06 • 11 • 2026
Heinrich Schütz außer Haus I: Weißenfelser Schütz-Quellen
Kabinettausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses im Rathaus Weißenfels
Programm zur Ausstellung:
18.09.2026, 18 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Kuratorenführung und Live-Musik (Pavlo Darmits – Violine). Der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. bietet Erfrischungsgetränke an.
04.10.2026, 13 Uhr: Kuratorenführung zum Heinrich Schütz Musikfest
06.11.2026, 18 Uhr: Ausstellungsende zum 354. Todestag von Heinrich Schütz mit Kuratorenführung. Der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. bietet einen kleinen Weinausschank an.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag außerdem von 13:00 bis 17:30 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 13:00 bis 15:30 Uhr
Zusätzliche Öffnungszeiten während des Heinrich-Schütz-Musikfestes
04.10.2026, 13:00 bis 15:00 Uhr
10.10.2026, 13:00 bis 15:00 Uhr
Sonderführung "Heinrich Schütz außer Haus I: Weißenfelser Schütz-Quellen"
Letzte Gelegenheit zum Besichtigen der Kabinettausstellung im Rathausfoyer (1. OG)
Kuratorenführung zum 354. Todestag von Heinrich Schütz
… wie im Kino
Filmmusikkonzert der Musikschule „Heinrich Schütz“
Wie das Christkind zum König des Waldes kam
Ein englisches Weihnachtsmärchen mit Liedern zur Harfe und Drehleier
Familienveranstaltung des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V. zum Nikolaustag
Archiv
Fest|gottes|dienst
11 • 10 • 2026
Mitwirkende:
Pfarrer Patrick Hommel – Liturgie und Predigt
Olaf Koall – Orgel
Neeltje Laurina Beenen – Lektorin
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels
Unter Kollegen
10 • 10 • 2026
Benjamin-Joseph Steens, Clavichord
Maik Richter, Lesung
Karten
Vorverkauf: 11,82 €, erm. 9,09 € zzgl. Gebühren
Abendkasse: 15,- €, erm. 12,- € | Junior 7,- € | PlusEins 22,- €
Die Tastenmusik des 17. Jahrhunderts war ein europäisches Gespräch, zu dessen beredtsten Protagonisten Matthias Weckmann gehörte. Als Schüler von Heinrich Schütz verkörpert Weckmann jene Verbindung zwischen dem norddeutschen Raum und den großen südeuropäischen Zentren, die das ganze Jahrhundert durchzieht. Frescobaldi, Froberger, Muffat und Couperin umkreisen denselben Kosmos und sind bis heute hochgeschätzte Vertreter einer Tastenkunst, die sich in Variation, Kontrapunkt und affektgeladener Melodik immer neu erfand. Was Schütz für die Vokalmusik seiner Zeit bedeutete, spiegelt sich in den Werken seiner Kollegen im Instrumentalen wider.
Benjamin-Joseph Steens, belgisch-französischer Spezialist für historische Tasteninstrumente und Professor am Conservatoire von Straßbourg, spielt in diesem Rezital das Hubert-Clavichord des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels von 1784 (Nachbau von Martin Schwabe 2021). Dr. Maik Richter, Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels, liest Texte von Autorinnen und Autoren des 17. Jahrhunderts, die dem europäischen Klangkosmos treffende Worte zur Seite stellen.
Schützling. Ein geselliger Abend in der Klangwelt des jungen Heinrich
09 • 10 • 2026
artist in residence THE PRESENT:
Hanna Herfurtner, Sopran
Olivia Stahn, Sopran
Amélie Saadia, Alt
Tim Karweick, Tenor
Florian Götz, Bariton
Felix Schwandtke, Bass
Idee und Konzept: Hanna Herfurtner, Tim Karweick, Amélie Saadia, Olivia Stahn
Arrangements: Tim Karweick, Amélie Saadia
Regie und Ausstattung: Hanna Herfurtner, Olivia Stahn
Karten
Vorverkauf: 18,20 €, erm. 14,55 € zzgl. Gebühren
Abendkasse: 22,- €, erm. 17,- € | Junior 7,- € | PlusEins 22,- €
In einem Gasthaus stimmt jemand zwischen Reisenden und Zechern das Volkslied „Ich stund an einem Morgen“ an. Die vielfach vertonte Weise erzählt vom Aufbruch und Abschied, von einem Knaben, der hinaus in die Welt zieht. Wer ihm folgt, taucht ein in die musikalische Vielfalt der Schütz-Zeit zwischen Trinklied und geistlichem Gesang.
artist in residence THE PRESENT spürt der kindlichen Wahrnehmung nach, die sich gleichermaßen für ein einfaches Volkslied wie für die hochkomplexe Musik der Renaissance begeistern kann. Die Sänger:innen begleiten sich bei dieser Spurensuche durch ganz frühe Inspirationsmomente selbst mit Instrumenten aus ihren Kinderzimmern: Rasseln, Glockenspiel und Melodica tragen die Musik in eine verträumt-spielerische Sphäre.
Musikalische Lesung: Das Treffen in Telgte
08 • 10 • 2026
Dr. Maik Richter – Lesung
Henricus-Ensemble:
Sylvia Lorber – Sopran
Doreen Busch – Mezzosopran
Uta Demus – Violoncello
Andreas Morys – Truhenorgel
Eintritt: 8 €, Schüler 5 €
Eintrittskarten gibt es im VVK online über www.reservix.de, in der Touristinformation Weißenfels und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Einlass 17:30 Uhr
Günther Grass hat mit dieser 1979 veröffentlichten Erzählung ein fiktives Treffen deutscher Dichter und Schriftsteller im münsterländischen Telgte im Jahre 1647 beschrieben, das bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Kulturgeschichte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges darüber reflektieren lässt, wie Sprache, Literatur und Musik nach einem kollektiven Trauma wie diesem Krieg überhaupt neu beginnen können. Der einzige Musiker, der darin vorkommt, ist Heinrich Schütz. Anlässlich des 441. Geburtstages von Heinrich Schütz werden die ihn betreffenden Passagen aber auch der Friedensappell der Dichtergruppe vorgestellt und in einen musikalischen Kontext mit Werken aus den 1640er Jahren gestellt.
Orgelmusik zur Marktzeit
06 • 10 • 2026
Thomas Piontek an der Ladegast-Orgel (1864)
Eintritt frei
Ohrenschmaus
06 • 10 • 2026
Rashid-S. Pegah – Vortrag
8€, Schüler 5€
Eintrittskarten gibt es im VVK online über www.reservix.de, in der Touristinformation Weißenfels und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Einlass: 17:30 Uhr
Im August 1619 ließ Markgraf Christian eine neue Orgel in der brandgeschädigten Stadtkirche in Bayreuth einweihen. Dafür ließ er Heinrich Schütz, Samuel Scheidt, Johann Staden und Michael Prætorius kurzzeitig in seine Residenzstadt berufen. Wie bedeutend dieses musikhistorische Ereignis war, unterstreicht die Anwesenheit seinerzeit überdurchschnittlich berühmter deutscher Musiker. Michael Prætorius war dem jungen Herrschaftssitz Bayreuth offenbar bereits seit einigen Jahren verbunden. Bei der Orgelweihe spielte auch Heinrich II. Posthumus Reuß eine hervorgehobene Rolle. Er war bestens mit seinem Namensvetter Heinrich Schütz bekannt.
Während des ersten Jahrzehnts der Regierung von Markgraf Christian Ernst, Enkelsohn und Nachfolger Markgraf Christians, wirkten musikalisch-szenische Produktionen an den Höfen zu Dresden und Halle an der Saale offenbar weiterhin vorbildlich auf ebensolche in der oberfränkischen Markgrafenresidenz. Auch Musiker und Tanzmeister wurden zwischen Kursachsen und Brandenburg-Bayreuth zeitweise ausgeliehen. Wiederholt bediente Markgraf Christian Ernst sich außerdem David Pohles von der herzoglichen Hofhaltung in Halle.
Sonderführung: Weißenfelser Schütz-Quellen
04 • 10 • 2026
Dr. Maik Richter, Kurator und Führung
Eintritt frei!
Seit 7. April 2026 ist das Heinrich-Schütz-Haus wegen einer großen Erweiterungsbaumaßnahme und der Sanierung des Hinterhauses aus dem 19. Jahrhundert geschlossen. Die Kabinettausstellung im Rathaus zeigt wichtige Schütz-Quellen aus Weißenfelser Museums- und Archivbeständen, darunter den Kaufvertrag für das Heinrich-Schütz-Haus von 1651, ausgewählte Stadtrechnungen und Kirchenbücher mit Taufeinträgen sowie den einen oder anderen Schütz-Druck des 17. Jahrhunderts.
Unterwegs: Schütz‘ „Exequien“ in der Zips
04 • 10 • 2026
Le Nuove Musiche
Capella dell’Halla
Jakub Mitrík, Konzept und Laute
Jörn Hinnerk Andresen, Leitung
Karten:
Vorverkauf: 18,18 €, erm. 13,64 € | 12,73 €, erm. 10,- € zzgl. Gebühren
Abendkasse: 22,- €, erm. 17,- € | 16,- €, erm. 13,- € | Junior 7,- € | PlusEins 22,- €
Im 17. Jahrhundert war die Zipser Region ein kulturreicher Transitraum: zwischen dem Heiligen Römischen Reich, dem Königreich Ungarn und dem Sog der italienischen Madrigalkunst, verbunden durch lutherische Netzwerke, überregionale Handelsrouten und die stille Arbeit der Kopisten. Im slowakischen Levoča hat sich eine Tabulatur von Teilen der Musikalischen Exequien SWV 279-281 und der Psalmen Davids SWV 22-47 erhalten. Johann Schimrack (gest. 1657) eignete sich die Werke seines Dresdner Kollegen auf diese Weise an – und schrieb anschließend eigene Werke in einem verwandten Stil. Neben Schimrack rückt auch Samuel Marckfelner (1621–1674) in den europäischen Klangraum der Schütz-Zeit.
Das Ensemble Le Nuove Musiche (Bratislava) und die Capella dell’Halla (Bad Reichenhall) machen Schimracks Tabulatur zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Erkundung. Werke der Zipser Komponisten treten in den Dialog mit Heinrich Schütz‘ Exequien und machen Spuren lebendiger Praxis hörbar, die im Austausch dachte und handelte.
Das Heinrich Schütz Musikfest und die Mitteldeutsche Barockmusik e. V. danken der evangelischen Kirchengemeinde Levoca herzlich für die Genehmigung, Werke aus dem Manuskript SK-Le 13992 in diesem Konzert zur Aufführung zu bringen.
Wandelkonzert
03 • 10 • 2026
Uwe Pösniger als Heinrich Schütz | Dr. Maik Richter | Verein Weißenfelser Gästeführer e.V. | Weißenfelser Hofkapelle | Tanzgruppe „Faux pas“ | Stadtchor Teuchern | Volkschor Langendorf | Gitarrenquartett und Bläserensemble der Musikschule des Burgenlandkreises „Heinrich Schütz“ Weißenfels
Treffpunkt: Stadtmodell am Rathaus Weißenfels
Eintritt frei!
Gemeinsam mit dem Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses begeben sich Uwe Poesniger als Heinrich Schütz, der Weißenfelser Gästeführerverein, die Weißenfelser Hofkapelle, die Tanzgruppe „Faux pas“, der Volkschor Langendorf und der Stadtchor Teuchern sowie Ensembles der Musikschule des Burgenlandkreises „Heinrich Schütz“ Weißenfels auf eine musikalisch-historische Spurensuche entlang der Orte, die mit Heinrich Schütz, seinen Eltern und seinen Großeltern biographisch in Bezug stehen.
Dabei lernen die Teilnehmenden Gebäude kennen, die nicht als allererstes mit der Schütz-Familie in Verbindung gebracht werden, erfahren etwas über Albrecht und Christoph Schütz als Ratsherren, über orgelspielende Bürgermeister und über Schulen, in denen Schütz keinen Unterricht hatte und die trotzdem etwas mit seiner Familie zu tun haben. Und auch ein kurzer Blick auf die aktuelle Baustelle am Heinrich-Schütz-Haus darf natürlich nicht fehlen.
Singet dem Herrn
03 • 10 • 2026
Thomanerchor Leipzig
Thomaskantor Andreas Reize, Leitung
Karten
Vorverkauf: 30,- €, erm. 23,64 € | 21,82 €, erm. 17,27 € | 11,82 €, erm. 7,27 € zzgl. Gebühren
Abendkasse: 35,- €, erm. 28,- € | 26,- €, erm. 21,- € | 15,- €, erm. 10,- € | Junior 7,- € | PlusEins 22,- €
„Also bin ich dazu angeregt worden, meiner Chor-Musik erster Teil [diesem] berühmten Chor (welcher zwar eines vornehmeren und besseren Präsents würdig wäre) zu einem geringen Geschenke darzubringen“ – so widmete Heinrich Schütz 1648 die Geistliche Chormusik den Thomanern. Als Schütz 1672 hochbetagt verstarb, prägte moderneres Repertoire die Programme des traditionsreichen Chores und so geriet sein Werk in Vergessenheit. Ab 1860 nahmen Thomaskantoren wie Moritz Hauptmann (1792–1868) wieder ausgewählte Sätze in ihre Motettenprogramme auf und legten so den Grundstein für eine Traditionspflege, die bis heute anhält.
28 Jahre ist das letzte Gastspiel des Thomanerchors in Weißenfels bereits her. Es ist also an der Zeit für ein festliches Konzert in großer Besetzung, die einen Eindruck von der frühen Schütz-Rezeption um 1900 verschafft. Neben Werken von Heinrich Schütz erklingen Sätze von Moritz Hauptmann und Johannes Brahms: Barock überzeugt Romantik überzeugt die Gegenwart!
Barock|tanz (mit)erleben
19 • 09 • 2026
Dr. Mark Frenzel – Dozent
Teilnahmegebühr:
15€, Schüler 5€ /Person und Tag
Anmeldungen bitte bis spätestens 7. September 2026 über die E-Mail-Adresse schuetzhaus@weissenfels.de.
Wer einmal erleben möchte, wie sich ein Tanzabend im 17. Jahrhundert angefühlt haben könnte, ist beim sechsten Barocktanzkurs des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels genau richtig. Tanzbegeisterte lernen im historischen Rathaus der Stadt Weißenfels Tänze des Frühbarock kennen und tanzen diese natürlich auch aktiv mit.
