalpflege

Moderation: Dr. des. Dominik von Roth, Heinrich-Schütz-Haus

Das schon dem Verfall preisgegebene Weißenfelser Wohnhaus von Heinrich Schütz wurde 1985 zum ersten Mal saniert und als Museum eingerichtet. Seit dem Umbau und der Neueinrichtung im Jahr 2012 zählt der ehemalige Alterssitz des Komponisten zu den modernsten Musikermuseen Deutschlands. Doch wie kann es gelingen, das Haus langfristig als Begegnungsstätte für Musikfreunde aus der ganzen Welt zu etablieren? Darüber möchten wir mit Akteuren und Wegbegleitern aus Vergangenheit und Gegenwart sprechen. 

[Im Anschluss wird ab 16 Uhr der DEFA-Dokumentarfilm über Heinrich Schütz „Ich bin eine rufende Stimme“ von 1985 gezeigt.]


Wandelkonzert

10 • 10 • 2015

„Heinrich Schütz“, Dr. Johannes Kreis
„Kleiner Heinrich“, Tilman Mendrok
Vokalensemble Weißenfels
Volkschor Langendorf
Chor der St. Elisabtehgemeinde
Gospelchor und Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde
Weißenfelser Stadtmusikanten
Tanzensemble Faux pas

Eintritt frei

Jährlich zum Wandelkonzert führt „Heinrich Schütz“ alias Dr. Johannes Kreis die Gäste des Heinrich Schütz Musikfests durch die Weißenfelser Innenstadt. Vom Kloster über den  „Goldenen Ring“,  die Marienkirche, die alte Stadtschule und das benachbarte Kantorenhaus führt der Weg zu seinem ehemaligen Wohnhaus, das in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen als Museum feiert. Weißenfelser Chöre, Musiker und Tänzer begleiten den Komponisten, der durch das musikalische Programm führt. In einer Pantomime ist der „kleine Heinrich“ als ein echtes Weißenfelser Kind zu erleben.


Festtag zum 30-jährigen Bestehen des Heinrich-Schütz-Hauses

10 • 10 • 2015

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de
Tel. (03443) 30 30 70

10:00 h, Treffpunkt Kloster St. Claren
WANDELKONZERT
mit „Heinrich Schütz “ (alias Dr. Johannes Kreis) und Weißenfelser Ensemble
Eintritt frei

15:00 h, Heinrich-Schütz-Haus
BEI SCHÜTZ ZUHAUSE
Gesprächsrunde zur Geschichte und Perspektive des Heinrich-Schütz-Hauses
Henrike Rucker, Direktorin des Schütz-Hauses, im Gesprächmit Landrat Götz Ulrich, OB Robby Risch und weiteren Gästen aus Kultur und Denkmalpflege
Eintritt frei

16:00 h, Heinrich-Schütz-Haus
ICH BIN EINE RUFENDE STIMME
Filmvorführung
Heinrich Schütz zum 400. Geburtstag
DEFA-Dokumentarfilm zum Bach-Händel-Schütz-Gedenkjahr 1985

16:30 h, Festsaal des Fürstenhauses
WUNDERVOGEL
Karneval der Tiere anno 1607
Eine musikalisch-tierische Geschichte für Kinder von 5-10 Jahren und natürlich die ganze Familie
Christine Marx, Schauspiel
Capella de la Torre:
Birgit Bahr (Pommer), Detlef Reimers (Posaune),
Annette Hils (Dulzian), N.N. (Laute),
Katharina Bäuml (Leitung, Schalmei
Eintritt 8 €, Kinder 5 €

19:30 h, St. Marienkirche
FESTKONZERT
Im Garten der Liebe
Vertonungen von Texten aus dem Hohelied Salomos
mit Werken von Heinrich Schütz, Melchior Franck, Andreas Hammerschmidt, Christoph Demantius u.a.
Cappella Sagittariana Dresden
Norbert Schuster, musikalische Leitung und Violone
Eintritt 5 € bis 19 €


Zum 430. Geburtstag von Heinrich Schütz

08 • 10 • 2015

Christian Steyer, Lesung
Magnus Andersson, Laute

Karten: 12,- € | Junior!: 5,- €

 

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

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Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
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Markt 1 | 06667 Weißenfels
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„ruhm von jugendt auff“

Lesung aus Briefen von Heinrich Schütz mit Lautenmusik des 16. und 17. Jahrhunderts

Christian Steyer ist ein Multitalent. Er spielt, spricht, komponiert, singt. Mit seiner faszinierenden Stimme hat er nicht nur das Leben von „Elefant, Tiger & Co.“ begleitet, sondern auch den „Heinrich Schütz“ für das 2012 wieder¬eröffnete Musikermuseum in Weißenfels gesprochen. Er liest – und man kann ihn diesmal leibhaftig vor Augen haben – aus originalen Texten Heinrich Schütz‘. Begleitet wird er vom bemerkenswerten Lautenisten Magnus Andersson. Der in Schweden geborene Musiker studierte in Stockholm bei Sven Aberg und in Bloomington (USA) bei Prof. Nigel North, ist als Solist, Kammermusiker und Basso-Continuo-Spezialist international unterwegs und lebt seit 2011 in Berlin. – Der Jubilar des Tages hätte sicher nichts gegen ein solches „Geburtstagsständchen“!


Orgelmusik zur Marktzeit

06 • 10 • 2015

Thomas Piontek an der Ladegastorgel

Eintritt frei

Die Orgelmusik zur Marktzeit ist ein wunderbares Angebot, dreißig Minuten innezuhalten und den Orgelklängen der berühmten Ladegastorgel zu ­lauschen.

 


Sonderöffnung

05 • 10 • 2015

Eintritt 4,00 EUR

an der Museumskasse

Sonderführung

… mein Lied in meinem Hause

mit Henrike Rucker, Direktorin Heinrich-Schütz-Haus


Festgottesdienst

04 • 10 • 2015

Eintritt frei

Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels

Musikalische Leitung: Thomas Piontek

Predigt: Pfarrer Martin Schmelzer


Siehe, meine Freundin, du bist schön

03 • 10 • 2015

Singer Pur:
Claudia Reinhard, Sopran
Klaus Wenk, Tenor 
Markus Zapp, Tenor 
Manuel Warwitz, Tenor
Reiner Schneider-Waterberg, Bariton 
Marcus Schmidl, Bass

Das Konzert findet im Zusammenhang mit dem begleitenden Ausstellungsprojekt 
zum „Hohelied“ der Galerie BRAND-SANIERUNG Weißenfels statt.

Karten: 19,- € | 14,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €

 

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de
Tel. (03443) 30 30 70

Alte und neue Vertonungen des Hoheliedes von Dominique Phinot, Ivan Moody, Guillaume Dufay, John Dunstable, Joanne Metcalf, Heinrich Schütz, Wilhelm Keller u.a.

Die zärtlichen Dialoge zwischen Braut und Bräutigam, die uns im alttestamentlichen Hohelied überliefert sind, wurden bereits im frühesten Christentum als Allegorie für das Verhältnis Gottes zum Volk Israel (bzw. der Kirche) interpretiert. Als gregorianische Antiphonen zu den verschiedenen Marienfesten fanden sie Eingang in zahllose geistliche Kompositionen des Spätmittelalters und der Renaissance, und auch Komponisten unserer Tage lassen sich immer wieder von der bilderreichen Sprache dieser Dichtung inspirieren. Die Interpretationen des „derzeit führenden deutschsprachigen Vokalensembles“ (Rheinische Post) dürften gerade mit diesen sinnlich-sensiblen Vertonungen begeistern und anrühren.


Das Hohelied Salomonis

03 • 10 • 2015

Vernissage

3. Oktober, 14:30 Uhr
Vortrag: Dr. Gerhard Begrich 
Musik: Nora Thiele, Percussion

Eine Ausstellung des Kunst- und Kulturprojektes BRAND-SANIERUNG e.V.

Eintritt frei

Weitere Termine:

1. November 2015: Midisage
Lesung Thomas Zieler und An Kuohn
Präsentation des Katalogs zur Ausstellung

21. November 2015, 19.30 Uhr: Finissage
Lesung: Erotische Gedichte und Geschichten,
ausgewählt und vorgestellt von Jens-Fietje Dwars

http://www.brand-sanierung.de/

Ausstellung vom 3. Oktober bis 22. November 2015
Kunst- und Kulturprojekt BRAND-SANIERUNG e.V.
Novalissstraße 13

Helena Rytkönen – Malerei | Ulrich Barnickel – Metallplastik
Peter Rogge – Grafik | Lisa Trefzer – Keramische Wandbilder
 
Christina Simon – Kuratorin und Farblinolschnitt

„Deine Lippen sind wie eine scharlachfarbene Schnur, und dein Mund ist lieblich. Deine Schläfen sind hinter deinem Schleier wie eine Scheibe vom Granatapfel …“ – Für Goethe war es das „schönste Liebesgedicht der Welt“, zugleich ist es seit tausenden von Jahren Inspirationsquelle für Künstler aller Sparten. Immer wieder neu befragt, gaben und geben Musiker, Dichter oder Maler ihre Antwort darauf und legen Exegeten den Text neu aus. Und doch bleibt die zentrale Botschaft stets die, dass der Mensch lieben kann und geliebt wird, um Mensch zu sein und Mensch zu bleiben. – Im Spannungsbogen von moderner Bildender Kunst und Musik aus alten und neuen Zeiten steht das Hohelied als Thema mitten im konzeptionellen Schwerpunkt des diesjährigen Musikfests mit Ausstellung und Konzerten.

Es ist faszinierend zu erleben, welche kreativen Energien kulturelle Botschaften aus den Tiefen der Kulturgeschichte bei zeitgenössischen bildenden Künstlern freisetzen. Die Ausstellung Das Hohelied Solomonis führt dies eindrucksvoll vor Augen, wenn Malerei, Plastik, Grafik, Keramik und Linolschnitt auf den biblisch-erotischen Versen und der Verto-nung des Frühbarock basieren.

 


Festkonzert

02 • 10 • 2015

Miriam Bothe, Kunsthistorikerin

Rheinische Kantorei:
Verena Gropper, Sopran
Magdalena Podkoscielna, Sopran
Marie Luise Werneburg, Sopran
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Kretzschmar, Alt
David Erler, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Georg Poplutz, Tenor 
Christos Pelekanos, Bass
Georg Streuber, Bass

Continuo-Gruppe Das Kleine Konzert:
Michael Freimuth, Chitarrone und Theorbe
Christoph Lehmann, Orgel und Cembalo
Johanna Seitz, Harfe
Hartwig Groth, Violone

Leitung: Hermann Max

18.30 Uhr, Heinrich-Schütz-Haus: Einführung zum Konzert – Gespräch mit Miriam Bothe und Hermann Max

In Zusammenarbeit mit dem 24. Festival Alte Musik Knechtsteden

Karten: 25,- € | 19,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de
Tel. (03443) 30 30 70

Werke von Heinrich Schütz, Adriano Banchieri, Anton Colander, Claudio Monteverdi, Johann Hermann Schein u.a.