Unter der Anleitung von Dr. Mark Frenzel stehen am ersten Kurstag ab 10 Uhr Tänze und Tanzschritte auf dem Programm, die im 17. Jahrhundert beliebt waren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten unter anderem die Choreografie eines Menuetts, eines bis ins 18. Jahrhundert hinein besonders populären Paartanzes. Darüber hinaus soll die Pavane als langsamer Schreittanz, der im Reigen getanzt wird, einstudiert werden. Zur Auflockerung werden auch wieder gesellige Gassentänze aus John Playfords „The English Dancing Master“ eingeübt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Kursniveau wird so gestaltet, dass sowohl Einsteiger als auch Teilnehmer mit ersten Erfahrungen in historischen Tänzen gut mitmachen können. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Erlernen der historischen Schrittfolgen, sondern vor allem die Freude an der Bewegung und das unmittelbare Erleben barocker Tanzkultur.
Das Heinrich-Schütz-Haus stellt Erfrischungsgetränke bereit. Die Pausen werden je nach Bedarf gemeinsam vor Ort festgelegt. Für den Kurs empfiehlt sich leichtes und bequemes Schuhwerk, in dem sich gut tanzen lässt.
In den Pausen sowie nach Kursende besteht die Möglichkeit zum Besichtigen der Ausstellung „Heinrich Schütz außer Haus: Weißenfelser Schütz-Quellen“ im Rathausfoyer (Eintritt für Kursteilnehmende frei).
Die Heinrich-Schütz-Haus-Hütte
28 • 08 • 2026
Öffnungszeiten der Heinrich-Schütz-Haus-Stadtfest-Hütte:
- am 28.08.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr
- am 29.08.2026 von 10:00 bis 18:00 Uhr
- am 30.08.2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr
Unsere Musiker*innen:
- Rebecca Arndt – Konzeption, Flöten, Gemshörner
- Hannah Dicty – Konzeption, Drehleier
- Robert Schuchardt – Schlagwerk, Flöten, Gemshörner
Erstmals wird das Heinrich-Schütz-Haus beim Stadtfest in Weißenfels vertreten sein. Mit unserer Holzhütte auf dem Mittelaltermarkt am Saaleufer bieten wir allen Altersgruppen von Freitag, dem 28. August, bis zum Sonntag, dem 30. August 2026, ein farbenfrohes Programm.
Unsere besonderen Angebote:
- Trommelworkshop für Familien: am 29.08.2026 von 11:00 bis 11:30 und von 15:00 bis 15:30 Uhr
- Mittelalterliche Mitmach-Tänze für Alle am 30.08.2026 von 14:00 bis 14:30 Uhr
- Vorführkonzerte mit mittelalterlichen Instrumenten für Alle am 30.08.2026 von 15:30 bis 16:00 Uhr
Unsere täglichen Angebote:
- Instrumentenbasteln für Kinder
- Musikinstrumente kennen lernen und ausprobieren für Alle
Schütz in Stein gemeistert
12 • 07 • 2026
Claudia Wahlbuhl – Violine, Bratsche, Gambe, Gesang | Thomas Wahlbuhl – Akkordeon, Gesang | Jan Geisler – Klarinette, Saxophon, Gesang | Holger Vandrich – Gitarre, Gesang | Stefan Garthoff – Gesang, Melodica | Jan Werner – Gesang, Akkordeon, Klavier, Perkussion | Undine Unger – Kontrabass.
Eintritt:8€,
Karten können in der Weißenfelser Touristinformation erworben werden. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Poetisch, virtuos, witzig, unterhaltsam und taktvoll nimmt die Band Bezug auf ein bekanntes Zitat, das Heinrich Schütz zugeschrieben wird: Im Takt besteht gleichsam die Seele und das Leben aller Musik und serviert ein musikalisches Büfett aus aller Welt mit einem Augenzwinkern.
Ein Weinausschank und selbstgemachte Köstlichkeiten runden das Sommerkonzert kulinarisch ab.
Madrigalismen
28 • 06 • 2026
Hallenser Madrigalisten | Petra Burmann – Theorbe | Tobias Löbner – Leitung
Eintritt: 16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Karten können in allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online bestellt werden: https://kurzlinks.de/4gd1
Restkarten werden gegen Barzahlung an der Abendkasse angeboten.
Den ersten Werken von Heinrich Schütz, nämlich Auszügen aus seinem 1611 in Venedig gedruckten „Primo libro de‘ Madrigali“ mit Vertonungen von Madrigaldichtungen aus dem Schäferspiel „Pastor Fido“ von Giovanni Battista Guarini (uraufgeführt im Geburtsjahr von Heinrich Schütz 1585 in Turin, gedruckt in Venedig im Jahr des Umzugs der Schütz-Familie von Köstritz nach Weißenfels 1590), werden ältere italienische Madrigalkompositionen von Maddalena Casulana Mezari (gedruckt Venedig 1570), Claudio Monteverdi (Venedig 1603) und Vittoria Rafaella Aleotti (Venedig 1593) gegenüber gestellt. Nach den weltlichen Werken der Renaissance und des Frühbarock im ersten Teil erklingen im zweiten Teil geistliche Friedensmusiken des 20. und 21. Jahrhunderts, denen sich das zweiteilige „Verleih uns Frieden“/“Gib unsern Fürsten“ von Heinrich Schütz aus dessen 1648 publizierter „Geistlicher Chormusik“ beigesellt.
Eurovisionen
17 • 05 • 2026
Daniel Ahlert – Mandoline | Léon Berben – Cembalo
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Eintrittskarten können in jeder klassischen Vorverkaufsstelle oder direkt online über Reservix erworben werden: https://www.reservix.de/tickets-eurovisionen-sonaten-des-barock-aus-italien-spanien-und-frankreich-fuer-mandoline-cembalo-in-weissenfels-rathaus-weissenfels-am-17-5-2026/e2518540?utm_medium=referral&utm_source=dynamic&utm_campaign=dynamic-prom-lb-o&utm_content=Stadt%20Weißenfels%20|%20Kulturamt%20|%20Heinrich-Schütz-Haus%20(29891). Restkarten gibt es gegen Barzahlung an der Abendkasse.
Werke von Jean Daniel Braun, Michel Corrette, Domenico Scarlatti und Giuseppe Tartini
Die blaue Blume erklingt
16 • 05 • 2026
Duo Oublivoque:
Marie-Therese Mehler – Gesang
Jörg Holzmann – historische Gitarre
Eintritt frei
Der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. bietet einen Ausschank mit erfrischenden Getränken an.
Diese Veranstaltung ist einer oft überhörten Stimme der Musikgeschichte gewidmet: jener von Komponistinnen, die im frühen 19. Jahrhundert für Gesang und Gitarre schrieben und deren Werke bis heute nur selten auf der Konzertbühne erklingen.
Die intime Kombination von Gesang und einer originalen Gitarre des neapolitanischen Instrumentenbauers Gennaro Fabricatore aus dem Jahr 1823 lässt die Sehnsucht, Innerlichkeit und mystische Symbolkraft der Gedichte dabei in einer einmaligen Klangästhetik aufscheinen.
Barocktanz (mit)erleben
09 • 05 • 2026
Iris-Michaela Schmidtmann – Tanzpädagogin
Eintritt:
15€, Schüler 5€ /Person und Tag
Karten können per E-Mail an schuetzhaus@weißenfels.de bestellt werden. Restkarten werden an der Tageskasse angeboten.
Hinweise:
- Pro Person und Workshoptag wird jeweils eine Teilnehmergebühr erhoben. Darin enthalten sind auch Erfrischungsgetränke vor Ort (Mineralwasser still und medium).
- Für den Workshop empfiehlt sich bequeme Kleidung (kein barockes Kostüm) und rutschfestes, bequemes Schuhwerk ohne Absatz.
- Die Pausenzeiten werden mit allen Anwesenden vor Ort abgestimmt.
Die fünf Sterne frühbarocker Musik
02 • 05 • 2026
The Muses‘ Fellows:
Anne Schneider – Sopran | Adriano da Silva Trarbach – Violoncello, Blockflöte | Monika Mandelartz – Cembalo, Harfe, Leitung
Eintritt:
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Karten können bis zum 6.4.2026 im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz -Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weißenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Ab sofort ist auch eine Bestellung der Karten über Reservix möglich: https://www.reservix.de/tickets-die-fuenf-sterne-fruehbarocker-musik-selich-schuetz-schein-scheidt-selle-in-weissenfels-rathaus-weissenfels-am-2-5-2026/e2518518?utm_medium=referral&utm_source=dynamic&utm_campaign=dynamic-prom-lb-o&utm_content=Stadt%20Weißenfels%20|%20Kulturamt%20|%20Heinrich-Schütz-Haus%20(29891)
An Gott zweifeln – an Bach glauben
19 • 04 • 2026
Eintritt:
12€, ermäßigt 9€, Schüler 5€
Karten können bis zum 6.4.2026 im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz -Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weißenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Ab sofort ist auch eine Bestellung der Karten über Reservix möglich: https://www.reservix.de/tickets-an-gott-zweifeln-an-bach-glauben-johann-sebastian-bach-und-seine-erben-ein-literarisch-musikalisches-programm-in-weissenfels-fuerstenhaus-am-19-4-2026/e2518543?utm_medium=referral&utm_source=dynamic&utm_campaign=dynamic-prom-lb-o&utm_content=Stadt%20Weißenfels%20|%20Kulturamt%20|%20Heinrich-Schütz-Haus%20(29891).
ausgewählt von Antje und Martin Schneider, gelesen von von Antje Schneider und Simon Weinert
musikalisch kommentiert von Angela Maria Stoll am Klavier
mit Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach, Dieterich Buxtehude, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Dimitri Schostakowitsch.
Ostern bei Heinrich und Justina
06 • 04 • 2026
Rebecca Arndt – Flöten und Spiele
Hannah Dicty – Drehleier
Josepha Kießling – Tasten und Spiele
Dr. Maik Richter – Tasten und Tombola
Eintritt: 3 € pro Person
Lose: 1€ pro Stück
Mit einem bunten Familienfest verabschiedet sich das Heinrich-Schütz-Haus in die baubedingte Schließzeit. Eine große Ostereier-Suche in den Ausstellungsräumen, Bastel-, Spiel- und Verkleidungsstationen und eine Preisverlosung mit Überraschungen aus dem Haus laden dazu ein, noch ein letztes Mal das Museum und seine Räume zu erkunden.
Gezupft, gestrichen, angeschlagen
02 • 04 • 2026
Senara Lypp – Laute und Gitarre
Dr. Maik Richter – Cembalo und Clavichord
3€ pro Person
In unserem Museum zeigen wir viele verschiedene Instrumente, denen eines gemeinsam ist: Sie haben Saiten, die zum Schwingen gebracht werden müssen, um einen Ton zu erzeugen. Alle Interessierten können mit uns gemeinsam verschiedene besaitete Tasteninstrumente (Cembalo, Clavichord, Virginal), Streichinstrumente (Violine, Gambe) und Zupfinstrumente (Laute, Theorbe, Gitarre) kennen lernen. Einige der Instrumente können auch direkt vor Ort ausprobiert werden, andere werden in ihrer Spielweise vorgeführt. Herzliche Einladung zu diesem besonderen Klangerlebnis!
Osterbräuche rund um die Frühlingsgans
01 • 04 • 2026
Osterkarten schreiben mit Feder und Tinte, mitspielen beim lebend großen Gänsespiel oder mit den Kostümen aus unserer Musikwerkstatt in die Rolle von Gänseprinzessin oder Gänsehirt schlüpfen – an diesem Nachmittag machen die weißen Federtiere dem Osterhasen gehörig Konkurrenz und laden zum Basteln, Spielen und Entdecken ein.
Kurz vor der baubedingten Schließung öffnet das Heinrich-Schütz-Haus in der Osterwoche noch einmal weit seine Türen für Groß und Klein.
Fürstliche Frühlingsmusik
27 • 03 • 2026
Eintritt: Frei
Schülerinnen und Schüler verschiedener Instrumentalklassen
Horch! Welch ein süßes harmonisches Klingen
13 • 03 • 2026
BACH BY BIKE ENSEMBLE:
Anna-Luise Oppelt – Alt | Mareike Neumann – Violine | Helene Schütz – Harfe
Eintritt:
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weißenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Werke von Johann Sebastian Bach, Elisabetta Gambarini, Georg Friedrich Händel, Fanny Mendelssohn-Hensel, Clara Schumann sowie von Johann Friedrich und Louise Reichardt
Ein Beitrag des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels zum Frauentagsmonat März 2026.
Belvedere im Schütz-Haus
07 • 03 • 2026
Eintritt:
8€, Schüler 5€
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz -Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weißenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts von Claudio Monteverdi, Barbara Strozzi, Samuel Scheidt, Matthew Locke, Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach.
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
22 • 02 • 2026
Jörg Holzmann – Referat und historische Kontragitarre
Eintritt:
8€, Schüler 5€
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz -Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weißenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Ein organologisches Kompositwesen ist eine künstlerische und symbolische Figur, die menschliche Formen mit Musikinstrumenten kombiniert. Es dient dazu, gesellschaftliche, kulturelle oder politische Themen humorvoll oder kritisch zu hinterfragen. Solche Darstellungen entstanden vor allem im 17. Jahrhundert und vereinen Elemente der Groteske und der Allegorie. Sie fungierten als satirisches Mittel, um Missstände zu kritisieren und kulturelle Selbstreflexion zu fördern. Sie verkörpern somit eine Verbindung aus Musikinstrument, menschlicher Gestalt und gesellschaftlicher Botschaft.
Ein besonders anschauliches Beispiel für einen solchen frühen „Cyborg“ entwarf der Weißenfelser Kapellmeister Johann Beer in seiner Musiksatire Bellum Musicum. Darin findet sich eine Druckgrafik eines „Botschafters der Hümper und Stümper“, dessen Körper vollständig aus verschiedenen Musikinstrumenten zusammengesetzt ist. Diese Figur ist jedoch kein bloßes Spielwerk, sondern eine gezielte intermediale Zuspitzung von Beers Kritik an qualitativ mangelhaften Musikern, den musikalischen Missständen seiner Zeit und den Zuständen am Weißenfelser Hof. Die einzelnen Instrumente folgen dabei ikonografischen Traditionen und verstärken Ironie und Spott in Beers satirischem Werk.