Projizierte Bilder u.a. von Frans van Mieris, Jan David de Heem , Jan Vermeer, Simon Luttichuys

Im Jahrhundert von Schütz und Monteverdi komponierte man als Handwerker. Komponisten hatten ein Arsenal von „Werkzeugen“ zur Verfügung. Musikalisch-rhetorische Figuren kamen aus dem Lehrgebäude der Rhetorik: Wortwiederholungen, plötzliche Pausen, Stottern und vieles mehr wurde genutzt und half, die Vokabeln der Komponisten-Fantasie sprudeln und
Ideen für Motive, Themen, Stil, Form und – Bilder – finden zu lassen. 
Das von der Dresdner Kunsthistorikerin Miriam Bothe moderierte Konzert führt farbige Klang-Bilder und gemalte Bilder vor Ohren und Augen und spürt dabei ihren verborgenen Wirklichkeiten nach.

Hermann Max ist einer der führenden Köpfe der Erforschung, Interpretation und Vermittlung der Musik des Barock. Zusammen mit seinen gefeierten Ensembles Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert hat er unzählige Werke des 17. und 18. Jahrhunderts dem Vergessen entrissen und in exemplarischen Interpretationen aufgeführt. Und mehr noch: Seine beharrliche und akribische Forschungsarbeit hat so manches scheinbar altbekannte Werk in neuem, aufsehener-regendem Licht erscheinen lassen. Grund genug, Hermann Max in das Zentrum unserer diesjährigen Festivalplanung zu stellen und das HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST mit seinem Denken, Forschen und Musizieren zu bereichern.




Ohrenschmaus im Schütz-Haus

16 • 09 • 2015

Eintritt 5€, ermäßigt 3€

Der Weißenfelser Freundeskreis von Heinrich Schütz

Obwohl Heinrich Schütz auf Grund seiner Verpflichtung als kursächsischer Hofkapellmeister sein Leben überwiegend in Dresden verbrachte, besuchte er immer wieder Weißenfels. Die kleine Stadt an der Saale, in der seine Eltern und Geschwister lebten und er seine Kindheit verbracht hatte, zog ihn so magisch an, dass er hier sogar ein schönes Haus als Altersitz erwarb, in dem er seine großartigen Alterswerke schuf. Bisher war wenig bekannt, dass er in Weißenfels auch bis ins hohe Alter zahlreiche Taufpatenschaften bei angesehenen Bürgern der Stadt übernommen hatte, die seinen Freundeskreis charakterisieren. Die von Otto Klein für das 2012 neueröffnete Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels recherchierten Patenschaften kennzeichnen gleichzeitig konkrete Termine der Anwesenheit des großen Barockmusikers in der Stadt.

Otto Klein wird über seine Recherchen und den illustren Personenkreis referieren.

Otto Klein
geboren 1939 in Tschemtschelly/Bessarabien. Studium der Grundschulpädagogik in Weißenfels (Staatsexamen 1964) und Pädagogik, Kunsterziehung/Kunstgeschichte in Erfurt (Diplom 1971). Lehrer in Weißenfels (bis 1974). Promotion in Potsdam (1985). Dozent am Institut für Lehrerbildung Weißenfels (1974-91) und an der Uni Halle-Wittenberg (1992-2002). 2002 emeritiert. Zahlreiche Vorträge und Publikationen zur Kultur- und Heimatgeschichte der Stadt Weißenfels und des Herzogtums Sachsen-Weißenfels.



Sommerkonzert mit spanischer Musik

05 • 09 • 2015

 

Die Musik des Trios basiert auf den Kompositionen des virtuosen Konzertgitarristen Miguel Iven, rhythmisch grundiert von der vielseitigen Multikulti-Percussion Conny Sommers. Darüber hinaus sorgt der Leipziger „Teufelsgeiger“ Sebastian Ude für die Verbindung zur europäischen Klassik. Stilistisch bewegt sich die Musik des Trios zwischen traditionellen Elementen des ureigentlichen Flamencos (Cante Jondo), jazzigen Einflüssen und konzertanten Stilisierungen in der Tradition europäischer Kunstmusik.


Unerhörte Gambenklänge

27 • 06 • 2015

Karten zu 15 € / ermäßigt 12 €
an der Abendkasse

 

Vorverkauf:

Heinrich-Schütz-Haus
Nikolaistr. 13, 06667 Weißenfels, Tel. 03443-302835
info@schuetzhaus-weissenfels.de

Fremdenverkehrsverein „Weißenfelser Land“ e.V.
Touristinformation Leipziger Straße 9, 06667 Weißenfels, Tel. 03443-303070
 
Online-Ticketing:
 

Das Musifest „Unerhörtes Mitteldeutschland“ wird vom Verein „Straße der Musik“ e.V. veranstaltet und lädt dazu ein, die Vielfalt und Einzigartigkeit unserer mitteldeutschen Musiklandschaft neu zu entdecken. Der in Freyburg/Unstrut lebende Gambist Thomas Fritzsch ist ständig auf der Suche nach selten gespielten oder unentdeckten Gambenwerken und wurde bei mitteldeutschen Komponisten des 17. und 18. Jahrhundert fündig: Für das Heinrich-Schütz-Haus hat er ein Programm mit Werken von Carl Friedrich Abel, Georg Philipp Telemann, Ernst Christian Hesse, Johann Friedrich Ruhe und dem ehemaligen Weißenfelser Hofgambisten Conrad Höffler zusammengestellt. Begleitet wird Thomas Fritzsch von dem renommierten Cembalisten Armin Thalheim.

Thomas Fritzsch zählt zu den weltweit renommierten und gefeierten Gambisten. Robert Marshall lobte ihn als den „Casals der Gambe“. Mit Leidenschaft und brillantem historischen Wissen sucht und entdeckt Fritzsch verschollene und vergessene Werke der Gambenliteratur. Zu den spektakulärsten Funden zählen dabei Carl Friedrich Abels 2nd Pembroke Collection und Sonaten Johann Christian Bachs, die er erstaufführte, edierte und in Weltersteinspielungen vorlegte. In Würdigung seines weltweit ausstrahlenden Engagements für Bach und Abel wurde Fritzsch im November 2014 zum Kulturbotschafter der Stadt Köthen ernannt. Fritzsch spielt eine Viola da gamba von Johann Casper Göbler aus dem Jahre 1784 und die Viola da gamba Lady Amber aus dem Jahre 1774.

Armin Thalheim wurde in Kamenz/Sachsen geboren. Studien der Kirchenmusik erfolgten in Dresden und Leipzig. Als gefragter Orgel- und Cembalosolist, Kammermusikpatner und Continuospieler verschiedener Kammerorchester ist er seit 1972 weltweit unterwegs. Zudem betätigt er sich als Dozent für improvisierte Musik in Berlin, Leipzig und Dresden. Er ist Autor diverser Aufsätze in Fachzeitschriften und Komponist für Lieder, Orgel- und Instrumentalmusik. Über 20 CD-Einspielungen dokumentieren sein umfangreiches Repertoire.



Ohrenschmaus im Schütz-Haus

17 • 06 • 2015

Eintritt 5€, ermäßigt 3€

Bei seinen Zeitgenossen war Johann Friedrich Fasch (1688-1758) als der „berühmte […] Herr […] Capellmeister […] Fasch zu Zerbst“ (Fr. W. Marpurg, Historisch=Kritische Beyträge zur Aufnahme der Musik, Bd. 2, Berlin 1756), hoch angesehen.
In seiner Kindheit sang Fasch als  Kapellknabe in der Hofkapelle zu Weißenfels, wo sein musikalisches Talent vom dort wirkenden Kapellmeister Johann Philipp Krieger gefördert wurde. 1722 trat Fasch sein Amt als Hofkapellmeister in Anhalt-Zerbst an. In jener kleinen Residenzstadt  wirkte er bis zu seinem Tod 1758 und führte die Zerbster Hofkapelle zu einem hervorragenden Ruf. Der Vortrag zu Leben und Wirken des Komponisten wird durch Bilder und Klangbeispiele illustriert.



Museumsnacht

06 • 06 • 2015

Eintritt frei

 


Aus dem Weißenfelser Musikschatz

24 • 05 • 2015

Eintritt 20€, ermäßigt 15€/ Schüler 5€

18.15 Uhr: Konzerteinführung mit Henrike Rucker, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses, und dem Musikwissenschaftler Maik Richter im Heinrich-Schütz-Haus (Eintritt frei)

 

Vorverkauf:

Heinrich-Schütz-Haus
Nikolaistr. 13, 06667 Weißenfels

Tel. 03443 – 302835

info@schuetzhaus-weissenfels.de

 

Die Konzertkasse öffnet 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Kooperation des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V. mit der Stadt Merseburg

Eine weitere Aufführung findet am 31. Mai 2015 ab 19:00 h im Dom zu Merseburg im Rahmen der Merseburger DomMusik statt.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.
Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt
Evangelische Kirchgemeinde Weißenfels
Evangelischer Kirchenkreis Merseburg
MIBRAG Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbh
Stiftung Zukunft Spergau
Stadtwerke Weißenfels
Landkreis Saalekreis
Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH
Honymus Stiftung Halle-Merseburg

Beim Abschlusskonzert der 14. Weißenfelser Musikwoche wird unter der Leitung des Gewandhaus-Organisten Michael Schönheit ein wahrhaftiger Musikschatz in der Weißenfelser St. Marienkirche zur Aufführung gebracht, der bislang nahezu in Vergessenheit geraten war. Darunter wird u.a. eine erstmalige Wiederaufführung einer Messe von Francesco Gasparini sein, die jedoch nicht im Original, sondern in der Bearbeitung von keinem Geringeren als Johann Sebastian Bach erklingen wird, als dessen Handschrift die in Weißenfels aufgefundene Abschrift identifiziert werden konnte. Zum 300. Geburtstag des Bach-Schülers Johann Friedrich Doles werden neben drei seiner Werke auch Kompositionen von Carl Hartwig und Carl Ludwig Traugott Gläser zu hören sein.