Women 4 Baroque
31 • 01 • 2026
Ensemble:
Maria Loos – Flöten
Lukas Praxmarer – Barockgeige
Gabriele Ruhland – Viola da gamba und Barockcello
Veronika Braß – Cembalo
Eintritt:
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz -Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weißenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Mit Werken von Isabella Leonarda, Anna Bon di Venezia, Élisabeth-Claude Jacquet de la Guerre, Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth, Marianne Martinez und von der mysteriösen Mrs. Philarmonica.
Der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. bietet einen Neujahrsumtrunk an.
Historia Nativitatis
05 • 12 • 2025
GELLERT ENSEMBLE | Andreas Mitschke – Leitung
Eintritt:
20 € (Normalpreis), 15 € (Ermäßigungsberechtigte), 5 € (Schüler bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs)
Adventskonzert des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.
anlässlich des Jubiläums zum 40-jährigen Bestehen des Heinrich-Schütz-Hauses als Kulturort in Weißenfels
Mit Werken u.a. von Heinrich Schütz, Michael Praetorius, Johann Hermann Schein, Samuel Scheidt, Johann Rosenmüller und Andreas Hammerschmidt.
Sind die Lichter angezündet
30 • 11 • 2025
Annemarie Wenzel – Musikalische Leitung
Eintritt frei
Die Hexe Baba Jaga: Abenteuer im Zauberwald
30 • 11 • 2025
Puppentheater Sternenzauber – Claudio Mühle
Eintritt 3€
Man nehme eine leicht verrückte, böse Hexe, eine durchaus emanzipierte Schönheit, einen alten Räuber, eine Prise Humor und einen tollkühnen Freund. Fertig ist die Gestalt der Hexe Baba Jaga und das Abenteuer im Zauberwald. Wir laden Sie herzlich ein, dieses Abenteuer mit Ihren Kindern, Enkelkindern, Urenkeln, Nichten, Neffen oder Patenkindern zu erleben.
Belvedere im Schütz-Haus
15 • 11 • 2025
Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere/ Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Preis: 8€
Schüler: 5€
Cantiones sacrae und neue Rhythmen
02 • 11 • 2025
Ensemble SPREZZETURA 22:
June Telletxea – Sopran | Christoph Dittmar – Altus | Andreas Arend – Theorbe, Lyra Polyversalis und Konzept | Adrian Rovatkay – Dulzian | Wolfgang Eger – Perkussion
Eintritt:
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Freie Platzwahl.
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weissenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Einlass: eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Musikalischer Gottesdienst zum Reformationstag
31 • 10 • 2025
Eintritt frei
Stephan Heinemann – Bariton
Thomas Piontek – Orgel
Mit Werken von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel
Abschlusskonzert: Makrokosmos
12 • 10 • 2025
Insa Thiele-Eich – Impulse
Mitglieder des GewandhausChors
Ensemble 1684
artist in residence Gregor Meyer – Leitung
Tickets gibt es zum Preis von 30€ | 21,50€ | 11,50€ im VVK sowie für 35€ | 26€ | 15€ an der Abendkasse.
Gemeinsam mit der Meteorologin, Klimawissenschaftlerin und angehenden Astronautin Dr. Insa Thiele-Eich knüpft Gregor Meyer Verbindungen zwischen der Musik des 17. Jahrhunderts und den Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft heute. Die Musik von Heinrich Schütz und moderne Forschungsfragen treten in einen Dialog „zwischen den Zeiten“ und können in dieser einmaligen Kombination in der Gegenwart Anregung geben und auch Zuversicht stiften.
Werke von Heinrich Schütz und Johann Rosenmüller öffnen die Augen und Ohren für das, was das irdische Dasein übersteigt. Im Angesicht des menschengemachten Klimawandels und seiner katastrophalen Folgen für alles Leben auf der Erde tritt der unwiederbringliche Wert der Schöpfung hervor: Wo die Natur aus dem Gleichgewicht gerät, wird der Mensch klein und muss um Mut und Hoffnung kämpfen.
Von Nürnberg über Wien nach Halle und Weißenfels: Streifzüge durch das Leben des Komponisten Johann Philipp Krieger
11 • 10 • 2025
Dr. Maik Richter – Referent
Eintritt im Konzertticket der Veranstaltung „Singet dem Herrn“ inbegriffen.
Wer nicht zum Konzert kommen möchte, aber dennoch dem Vortrag beiwohnen mag, hat kann zum regulären Eintrittspreis (6 € normal, 4 € ermäßigt, frei für Schüler*innen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) das Heinrich-Schütz-Haus und den Vortrag besuchen.
Einer der profiliertesten Opern-, Singspiel-, Ballett- und Kirchenmusikkomponisten seiner Zeit soll anlässlich seines 300. Todesjahres im Blickpunkt des Vortrages stehen. Im Saal des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels gewährt Dr. Maik Richter Einblicke in Kriegers musikalischen Anfänge in Franken und am Kaiserhof in Wien, seine Italienreise und seine erste Festanstellung am Hof Herzog Augusts in Halle sowie seine produktive Zeit als Hofkapellmeister der Herzöge von Sachsen-Weißenfels.
Singet dem Herrn ein neues Lied
11 • 10 • 2025
Musica Fiata
La Capella Ducale
Roland Wilson, Zink und Leitung
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 23,00 € (erm. 18,00 €) für die erste Preiskategorie bzw. für 17 € (erm. 13,50) für die zweite Preiskategorie im Heinrich-Schütz-Haus sowie in der Weißenfelser Touristinformation sowie online über Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen – Ticketshop – Alle Events.
Karten sind außerdem für 28,00 € (erm. 22,00 €) bzw. 21,00 € (erm. 17,00 €) an der Abendkasse verfügbar.
Zudem werden auch Hörplätze angeboten für 11,50 € (erm. 7,00 €) im Vorverkauf und für 15,00 € (erm. 10,00 €) an der Abendkasse.
„Größer denn andere tausend“ – so bezeichnet Johann Mattheson 1740 in seiner „Grundlage einer Ehrenpforte“ den langjährigen Weißenfelser Hofkapellmeister Johann Philipp Krieger (1649–1725). Zu Lebzeiten war er einer der gefeiertsten Musiker seiner Generation, er wurde für sein Clavierspiel vom Kaiser geadelt und erntete Anerkennung als Schöpfer mehrerer Sammlungen mit Instrumentalmusik, dutzender Opern sowie von 2000 Kantaten. So konnte es sich Krieger als einer der ganz wenigen leisten, viele Stellenangebote auszuschlagen und nur die attraktivste auszuwählen: Hofkapellmeister zu Sachsen-Weißenfels, unter sich eine der exquisitesten Hofkapellen Europas, über sich einen der spendabelsten Mäzene und kunstsinnigsten Herrscher der Zeit.
Festlich besetzt, in perfekter Mischung aus vokalen und instrumentalen Klangfarben, bringen die traditionsreichen Ensembles Musica Fiata und La Capella Ducale unter der Leitung von Roland Wilson die melodisch reichen, festlich groß besetzten Werke Kriegers dort zur Aufführung, wo sie vor mehr als 300 Jahren zum ersten Mal erklangen: eine Wiederentdeckung in der auratischen Atmosphäre der ehrwürdigen Weißenfelser Marienkirche!
Weltsichten
10 • 10 • 2025
Dr. Maik Richter, Lesung
Ensemble RESONANTIA
Doreen Busch – Mezzosopran | Frank Petersen – Theorbe
Eintritt: 5,- € | Schüler:innen frei
Tickets an der Abendkasse
Eine Veranstaltung des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels in Kooperation mit dem Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. und der Kunstgalerie BRAND-SANIERUNG
Ausgehend von der 1779 in Weißenfels geborenen Harfenistin, Malerin und Schriftstellerin Therese Emilie Henriette aus dem Winckel (gestorben 1867), entfaltet die Lesung ein europäisches Panorama, das Briefe, Erzählungen, Diskurse und Novellen von Maria de Zayas y Sotomayor (1590–1647) über Françoise de Graffigny (1695–1758) bis hin zur Weißenfelser Lyrikerin Karoline Louise Brachmann (1777–1822) enthält. Auch ein geistliches Lied der Weißenfelser Kirchenlieddichterin Barbara Pracht (um 1595–1673) wird Gegenstand der Lesung sein.
Musikalisch illustriert wird die Lesung mit Musik von Johann Philipp Krieger (1649-1725) und Marie Nathusius (1817-1857).
Musica noster amor – Aus Liebe zur Musik
08 • 10 • 2025
Uwe Pösniger als Hofkapellmeister Heinrich Schütz
Dr. Maik Richter als Schütz-Schüler Johann Theile
Mitglieder der Weißenfelser Hofkapelle: Sylvia Lorber – Sopran | Doreen Busch – Mezzosopran | Andreas Morys – Cembalo und Truhenorgel
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels, Leitung: Ekkehart Hentzschel
Blockflötendoppelquartett der Musikschule des Burgenlandkreises „Heinrich Schütz“ Weißenfels: Annekatrin Weiß (Sopran- und Altblockflöte und Leitung) | Fritz Wiese (Sopran- und Altblockflöte) | Heike Pichler-Trosits (Altblockflöte) | Rosa Lia Sommer (Altblockflöte) | Arick Weiß und Eva Rauh (Tenorblockflöten) | Constanze Kochanek (Bassblockflöte) | Henrick Weiß (Violoncello)
Der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. bereitet einen kleinen Stehimbiss vor.
Eintritt frei
Am 13. Oktober 1985 wurde in der Saalestadt Weißenfels eine Schütz-Gedenkstätte eingerichtet, die das Leben und Wirken von Heinrich Schütz und andere Vertreter der Weißenfelser Musikgeschichte (die Komponisten Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Johann Philipp Krieger sowie der Orgelbaumeister Friedrich Ladegast) zeigte und auch wertvolle Originaldrucke, die bereits zwischen 1929 und 1935 vom Weißenfelser Altertumsverein erworben worden waren, der Öffentlichkeit präsentierte. 1990 wurde die Dauerausstellung im Hause zugunsten von Wechselausstellungen des Museums Weißenfels entfernt, bevor vier Jahre später eine neue Dauerausstellung eingerichtet wurde, die sich dem Weißenfelser Spätwerk von Heinrich Schütz verschrieben hatte. Diese und viele weitere Stationen auf dem Weg zum Heinrich-Schütz-Haus werden in ausgewählten Exponaten an diesem Tag im Rahmen einer Kabinettausstellung präsentiert, die dann bis zum 7. Dezember 2025 zu sehen sein wird.
10 Uhr – Sonderführung „Heinrich Schütz in Weißenfels“ (Dr. Maik Richter)
13 Uhr – Sonderführung „Das Heinrich-Schütz-Haus als Baudenkmal“ (Stephan Kujas)
16 Uhr – Podiumsgespräch „40 Jahre Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels“ (Dr. Maik Richter im Gespräch mit Martin Schmager, Manfred Hoyer und Stephan Kujas)
19 Uhr – Musikalisch-literarische Soirée „Musica noster amor“ mit Heinrich Schütz und Johann Theile sowie regionalen Ensembles.
Orgelmusik zur Marktzeit
07 • 10 • 2025
Thomas Piontek – Orgel
Eintritt frei
Die St. Marienkirche am Weißenfelser Marktplatz ist einer der authentischen Orte, die mit dem Leben und Wirken von Heinrich Schütz eng in Verbindung stehen. Als Kind genoss er hier seinen ersten musikalischen Unterricht beim Organisten Heinrich Colander (1557–1614) und beim Kantor Georg Weber (1538–1599). In den 1630er bis 1660er Jahren war dies der Ort, an dem Schütz mindestens zwölf mal Pate stand bei der Taufe von Kindern aus befreundeten Weißenfelser Familien. Hierher kam der ehrwürdige Dresdner Hofkapellmeister seit 1657 regelmäßig, wenn er das Heilige Abendmahl empfing und auch sonst, wenn er dem Gottesdienst beiwohnen wollte.
Hier wollen wir auf der Höhe des Tages zur Ruhe kommen und die besondere Atmosphäre dieses auratischen Schütz-Ortes genießen, indem wir Orgelmusik aus verschiedenen Jahrhunderten lauschen.
Was ist Wahrheit?
05 • 10 • 2025
Christian Klischat – Schauspiel
Ensemble Fantasticus:
Rie Kimura – Violine | Pieter-Jan Belder – Cembalo | Robert Smith – Viola da gamba
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 18,00 € (erm. 12,50 €) im Heinrich-Schütz-Haus sowie in der Weißenfelser Touristinformation sowie online über Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen – Ticketshop – Alle Events.
Restkarten können für 22,00 € (erm. 17,00 €) an der Abendkasse erworben werden.
Nicht der Glaube, sondern der Zweifel sei produktiv, sagt Judas. Wer glaubt, der möchte im Status-Quo verbleiben und festhalten an dem, was ist. Wer aber zweifelt, der folgt dem Momentum und handelt, um den Zweifel zu überwinden. Die niederländische Dramatikerin Lot Vekemans gibt in ihrem Monolog dem Jünger, der Jesus verriet, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen: Was wäre gewesen, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden? Und vor allem: Was wäre aus uns allen geworden?
Der Schauspieler Christian Klischat, dem Musikfest-Publikum von Luthers Tischreden beim Heinrich Schütz Musikfest 2012 bekannt, begibt sich mit großem Interesse an den Verbindungen zwischen Theologie und Bühne tief hinein in diese Geschichte aus Enttäuschung, Hoffnung und Missverstehen – und am Ende auch Verrat.
Spannungsreich kontrastiert wird dieser intensive Einblick in die Innenwelt der Figur, die wie wohl keine zweite für die inneren Kämpfe des gewissensabhängigen Menschen steht, durch das Ensemble Fantasticus rund um den Gambisten Robert Smith. Instrumentalmusik des 16. und 17. Jahrhunderts ist Gegenpol, Kommentar und Seelenspiegel gleichermaßen und verspricht einen lang nachhallenden Abend.
19.30 Uhr, Gemeindesaal St. Trinitatis | Weißenfels
Auf ein Wort
Christian Klischat im Gespräch mit Dr. Maik Richter
Musikalischer Festgottesdienst zum Erntedankfest
05 • 10 • 2025
Kammerchor und Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels | Instrumentalisten | Thomas Piontek – Orgel und Leitung
Eintritt frei
Es erklingt unter anderem die 1784 als Probekantate für das Bitterfelder Kantorat von Johann August Gärtner geschriebene Erntedankmusik „Der Segen des Herrn machet reich ohne Mühe“. Es handelt sich nach den beiden Erstwiederaufführungen des Werkes im Mai 2010 in Weißenfels und Merseburg um die dritte Aufführung
Tears from the Soul
04 • 10 • 2025
Monika Mauch, Sopran
The Earle his Viols:
Brian Franklin – Diskant- und Tenorgambe | Brigitte Gasser – Tenor- und Bassgambe | Caroline Ritchie – Bassgambe | Stephen Moran – Bassgambe | Elizabeth Rumsey – Tenorgambe und Violone
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 21,00 € (erm. 15,00 €) in Preiskategorie 1 und für 14,50 € (erm. 12,00 €) in Preiskategorie 2 im Heinrich-Schütz-Haus sowie in der Weißenfelser Touristinformation sowie online über Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen – Ticketshop – Alle Events.
Restkarten können an der Abendkasse für 25,00 € (erm. 20,00 €) für Preiskategorie 1 und für 18,00 € (erm. 15,00 €) in Preiskategorie 2 erworben werden.
Die Gewissheit, dass die Dinge dieser Erde zwar kostbar, aber vergänglich sind, ist nicht morbide. Nicht selten schwingt sogar eine gewisse Heiterkeit im steten Bewusstsein der Endlichkeit des eigenen Seins mit. Diese Weltsicht durchzieht die Werke, die Robert Dow zwischen 1581 und 1588 als persönliche Sammlung in Stimmbüchern für ein Gambenconsort zusammenstellte. Eine intime Sicht auf die Innen-Welt dieser Zeit entfalten die Lieder von William Byrd, Thomas Tallis und ihren Zeitgenossen, die in ihrer Intensität beinahe zeitlos klingen. Und doch sind sie echte Zeugnisse einer Zeit, in der die Vorstellung der Vanitas, der Vergänglichkeit, das Menschsein umspannte und Weltsichten tiefgreifend prägte.
Die Sopranistin Monika Mauch mischt bei ihrem Musikfestdebüt gemeinsam mit dem Ensemble The Earle His Viols Motetten in Instrumentalfassungen, filigrane Vertonungen weltlicher Dichtungen und drei in der Sammlung singulär erhaltene Psalmensätze zu einer intimen, intensiven Sicht auf die Innen-Welt ganz im Sinne der Renaissance-Trope „My mind to me a kingdom is“ (Mein Geist ist mir ein Königreich) des Dichters Sir Edward Dyer.
Wandelkonzert: Musikstadt Weißenfels – Musikland Sachsen-Anhalt
04 • 10 • 2025
Uwe Pösniger als Heinrich Schütz | Dr. Maik Richter als Schütz-Schüler Johann Theile | Weißenfelser Hofkapelle | Tanzgruppe „Faux pas“ | Volkschor Langendorf und Stadtchor Teuchern | Weißenfelser Gästeführer e.V.
Eintritt frei
Dass Weißenfels eine Schütz-Stadt ist, ist gemeinhin bekannt, dass aber auch andere Komponisten ihre musikgeschichtlichen Spuren in der Saalestadt hinterlassen haben, hingegen weniger. So lebte der Komponist, Geiger, Musiktheoretiker und satirische Schriftsteller Johann Beer seit 1680 bis zu seinem frühen Tod in der Stadt und schuf hier einen Großteil seines literarischen Schaffens, war aber auch kompositorisch aktiv. Beer hinterließ der Nachwelt eine Messe, geistliche Konzerte und Trauergesänge. Zeitgleich mit Beer wirkte der seinerzeit vor allem als Kirchenmusik- und Opernkomponist gefeierte Hofkapellmeister Johann Philipp Krieger in Weißenfels, der allein für die höfischen Feste der Weißenfelser Herzöge und für die Gottesdienste in der Schlosskirche St. Trinitatis mehr als 2.000 Arien, Kantaten, Konzerte, Messen, Opern, Singspiele und Vespermusiken schuf, die heute größtenteils verloren sind. Und als seien diese drei noch nicht genug, glänzt Weißenfels mit den Namen hochangesehener Barockmusiker wie Johann Sebastian Bach, Johann Friedrich Fasch, Georg Friedrich Händel, Conrad Höffler, Gottfried Reiche und Georg Philipp Telemann sowie mit drei berühmten Sängerinnen: Pauline Kellner, Johanna Emilia Falckenhagen und Anna Magdalena Bach. Sie alle stehen für die reiche Musikkultur in Weißenfels und im heutigen Sachsen-Anhalt während des 17./18. Jahrhunderts. Ihnen ist das diesjährige Wandelkonzert gewidmet.
Umlaufbahnen
03 • 10 • 2025
Helene Grass – Lesung | Miron Andres – Viola da gamba, Electronics
Karten zum Preis von 11,50 € gibt es im Vorverkauf im Heinrich-Schütz-Haus sowie in der Touristinformation Weißenfels sowie zum Preis von 15 € an der Tageskasse.
Zwischen den Zeiten und Welten
Das Menschsein bewegt sich ein leben lang zwischen der physikalischen Zeit und dem individuellen Erleben von Vergänglichkeit. Das erleben in Samantha Harveys mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman Umlaufbahnen zwei Frauen und vier Männer: In einer Raumstation ist das Menschsein auf engsten Raum gedrängt, und doch sind sie losgelöst vom Alltag. Schwerkraft und Zeitempfinden sind außer Kraft gesetzt. So kreist die Autorin um die Frage, wie sich die Weltsicht, das Weltempfinden und das Miteinander verändern, wenn der Mensch seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht. Miron Andres nähert sich der Heimat als Gratwanderer zwischen Alter und elektronischer Musik mit ganz persönlichen Reflexionen.
Drum Circle für alle
23 • 09 • 2025
Rebecca Arndt – Workshopleitung
Eintritt frei
Unsere Museumspädagogin Rebecca Arndt bietet ein spielerisches und interaktives musikalisches Erlebnis für Menschen unterschiedlichen Alters, mit oder ohne musikalischen Vorerfahrungen an. Wir wollen gemeinsam Percussion-Instrumente aus aller Welt zum Klingen bringen, die im Fundus der Musikwerkstatt schlummern. In einer achtsamen, wertschätzenden und humorvollen Atmosphäre können wir einen gemeinsamen Puls entwickeln, eigene Rhythmen erfinden und durch die Musik in spontanen und lebendigen Kontakt miteinander treten.
Aus aller Welt
23 • 09 • 2025
Dr. Maik Richter – Führung und Instrumentalanspiel
Eintritt: frei
Der Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels, Herr Dr. Maik Richter, vermittelt Kenntnisse zu den außereuropäischen Ursprüngen typisch europäischer Barockmusikinstrumente wie Cembalo, Laute und Oboe und wie sie ihren Weg aus Indien, Iran oder von der arabischen Halbinsel nach Europa fanden. Eine Führung zu den interkulturellen Wurzeln europäischer Musikgeschichte. Die Führung wird in deutscher Sprache angeboten, kann aber durch Englisch, Italienisch und Dari ergänzt werden.
ACHTUNG AUSGEBUCHT: Barocktanz (mit)erleben
06 • 09 • 2025
Iris-Michaela Schmidtmann – Tanzpädagogin
Teilnahmegebühr: 10€ (Schüler 5€) pro Person und Tag
Erfrischungsgetränke werden vom Heinrich-Schütz-Haus gestellt. Pausen werden je nach Bedarf vor Ort gemeinsam festgelegt.
Anmeldungen per E-Mail an schuetzhaus@weissenfels.de oder telefonisch über die Rufnummer 03443 302835 werden bis zum 27. August 2025 angenommen.
Friedrich Gottlieb Nagel unterrichtete in den 1740ern zwei Jahre lang Tanz und Violine in Weißenfels. Im Rahmen seiner Bewerbung als Universitäts-Tanzmeister in Halle wurde auf einem Ball die Fähigkeiten seiner Schüler im Kontratanz begutachtet, sowie seine eigenen tänzerischen Fähigkeiten in einigen Solotänzen, die er bei der Gelegenheit darbot.
Den von Herrn Nagel choreographierten „englischen“ Kontratänzen und einiger barocker Solotänze widmen wir uns im Workshop am 6. und 7. September 2025 im Rathaus Weißenfels.
Es wird keine Erfahrung mit historischen Tänzen dieser Epoche vorausgesetzt. Das Niveau wird an beiden Tagen so angeglichen, dass alle Interessierten mitkommen können, selbst wenn sie nur an einem der beiden Tage am Workshop teilnehmen können. Es wird um leichte und bequeme Kleidung und rutschfestes und leichtes Schuhwerk gebeten.
Die Toskana des Nordens
06 • 07 • 2025
Duo SALON PERNOD:
Thomas Wittenbecher – Gesang und Akkordeon | Patrick Zörner -Gesang und Gitarre
Mediterranes Programm mit italienischer Volksmusik, französischem Chanson, Swing, Latin und Eigenkompositionen.
Ein Weinausschank und selbstgemachte Köstlichkeiten runden das Sommerkonzert kulinarisch ab. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saal des Heinrich-Schütz-Hauses statt.
Eintritt 8€
Unerhörte Ergötzung – Barockes Allerlei
28 • 06 • 2025
Anne Schumann und Friederike Lehnert – Barockviolinen | Klaus Voigt – Viola da spalla
Eintritt:
15 € (Normalpreis), 12 € (ermäßigt)
Eintrittskarten können telefonisch beim Veranstalter unter der Rufnummer 039451 563993 oder bei uns im Hause unter der Rufnummer 03443 302835 bestellt werden. Der Kartenerwerb ist außerdem möglich über die Website des Veranstalters https://www.strassedermusik.de/musikfest-unerhoertes-mitteldeutschland.
Mit Werken von Johann Philipp Krieger (1649-1725), Andreas Hammerschmidt (1611-1675), Johann Rosenmüller (1619-1684), Johann Pachelbel (1653-1706) und Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„Museumspfad“
14 • 06 • 2025
Mitwirkende:
Weißenfelser Gästeführer e.V., Museum Weißenfels auf Schloss Neu-Augustusburg, Geleitshaus und Pub „Irish Battlefield“, Heinrich-Schütz-Haus, Evangelische Kirchengemeinde Weißenfels, Verein Friedrich Ladegast in Weißenfels e.V., Literaturkreis Novalis e.V. und Weißenfelser Bürgerverein Kloster St. Claren e.V.
Schloss Neu-Augustusburg (vor der Schlosskirche St. Trinitatis) – Geleitshaus – Marienkirche – Rosine-Pätz-Gedenkstein – Novalis-Pavillon – ehemaliges Kloster S. Claren – Heinrich-Schütz-Haus
Museumsnacht im Heinrich-Schütz-Haus
14 • 06 • 2025
Eintritt ab 18 Uhr frei.
Zugang zum HSH über den Hof (Tor in der Marienkirchgasse)
Mit Ausnahme des „Ohrenschmaus“-Vortrages finden alle Angebote im Hof des Heinrich-Schütz-Hauses statt. Speisen und Getränke stehen kostenfrei zur Verfügung. Der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. bittet aber um eine Spende.
18:00-23:00 Uhr: „Starke Frauen“ – Fotoschau von Fatemeh Hassani, dazu afghanische Spezialitäten von Fatemeh Hakimi
19:30-19:45 Uhr: musikalische Einlagen mit Kindern und dem Ensemble „Hamnawa“
19:45-20:15: „Hamnawa / Harmonie“ – erstes Kurzkonzert des gleichnamigen Ensembles mit afghanischer und persischer Musik (Farid Azar – musikalische Leitung)
20:15-21:00 „Ohrenschmaus im Schütz-Haus“ – lockerer Vortrag zum Thema „Von Weißenfels nach Leipzig: Bachs virtuoser Trompeter Johann Gottfried Reiche“ mit Getränken und Häppchen (Emile Meuffels – Trompeter und Referent)
21:00-21:45 Uhr: „Hamnawa / Harmonie“ – zweites Kurzkonzert mit afghanischer und persischer Musik
21:45-22:30 Uhr: „Nachtgesänge“ – Mitmachkonzert für alle Sangeslustigen (Thomas Piontek – Klavier und musikalische Leitung)
22:30-23:00 Uhr: Abschluss mit internationaler Musik von afghanischen und deutschen Musikern
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
14 • 06 • 2025
Emile Meuffels – Referent
Eintritt frei
Mit freundlicher Unterstützung durch den Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V., der für das leibliche Wohl sorgt.
Musikalische Kostbarkeiten
18 • 05 • 2025
Dr. Maik Richter – Führung
Eintritt frei
Musikalischer Gottesdienst zum Sonntag Cantate
18 • 05 • 2025
Kammerchor und Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels
Thomas Piontek – Orgel und Leitung
Instrumentalisten
„auff fiolen lieblich zu gebrauchen“
17 • 05 • 2025
Hamburger Ratsmusik:
Simone Eckert – „Schütz-Gambe“ | Ulrich Wedemeier – Laute
Eintritt:
12€, ermäßigt 9€, Schüler 5€
Freie Platzwahl.
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weissenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Einlass: eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Mit Werken von Girolamo Frescobaldi, Tobias Hume, August Kühnel, Johann Georg Lang, Diego Ortiz, Johann Schop, Aurelio Virgiliano und Karsten Gundermann.
Barocktanz (mit)erleben
10 • 05 • 2025
Dr. Mark Frenzel – Dozent
Teilnahmegebühr: 10€ (Schüler 5€)
Erfrischungsgetränke werden vom Heinrich-Schütz-Haus gestellt. Pausen werden je nach Bedarf vor Ort gemeinsam festgelegt.
Anmeldungen (per E-Mail oder telefonisch) werden bis zum 30. April 2025 angenommen.
Im dritten Barocktanzkurs des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels steht die Beschäftigung mit einer Choreographie für ein Menuett und geselligen frühbarocken Tänzen im Mittelpunkt. Das Menuett wurde von etwa 1650 bis ins späte 18. Jahrhundert getanzt und war besonders im Hochbarock ein sehr populärer Paartanz. Zur Entspannung sind gesellige Gassentänze aus dem „English Dancing Master“ von John Playford aus der Zeit des Frühbarocks im Programm.