Das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels verwahrt in seinem Archiv die wertvolle Musikaliensammlung der ehemaligen Ephoralbibliothek Weißenfels, die unter dem Titel „Weißenfelser Musikschatz“ bekannt geworden ist.  Die rund 350 Notenhandschriften wurden im 18. und 19. Jahrhundert von den Weißenfelser Kantoren für die Aufführungen in der Stadtkirche St. Marien gesammelt. Im Jahr 2013 entdeckte der Leipziger Bach-Forscher Peter Wollny hier eine Notenhandschrift Johann Sebastian Bachs (1685–1750) und identifizierte diese als die Abschrift der „Missa canonica“ von Francesco Gasparini (1661–1727). Erstmals wird in Weißenfels Gasparinis Missa in der Bearbeitung von Bach zur Wiederaufführung kommen. Auch alle anderen Werke wurden eigens für das  Konzert eingerichtet und erklingen erstmals wieder in unserer Zeit: Von Johann Friedrich Doles (1715–1797) kommen drei Werke anlässlich seines 300. Geburtstages zur Aufführung. Er war ein Schüler von Johann Sebastian Bach und folgte seinem Lehrer von 1756 bis 1789 als Thomaskantor in Leipzig. Ebenfalls ein Schüler von Bach war Carl Hartwig (1709–1750). Seit 1729, als er sich um die Organistenstelle in der Leipziger Nikolaikirche bewarb, verbanden ihn  Kontakte nach Leipzig. Ab 1735 wirkte er als Kantor in Zittau. Zwei autograph überlieferte Kantaten des Komponisten erklingen im Konzert. Der Kantor der Weißenfelser Stadtkirche Carl Ludwig Traugott Gläser (1747–1797) besuchte von 1761 bis 1769 die Thomasschule in Leipzig und war ein Schüler von Johann Friedrich Doles. Vermutlich gelangten wesentliche Teile der Sammlung durch ihn nach Weißenfels. Gläsers Osterkantate gehört zum Bestand des Museums Weißenfels. Die Werke in durchweg festlicher und reicher Besetzung sind im sogenannten empfindsamen Stil komponiert. Sie geben Beispiele von Vertonungen biblischer Textvorlagen zu den hohen Festtagen des Kirchenjahres von großer Bildhaftigkeit und emotionaler Kraft.



„Ans Kreuz genagelt“

23 • 05 • 2015

Andreas Knoop: Flöte 
Albrecht Pinquart: Oboe 
Hendrik Schnöke: Klarinette
Roland Schulenburg: Fagott
Bernhard Stengele: Sprecher

 

Eintritt 12€, ermäßigt 9€/5€

Anlässlich des Themenjahres zur Lutherdekade 2015 „Bild und Bibel“ entwickelt das ensemble diX ein besonderes musikalisch-literarisches Programm, in welchem der unbequeme aber erhellende Blick des expressionistischen Malers Otto Dix (1891-1961) auf das Leben des Jesus von Nazareth im Mittelpunkt steht. Luthers Übersetzung in ihrer archaischen Direktheit, Dix‘ Bilder in ihrer verstörenden Klarheit und Musik vom Barock bis zur Moderne erlauben im Zusammenspiel einen eindrücklichen Einblick in das Buch der Bücher – die Bibel.




Offenes Singen für Jedermann

22 • 05 • 2015

 

Mit dem „Offenen Singen“ lädt der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e. V. singfreudige Weißenfelser und interessierte Musiker zu einem musikalischen Abend ein. Im Konzertsaal des Heinrich-Schütz-Hauses können gemeinsam Lieder gesungen und gespielt werden.

Notenkenntnisse für die Sänger sind nicht erforderlich. Alle Sänger können bereits vor der Veranstaltung die Noten im Museum für 2 Euro erwerben. Um 16 Uhr findet eine Probe für die Instrumentalisten statt.

Musikalischer Bilderbogen

17 • 05 • 2015

Eintritt 7€, ermäßigt 5€

 

Vorverkauf:

Heinrich-Schütz-Haus
Nikolaistr. 13, 06667 Weißenfels

Tel. 03443 – 302835

info@schuetzhaus-weissenfels.de

 

Konzertkasse öffnet 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Sechs Weißenfelser Chöre und Ensembles erfreuen die Konzertbesucher mit einem Reigen frühlingshafter Stimmungsbilder. In geistlichen und  weltlichen Werken zu den Themen Natur, Liebe und Schöpfung stimmen sie auf die schöne Maienzeit ein.

Mitwirkende:
Vokalensemble Weißenfels
Volkschor Langendorf
Kammerchor der evangelischen Kirchengemeinde
Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde
Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde
Weißenfelser Stadtmusikanten
Isabell Jirsak an der Ladegastorgel

Sonderführung zum Internationalen Museumstag

17 • 05 • 2015

Eintritt frei

Heinrich Schütz „übersetzte“ in seinen Werken meisterhaft das Bibelwort in musikalische Bilder. Höhepunkt der
Sonderführung ist die Komponierstube, in der Schützseine letzten Werke schuf. Die Besucher erfahren u.a., wie
Schütz mit seinem „Schwanengesang“ 1671 sein Glaubensbekenntnis und Abschiedswerk schuf.


Heinrich & Heinrich

16 • 05 • 2015

Eintritt 7€, Kinder 5€

 

Hausmusik bei Schütz

28 • 04 • 2015

Eintritt frei

 

Ohrenschmaus im Schütz-Haus

15 • 04 • 2015

Eintritt 5€, ermäßigt 3€

Heinrich Schütz würde sich freuen! So, wie seine Komponierstube heute wieder für Besucher zu besichtigen ist, gibt das Komponistengespräch mit Bernd Franke Einblick in die Komponierstube eines heute lebenden Komponisten.

Bernd Franke wurde 1959 in Weißenfels geboren und studierte an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Komposition bei Siegfried Thiele und Dirigieren bei Wolf-Dieter Hauschild. Anschließend war er Meisterschüler an der „Akademie der Künste“ in Berlin und setzte 1989 seine Studien beim „Leonard Bernstein Fellowship des Tanglewood Music Center“ fort. Als anerkannter Komponist führten ihn seit 1993 Vortrags- und Konzertreisen nach u.a. nach Atlanta, Baton Rouge, Carrollton, Jacksonville und Minneapolis (USA). Seit den 1990er Jahren arbeitet Bernd Franke intensiv u. a. mit den Goethe-Instituten in New York, Toronto, Helsinki, Prag, Vilnius, Atlanta und Pittsburgh zusammen. Seit 2002 ist er außerdem Mitglied der „Akademie der Künste“ in Dresden, und geht seit 1981 Lehrtätigkeiten an der Universität Leipzig und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig nach. Im Jahre 2003 wurde Franke zum Professor der Alma mater lipsiensis (Universität Leipzig) ernannt. Meisterkurse und Vorträge (u. a. an der Manhattan School of Music in New York, der Sibelius Academy Helsinki, dem Pitea Festival Schweden oder auch der Musikakademie Prag und der Musikakademie Vilnius/Litauen). 2008/09 Composer in Residence bei ARS NOVA Copenhagen und Paul Hillier. 2009 Composer in Residence in Litauen/Kurische Nehrung beim Festival „Land of Disobedience“.
Im Jahr 2012 wurde sein Auftragswerk „Nähe“ beim Heinrich Schütz Musikfest in Weißenfels sehr erfolgreich aufgeführt. Es nimmt Bezug auf das letzte Werk des Komponisten Heinrich Schütz, den in Weißenfels entstanden „Schwanengesang“ mit der Vertonung des 119. Psalms.


Von Märchen und Legenden

21 • 03 • 2015

Eintritt 12€, ermäßigt 9€/5€

In dem Kammermusikkonzert für Klarinette, Viola und Klavier erklingen unbekannte musikalische Schätze der Romantik. Unter dem Titel „Von Märchen und Legenden“  bringen die beiden Gewandhausmusiker Peter Schurrock (Klarinette) und Immo Schaar (Viola) sowie der Pianist Edwin Diele ein bildhaftes Programm von musikalischen Erzählungen zu Gehör: Neben Alexander Glasunows „Elegie“ und einer Sonate von Felix Mendelssohn Bartholdy sind im ersten Teil des Konzertes ausgewählte balladenartige Stücke für Klarinette, Viola und Klavier von Max Bruch zu erleben. Im zweiten Teil des Abends erklingen Robert Schumanns „Märchenbilder“, vier Stücke für Viola und Klavier, sowie das „Kegelstatt-Trio“ von Wolfgang Amadeus Mozart, welches auf die Legende zurückgeht, der Komponist habe das Stück zwischen 2 Kegelrunden geschrieben.

Öffentliches Kolloquium

09 • 03 • 2015

Eintritt frei

Das Kolloquium wird vom Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. veranstaltet und von der Fritz-Thyssen-Stiftung gefördert. Die wissenschaftliche Leitung hat Dr. Stefan Michel von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

Neun Musikwissenschaftler und Theologen aus ganz Deutschland treffen sich in Weißenfels, um ihre Erkenntnisse über eine der wichtigsten Werksammlungen von Heinrich Schütz (1585-1672) auszutauschen: die Cantiones sacrae. Als Schütz 1625 sein Opus 4 im Druck erscheinen ließ, legte er ein viel beachtetes Werk vor. In dem Zyklus von 40 lateinischen Motetten nahm der Komponist hochmoderne harmonische Formen auf, die er in Italien kennen gelernt hatte. Lateinische Psalmen, Verse aus dem Hohelied und den Evangelien sowie mittelalterliche Dichtungen dienten ihm dafür als Textgrundlage. Auf den ersten, flüchtigen Blick könnte man meinen, dass diese Texte nicht sonderlich typisch für die lutherische Kirchenmusik waren. Dieser Eindruck wird vielleicht durch die Widmung an einen katholischen Adligen, Fürst Hans Ulrich von Eggenberg (1568-1634), bestärkt. Schütz kannte Eggenberg durch dessen Besuch im Gefolge Ferdinand II. in Dresden im Jahr 1617.

Das interdisziplinäre Kolloquium widmet sich den Hintergründen der Entstehung der Cantiones Sacrae. Welchen Einflüssen unterlag Schütz? Woher könnte er den Text gekannt haben? Wozu dienten die Cantiones Sacrae? Ein zentrales Augenmerk soll auf Eggenberg gelegt werden, der 1619 selbst ein Andachtsbuch publiziert hatte. Vergleiche mit ähnlichen Kompositionen der Zeit können vielleicht weitere Perspektiven auf dieses Werk von Heinrich Schütz eröffnen.


Öffentliches Kolloquium

09 • 03 • 2015

 

Programm und Referenten

9.00 Uhr – Henrike Rucker und Dr. Stefan Michel: Begrüßung und Einführung

I. Sektion: Entstehungsbedingungen der Cantiones sacrae
Moderation: Henrike Rucker

9.15 Uhr – Prof. Dr. Jürgen Heidrich (Münster): Welche musikalischen Einflüsse zwischen Kassel, Venedig und Dresden könnten Heinrich Schütz zu seinen Cantiones sacrae inspiriert haben?

9.45 Uhr – Dr. Stefan Michel (Jena): Die Beziehungen zwischen Heinrich Schütz und Hans Ulrich von Eggenberg. Kursachsen und Innerösterreich um 1600

10.15 Uhr – Diskussion

10.45 Uhr – Kaffeepause mit Möglichkeit zur Besichtigung des Heinrich-Schütz-Hauses

 

II. Sektion: Die Textgrundlage der Cantiones sacrae
Moderation: Dr. Uwe Wolf

11.30 Uhr – Prof. Dr. Andreas Odenthal (Tübingen): Lateinische Gebete in der liturgischen Praxis des konfessionellen Zeitalters

12.00 Uhr – Dr. Heide Volkmar-Waschk (Köln): Der Text der Cantiones sacrae in der bisherigen Forschung

12.30 Uhr – Diskussion

13.00 Uhr – Mittagspause

 

III. Sektion: Cantiones sacrae im Vergleich
Moderation: Dr. Christine Haustein

14.15 Uhr – Prof. Dr. Ernst Koch (Leipzig): Die Precationes ex veteribus orthodoxis doctoribus collectae des Andreas Musculus (1514-1581) sowie die Soliloquia des Hans Ulrich von Eggenberg (1568-1634) als Textvorlage für die Cantiones sacrae von Heinrich Schütz

14.45 Uhr – Maik Richter, M.A. (Halle): Cantiones sacrae als musikalische Gattung um 1600?

15.15 Uhr – Diskussion

15.45 Uhr – Abschlussdiskussion

16.15 Uhr – Ende der Tagung


Ohrenschmaus im Schütz-Haus

18 • 02 • 2015

Eintritt 5€, ermäßigt 3€

Im Zuge der Sanierung des Heinrich-Schütz-Hauses in den Jahren 2010-2012 gab die Stadt Weißenfels eine tiefgründige Bauforschung in Auftrag, die umfassende Erkenntnisse zur Baugeschichte des Hauses zusammentrug. Der Denkmalschutzbeauftragte der Stadt Weißenfels spricht über das Wohnhaus des Komponisten als Bürgerhaus und besonders repräsentatives Gebäude der mitteldeutschen Renaissance  des 16. Jahrhunderts.

Das Heinrich-Schütz-Haus ist bekannt als Wohn- und Wirkungsstätte des ersten deutschen Komponisten von europäischem Rang. Im Jahr 1651 erwarb der Dresdner Hofkapellmeister das zu diesem Zeitpunkt bereits einhundert Jahre alte Haus, um seinen Alterssitz zu schaffen. Er wohnte in dem Gebäude bis zu seinem Tod im Jahr 1672.

In der heutigen Wahrnehmung ist die Nikolaistraße 13 mit dem Leben und Wirken des Komponisten verbunden. Dabei kann leicht übersehen werden, dass dieses Gebäude für sich genommen ein hervorragendes Beispiel der bürgerlichen Bau- und Wohnkultur des 16. Jahrhunderts darstellt.

Mit dem Vortrag soll das Gebäude als bedeutendes Zeugnis der mitteldeutschen Renaissance in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt werden. Auch wenn sich in Weißenfels gerade aus dieser Bauepoche wenig bauliche Zeugnisse erhalten haben, so ist das Heinrich-Schütz-Haus aufgrund seiner hohen Ausführungsqualität ein auch im regionalen Vergleich höchst bemerkenswertes Beispiel der Baukultur seiner Zeit.

Ausgehend von der Gebäudetypologie, wird die Betrachtung der konstruktiven und künstlerischen Details des Gebäudes einen spannenden Blick in seine Erbauungszeit ermöglichen. So hatte zum Beispiel die heute als „Komponierstube“ bekannte Kammer in ihrer Funktion bereits für den Bauherren eine wichtige Bedeutung, die erstmals dargelegt wird.

Außerdem wird auch der Frage nachgegangen, welche Art Bauherr das Haus errichten konnte und warum später ausgerechnet Heinrich Schütz dieses Haus zu seinem Wohnsitz machte.

Dipl.-Ing. (FH) Stephan Kujas M.A.,  geb. 1974 in Neuruppin, studierte Bauingenieurwesen an der Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Wismar (1993-1998) und Denkmalpflege an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (1998-1999).  Seit dem Jahr 2000 ist er als Sachbearbeiter Denkmalschutz / Untere Denkmalbehörde der Stadt Weißenfels tätig. Während der umfassenden Sanierungsmaßnahmen am Heinrich-Schütz-Haus in den Jahren 2009 bis 2012 war er mit der Projekt- und Bauleitung betraut. Von 2012 bis 2014 absolvierte er berufsbegleitend ein Masterstudium „Schutz Europäischer Kulturgüter“ an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).


Seelenklänge

24 • 01 • 2015

Viola Blache – Sopran
Marie Fenske – Sopran
Franziska Eberhardt – Sopran / Mezzosopran
Marie Charlotte Seidel Mezzosopran / Alt
Felicitas Erben – Alt
Helene Erben – Alt / Kontraalt

 

Eintritt 12€, ermäßigt 9€/5€

 

Werke von Susanne Blache, Volker Bräutigam , Cesar Bresgen, Hugo Distler, Claude Debussy, John Dowland, Erik Esenvalds, Paul Heller, Joshua B. Himes, Ekkehard Meister, Knut Nystedt, Pierre Passereau und Simon Wawer

Das Programm dieses Konzerts umfasst geistliche Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts und verbindet diese gekonnt mit Arrangements von Chorälen und Volksliedern des 15. und 16. Jahrhundert. Zudem ist eine musikalische Reise durch verschiedene Länder zu erleben. Die erklingenden Werke entstanden u. a. in Norwegen, Lettland, England, Irland, Frankreich sowie Deutschland, sind jedoch nur teilweise im Druck erschienen. Einige blieben unveröffentlicht. 

Sjaella – der Name kommt aus dem Skandinavischen und bedeutet im Ursprung Seele. Die sechs jungen Damen namens Sjaella können ihrer Seele eine Sprache geben: den gemeinsamen Gesang. Seit 2005 fasziniert das Leipziger Ensemble seine Zuhörer mit lupenreinem Acappella-Gesang quer durch alle Epochen und Stilrichtungen. Dass Sjaella dabei höchste Qualität liefert, belegen neben den von Publikum und Presse begeistert gefeierten Konzerten ihre Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, so zum Beispiel der 1. Preis beim Acappella-Bundescontest 2010, derWard Swingle Award in der Kategorie Klassik bei der International Acappella Competition Vokal-total 2010 Graz und jüngst der 1. Preis beim Internationalen Acappella Wettbewerb Leipzig 2014. Im Rahmen des Internationalen Acappella Festivals gab Sjaella im Gewandhaus zu Leipzig ein gemeinsames Konzert mit Bobby McFerrin. 

Die Produktion der Debüt-CD „Sjaella“ erfolgte 2011 bei „querstand“ (Kamprad-Verlag)und wurde von der Fachpresse hochgelobt. Es folgten weitere Einspielungen; die 2014 ebenfalls bei „querstand“ erschienene CD „Preisung“ – geistliche zeitgenössische Vokalmusik mit Widmungskompositionen – landete sofort auf der Longlist für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Sjaella beweist die Vielseitigkeit seines Repertoires bei rund 50 Konzerten im Jahr im In- und Ausland. Mit Auftritten bei Klassik-Festivals (MDR Musiksommer oder Bachfest Leipzig) und steigender Präsenz in Rundfunk- und Fernsehsendungen (u.a. ZDF „Annettes DaschSalon“ und Berlinale) eroberte sich Sjaella trotz des jugendlichen Altersder sechs Sängerinnen einen festen Platz in der Klassikszene. Mit dem typischen homogenen, glasklaren Sjaella-Klang interpretieren die jungen Sängerinnen eigens für sie komponierte und arrangierte Sätze und eigene Arrangements sowohl aus dem zeitgenössisch-klassischen als auch aus dem Jazzbereich. Den Zuhörer erwartet ein kontrastreiches Programm, bei welchem Sjaella die Grenzen zwischen den Genres gekonnt zerfließen lässt und atemberaubende sechsstimmige Klänge erzeugt.

 


„…dem göttlichen Kinde wohlklingende Lieder“

06 • 12 • 2014

Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, Schüler 5 Euro

„…dem göttlichen Kinde wohlklingende Lieder“

Weihnachtliches Konzert mit Liedbearbeitungen des 17. Jahrhunderts

Dorothea Zimmermann: Alt

Thomas Friedlaender: Zink

Jan Katzschke – Orgelpositiv

Die Altistin Dorothea Zimmermann, der Organist Jan Katzschke und der Zinkenist Thomas Friedlaender spannen in diesem Programm weite Bögen: Von der Psalmodie des 13. Jahrhundert über eine Improvisation nach der Melodie eines Adventsliedes bis zur Musik Johann Sebastian Bachs; von der einstimmigen Melodie eines Instrumentes oder der einzelnen Stimme bis zum gemeinsamen Erklingen der Orgel, des Gesangs und des Zinks; von Deutschland nach Italien und zurück; von den Musikern zu den Zuhörern.

Es erklingen Werke von Heinrich Schütz, Michael Praetorius, Johann Hermann Schein, Matthias Weckmann, Cipriano de Rore, Giovanni Battista Bovicelli, Giovanni Battista Bassani, Dieterich Buxtehude, Johann Philipp Krieger und Johann Krieger, Johann Crüger und Johann Sebastian Bach.

„Zeichen für das Ende dieser Zeit“

15 • 11 • 2014

Eintritt 12,- €, ermäßigt 9,- €

Quartett von Olivier Messiaen

Uraufführung einer Komposition von Olav Kröger unter Verwendung von Motiven aus den Cantiones sacrae von Heinrich Schütz

Finissage der gleichnamigen Ausstellung von Ingrid Moll-Horstmann

Kooperation mit dem Kunstprojekt Brandsanierung

Klarinette: Henriette Störel
Violine: Thomas Krause
Violoncello: Andrea Lászlo
Klavier: Prof. Dr. Michael Köhler


Abschlusskonzert

19 • 10 • 2014

Eintritt: 22€/ 16€/ 11€/ Junior!: 5€

La Capella Ducale: 

Monika Mauch und Constanze Backes, Sopran
Alexander Schneider und Werner Buchin, Altus
Hans Jörg Mammel und Markus Brutscher, Tenor
Harry van der Kamp und Ulrich Mayer, Bass  

Musica Fiata:

Anette Sichelschmidt, Violine und Viola
Roland Wilson und Frithjof Smith, Zink (Cornetto), stiller Zink (Cornetto muto)
Detlef Reimers, Peter Stelzl und Peter Sommer, Posaune
Axel Wolf, Chitarrone und Laute
Christoph Anselm Noll, Orgel und Regal

Musikalische Leitung: Roland Wilson

Diesmal war Johann Hermann Schein seinem Freund und Komponistenkollegen Heinrich Schütz zuvorgekommen. Vier Jahre vor dessen epochaler Werksammlung Psalmen Davids veröffentlichte Schein am 30. April 1615, dem Sonntag Jubilate, insgesamt 30 Motetten von 5 bis 12 Stimmen. Und wie die Psalmen Davids stellte Schein sich mit den Werken selbstbewusst eine Eintrittskarte in die Musikwelt aus. Unter dem Titel Cymbalum Sionium versammelte er geistliche Gesänge für alle Lebenslagen – im Grunde könnten diese Werke Scheins den Menschen von der Wiege bis zur Bahre begleiten. In ihrer brillanten Textauslegung, den vielgestaltigen musikalischen Mitteln und in ihrer Klangpracht ist das Cymbalum Sionium ein Gründungsdokument der neuen, barocken Musik Mitteldeutschlands im 17. Jahrhundert.
Zum Abschluss des diesjährigen Heinrich Schütz Musikfests bekommt also einmal der „Scheini dilecte“ – der „geliebte Schein“, wie der Freund Schütz schrieb – das letzte Wort. Angesichts der renommierten Musiker rund um Roland Wilson würde das bestimmt auch den Sagittarius erfreuen.