Es wird keine Erfahrung mit historischen Tänzen dieser Epoche vorausgesetzt. Das Niveau wird an so angeglichen, dass alle Interessierten mitkommen können. Es wird um leichtes und bequemes Schuhwerk gebeten.
Fürstliche Frühlingsmusiken
09 • 05 • 2025
Schülerinnen und Schüler der Musikschule Weißenfels
Eintritt frei
Einlass ab 18:30 Uhr
Belvedere im Schütz-Haus
26 • 04 • 2025
Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere/Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Musikalische Krieger in Kursachsen
12 • 04 • 2025
Chaconne Ensemble Berlin :
Sarah Hayashi – Sopran | Ángela Lobato – Barockcello | Neo Gundermann – Theorbe und Barockgitarre | Patrick Orlich – Cembalo und Truhenorgel
Eintritt:
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Freie Platzwahl.
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weissenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Einlass: eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Es erklingen rare Kompositionen von Johann Philipp Krieger (1649-1725, Weißenfels) und seinem Bruder Johann Krieger (1651-1735, Zittau) sowie von Adam Krieger (1634-1666, Dresden).
Erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder in Weißenfels zu hören: Auszüge aus der „Lustigen Feldmusik“ des Weißenfelser Hofkapellmeisters Johann Philipp Krieger.
Saitwärts durch die Welt
29 • 03 • 2025
Schülerinnen und Schüler der Violinklasse |
Einstudierung und Leitung: Anke Schönack
Eintritt frei
Die Musen sind weiblich
09 • 03 • 2025
Führung:
Dr. Maik Richter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Musikalische Gestaltung:
Julian Lypp und Wilhelm Jirsak – Gitarren
Eintritt frei. Um Voranmeldung bis zum 2. März 2025 wird gebeten. Diese kann telefonisch unter 03443 302835 oder mittels E-Post an schuetzhaus@weissenfels.de erfolgen.
Neun olympische Musen kennt die Antike. Als Töchter der Göttin der Erinnerung Mnemosyne und des Göttervaters Zeus sind sie Schutzgöttinnen der Geschichtsschreibung und der epischen Dichtung, der Chorlyrik und des Tanzes, der Komödie und der Tragödie, der Liebeslyrik und des Flötenspiels sowie der Naturbeobachtung. Vier der Musen gelten als musikalisch. In der Ausstellung präsentieren diese Musen berühmte Künstlerinnen des 16./17. Jahrhunderts, deren Werke erst seit dem 21. Jahrhundert nach und nach wiederentdeckt werden.
Es begegnen uns Sängerinnen, Instrumentalvirtuosinnen und Komponistinnen wie Francesca Caccini, Isabella Leonarda und Barbara Strozzi; wir lernen Malerinnen kennen wie Sofonisba Anguissola, Artemisia Gentileschi, Judith Leyster und Rachel Ruysch oder die malende und zeichnende Naturforscherin Maria Sibylla Merian; unter den Dichterinnen begegnen wir u.a. Louise Labé, Gaspara Stampa und María de Zayas y Sotomayor, aber auch der „Sappho von Greifswald“ Sibylla Schwarz, die zufällig die gleichen Lebensdaten wie die erste Tochter von Heinrich Schütz, Anna Justina (1621-1638) aufweist.
Einige der Frauen, deren Leben und Werk in der Sonderausstellung veranschaulicht werden sollen, stammen aus Adels-, andere aus wohlhabenden Bürgersfamilien, wiederum andere aber auch aus ärmsten Verhältnissen. Manchen wurde durch ihre Familien, anderen durch den Besuch einer Klosterschule, wiederum anderen durch Kontakte zu berühmten Künstlern eine besondere Ausbildung zuteil, die ihnen eine eigenständige künstlerische Entfaltung ermöglichte.
Bei aller Unterschiedlichkeit ist eines unbestritten: Alle diese Frauen und noch viele andere mehr dichteten, malten und musizierten sich in die Herzen auch ihrer männlichen Zeitgenossen. Die Ausstellung soll zur Beschäftigung mit Künstlerinnen aus Italien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Spanien anregen, die zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und der Zeit um 1700 gelebt und gewirkt haben.
Sonderführung durch die Ausstellung „Die Musen sind weiblich“
09 • 02 • 2025
Dr. Maik Richter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Julian Lypp, Gitarre
Preise
Karten: 5,- € (max. 20 Personen)
Herzlich Willkommen in unserer Wanderausstellung zu Künstlerinnen des 16./17. Jahrhunderts in Europa!
Lernen Sie an den einzelnen Musen-Stationen verschiedene Künstlerinnen aus den Bereichen Musik, Literatur und Malerei kennen, die zwar zu Lebzeiten sehr gefragt waren, aber erst in unserer Zeit allmählich wiederentdeckt werden!
Tauchen Sie ein in eine Epoche, in der Frauen meist jede eigene schöpferische Kraft abgesprochen wurde, in der es aber trotz gesellschaftlicher Konventionen selbstbewusste Künstlerinnen gab, die sich in ihren Arbeitsfeldern zu behaupten wussten!
Es erklingen Werke der Renaissance und des Frühbarock auf der Konzertgitarre.
Wo wilt du hin weil’s Abend ist
08 • 02 • 2025
Ensemble Art d‘Echo:
Catherine Aglibut – Barockvioline | Thor-Harald Johnsen – Lauteninstrumente | Heike Johanna Lindner – Viola da Gamba | Juliane Laake – Viola da Gamba und Leitung
Eintritt:
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Freie Platzwahl.
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weissenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Einlass: eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.
Das Rathaus ist barrierefrei zugänglich!
Es erklingen Instrumentalkompositionen von Johann Philipp Krieger und Conrad Höffler (Weißenfelser Hofkapellmitglieder) sowie von August Kühnel (Mitglied der Zeitzer Hofkapelle).
Mit freundlicher Unterstützung durch den Weißenfelser Musikverein, der für belebende Erfrischungsgetränke sorgt.
Komponistinnen des Barock
26 • 01 • 2025
Ensemble Große Unbekannte:
Martina Müller Saretz – Gesang und Konzept | Eva Morlang – Moderation und Konzept | Saskia Klapper – Barockgeige | Clemens Harasim – Erzlaute | Felix Schönherr – Cembalo und Truhenorgel
Eintritt:
16€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Freie Platzwahl.
Karten können im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels erworben werden. Eine telefonische Bestellung unter der Rufnummer 03443 302835 ist ebenso möglich wie eine Bestellung per E-Mail an schuetzhaus-kasse@weissenfels.de. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.
Einlass: eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.
HINWEIS: Das Heinrich-Schütz-Haus ist nicht barrierefrei zugänglich!
Es erklingen Kompositionen von Barbara Strozzi, Francesca Caccini, Mary Harvey Lady Dering und Herzogin Sophie Elisabeth von Braunschweig und Lüneburg. Außerdem werden Gedichte von Sibylla Schwarz und Christiane Marianna von Ziegler deklamiert.
Mit freundlicher Unterstützung des Weißenfelser Musikvereins, der für belebende Getränke sorgt.
Sonderführung durch die Ausstellung „Die Musen sind weiblich“
25 • 01 • 2025
Dr. Maik Richter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Julian Lypp, Gitarre
Preise
Karten: 5,- € (max. 20 Personen)
Herzlich Willkommen in unserer Wanderausstellung zu Künstlerinnen des 16./17. Jahrhunderts in Europa!
Lernen Sie an den einzelnen Musen-Stationen verschiedene Künstlerinnen aus den Bereichen Musik, Literatur und Malerei kennen, die zwar zu Lebzeiten sehr gefragt waren, aber erst in unserer Zeit allmählich wiederentdeckt werden!
Tauchen Sie ein in eine Epoche, in der Frauen meist jede eigene schöpferische Kraft abgesprochen wurde, in der es aber trotz gesellschaftlicher Konventionen selbstbewusste Künstlerinnen gab, die sich in ihren Arbeitsfeldern zu behaupten wussten!
Es erklingen Werke der Renaissance und des Frühbarock auf der Konzertgitarre.
Sonderführung durch die Ausstellung „Die Musen sind weiblich“
14 • 12 • 2024
Dr. Maik Richter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Julian Lypp, Gitarre
Preise
Karten: 5,- € (max. 20 Personen)
Herzlich Willkommen in unserer Wanderausstellung zu Künstlerinnen des 16./17. Jahrhunderts in Europa!
Lernen Sie an den einzelnen Musen-Stationen verschiedene Künstlerinnen aus den Bereichen Musik, Literatur und Malerei kennen, die zwar zu Lebzeiten sehr gefragt waren, aber erst in unserer Zeit allmählich wiederentdeckt werden!
Tauchen Sie ein in eine Epoche, in der Frauen meist jede eigene schöpferische Kraft abgesprochen wurde, in der es aber trotz gesellschaftlicher Konventionen selbstbewusste Künstlerinnen gab, die sich in ihren Arbeitsfeldern zu behaupten wussten!
Es erklingen Werke der Renaissance und des Frühbarock auf der Konzertgitarre.
Sind die Lichter angezündet
01 • 12 • 2024
Thomas Piontek – Musikalische Leitung
Rotkäppchen
01 • 12 • 2024
Figurentheater Märchenteppich, Halle (Saale)
Sebastian Günther – Puppenspiel
Eintritt: 3€
In das altbekannte Märchen mischt sich der Kasper. Er spielt den Jäger und versucht zu verhindern, dass Großmutter und Rotkäppchen vom Wolf gefressen werden. Aber Rotkäppchen findet den Wolf so „cool“, dass doch alles so kommt, wie es im Märchenbuch steht: Großmutter und Rotkäppchen landen im Bauch des Unholds. Dort machen sie es sich bei Kerzenlicht gemütlich. Rotkäppchen isst den Kuchen und Großmutter trinkt den Wein. Doch Kasper ist schon unterwegs, um die beiden zu befreien.
Höfische Weihnacht
01 • 12 • 2024
Eintritt frei
Sonderführung durch die Ausstellung „Die Musen sind weiblich“
17 • 11 • 2024
Dr. Maik Richter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Julian Lypp, Gitarre
Preise
Karten: 5,- € (max. 20 Personen)
Herzlich Willkommen in unserer Wanderausstellung zu Künstlerinnen des 16./17. Jahrhunderts in Europa!
Lernen Sie an den einzelnen Musen-Stationen verschiedene Künstlerinnen aus den Bereichen Musik, Literatur und Malerei kennen, die zwar zu Lebzeiten sehr gefragt waren, aber erst in unserer Zeit allmählich wiederentdeckt werden!
Tauchen Sie ein in eine Epoche, in der Frauen meist jede eigene schöpferische Kraft abgesprochen wurde, in der es aber trotz gesellschaftlicher Konventionen selbstbewusste Künstlerinnen gab, die sich in ihren Arbeitsfeldern zu behaupten wussten!
Es erklingen Werke der Renaissance und des Frühbarock auf der Konzertgitarre.
Die beste der Musen ist die Musik
06 • 11 • 2024
Doreen Busch und Sylvia Lorber – Gesang
Andreas Morys – Cembalo und Truhenorgel
Julian Lypp und Wilhelm Jirsak – Gitarre
Uwe Pösniger und Dr. Maik Richter – Lesung
Eintritt:
8 € (normal), 5 € (Schülerinnen und Schüler)
Mit Musik von Giovanni Legrenzi (1626-1690), Heinrich Schütz (1585-1672), Jean-Baptiste Besarde (1567-1625) und Alonso Mudarra (1508-1580) sowie aus „Jane Pickerings Lutebook“ (1616).
Texte von und über Heinrich Schütz
Belvedere im Schütz-Haus
02 • 11 • 2024
Eintritt: 8€, Schüler 5€
Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen für Blockflöten, Gitarre und Cembalo.
Festgottesdienst
13 • 10 • 2024
Dr. Johann Schneider, Regionalbischof der EKMD
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels
Kammerchor der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels
Thomas Piontek – Orgel und musikalische Leitung
Preise
Eintritt frei
Sonderführung durch die Ausstellung „Die Musen sind weiblich“
12 • 10 • 2024
Dr. Maik Richter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Julian Lypp, Gitarre
Preise
Karten: 5,- € (max. 20 Personen)
Herzlich Willkommen in unserer Wanderausstellung zu Künstlerinnen des 16./17. Jahrhunderts in Europa!
Lernen Sie an den einzelnen Musen-Stationen verschiedene Künstlerinnen aus den Bereichen Musik, Literatur und Malerei kennen, die zwar zu Lebzeiten sehr gefragt waren, aber erst in unserer Zeit allmählich wiederentdeckt werden!
Tauchen Sie ein in eine Epoche, in der Frauen meist jede eigene schöpferische Kraft abgesprochen wurde, in der es aber trotz gesellschaftlicher Konventionen selbstbewusste Künstlerinnen gab, die sich in ihren Arbeitsfeldern zu behaupten wussten!
Es erklingen Werke der Renaissance und des Frühbarock auf der Konzertgitarre.
Donne Sacre – Donne Profane
11 • 10 • 2024
Enemble Les Kapsber‘girls
Alice Duport-Percier, Sopran
Axelle Verner, Mezzosopran
Garance Boizot, Violone
Pernelle Marzorati, Harfe
Albane Imbs, Theorbe, Tiorbino, Barockgitarre und Leitung
Preise
Karten: 20,- € / erm. 15,- € | 16,- € / erm. 12,- € | Junior! 5,- € | Plus_Eins! 20,- € zzgl. Gebühren
Hofdamen, Nonnen, Ehefrauen, Töchter
11 • 10 • 2024
Prof. Dr. Silke Leopold
Preise
Karten: 5,- € | Ermäßigungsberechtigte frei
In Kooperation mit dem Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Ich lebte nach meinem Willen
10 • 10 • 2024
Alexander von Heißen – Clavichord und Cembalo
Dr. Maik Richter – Lesung
Preise
12 € (normal), 9 € (ermäßigt) 5 € (Schülerinnen und Schüler)
Die Römerin Margherita Costa (um 1600 – um 1657) liebte die Selbstbetrachtung. Allerdings sollte man sich hüten, ihre Geständnisse und Pläne für bare Münze zu nehmen. Viele ihrer Gedichte folgen dem Schema „bisher tat ich dieses, in Zukunft will ich jenes tun“: „Ich will kein Lotterleben mehr führen, ich will meine Ruhe“, „ich will nicht mehr singen, ich werde Hausfrau“ oder auch „ich werde mich nicht mehr schönmachen, ich will nur noch dichten“ bis hin zu „ich hänge die Dichtkunst an den Nagel und werde in Zukunft beleidigt schweigen“. Keinen dieser Vorsätze hat sie je erfüllt. Oft sind zwei gegensätzliche Zukunftsvisionen im selben Buch abgedruckt. Nur einer Aussage widerspricht sie nie: Vissi a mia voglia – ich lebte nach meinem Willen.