Monteverdi / Schütz – old and new standards

17 • 10 • 2014

Eintritt: 20€, 16€, 11€, Junior!: 5€

Guillemette Laurens, Mezzosopran 

Fanny Paccoud, Barockvioline

Bruno Helstroffer, Theorbe

Michel Godard, Serpent und Bassgitarre

Gavino Murgia, Bass und Sopransaxophon

„old and new standards“ hat der Tuba-Virtuose Michel Godard sein außergewöhnliches Projekt rund um Monteverdi und Zeitgenossen benannt. Eine ungewöhnliche Hommage an einen Komponisten und die Musik seiner Zeit, mit der Godard seit langem auf vertrautem Fuße steht. In immer neuen Konstellationen finden sich die Musiker aus Barock und Jazz zusammen, den dichtesten Ausdruck aber erreichen sie in ausgefeilten Klangcollagen, die aus Godards Feder stammen. Hier vermischt sich in einzigartiger Weise die wuchtige Archaik von Obertonstimme und Serpent mit der spröden Eleganz von Geige und Theorbe. Und wie bei jedem „echten“ Jazzer ist letztlich auch hier die Musik von Monteverdi, Schütz und Zeitgenossen „nur“ eine Quelle der Inspiration und erzeugt einen neuen, zeitgemäßen Link. – Überraschend, elektrisierend, atemberaubend schön!


Heinrichs Haus

17 • 10 • 2014

In Kombination mit dem Theaterstück „Heinrich  & Heinrich“ für Kinder ab 8 Jahren, 16 Uhr in der Aula des Goethegymnasiums

 

Heinrich & Heinrich

17 • 10 • 2014

Eine Koproduktion mit dem Theater Naumburg

Eintritt: 7€, Junior!: 5€ (inkl. Kinderführung 15 Uhr)

Zunächst einmal sind da Heinrich, die musikalische Maus, die einst bei Heinrich Schütz im Weißenfelser Haus gelebt hatte, und Heinrich, der Musikalienhändler, der nun als Rentner seinen Laden aufgeben will. Beide kommen in ihren Gesprächen über die vielen Dinge, die jetzt zu tun sind, da ein großer Umzug ansteht, auf tausenderlei Sachen: Warum Heinrich unbedingt nach Dresden in die Heinrich Schütz Residenz ziehen will? Was das Besondere an dem Wohnhaus in Weißenfels war, in dem Heinrich, der Komponist mit Namen Schütz, fast fünfzehn Jahre gelebt hat? Was heute eigentlich alte Noten so wert sind? Das ist nicht unwichtig, will sich doch Heinrich, der Musikalienhändler, zur Ruhe setzen. Aber nicht weniger wichtig ist, ob in den schönen Altersitz in Dresden auch Heinrich, die Maus, einziehen kann…

Unser Tipp: Kombiniert doch Euren Theaterbesuch mit der Besichtigung der Wohnhäuser von Heinrich Schütz in Weißenfels und Bad Köstritz und des Schlosses in Zeitz. Da gibt es nicht nur spannende und schöne Sachen zu entdecken, sondern Ihr wandelt auch auf den Spuren von – naja, Heinrich!


Heinrich & Heinrich

17 • 10 • 2014

Eintritt: 7€, Junior!: 5€, Klassen-Ticket: 3€ (Voranmeldung für Schulklassen notwendig)

Mit diesem Kindertheaterstück bringt das Theater Naumburg erneut regionale Themen auf die Bühne. Dass das Leben von Heinrich Schütz mit Stationen in Bad Köstritz, Weißenfels, Zeitz und Dresden verbunden ist, weitet dieses Mal den Radius nur noch ein bisschen weiter aus. Spannend wird für uns alle auch, das neue Stück von Stefan Becker an so ganz unterschiedlichen Orten zu erleben – in einem Festsaal im Schloss Moritzburg Zeitz, in einer Schul-Aula (die aber auch wie ein Festsaal ausschaut) in Weißenfels, in einem Gemeindesaal in Bad Köstritz und schließlich in einem richtigen Theater in Dresden.


Orgelmusik zur Marktzeit

14 • 10 • 2014

 

Eintritt frei


Einen Weg aufzeigen

13 • 10 • 2014

Eintritt frei

Das Gefühl, eine fremde Sprache zu sprechen, wenn es um Glauben und Gewissheit geht. Die Frage, wie man die Menschen erreicht, um ihnen Wege aufzuzeigen im Alltag oder in der großen Weltgeschichte, in Glaubenszweifeln oder in grundlegender Skepsis gegenüber jeder religiösen oder politischen Bindung. Vielfach stellt sich diese Frage nicht mehr, wenn gesungen, musiziert wird. – Welches Potential also schlummert in der Musik als universelle Sprache? Wie propagandistisch kann sie wirken, wie erhellend oder wegweisend? Das weite Feld von Reformation, Politik und Musik erweist sich auch im Alltäglichen als vielfältig, ineinandergreifend und individuell erlebt. Dem will diese Gesprächsrunde nachspüren – und das auch im Dialog mit allen Gästen des Abends.

Die Gäste der Gesprächsrunde:

Dipl. phil. Henrike Rucker
Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels

Klaus-Martin Bresgott
Kunsthistoriker, Musiker, Projektmanager – Kulturbüro des Rates der EKD

KMD Prof. Wolfgang Kupke
Organist und Kirchenmusiker

Thomas Piontek
Sänger, Chorleiter und Kirchenmusiker

Uwe Brückner,
Sozialarbeiter, Gastwirt und Musikveranstalter

Stephan Krawczyk
Schriftsteller, Sänger und Komponist

Gesprächsleitung:
Pfarrer Martin Schmelzer und Dr. Christina Siegfried


Festkonzert

12 • 10 • 2014

Eintritt: 24€/ 18€/ 11€/ Junior!: 5€

artist in residence 2014

Ars Nova Copenhagen
Concerto Copenhagen
Musikalische Leitung: Paul Hillier

Ars Nova Copenhagen gilt als das führende Vokalensemble Skandinaviens und besteht normalerweise aus zwölf professionellen Mitgliedern. Für die Konzerte als artist in residence haben sie sich allerdings vier weitere Kollegen und Kolleginnen eingeladen und werden begleitet vom nicht weniger weltbekannten Concerto Copenhagen. Das 1979 gegründete Vokalensemble wird seit 2002 von Paul Hillier als Chefdirigent geleitet und hat in den dreißig Jahren seines Bestehens mehr als tausend Konzerte gesungen. Seine Einspielungen von Werken Heinrich Schütz‘ sind mehrfach preisgekrönt und haben Interpretationsmaßstäbe gesetzt. Mit Concerto Copen­hagen ist zudem Skandinaviens bekanntestes „Barockorchester“, das inzwischen eine riesige Fangemeinde auf der ganzen Welt hat, unser Gast. – Eine traumhafte Konstellation also für begeisternde Konzerterlebnisse. 

In Kooperation mit dem Copenhagen Renaissance Music Festival und mit freundlicher Unterstützung durch den Danish Arts Council

Rundfunkgottesdienst

12 • 10 • 2014

 

Vokalensemble Musica Ficta
Musikalische Leitung: Bo Holten
Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels
Leitung: Thomas Piontek
Predigt: Pfarrer Martin Schmelzer


Italien in Dänemark

11 • 10 • 2014

Eintritt: 19€/ 15€/ 11€/ Junior!: 5€

Vokalensemble MUSICA FICTA

Ann-Christine Wesser Ingels, Sopran
Amy Vestbø, Sopran
Eva Wöllinger, Mezzosopran
Amanda Flodin, Alt
Josef Hamber, Tenor
Henrik Lund Petersen, Bass
Fredrik Bock, Theorbe
Musikalische Leitung: Bo Holten

Kopenhagen war um 1600 ein außergewöhnlicher Ort. Nichts zu spüren ist da von skandinavischer Kühle. Ein angenehmer südländischer Wind durchwehte die nordeuropäische Metropole. Der kunstsinnige und musikliebende König Christian IV. engagierte die besten Musiker und investierte große Summen, um das künstlerische Leben an seinem Hof zur Blüte zu bringen. Dänische Musik wurde in dieser Zeit – nie zuvor, aber auch nie mehr danach – zu einer europäischen Gesamtleistung von zentraler Bedeutung, vernetzt in alle Himmelsrichtungen und offen für alles Neue.

Der König ermöglichte aber auch einigen seiner Hofmusiker in den Jahren 1602 bis 1609 Kompositionsstudien beim hochberühmten Giovanni Gabrieli in Venedig. Und wie wenig später Heinrich Schütz brachten junge Männer wie Truid Ågesen, Hans Nielsen oder Mogens Pedersøn als Gesellenstücke italienische Madrigale mit zurück in ihre Heimat. So leidenschaftlich-glühend wird Ihnen Dänemark vielleicht nie wieder erscheinen.

In Kooperation mit dem Copenhagen Renaissance Music Festival


Sonderführung

11 • 10 • 2014

Eintritt: 4€ (maximal 25 Personen)

Nur selten hat man das Gefühl, wirklich an einem ganz besonderen Ort zu sein – hier im Heinrich-Schütz-Haus stellt es sich unmittelbar ein: In diesem einzigen original erhaltenen Wohnhaus des Komponisten befindet sich seit 2012 eine moderne Ausstellung zu Leben und Werk des „Sagittarius“, deren Höhepunkt die wiederhergestellte Komponierstube unter dem Dach bildet. Hier kann man als wertvollsten Schatz zwei im Haus aufgefundene Notenfragmente von der Hand des Komponisten bestaunen, die u.v.a. im Rahmen der Führung mit der Direktorin des Hauses zu sehen sein werden.


Wandelkonzert

11 • 10 • 2014

Eintritt frei

Schon traditionsgemäß hat sich Dr. Johannes Kreis, alias „Heinrich Schütz“, spezielle Gäste für seinen Rundgang eingeladen – 2014 ist dies „Herzog August von Sachsen“ – und wie in jedem Jahr sind zahlreiche Weißenfelser Darsteller und Tänzer, Chöre und Instrumentalensembles mit auf dem Weg durch die Stadt, in der Schütz Jahre seiner Jugend und vor allem die seines Alters verlebte.


Auf, Auf! Mein Herz, mit Freuden

08 • 10 • 2014

Eintritt: 12€, Junior!: 5€

Konzert im Rahmen des Heinrich Schütz Musikfestes

mit Kleinen geistlichen Konzerten von Heinrich Schütz und Liedern aus Schemellis Gesangbuch von Johann Sebastian Bach sowie Instrumentalmusik von Jan Pieterszoon Sweelinck, Johann Jacob Froberger und Domenico Gabrielli

Kathleen Danke, Sopran
Gotthold Schwarz, Bass
Hartmut Becker, Violoncello 
Michaela Hasselt, Orgel und Cembalo    

 



Ohrenschmaus im Schütz-Haus

24 • 09 • 2014

Eintritt 5€, ermäßigt 3€

Anders als bei Schütz – Das Verhältnis von Wort und Ton in afrikanischen Sprachen

Um sich der Frage anzunähern, in welchem Verhältnis Sprache und Musik in abendländischen und afrikanischen Kulturen zu einander stehen, wird zunächst versucht, die Leistungen von Sprache und Musik in ihrem jeweiligen Umfeld zu beschreiben. Beide können etwas darstellen, etwas ausdrücken und etwas veranlassen (Darstellungsfunktion, Ausdrucksfunktion, Appellfunktion), sie tun dies aber auf unterschiedliche Weise. In der abendländischen Musik dient Musik dazu, den durch die Sprache vorgegebenen Inhalt symbolisch darzustellen, zu  kommentieren oder zu unter-
malen. Sie hat also im Wesentlichen Ausdrucksfunktion. Nach einer kurzen Einführung in die sprachlichen Verhältnisse in Afrika, besonders eine Diskussion, dass mehr als 80% dieser Sprachen so genannte Tonsprachen sind, wird auf die Rolle von Tonhöhen in diesen Sprachen eingegangen. Sie sind dort Teil des sprachlichen Systems. Daraus ergeben sich Fragen, wie Sprache und Musik in Liedern zu einander stehen. Dürfen Melodien die sprachlichen Tonhöhen vernachlässigen? Wie komponiert man in einer Tonsprache?  Dadurch, dass die Tonhöhen Teil des Sprachsystems sind, ergeben sich aber spezielle Einsatzmöglichkeiten in der Kommunikation, die es in Europa nicht gibt: Die so genannte Surrogat-Sprachen, wie Trommelsprachen (despektierlich ‚Buschtelephon‘ genannt), die komplexe Systeme bilden. Tonbeispiele sollen diese Charakteristika verdeutlichen.

Die Reihe “Ohrenschmaus im Schütz-Haus” richtet sich an
Musikfreunde sowie kultur- und heimatgeschichtlich interessierte Besucher. Die Vorträge stellen musikgeschichtliche Themen anschaulich und gut verständlich in Wort, Musik und Bild vor. Getränke und kleine Köstlichkeiten können dabei in ungezwungener Atmosphäre genossen werden.

Sonderführung

04 • 07 • 2014

Eintritt: 4,00 EUR (max. 25 Personen)

Die Sonderführung im Rahmen des 4. Musikfestes „Unerhörtes Mitteldeutschland“ findet im  Vorfeld des Konzerts „Unerhörter 116. Psalm“ mit dem Calmus-Ensemble (19.30 Uhr, Schlosskirche) statt.

Nur selten hat man das Gefühl, wirklich an einem ganz besonderen Ort zu sein – hier im Heinrich-Schütz-Haus stellt es sich unmittelbar ein: In diesem einzigen original erhaltenen Wohnhaus des Komponisten befindet sich seit 2012 eine moderne Ausstellung zu Leben und Werk des „Sagittarius“, deren Höhepunkt die wiederhergestellte Komponierstube unter dem Dach bildet. Hier kann man als wertvollsten Schatz zwei im Haus aufgefundene Notenfragmente von der Hand des Komponisten bestaunen, die u.v.a. im Rahmen der Führung mit der Direktorin des Hauses zu sehen sein werden.


Unerhörter Psalm 116

04 • 07 • 2014

Calmus Ensemble

Homogenität, Präzision, Leichtigkeit und Witz –  das sind die Markenzeichen von Calmus, heutzutage eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Das Ensemble besitzt eine Klangkultur, wie sie nur von wenigen erreicht wird. Die breite Palette an Klangfarben, die Musizierfreude, die die Musiker auf der Bühne vermitteln, aber auch ihre abwechslungsreichen Programme werden von der Presse immer wieder hervorgehoben. Die fünf Leipziger haben eine ganze Reihe internationaler Preise und Wettbewerbe gewonnen, u. a. den ECHO Klassik. Der Radius ihrer Aktivitäten wird ständig größer und führt das Ensemble durch ganz Europa sowie Nord- und Südamerika. 2010 gab das Quintett sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

 

Anja Pöche, Sopran

Sebastian Krause, Countertenor

Tobias Pöche, Tenor

Ludwig Böhme, Bariton

Joe Roesler, Bass

 

Karten: 20€, ermäßigt 17€

 

Konzertkarten sind an der Abendkasse oder an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

Heinrich-Schütz-Haus, Nikolaistraße 13, 06667 Weißenfels
(Di bis So von 10 bis 17, telefonische Vorbestellung unter: 03443-302835)

Touristinformation Weißenfels, Klosterstraße 1, 06667 Weißenfels

Online-Bestellung unter www.unerhörtes-mitteldeutschland.de

 

Im Heinrich-Schütz-Haus findet um 17 Uhr eine Führung durch das Museum statt. Sie kostet pro Person 4 Euro. Telefonische Anmeldung unter: 03443 – 302835.

Ein Jenaer Kaufmann erlebt 1616 eine „wunderliche Errettung Gottes“, woraufhin er aus Dank 16 mitteldeutsche Komponisten mit einer fünfstimmigen Vertonung des 116. Psalms beauftragt. Knapp 400 Jahre später greift das Calmus Ensemble dieses Projekt auf. Das darauf basierende Programm „Mythos 116“, wofür das Quintett zusätzlich zwei Kompositionsaufträge an Bernd Franke und Steffen Schleiermacher vergab, wurde 2011 mit dem Supersonic Award ausgezeichnet.

Der Psalm 116 erzählt von einem Menschen, der sich in Not befindet, Gott um Hilfe anfleht, gerettet wird und dafür große Dankbarkeit nicht nur empfindet, sondern auch in Wort und Tat zeigen möchte.

Das am 4. Juli zu erlebende Programm „Unerhörter Psalm 116“ wurde für das Musikfest „Unerhörtes Mitteldeutschland“ zusammengestellt. Zu hören sind die unterschiedlichen Interpretationen des Psalms 116 von Heinrich Schütz, Nicolaus Erich, Johann Krause und Johann Hermann Schein, eine gregorianische Fassung dieses Psalms sowie verschiedene Madrigale von Schütz und Schein.


Ohrenschmaus im Schütz-Haus

18 • 06 • 2014

 

Eintritt: 3 €, ermäßigt 2 €

„Du bleibst mit deiner Musik zu Haus“: Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn

Erdmuthe Müller-Taube: Referentin

Die Reihe “Ohrenschmaus im Schütz-Haus” richtet sich an
Musikfreunde sowie kultur- und heimatgeschichtlich interessierte Besucher. Die Vorträge stellen musikgeschichtliche Themen anschaulich und gut verständlich in Wort, Musik und Bild vor. Getränke und kleine Köstlichkeiten können dabei in ungezwungener Atmosphäre genossen werden.


Eine „Musicalische Vesper“ nach der Weißenfelser Kirchenordnung

25 • 05 • 2014

Johann Rosenmüller Ensemble 

Arno Paduch: Leitung

 

Eintritt 16 €, ermäßigt 12 €

 

Der Weißenfelser Fürstenhof entstand 1657 infolge der Erbteilung Kursachsens als sächsische Sekundogenitur. Die Weißenfelser Herzöge hatten nur eine geringe politische Macht. Um ihrem Hof dennoch Glanz zu verleihen, betrieben sie großen Aufwand für die Musikpflege. Zentrale Bedeutung hatte die musikalische Ausgestaltung der lutherischen Hofgottesdienste, für die Herzog Johann Adolph I. 1685 eine Gottesdienstordnung erließ. Der Weißenfelser Hofkapellmeister Johann Philipp Krieger (1649-1725) schuf rund 2500 geistliche Werke für die Aufführungen in der Weißenfelser Schlosskirche. Sein Schaffen war von großer Bedeutung für die Entwicklung der evangelischen Kirchenkantate. Die 5 Sänger und12 Instrumentalisten des Johann Rosenmüller Ensembles bringen in dem Konzert erstmals neu entdeckte Werke von Johann Philipp Krieger aus englischen Archiven zur Wiederaufführung.

 

 


„Offenes Singen für jedermann“

24 • 05 • 2014

Eintritt frei

Mit dem »Offenen Singen« lädt der Weißenfelser Musikverein singfreudige Weißenfelser und interessierte Musiker zu einem musikalischen Nachmittag ein. Im Konzertsaal des Heinrich-Schütz-Hauses können an diesem Samstag gemeinsam Lieder rund um das Thema „Frühling“ gesungen und gespielt werden.

Notenkenntnisse für die Sänger sind nicht erforderlich. Alle Musiker können bereits vor der Veranstaltung die Noten zu den Öffnungszeiten im Museum erwerben.

Hausmusik für Groß und Klein

22 • 05 • 2014

 

In einer kleinen »Hausmusik « stellen Schüler der Musikschule »Heinrich Schütz « Weißenfels erstmalig
gemeinsam mit Klavierschülern der Musikschule „Ottmar Gerster“ aus Weimar ihr Können vor. In diesem Jahr
findet das Konzert im Fürstenhaus statt.

Eintritt frei


„Tönende Geschöpfe aus dem Abgrund“ Heinrich Schütz und der Dreißigjährige Krieg

21 • 05 • 2014

Friedhelm Eberle: Sprecher

Christiane Mothes: Sopran

Zita Mikijanska: Cembalo

Eintritt: 12 Euro, erm. 9 Euro, Schüler 5 Euro

Heinrich Schütz musste den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) in seiner vollen Länge miterleben. Mehrere ergreifende Klagen über den Krieg sind uns in seinen Briefen, Vorworten und Kompositionen überliefert. Die Werke „Der Dreißigjährige Krieg“ von Ricarda Huch, „Heinrich Schütz. Sein Leben, sein Werk, seine Zeit“ von Martin Gregor-Dellin sowie „Das Treffen in Telgte“ von Günter Grass beschreiben anschaulich diese qualvolle Zeit, in welcher Schütz mit seiner Musik dennoch Hoffnung vermitteln konnte. „Tönende Geschöpfe aus dem Abgrund“ (Richarda Huch) heißt die musikalisch-literarische Veranstaltung mit dem Schauspieler Friedhelm Eberle, der Auszüge aus den drei literarischen Werken sowie aus Briefen von Heinrich Schütz liest. Christine Mothes (Sopran) und Zita Mikijanska (Cembalo und Truhenorgel) bringen Musik von Heinrich Schütz, Claudio Monteverdi, Samuel Scheidt und Tobias Michael zu Gehör.