Zu Lesungen aus den Werken dieser spannenden Persönlichkeit erklingen Werke vom Beginn des 17. Jahrhunderts für Cembalo – Salonmusik, wie auch Margherita Costa sie gehört haben wird.
Seelentrost
08 • 10 • 2024
Ensemble
Isabel Schicketanz, Sopran und Leitung
Friederike Lehnert, Violine
Mirjam-Luise Münzel, Viola da gamba und Blockflöte
Tillmann Steinhöfel, Viola da gamba und Violone
Alma Stolte, Viola da gamba
Stefan Maass, Theorbe
Sebastian Knebel, Cembalo und Orgel
Preise
Karten: 20,- € / erm. 15,- € | PlusEins 20,- € | Junior! 5,- € zzgl. Gebühren
Orgelmusik zur Marktzeit
08 • 10 • 2024
Thomas Piontek
Preise
Eintritt frei
Im Rausch
06 • 10 • 2024
Ensemble Sjaella
Viola Blache, Sopran
Franziska Eberhardt, Sopran
Marie Fenske, Mezzo-Sopran
Marie Charlotte Seidel, Mezzo-Sopran
Luisa Klose, Alt
Helene Erben, Alt
Preise
Karten: 24,- € / erm. 19,- € | 18,- € / erm. 14,- € | 11,- € / erm. 8,- € | PlusEins 20,- € | Junior! 5,- € zzgl. Gebühren
Sweet Sirens
06 • 10 • 2024
Ensemble
Lisa Solomon, Sopran
Johannes Festerling, Theorbe
Thomas Fields, Viola da gamba
Lilli Pätzold, Zink
Preise
Karten: 18,- € / erm. 13,- € | PlusEins 20,- € | Junior! 5,- € zzgl. Gebühren
Jenseits von Gut und Böse
05 • 10 • 2024
Laila Salome Fischer, Mezzosopran
Sonja Cariaso, Sprecherin
Ensemble Il Giratempo
Max Volbers, Blockflöte, Cembalo und Orgel
Matthias Bergmann, Viola da gamba
Vanessa Heinisch, Theorbe
Preise
Karten: 20,- € / erm. 15,- € | PlusEins 20,- € | Junior! 5,- € zzgl. Gebühren
Wandelkonzert: Starke Frauen
05 • 10 • 2024
Uwe Pösniger als Heinrich Schütz
Dr. Maik Richter als Johann Theile
Verein Weißenfelser Gästeführer e.V.
Volkschor Langendorf e.V.
Tanzgruppe Faux pas
Bürgerverein Kloster St. Claren e.V.
Kammerchor der katholischen Kirchengemeinde Weißenfels
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Treffpunkt: Hof der St. Elisabethkirche
Preise
Eintritt frei!
Eröffnungskonzert: Tiefhoffnungsblau
04 • 10 • 2024
Ælbgut
Isabel Schicketanz & Marie Luise Werneburg, Sopran
Stefan Kunath, Altus
Christopher Renz, Tenor
Martin Schicketanz, Bass
CONTINUUM
Elina Albach, Orgel und Cembalo
Preise
Karten: 34,- € / erm. 26,- € | 22,- € / erm. 17,- € | 11,- € / erm. 8,- € | PlusEins 20,- € | Junior! 5,- € zzgl. Gebühren
Die Musen sind weiblich
02 • 10 • 2024
Einführung in die Ausstellung:
Dr. Maik Richter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Musikalische Gestaltung durch das Ensemble RESONANTIA
Doreen Busch – Mezzosopran
Frank Petersen – Theorbe
Eintritt frei. Um Voranmeldung bis zum 20. September 2024 wird gebeten. Diese kann telefonisch unter 03443 302835 oder mittels E-Post an schuetzhaus@weissenfels.de erfolgen.
Neun olympische Musen kennt die Antike. Als Töchter der Göttin der Erinnerung Mnemosyne und des Göttervaters Zeus sind sie Schutzgöttinnen der Geschichtsschreibung und der epischen Dichtung, der Chorlyrik und des Tanzes, der Komödie und der Tragödie, der Liebeslyrik und des Flötenspiels sowie der Naturbeobachtung. Vier der Musen gelten als musikalisch. In der Ausstellung präsentieren diese Musen berühmte Künstlerinnen des 16./17. Jahrhunderts, deren Werke erst seit dem 21. Jahrhundert nach und nach wiederentdeckt werden.
Es begegnen uns Sängerinnen, Instrumentalvirtuosinnen und Komponistinnen wie Francesca Caccini, Isabella Leonarda und Barbara Strozzi; wir lernen Malerinnen kennen wie Sofonisba Anguissola, Artemisia Gentileschi, Judith Leyster und Rachel Ruysch oder die malende und zeichnende Naturforscherin Maria Sibylla Merian; unter den Dichterinnen begegnen wir u.a. Louise Labé, Gaspara Stampa und María de Zayas y Sotomayor, aber auch der „Sappho von Greifswald“ Sibylla Schwarz, die zufällig die gleichen Lebensdaten wie die erste Tochter von Heinrich Schütz, Anna Justina (1621-1638) aufweist.
Einige der Frauen, deren Leben und Werk in der Sonderausstellung veranschaulicht werden sollen, stammen aus Adels-, andere aus wohlhabenden Bürgersfamilien, wiederum andere aber auch aus ärmsten Verhältnissen. Manchen wurde durch ihre Familien, anderen durch den Besuch einer Klosterschule, wiederum anderen durch Kontakte zu berühmten Künstlern eine besondere Ausbildung zuteil, die ihnen eine eigenständige künstlerische Entfaltung ermöglichte.
Bei aller Unterschiedlichkeit ist eines unbestritten: Alle diese Frauen und noch viele andere mehr dichteten, malten und musizierten sich in die Herzen auch ihrer männlichen Zeitgenossen. Die Ausstellung soll zur Beschäftigung mit Künstlerinnen aus Italien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Spanien anregen, die zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und der Zeit um 1700 gelebt und gewirkt haben.
Zuversicht.Glaube.Mut
28 • 09 • 2024
Matthias Alexander Rexroth (Altus) | Artur Szczerbinin (Orgel)
Tickets für 20€ (ermäßigt 15€, Schüler 5€) reservieren per E-Mail an schuetzhaus@weissenfels.de oder telefonisch unter der Rufnummer 03443 302835.
Einlass ab 18:15 Uhr.
Die Marienkirche ist schwellenarm erreichbar.
Das Konzert wird zu dokumentarischen Zwecken aufgezeichnet.
Eine musikalische Reise durch Zeiten und Länder mit Werken u.a. von Heinrich Schütz, Ludwig v. Beethoven, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Dietrich Buxtehude, George Bizet und Gerhard Deutschmann.
Musik verbindet über Raum und Zeit hinweg Menschen, Ideen und Kulturen. Sie spendet Zuversicht, ermuntert zu vertrauensvollem Glauben und kann sogar Mut entfachen. Dies ist die Botschaft, die der Star-Altus Matthias Alexander Rexroth in diesem Programm, unterstützt von dem polnischen Orgelvirtuosen Artur Szczerbinin, vermitteln will. Dabei geleiten sie die Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise, beginnend mit alten Meistern wie Heinrich Schütz, bis hin zu den großen Komponisten der Moderne, wie Arvo Pärt.
Das Konzert trägt den Lebensgeist Heinrich Schützens, der sich trotz zahlreicher Schicksalsschläge und großer Trauer in seinem Leben stets Glaubenszuversicht bewahrte und sie durch seine Musik in die Welt trug. Über den Wandel der Zeit und der Kunst hinaus richtet sich die Musik auch heute noch an alle Menschen.
Barocktanz (mit)erleben
31 • 08 • 2024
Dr. Mark Frenzel – Dozent
Teilnahmegebühr: 8€ (Schüler 5€) pro Person und Tag
Erfrischungsgetränke werden vom Heinrich-Schütz-Haus gestellt. Pausen werden je nach Bedarf vor Ort gemeinsam festgelegt.
Anmeldungen (per E-Mail oder telefonisch) werden bis zum 16. August 2024 angenommen.
Im diesjährigen zweiten Barocktanzkurs des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels steht die Beschäftigung mit einer Choreographie für ein Menuett und geselligen frühbarocken Tänzen im Mittelpunkt. Das Menuett wurde von etwa 1650 bis ins späte 18. Jahrhundert getanzt und war besonders im Hochbarock ein sehr populärer Paartanz. Zur Entspannung sind gesellige Gassentänze aus dem „English Dancing Master“ von John Playford aus der Zeit des Frühbarocks im Programm.
Es wird keine Erfahrung mit historischen Tänzen dieser Epoche vorausgesetzt. Das Niveau wird an so angeglichen, dass alle Interessierten mitkommen können. Es wird um leichtes und bequemes Schuhwerk gebeten.
Grüne Linden
17 • 08 • 2024
ENSEMBLE714:
Clarissa Renner – Sopran | Katja Dolainski, Claudia Nauheim – Blockflöten | Laura Frey – Renaissancegambe
Eintritt: 12€, erm. 9€, Schüler 5€
Mit Werken u.a. von Firminus Caron, Jehan Fresnau, Alexander Agricola, Heinrich Isaac und Juan del Encina.
Jazz Blues mer los!
06 • 07 • 2024
Eintritt: 8€, Schüler 5€
Ein Weinausschank und selbstgemachte Köstlichkeiten runden das Sommerkonzert kulinarisch ab.
Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saal des Heinrch-Schütz-Hauses statt.
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
19 • 06 • 2024
Prof. Dr. Rainer Sörries – Referent
Eintritt: 8€, Schüler 5€
Die Reihe „Ohrenschmaus im Schütz-Haus“ wird seit nunmehr 12 Jahren veranstaltet. Ein bis zweimal im Jahr findet im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe ein Vortragsabend in gemütlicher Runde mit Erfrischungsgetränken und Knabbereien im Heinrich-Schütz-Haus statt. In diesem Jahr wird es passenderweise um die Hausmarke des schräg gegenüber dem Schütz-Haus gebauten, 1979 abgetragenen Gasthofs „Zum Gulden Esel“ gehen, welche einen bekrönten Esel mit Sackpfeife enthält. Dies ist der Ausgangspunkt des Vortrages, in welchem auch andere musizierende Tiere ikonographisch beleuchtet werden.
Ohrwürmer für Kinder
13 • 06 • 2024
Ensemble „all’improvviso“:
Anne Schneider, Gesang
Martin Erhardt, Blockflöte
Michael Spiecker, Barockvioline
Christoph Sommer, Lauten
Miyoko Ito, Viola da Gamba
Eintritt pro Person: 3€
Zur leichteren Planung bitten wir um Voranmeldung bis zum 31. Mai 2024 telefonisch oder per E-Mail.
Das Ensemble „all’improvviso“ präsentiert auf heitere und zum Mitsingen einladende Weise die schönsten Ohrwürmer der Barockmusik und allseits beliebte Kinderlieder. Das Programm eignet sich vor allem für Kinder im Grundschulalter, spricht aber auch Kinder an, die an Förderschulen unterrichtet werden.
Das Schulkonzert findet regulär 10:00 Uhr statt und dauert ca. 1h. Da der Saal im Heinrich-Schütz-Haus nur Platz für maximal 55 Personen bietet, kann das Konzert bei entsprechender Nachfrage um 11:30 Uhr auch wiederholt werden.
Für Fragen steht Ihnen das Team des Heinrich-Schütz-Hauses unter schuetzhaus@weissenfels.de oder der Rufnummer 03443 302835 gern zur Verfügung.
AKTUELLER HINWEIS:
Das Konzert für 10 Uhr ist ausverkauft. Eine Buchung ist für 11:30 Uhr noch möglich.
O aurae beatae
08 • 06 • 2024
Ensemble MUSICA BRIOSA
Katharina Scheliga – Sopran
Adela Drechsel, Elisabeth Starke – Barockvioline
Ulla Hoffmann – Viola da Gamba
Claudia Pätzold – Cembalo, Truhenorgel
Eintritt: 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Mit Kompositionen von Isabella Leonarda, Barbara Strozzi und Élisabeth-Claude Jacquet de la Guerre.
Weißenfelser Wandelkonzert: Bach by bike in Concert
19 • 05 • 2024
BACH BY BIKE ENSEMBLE:
Anna-Luise Oppelt, Alt
Stephan Gähler, Tenor
Mareike Neumann, Violine
Martina Styppa, Violoncello
Helene Schütz, Harfe
Jia Lim, Cembalo/Orgel
Eintritt frei
Eine Verknüpfung dreier unterschiedlicher Museen mit Musik aus der Zeit von 1600 bis 1800.
Mit Musik von Heinrich Schütz im Heinrich-Schütz-Haus, mit Novalis-Vertonungen von Louise Reichardt im Novalis-Garten (Pavillon) sowie Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Johann Philipp Krieger in der Schlosskirche Neu-Augustusburg.
Das Konzert wird von der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Heinrich-Schütz-Haus, der Stadt Weißenfels und „Bach by bike“ veranstaltet.
Wir danken allen Förderern:
GLS Treuhand e.V., Lotto Sachsen-Anhalt, Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.
Sonderführung: Die Frauen um Schütz
11 • 05 • 2024
Sonderführung zur Weißenfelser Museumsnacht mit dem Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses, Herrn Dr. Maik Richter
Eintritt frei
Passend zum Themenjahr „Künstlerinnen der frühen Neuzeit“ im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels, soll der Blick auf die Familie des berühmten Komponisten gelenkt werden (Mutter, Schwestern, Ehefrau, Töchter, Schwägerin) sowie auf hochadelige Frauen, mit denen er im Austausch stand (Kurfürstin Hedwig von Sachsen, Herzogin Sophie Elisabeth zu Braunschweig und Lüneburg). Außerdem wollen wir Komponistinnen kennen lernen, deren Musik Schütz theoretisch hätte kennen können (Francesca Caccini, Lucrezia Orsina Vizzana und Barbara Strozzi).