 


Orgelmusik zur Marktzeit

20 • 05 • 2014

Eintritt: frei

Die Orgelmusik zur Marktzeit ist ein wunderbares Angebot, dreißig Minuten innezuhalten und den Orgelklängen der berühmten Ladegastorgel zu ­lauschen. Es erklingen u. a. Werke von Komponisten der Weißenfelser Musikgeschichte.

Uwe Klußmann: Orgel


Sonderführung zum Internationalen Museumstag

18 • 05 • 2014

 

Heinrich Schütz – Musik zu politischen Anlässen

mit Henrike Rucker: Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels

Eintritt frei

(maximal 20 Teilnehmer)


Museumsnacht

17 • 05 • 2014

Eintritt frei

ab 18:00 Uhr Museumspfad: Heinrich Schütz und seine Schwester Justina erinnern sich an ihre Kindheit in Weißenfels. Ein „kleiner Heinrich“ stellt die Erlebnisse pantomimisch dar.

 

21:00 Uhr Nachtkonzert „Gesittungsschreck“ im Heinrich-Schütz-Haus mit Martin Wimmer und Alexander Krüger als Duo Kultur².


Heinrich Schütz: Matthäus-Passion

18 • 04 • 2014

Eintritt 14 €, ermäßigt 11 €

Programm:

Heinrich Schütz (1585-1672)

Litania, SWV 458, für Solo-Sopran, sechsstimmigen Chor und Basso continuo

O du allersüßester und liebster Herr Jesu, SWV 340, für fünf Solostimmen, 2 Violinen und Basso continuo

Vater unser, SWV 411 aus: Symphoniae sacrae III, für fünf Favoritsänger, Vocal-Complementum, 2 Violinen und Basso continuo

Matthäus-Passion, SWV 479, für Solostimmen und vierstimmigen Chor a cappella

 

Ausführende:

Ulrike Hofbauer, Isabel Jantschek, Sopran
Stefan Kunath, Altus
Jan Kobow, Tobias Mäthger, Tenor
Stephan MacLeod, Felix Schwandtke, Bass

Dresdner Kammerchor

Sopran | Sandra Bernhardt (2. Magd), Birgit Jacobi-Kircheis, Isabel Jantschek (1. Magd), Albertine Selunka, Nicola Zöllner
Alt | Uta Henke, Stefan Kunath (Judas), Franziska Neumann (Frau des Pilatus)
Tenor | Markus Klose, Tobias Mäthger (Pilatus, Falscher Zeuge 1), Claudius Pobbig, Čeněk Svoboda (Petrus)
Bass | Georg Güldner, Georg Preißler, Martin Schicketanz (Falscher Zeuge 2), Felix Schwandtke (Kaiphas) (in Klammern stehen die Solopartien in der Matthäuspassion)

Margret Baumgartl, Karina Müller, Violine
Sarah Perl, Violone
Ludger Rémy, Orgel

Hans-Christoph Rademann, Dirigent



François Villon Abend

08 • 02 • 2014

Eintritt 12 €, ermäßigt 9 €

Ein Abend mit den Liedern und Gedichten des spätmittelalterlichen Dichters François Villon, geschätzt wegen seiner eindringlichen Gestaltung der stets aktuellen Themen Liebe, Hoffnung, Enttäuschung, Hass und Tod.

Eine szenische Lesung, exzellent dargebracht von dem Schauspieler Ralph Grawe, lässt die poetischen Bilder des Dichters zu einem Fest des Klanges werden.

Begleitet von frühbarocker Musik von Jacob van Eyck, den Italienern Dario Castello und Bartolomeo Montalbano sowie den Spanischen Virtuosen Diego Ortiz und Bartolomeo de Selma y Salaverde

Die Berliner Musikerinnen Susanne Ehrhardt (Blockflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo) untermauern mit virtuoser und stimmungsgeladener Musik die Balladen und das Testament des Franzosen. 


Ohrenschmaus im Schütz-Haus

15 • 01 • 2014

Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €

Der Leipziger Bach-Forscher Dr. Peter Wollny entdeckte im März 2013 eine bislang unbekannte Handschrift von Johann Sebsatian Bach im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels. Die Abschrift einer Messe des italienischen Komponisten Francesco Gasparini (1661-1727) hat sich in der Sammlung der ehemaligen Ephoralbibliothek Weißenfels erhalten. Fund und Identifizierung gelangen dem stellvertretenden Direktor des Bach-Archivs im Rahmen des Forschungsprojektes „Bachs Thomaner“. 

Peter Wollny stellt in dem Vortrag seine Forschungsergebnisse zu dem Fund im Kontext der Weißenfelser Sammlung einem interessierten Publikum vor. 

Die Reihe „Ohrenschmaus im Schütz-Haus“ richtet sich an Musikfreunde sowie kultur- und heimatgeschichtlich interessierte Besucher. Die Vorträge stellen musikgeschichtliche Themen anschaulich und gut verständlich in Wort, Musik und Bild vor. Getränke und kleine Köstlichkeiten können dabei in ungezwungener Atmosphäre genossen werden.



Kleiner Heinrich

03 • 12 • 2013

Im Rahmen der Dauerausstellung
geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr

Hallo, ich bin der kleine Heinrich! Habt ihr Lust, mich näher kennenzulernen? Dann kommt ins Heinrich-Schütz-Haus! Hier könnt ihr auf Entdeckungstour gehen. Insgesamt neun Schatzkästlein warten auf euch. Was darin ist?  Wird nicht verraten, ist ’ne Überraschung. Nur soviel: Was zum Spielen, was zum Fühlen, was zum Schauen, was zum Dirigieren, was zum Malen und was zum Streicheln! Na, neugierig geworden? Dann bis bald!

 

 


Elend vor Sehnsucht nach dir

02 • 11 • 2013

Eintritt 12€, ermäßigt 9€

Minna Wagner? Mit dem Namen können bis heute nur ausgewiesene Wagner-Kenner etwas anfangen. Aber hat diese Hausfrau, diese ehrgeizige Aufsteigerin es verdient, dass man ihr einen ganzen Abend widmet? Kurzatmig, vorwurfsvoll und bitter sei sie gewesen, voller Unverständnis für das Genie ihres Mannes. Eine mittelbegabte Schauspielerin, die später als Hofkapellmeistergattin selig auf die lebenslange Versorgung blickte. Mehr nicht? Oh doch! Dreißig Jahre lebte das Ehepaar gemeinsam. Minna teilte Richards Elend, seine ständigen Aufbrüche und Umzüge (die sie besorgen musste), seine finanziellen und künstlerischen Sorgen. Unter ihrer Obhut komponierte bzw. konzipierte er alle wichtigen Werke von „Rienzi“ bis zum „Parsifal“, mit ihr tauschte er sich bis zu einem gewissen Zeitpunkt über alle künstlerischen Fragen aus, ihr vertraute er seine gesundheitlichen Probleme an.

Die Schauspielerin Steffi Böttger schlüpft in die Rolle Minnas, erzählt von einem Leben an der Seite des umtriebigen Künstlers und Ehemanns, dessen theoretische Exkurse sie tatsächlich nie verstand, dessen musikalisches Genie sie aber verehrte und liebte. Jeder Betrug, jede Lüge, alle Vertrauensbrüche der letzten dreißig Jahre kommen zur Sprache – und werden verziehen, denn Minna ist nicht nur die genau rechnende Hausfrau, sondern eine höchst humorvolle und warmherzige Frau, die Sinn für komische Situationen wie für groteske Begegnungen hat. Dazu erklingen u. a. selten gespielte und kaum bekannte frühe Klavierwerke Richard Wagners und Zitate aus seinen großen Opern. 


Marienvesper

19 • 10 • 2013

Rheinische Kantorei

Veronika Winter, Sopran

Maria Skiba, Sopran

Verena Gropper, Sopran

Bethany Seymour, Sopran

David Erler, Altus

Edzard Burchards, Altus

Hans Jörg Mammel, Tenor

Immo Schröder, Tenor

Matthias Vieweg, Bass

Markus Flaig, Bass

 

Das Kleine Konzert

Anne Röhrig, Violine

Ulla Bundies, Violine

Michael Freimuth, Chitarrone

Simon Linné, Chitarrone

Johanna Seitz, Harfe

Hartwig Groth, Violone

Christoph Lehmann, Orgel

Adrian Rovatkay, Fagott

 

Musikalische Leitung: Hermann Max

 

19.00 Uhr Konzerteinführung mit Henrike Rucker im Audienzsaal des Schlossmuseums
(Einlass ab 18.45 Uhr)

Tickets: 22,- € / 16,- € / 11,- € / Junior!: 5,- 

Konzerteinlass ab 19.15 Uhr

 

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Fürstenhaus | Leipziger Straße 9 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de
Tel. (03443) 30 30 70

 

Affekt – Leidenschaft – Glaubenstiefe

Römische Souvenirs eines deutschen Musikers

 

Alessandro Melani (1639–1703)
Marienvesper für 10 Stimmen und Basso continuo

 

Johann Philipp Krieger (1649–1725)

Rufet nicht die Weisheit
Kantate zum 2. Sonntag nach Trinitatis 1699

Sage mir, Schönster, wo soll ich dich finden
für Sopran, Alt, 2 Violinen und Basso continuo

Uns ist ein Kind geboren
Geistliches Konzert zu Weihnachten 1697

 

Italienreisen bleiben nie folgenlos. Der protestantische Weißenfelser Hofkapellmeister Johann Philipp Krieger war wohl ergriffen von der weihrauchumwehten Kirchenmusik Alessandro Melanis. Denn er hatte, als er 1675 aus Italien zurückkehrte, allein 17 Werke von ihm im Gepäck! Melanis Marienvesper entfaltet eine betörende musikalische Pracht so ganz im Zeichen der Gegenreformation. Krieger selbst verarbeitete den melodiebetonten, klangsinnlichen Stil Italiens in seinen eigenen Kirchenkompositionen und gilt zu recht als Wegbereiter der Kirchenkantate des 18. Jahrhunderts.