Museumsnacht Weißenfels
11 • 05 • 2024
Familienangebot in der Musikwerkstatt: Gundula Lypp (Musikschule des Burgenlandkreises)
Sonderführung im HSH: Dr. Maik Richter, M.A.
Offenes Singen/Mitmachkonzert im Hof: N.N.
Der Eintritt ins HSH und zu all seinen Angeboten ist am 11.05.2024 in der Zeit von 18 bis 23 Uhr frei.
Das Programm zur diesjährigen Museumsnacht im HSH:
18 Uhr: Museumspfad „Starke Frauen“ (Start: Marie-Louise-von-François-Haus, Promenade 25; weitere Stationen: Jüdenstraße, Kloster St. Claren, Novalis-Haus, Heinrich-Schütz-Haus, Geleitshaus mit Gustav-Adolf-Gedenkstätte und Schloss Neu-Augustusburg)
19:30 Uhr: Familienangebot „Starke Klänge: Alle können Musik machen!“ in der Musikwerkstatt des HSH
20:00 Uhr: Sonderführung durchs HSH zum Thema „Die Frauen um Schütz: Familienangehörige, Hochadel und Musikerinnen“
21:30 Uhr: Offenes Singen unter dem Titel „Nachtgesänge. Mitmachkonzert für Sangesfreudige“ im Hof des HSH
Belvedere im Schütz-Haus
27 • 04 • 2024
Eintritt: 8€, Schüler 5€
Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen
O dolce eterno Amor
06 • 04 • 2024
Ensemble MARAIS CONSORT
Hans-Georg Kramer, Katharina Holzhey, Brian Franklin, Irene Klein – Viola da gamba
Ingelore Schubert – Cembalo
Eintritt: 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Mit Werken u.a. von Vittoria Raffaella Aleotti, Leonora Duarte, Barbara Strozzi und Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre.
Die Unbeugsamen
20 • 03 • 2024
Dokumentarfilm von Torsten Körner (Deutschland 2021)
Eintritt frei
DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Die Filmvorführung wird gefördert von Partnerschaft für Demokratie im Burgenlandkreis und ist eine gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungbeauftragten des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung und der Stadt Weißenfels sowie des Heinrich-Schütz-Hauses.
Von zarter Hand
17 • 03 • 2024
Ensemble COMPAGNIE D’OISEAUX Dresden
Gretel Wittenburg und Barbara Christina Steude – Sopran | Elisabeth Weber und Johanna Kuchenbuch – Violinen | Jakob Kuchenbuch – Viola da gamba | Cesar Queruz Acero – Theorbe | Christian Domke – Truhenorgel und Cembalo
Eintritt: 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Mit Werken von Antonia Bembo, Chiara Margherita Cozzolani, Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre, Isabella Leonarda, Claudia Sessa und Lucretia Orsina Vizana.
In der Pause bietet der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. einen Ausschank verschiedener Erfrischungsgetränke an.
Frauenzimmergesprechspiele
25 • 02 • 2024
Ensemble FRAUENZIMMERGESPRECHSPIELE:
Margaretha Bessel – Gesang & Rezitation
Sylva Bouchard-Beier – Gesang & Rezitation
Birgit Wagner – Gesang & Rezitation
Gerlind Puchinger – Laute
Eintritt: 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Geschichte zum Hören, Sehen und Verstehen!
Darf frau in Krisenzeiten singen und musizieren? Dreißig Jahre Krieg, Seuchen, Angst, Elend!
Im Privaten jedoch ergötzt man sich an Musik, Literatur und „Freudenspielen“.
Pietätlos? Verwunderlich? Nebensächlich? Folgenlos?
Überraschende Antworten darauf finden Sie beim Musiktheater Frauenzimmergesprechspiele, welches sich auf die Suche nach musikalischen Zeugnissen von Frauen des frühen 17. Jahrhunderts begeben hat. Erleben Sie die Ergebnisse im Schau- und Gesprächskonzert Frauenzimmergesprechspiele – Komponistin gesucht!
Saiten-Wind
24 • 01 • 2024
Einstudierung: Ute Wernmeyer und Marian Lypp
Schüler und Schülerinnen der Akkordeon- und Gitarrenklassen präsentieren ihr Programm für den Wettbewerb „Jugend musiziert“
Donne d’amore
21 • 01 • 2024
Ensemble MUSICA SEQUENZA
Margret Bahr – Sopran
Chang Yoo – Barockbratsche
Linda Mantcheva – Barockcello
Charlie Zhang – theorbe
Tung Hu – Orgel
Burak Özdemir – Leitung & Barockfagott
Eintritt: 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Barockmusik von Komponistinnen ist ein Repertoire, das heutzutage kaum noch live aufgeführt
wird. Für sein neuestes Projekt DONNE D’AMORE hat Burak Özdemir ein einzigartiges
Pasticcio-Programm kreiert, das ausschließlich Werke von Komponistinnen des 16. und 17.
Jahrhunderts enthält. Das Projekt beleuchtet unbekannte Musikstücke von erstaunlichen
Komponistinnen wie Caccini, Vizzana, Strozzi und Meda.
‘‘Nachdem meine neueste Oper KASSIA auf dem persönlichen Leben und der Kunst der
byzantinischen Komponistin St. Kassiani von Konstantinopel basierte, wollte ich mehr über die
Künstlerinnen der Geschichte erfahren. Die Musikindustrie ist, wie viele andere Branchen auch
heute immer noch, überwiegend männerdominiert. Wir sehen dies ganz deutlich bei den
meisten Dirigenten, Theaterdirektoren, Opernintendanten und Labelbesitzern. Es ist wichtig,
diesen historischen Komponistinnen heute zuzuhören: ich glaube, dass wir aus unserer
Geschichte viel zu lernen haben‘‘ erklärt Burak Özdemir. Die Solistin des Projekts, die
Sopranistin Margret Bahr, war in Özdemirs früheren Produktionen wie ATLAS PASSION und
HÄNDEL MORPHINE zu hören. Das Berliner Barockensemble Musica Sequenza spielt das
Programm auf historischen Instrumenten des 17. Jahrhunderts.
JAHRESPROGRAMM 2024
01 • 01 • 2024
Höfische Weihnacht
03 • 12 • 2023
Eintritt frei
Sind die Lichter angezündet
03 • 12 • 2023
Thomas Piontek – Musikalische Leitung
Dr. Maik Richter – Moderation
Eintritt frei
Zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels bietet das Heinrich-Schütz-Haus seit 2022 verschiedene Formate des offenen Singens an. Zum Beginn der Adventszeit wollen wir uns mit kleinen und großen Kindern musikalisch auf die Zeit des Friedens und der Festlichkeit einstimmen und bekannte und weniger bekannte Advents- und Weihnachtslieder aus aller Welt miteinander singen.
Alle Jahre wieder
03 • 12 • 2023
Ein musikalisches Puppen-Krippenspiel für Familien und Kinder ab 3 Jahren vom Figurentheater Cirquonflexe.
Eintritt: 3€
Belvedere im Schütz-Haus
11 • 11 • 2023
Eintritt: 8€, Schüler 5€
Es erklingen Querflöte, Violine, Gitarre, Cembalo und Marimba.
Mit Werken von Gregorio Strozzi (1615-1687), Bernardo Pasquini (1637-1710), Bernardo Storace (1637-1707), Georg Philipp Telemann (1681-1767), Augustin Barrios (1885-1944), Paul Hindemith (1895-1963), Sergio Assad (geb. 1952) und Eckhard Kopetzki (*1956).
ABGESAGT: Dafnes Lorbeer für Heinrich Schütz
19 • 10 • 2023
Preis: 3€ pro Person
Buchungen bis 13.10.2023 möglich.
Die griechische Nymphe Dafne, mit Lorbeer geschmückt, beklagt den Verlust der Musik des größten Komponisten seiner Zeit zum Singspiel „Dafne“. Sie beschließt, in Ermangelung der Komposition, dem Publikum mit Szenen im Papiertheater und mit musikalischen Adaptionen zur Hakenharfe und zum Sopranino-Flötlein von dem großen Meister Schütz zu erzählen. in einem unterhaltsamen Reigen aus Berichten, Briefen, Kochrezepten, Musik und Bildern erzählt Dafne Stationen aus dem Leben und Schaffen von Schütz.
Festgottesdienst
15 • 10 • 2023
Doreen Busch (Mezzosopran)
Thomas Piontek (Leitung)
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels
Hartmut Weber (Posaune und Leitung)
Predigt: Pfarrer Patrick Hommel
Eintritt frei
Die St. Marienkirche am Weißenfelser Marktplatz ist einer der authentischen Orte, die mit dem Leben und Wirken von Heinrich Schütz eng in Verbindung stehen. Als Kind genoss er hier seinen ersten Unterricht beim Organisten Heinrich Colander (1557–1614) und beim Kantor Georg Weber (1538–1599). In den 1630er bis 1660er Jahren war dies der Ort, an dem Schütz mehrfach persönlich Pate bei der Taufe von Kindern aus befreundeten Weißenfelser Familien stand. Hierher kam der greise Dresdner Hofkapellmeister seit 1657 bisweilen zum Empfang des Heiligen Abendmahls. Ein authentischer Schütz-Ort mit besonderer Aura. Der Festgottesdienst lädt die Besucherinnen und Besucher zum Innehalten, zum Musikgenuss und zum Hören auf Worte längst vergangener und doch so nahe anmutender Zeiten ein.
ABGESAGT: Schütz goes Jazz
14 • 10 • 2023
Julla von Landsberg, vocal
Stefan Maass, Gitarre
Lars Kutschke, E-Gitarre
Tom Götze, Kontrabass
16€ | Junior! 5€
Chorwerke, die die fragile Schönheit der Erde besingen wie Karin Rehnqvists Song of the Earth, John Wilbyes melancholischer Gesang Draw on Sweet Night, oder Schütz‘ Madrigal O primavera, Kompositionen die – wie Beethovens Aequale oder johann Georg Ahles Freudenlied – der Freude oder trauer einen rituellen rahmen geben, der beherzte Zugriff von Musikern, die in der Jazzszene zu Hause sind – sie alle bewegen sich im Spannungsfeld von musikalischen Strukturen und Ausdrucksformen verschiedener Zeiten un nehmen uns mit auf eine Reise zu den Kreuzungs- und Kontrapunkten unseres heutigen musikalischen Universums.
Krieg und Frieden
14 • 10 • 2023
Magdalene Harer, Sopran
Georg Poplutz, Tenor
Freiburger BarockConsort
Veronika Skuplik & Petra Müllejans (Violine)
Werner Saller & Christa Kittel (Viola)
Hille Perl (Viola da Gamba)
James Munro (Violone)
Lee Santana (Laute)
Torsten Johann (Cembalo)
Charlie Fischer (Perkussion)
Eintritt: 26€ | 18€ | 11€ | Junior! 5€
Königsberg im Dreißigjährigen Krieg. Dort wir eine von Kürbisranken bedeckte Gartenlaube zum Refugium, zum Raum für Kreativität, für Diskussionen und künstlerische Reflexion, die in neuer Lyrik und in Liedern von Heinrich Albert Ausdruck finden. Aber auch das Leid und die Schrecken des Krieges spiegeln sich in den Kompositionen seiner Zeitgenossen, deren Leben weitgehend von den Auswirkungen des Dreißgjährigen Krieges überschattet war. Dennoch gelang es Heinrich Schütz, Samuel Scheidt, Melchior Franck und weiteren Meistern, auch in dunkler Zeit mit ihrer Musik freudvolle, heitere, ja friedvolle Momente zu schaffen.
Herausragende Interpreten der Musik dieser Zeit lassen in zwei tiefgründigen Konzertprogrammen Angst und Freude, Verzweiflung und Hoffnung der Menschen unter dem Eindruck von Krieg und gefährdetem Frieden aufscheinen.
Mondscheinführung
13 • 10 • 2023
Dr. Maik Richter führt sie durch das abendliche Heinrich-Schütz Haus
Eintritt: 5€
(max. 20 Personen)
Splendid Harmony
12 • 10 • 2023
L’Arpa Festante
Christoph Hesse, Violine 1 und Viola
Christine Rox, Violine 2 und Viola
Johanna Weber, Viola und Violine
Ursula Plagge-Zimmermann, Viola
Maya Amrein, Cello und Basse de violon
Haralt Martens, Violone
Ursula Bruckdorfer, Fagotto
Johannes Vogt, Laute und Theorbe
Ralf Waldner, Orgel und Cembalo
Eintritt: 26€ | 18€ | 11€ | Junior! 5€
in seiner Dienstzeit als sächsischer Hofkapellmeister unterrichtete Heinrich Schütz zahlreiche junge Musiker, die von deutschen Höfen zu ihm entsandt wurden. Viele von ihnen hatten später selbst wichtige musikalische Ämter inne. in ihrem Schaffen spiegelt sich der Einfluss ihres Mentors. Gedankentiefe, kompositorische Klarheit und lebendige, farbenreiche klangliche Gestalt werden in den Werken, die in den beiden Programmen erklingen, vorwiegend von einer Vielfalt an Streichinstrumenten getragen.
„Wenn die Sterne verlöschen …“
11 • 10 • 2023
Klaus Büstrin. Lesung
Nima Noury, Tar
Ulrich Wedemeier, Theorbe
Eintritt: 18€ | Junior! 5€
Ein Szenario, das aktueller nicht sin kann, entwirft Isaac Asimov in seiner weltbekannten Novelle The Last Question: Das Schicksal der Menschheit und des Universums, beide untrennbar miteinander Verbunden, beide gefährdet durch unbegrenzte Ausbeutung aller Energiequellen und den Drang nach Optimierung des Menschen. – Asimov spielt virtuos mit der Verknüpfung von gesichertem Wissen und hypothetischen Ereignissen. Er führt uns, mal hintergründig-humoristisch, mal mit grimmiger Sachlichkeit, die so faszinierend wie alarmierende Vorstellung einer mittlerweile nicht mehr undenkbaren Zukunft vor Augen.
Dr. Elias Luja – der Leibarzt von Heinrich Schütz
10 • 10 • 2023
Referent: Olaf Brückner (Vorsitzender des Weißenfelser Bürgervereins „Kloster St. Claren“ e.V.