 

Hermann Max gilt als eine der Schlüsselfiguren der Historischen Aufführungspraxis. Unermüdliche Forschungsarbeit in Bibliotheken und Archiven, Erstellung originalgetreuer Notentexte nach den entsprechenden Quellen und die Sicherstellung authentischer Aufführungen sind nur einige seiner Arbeitsgebiete. Zahllose hervorragende Werke hat er vor dem vollständigen Vergessen bewahrt, „Standardwerke“ wurden von ihm in beispielgebenden und maßstabsetzenden Aufführungen, Rundfunk- und CD-Produktionen realisiert. Dafür stehen ihm zwei von ihm gegründete hervorragende Ensembles –  Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert zur Verfügung. 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 steht die Rheinische Kantorei für mustergültige Interpretationen im Sinne historischer Aufführungspraxis. Die schlank geführten Stimmen bestechen durch hellen, strahlenden Klang, absolute Intonationsgenauigkeit, perfekten Zusammenklang, sorgfältig erarbeitete Diktion, Transparenz und Leichtigkeit. Das verleiht dem Ensemble seine unverwechselbare Charakteristik, die es zu einem der führenden Vokalinterpreten alter Musik macht.

Einem Vorbild aus dem 18. Jahrhundert verdankt das Barockorchester Das Kleine Konzert seinen Namen: 1743 wurde in Leipzig „Das Große Konzert“ gegründet, aus welchem später das Gewandhausorchester hervorging. Präzises Zusammenspiel und meisterhafte Interpretationen zeichnen das Ensemble ebenso aus wie die plastische Darstellung von Affekten bis hin zu opernhafter Dramatik. 

 



Kontrapunkt modern

18 • 10 • 2013

BL!NDMAN [sax]

Koen Maas, Sopransaxophon

Roeland Vanhoorne, Altsaxophon

Piet Rebel, Tenorsaxophon

Raf Minten, Baritonsaxophon

 

BL!NDMAN [vox]

Griet de Geyter, Sopran

Gunther Vandeven, Countertenor

Sean Clayton, Tenor

Matthias Lutze, Bassbariton

 

Leitung: Eric Sleichim

 

19.00 Uhr Konzerteinführung mit AntjeRiewe-Bez im Heinrich-Schütz-Haus
(Einlass ab 18.45 Uhr)

19.15 Uhr Konzerteinlass Marienkirche (Kirche „naturtemperiert“)

Tickets: 19,- € / 16,- € / 11,- € / Junior!: 5,- €

 

 

Kartenvorverkauf

www.reservix.de

Tickethotline:  (01805) 700 733*

*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €

Vorverkaufsstellen in Weißenfels:

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de

Touristinformation Weißenfels
Fürstenhaus | Leipziger Straße 9 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de
Tel. (03443) 30 30 70

 

Darf man das? Musik von Schütz, gespielt mit Saxophonen? In Bezug auf das belgische Bl!ndman Saxophone Quartet möchte man sagen: Man sollte! Denn wenn diese Werke mit solch einer herausragenden Qualität – respektvoll gegenüber der Tradition und zukunftsweisend in den Ideen – musiziert werden, dann stellt sich diese Frage nicht. Bl!ndman [sax] und Bl!ndman [vox] lassen eine ganz eigene Klangwelt der Schütz-Zeit entstehen, die aufhorchen, hinhorchen und neu hören lässt. Und mit der Vergabe eines Auftragswerkes an den in Berlin und Amerika lebenden Komponisten Oliver Schneller setzt das Heinrich Schütz Musikfest seinen erfolgreichen „Kontrapunkt modern“ fort. Alle im Konzert gespielten Stücke – ob die feinfühligen Arrangements für Sänger und Saxophon-Quartett oder die uraufgeführte Neukomposition – korrespondieren mit den Werken von Schütz und seinen Zeitgenossen, stellen jedoch eine ganz eigene und heutige Fortschreibung musikalischer wie allgemein menschlicher, ja philosophischer Gedankengänge dar.

 


Familien-Musik-Theater

13 • 10 • 2013

Leila Schoeneich, Blockflöte

Andreas Arend, Laute, Percussion

Irene Klein, Viola da gamba

Doris Runge, Viola da gamba

 Martin Lenz, Puppenspiel

 

Tickets: 9,- € / Junior!: 5,- €

Däumelinchen ist anders als alle anderen! Sie ist gerade mal einen Daumen lang, und muss doch große Abenteuer bestehen. Sie wird entführt von einer dicken Kröte, begegnet Fisch, Maikäfer, Schwalbe, Feldmaus und Maulwurf – und muss sich immer wieder fragen: Wie passen die zu mir? Alle anderen fragen sich ebenso: Wie passt dieses klitzekleine Mädchen zu uns? Die Maikäfer etwa nennen sie hässlich, die Feldmaus hilft ihr, und die Schwalbe rettet sie schließlich in ein warmes Land. – Und weil es ein Märchen ist, findet Däumelinchen dort ihren – kleinen – Traumprinzen.


Festgottesdienst

13 • 10 • 2013

 

Chor der St. Elisabethgemeinde
Leitung: Andreas Morys

Liturgie: Pfarrer Karl-Christoph Werner


Eröffnungskonzert

11 • 10 • 2013

artist in residence 2013

Ensemble Sette Voci

Gerlinde Sämann, Sopran
Kristen Witmer, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Jan Kobow, Tenor
Domik Wörner, Bass

Lorenzo Feder, Orgel
Ageet Zweistra, Violoncello

Musikalische Leitung: Peter Kooij

Tickets: 24,- € / 18,- € / 11,- €

 

Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. in Verbindung mit Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.

Auswahl aus den Italienischen Madrigalen und den Cantiones sacrae von Heinrich Schütz


Kindermuseumspfad

12 • 05 • 2013

Eintritt frei

Ein Museumspfad führt Kinder durch vier Weißenfelser Museen. Nach einer Schatzsuche werden die jungen Teilnehmer mit kleinen Preisen belohnt. 

Hausmusik bei Schütz

06 • 05 • 2013

Eintritt frei

Die Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz“ stellen traditionell ihr Können in einer kleinen „Hausmusik“ vor.


Familien-Musiktheater

05 • 05 • 2013

Eintritt: 7€, ermäßigt 5€

Inszenierung: Tom Wolter und Kollegen!
Musikalische Leitung: Thomas Piontek
Es spielen: Nina Ronneburg, Elsa Weise, Tom Wolter
Es singen: Doreen Riewe und Antje Riewe-Bez (Sopran)
Melanie Hanzig und Isabell Jirsak (Alt)
Alexander Krüger und Robert Jirsak (Tenor)
Erik Jirsak und Richard Jirsak (Bass)

Wer war denn dieser Herr Schütz? Und was war denn besonders an seinem Leben und an der Musik, die er komponierte? Das 1. Familienkonzert der Weißenfelser Musikwoche nimmt »Groß« und »Klein« mit auf eine Reise durch drei Lebensstationen des Komponisten. Der berühmte Komponist wird am originalen Schaffensort wieder lebendig gemacht. Unterhaltsam und musikalisch von zwei Chören eingerahmt erfahren wir Heinrich Schütz nicht als Denkmal, sondern als Menschen.

Für »Groß« und »Klein« ab 5 Jahren!

Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres »Reformation und Toleranz« der Lutherdekade.

Festkonzert

04 • 05 • 2013

Eintritt frei

Volkschor Langendorf, Vokalensemble, Kammerchor der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth, Weißenfelser Stadtmusikanten, Tanzgruppe Faux Pas, Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz“, Organist Thomas Piontek, Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde, Orchester Zeitz

20 Jahre wird der Weißenfelser Musikverein »Heinrich Schütz « e. V. und beschenkt sich selbst und die Freunde regionaler Musiktraditionen mit einem festlichen Jubiläumskonzert. Weißenfelser Chöre und Ensembles präsentieren Werke, die die Verbundenheit mit Weißenfels und seiner bedeutenden Musikgeschichte aufzeigen.

Geige und Gambe – Verwandte Seelen im Wettstreit

16 • 03 • 2013

Ensemble Hippocampus, Spanien

Violine:   Kerstin Linder-Dewan
Viola da Gamba:   Jordi Comellas
Cembalo:   Alberto Martinéz Molina

Eintritt 12€, ermäßigt 9€

Einer der unbestrittenen Gipfelpunkte europäischer Kulturgeschichte ist die Musik Johann Sebastian Bachs. Obgleich seine Kunst weit über andere hinausragt, ist dieser Meilenstein Bach keineswegs aus dem Nichts und per Zufall entstanden, sondern konnte auf eine musikalische Tradition zurückgreifen, die sich nach den langen Wirren des 30-jährigen Krieges, in einer relativ lang andauernden Phase des Wachstums entwickeln und ihren Höhepunkt am Ende des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Deutschland finden konnte. Universitätsstädte wie Leipzig florierten dank regen Handels, während an den Fürstenhöfen Musikergenerationen höchster Qualität heranwuchsen und somit die ersten Instrumentalvirtuosen hervorbrachten: Froberger am Cembalo, Biber und Westhoff an der Violine, Schenk an der Viola da Gamba. Das Konzert beabsichtigt, die musikalische Generation unmittelbar vor Bach zu durchstreifen mit besonderem Augenmerk auf Johann Philipp Krieger, langjähriger Kapellmeister auf Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels. Seine außergewöhnliche Sammlung von zwölf Triosonaten für Violine, Gambe und Basso continuo erschien 1693 in Nürnberg und ist weltweit zum ersten Mal vom spanischen Ensemble Hippocampus bei Arsis eingespielt worden.

 


Entdeckungen und Schätze

19 • 01 • 2013

 

 

Eintritt 12€, ermäßigt 9€

Hallensia Quartett

Wolfgang Singer –  Violine 1

Daniel Schad – Violine 2

Petra Berner – Viola

Markus Händel – Violoncello

 

Der Name Hallensia Quartett ist Programm und Auftrag zugleich. Die Musiker setzen sich ein für die Aufführung der Werke von unbekannteren Quartett-Komponisten aus Mitteldeutschland, wie z.B. Carl Friedrich Abel, Johann Friedrich Reichardt, Carl Loewe, August Klughardt, Gerd Domhardt und Gerhardt Wohlgemuth. Von Carl Loewe wurden sämtliche vier Streichquartette auf CD eingespielt.

Die Gründung des Hallensia Quartetts fand 1995 durch engagierte Musiker des früheren Philharmonischen Staatsorchesters Halle statt. Konzertreisen führten das Quartett in Halles Partnerstädte Karlsruhe, Oulu (Finnland) und Linz (Österreich). Auch in Stuttgart, auf der Ostseeinsel Rügen, für die Magdeburger Staatskanzlei und bei den Händel-Festspielen in Halle sind die Musiker aufgetreten. Regelmäßig sind sie im Händel-Haus Halle und in der mitteldeutschen Region (Naumburg, Weißenfels, Bitterfeld) zu hören.

 

Programm

  • Heinrich XXIV. Prinz Reuß zu Köstritz | Quartett d-Moll op. 1
  • Pjotr Iljitsch Tschaikows-ki | Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 11 (1871)
  • Heinrich XXIV. Prinz Reuß zu Köstritz | Quartett As-Dur op. 16