Eine Veranstaltung des Literaturherbsts an Saale, Unstrut und Elster
Eintritt frei
Dr. Elias Luja (1595-1674) gehört zu den Weißenfelser Persönlichkeiten, die in einer engen Beziehung zur Familie von Heinrich Schütz standen. Der Großvater Georg Luja kam ca. 1567 als kurfürstlich sächsischer Amtsvogt von Dresden nach Weißenfels. Sein Vater Georg Martin Luja avancierte zum Vorsteher und Verwalter am Kloster St. Claren zu Weißenfels. Dr. Elias Luja wiederum war der Haus- und Leibarzt der Familie Schütz und außerdem als zweiter Medizinprofessor an der Landesschule des Herzogtums Sachsen-Weißenfels, dem Gymnasium illustre Augusteum, tätig. Aus verschiedenen, teils eher entlegenen Quellenfunden wird erstmals versucht, den Leibarzt von Heinrich Schütz biografisch zu erfassen und die Kontakte der Familien Schütz und Luja zueinander zu beleuchten.
Orgelmusik zur Marktzeit
10 • 10 • 2023
Thomas Piontek (Orgel)
Eintritt frei
Die St. Marienkirche am Weißenfelser Marktplatz ist einer der authentischen Orte, die mit dem Leben und Wirken von Heinrich Schütz eng in Verbindung stehen. Als Kind genoss er hier seinen ersten Unterricht beim Organisten Heinrich Colander (1557–1614) und beim Kantor Georg Weber (1538–1599). In den 1630er bis 1660er Jahren war dies der Ort, an dem Schütz mehrfach persönlich Pate bei der Taufe von Kindern aus befreundeten Weißenfelser Familien stand. Hierher kam der greise Dresdner Hofkapellmeister seit 1657 bisweilen zum Empfang des Heiligen Abendmahls. Auf der Höhe des Tages wollen wir hier mit Musik und biblischen Texten innehalten, zur Ruhe kommen und die besondere Atmosphäre dieses auratischen Schütz-Ortes genießen.
Festkonzert: Magellans Weltumseglung
08 • 10 • 2023
Peter Bieringer, Rezitation
artist in residence
Hamburger Ratsmusik
Hermann Hickethier, Viola da gamba
Birte Schultz, Viola da gamba
Heike Johanna Lindner, Viola da gamba
Simone Eckert, Viola da gamba und Leitung
16:30 Uhr: Auf ein Wort: Dr. Maik Richter im Gespräch mit Simone Eckert
Eintritt: 34€ | 22€ | 11€| Junior! 5€
Im Jahr 1991 rief Simone Eckert die Hamburger Ratsmusik ins Leben – und knüpfte damit an eine Tradition an, die bis zum Jahr 1522 zurückreicht. Heute trägt das Ensemble den Ruf der Hansestadt als bedeutendes Musikzentrum in alle Welt und hat sich mit faszinierend virtuosen, authentischen und lebendigen Interpretationen längst in die erste Reihe der Alte-Musik-Spezialisten gespielt. Inspirationen liefern Simone Eckerts Quellenforschungen, die das Repertoire durch wiederentdeckte Werke bereichern und Kompositionen der „fürnembsten Musici“ vergangener Zeiten in neuem Glanz erstrahlen lassen. Und als wäre das nicht genug, hat die Hamburger Ratsmusik mit der Vergabe von Kompositionsaufträgen einen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart in Gang gesetzt, der neben mitteldeutschen Musikschaffens samt seinen Verflechtungen mit der Musik unterschiedlicher Provenienz auch Exkursionen in ferne Klangwelten umfasst.
So zum Beispiel auch zu diesem Anlass in die Welt des Fernão de Magalhães, besser bekannt als Ferdinand Magellan, der 1519 in See stach, um in seiner drei Jahre andauernden Weltumsegelung den Beweis zu erbringen, dass die Welt rund ist. Das phantastische Abenteuer des kühnen Seefahrers inspirierte 1938 Stefan Zweig zu einer Romanbiographie und war beim Schreiben überrascht, wie sehr Traum und Wirklichkeit verschwistert waren, „denn ich hatte ununterbrochen das merkwürdige Gefühl, etwas Erfundenes zu erzählen, einen der großen Wunschträume, eines der heiligen Märchen der Menschheit“.
Wandelkonzert: Klingendes Weißenfels
07 • 10 • 2023
Dr. Johannes Kreis als Heinrich Schütz,
Dr. Maik Richter als Johann Theile,
Verein Weißenfelser Gästeführer e.V.,
Tanzgruppe Faux pas
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels,
Musikschule „Heinrich Schütz“ Weißenfels,
Vokalensemble Weißenfels,
Volkschor Langendorf,
Weißenfelser Hofkapelle
Dr. Johannes Kreis als Heinrich Schütz und Dr. Maik Richter als Johann Theile,
Weißenfelser Gästeführer sowie Vereine und Musikensembles aus Weißenfels und der Region
Eintritt frei
Treffpunkt: Stadtpark Weißenfels
Das ist mir lieb
07 • 10 • 2023
Ensemble Polyharmonique
Magdalene Harer, Sopran
Joowon Chung, Sopran
Alexander Schneider, Altus & Primus inter pares
Johannes Gaubitz, Tenor
Tobias Ay, Bass
Ensemble Art d’Echo
Catherine Aglibut, Violine I
Elfa Rún Kristinsdóttir, Violine II
Irene Klein, Viola da gamba
Frauke Heß, Viola da gamba
Magnus Andersson, Laute
Klaus Eichhorn, Truhenorgel
Juliane Laake, Violone da gamba, Konzept & Leitung
19:00 Uhr im Heinrich-Schütz-Haus: Auf ein Wort: Dr. Maik Richter im Gespräch mit Juliane Laake
Eintritt: 26€ | 20€ | 16€ | 11€ | Junior! 5€
Für seine Idee, Worte in Musik zu „übersetzen“, hatte Schütz Anregungen aus der Madrigalkunst der italienischen Renaissance gefunden und zahlreiche Kollegen, Freunde und Schüler dafür begeistert. Johann Hermann Schein etwa, ehemals Kapellknabe der Dresdner Hofkapelle und später Thomaskantor, legte mit den Motetten seines Israels-Brünnlein 1623 eine Sammlung geistlicher Vokalkompositionen „auf eine sonderbar Anmutige Italiän. Madrigalische Manier“ vor. Auch Johann Schelle, Sebastian Knüpfer und Johann Rosenmüller entwickelten eine wortbezogene Klangsprache mit größter Ausdruckskraft.
In drei Konzerten präsentieren ausgewiesene Spezialisten für dieses Repertoire die eindrucksvollsten Werke der Vokalkunst des 17. Jahrhunderts und vergessen dabei auch Schütz‘ Lehrer in Kassel, Georg Otto, nicht.
Steinesäuseln im Stadtpark
03 • 09 • 2023
Eintritt frei
Auf dem Gelände des Weißenfelser Stadtparks befand sich von 1520 bis 1902 der Alte Friedhof. Namhafte Weißenfelser Persönlichkeiten, darunter viele Musiker, wurden hier begraben. Einzigartig ist die Reihe berühmter Komponisten, deren Familienangehörige hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Mit der Umgestaltung zum Stadtpark wurden die meisten Gräber überbaut. Umso wichtiger ist es heute, an diese Musikerpersönlichkeiten und ihre Angehörigen zu erinnern, darunter an die Eltern und Geschwister von Heinrich Schütz, die Familien von Georg Friedrich Händel und Johann Philipp Krieger sowie die Eltern und Schwestern der virtuosen Sängerin Anna Magdalena Bach. Auch die Großeltern mütterlicherseits des Opernkomponisten Richard Wagner, die Eheleute Iglisch, wurden dort beigesetzt.
Mit der Klangskulptur und ihrer musikalischen Grundlage „Selig sind die Toten“ von Heinrich Schütz (Geistliche Chormusik 1648) setzt die Stadt Weißenfels als Pendant zur „Dichterecke“ im Stadtpark ihren Musikerfamilien ein klingendes Denkmal.
Das Projekt wurde finanziert aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und von Lotto Sachsen-Anhalt zum Festjahr „Schütz – Novalis – 2022“ sowie aus Spenden des Kuratoriums des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels.
Barocktanz (mit)erleben
02 • 09 • 2023
Leitung/ Tanzpädagogin: Iris Michaela Schmidtmann
Voranmeldung benötigt
Anmeldung (per E-Mail, oder telefonisch) bis 18. August 2023
Teilnahmegebühr: einmalig 5€ pro Person und Tag
Der Saal im Weißenfelser Rathaus ist barrierefrei erreichbar.
Die Technik des Barocktanzes (La belle Danse), wie sie sich im 17.Jh. entwickelt hat, begleitet uns über die Kontratänze des 18.Jh. und das klassische Ballett, bis zum heutigen Tag. Die Bezeichnungen der Sätze in der französischen Suite: Courante, Sarabande, Gigue, Bourrée, Menuett, Chaconne etc. folgen dem Geschmack der tanzbegeisterten Franzosen. Mit viel Spaß und guter Laune sollen einfache Schrittkombinationen und kleine Choreographien in dieser Technik erarbeitet werden. Ein kurzer Vortrag zum Tanz im 17.Jh und dem kulturhistorischen Hintergrund rundet den Workshop ab. Lockere (Trainings-)Kleidung und Schuhe mit weicher Sohle (Tanz- oder Gymnastikschuhe, Socken mit Stoppernoppen) werden empfohlen.
Musikalischer Workshop mit persischen Instrumenten
25 • 07 • 2023
Dr. Pooyan Azadeh – Workshopleiter
Dr. Azadeh (Jahrgang 1979) hat seit 2007 in Halle (Saale) studiert und wurde dort im Fachgebiet Musikpädagogik promoviert.
Eintritt pro Tag: 2 € (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren), 5 € (alle anderen)
Beim Musikpädagogen Dr. Pooyan Azadeh aus Teheran (Iran) erlernen Kinder spielerisch die Zusammenhänge zwischen Melodie und Rhythmus. Dabei erkunden sie auch persische Musikinstrumente, ihre Geschichte und ihre Spielweise.
Das Angebot richtet sich nicht nur allgemein an Kinder im Grundschulalter und deren Familien sondern auch und besonders an Horteinrichtungen, die kreative Ideen für ihre Ferienangebote suchen. Alle benötigten Materialien und Musikinstrumente werden vom Dozenten und vom Heinrich-Schütz-Haus bereitgestellt. Vorkenntnisse der Kinder sind nicht nötig.
Der musikalische Workshop wird in Absprache mit den buchenden Einrichtungen/Familien an den beiden Tagen ab 10 Uhr angeboten.
Je oller desto Swing
08 • 07 • 2023
HoKos Rentnerband:
Horst Koschellnik (HoKo) – Akkordeon und Gesang
Boris Eichbaum – Gesang, Perkussion und Gitarre
Widolf Kreyer – Saxophon(e) und Querflöte
Günther Herfurth – Tuba und Gesang
Frank Riege – Gitarre, Banjo und Gesang
Eintritt:
8€, Schüler 5€
Hinweise zur Barrierefreiheit finden Sie hier: https://www.weissenfels-erlebnis.de/Entdecken-/Heinrich-Sch%C3%BCtz-Haus/Barrierefreiheit/
Ein frecher Mix aus Dixieland, Weltmusik, Schlagern der 1920er Jahre und Swing.
Ein Weinausschank und selbstgemachte Köstlichkeiten des Weißenfelser Musikvereins runden das Sommerkonzert kulinarisch ab.
Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saal des Heinrich-Schütz-Hauses statt.
„Die Welt zu durchsehen begierig“ – Heinrich Schütz auf Reisen
17 • 06 • 2023
Führung: Dr. Maik Richter
Eintritt frei
Reisen nach Italien im 16./17. Jahrhundert waren beschwerlich. Es ging durch zahlreiche kleine Fürstentümer, mehrere Landesgrenzen mussten passiert werden. Eine Alpenüberquerung war nur in der warmen Jahreszeit möglich. Dennoch reiste Heinrich Schütz in seinem Leben sehr viel im deutschsprachigen Raum, war in Breslau, Norddeutschland, Dänemark, aber eben auch zweimal für längere Zeit in Norditalien. Wir reisen im Geiste gemeinsam mit Schütz durch die Zeiten und Länder und lernen, was Schütz erlebte.
Nachtgesänge
17 • 06 • 2023
Ein Konzert zum Mitmachen für alle.
Leitung und musikalische Begleitung: Marcel Weigelt
Eintritt frei
Hinweise zur Barrierefreiheit finden Sie hier: https://www.weissenfels-erlebnis.de/Entdecken-/Heinrich-Sch%C3%BCtz-Haus/Barrierefreiheit/
Gemeinsam wollen wir geistliche und weltliche Lieder zum Abend und zur Nacht singen. Das Mitmachkonzert steht allen Menschen offen – denen, die gern singen, und denen, die lieber zuhören möchten.
Museumspfad
17 • 06 • 2023
Weißenfelser Gästeführer e.V.
Eintritt frei
Unterhaltsamer Stadtspaziergang auf den Spuren des Weines mit den Weißenfelser Gästeführern.
Von Wundern und Paradiesen
10 • 06 • 2023
Ein Konzert des Kammerchor der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels im Zusammenspiel mit Reinald Noisten und unter Leitung von Thomas Piontek.
Eintritt:
Erwachsener:16€
Ermäßigt: 12€
Schüler: 5€
Die Marienkirche Weißenfels ist barrierefrei zugänglich.
Zurück in die Zukunft
21 • 05 • 2023
Sonderführung mit dem Leiter des Hauses Dr. Maik Richter
ganztägig freier Museumseintritt
Hinweise zur Barrierefreiheit finden Sie hier: https://www.weissenfels-erlebnis.de/Entdecken-/Heinrich-Sch%C3%BCtz-Haus/Barrierefreiheit/
Während des gemeinsamen Rundgangs durch die Dauerausstellung „… mein Lied in meinem Hause“ gehen wir der Frage nach, wie der Komponist Heinrich Schütz und seine Zeitgenossen im 17. Jahrhundert in Deutschland und Europa auf die Zukunft blickten, welche Hoffnungen und Ängste sie hatten, wie sie sich künstlerisch die Zukunft vorstellten. Schütz gehörte zu seiner Zeit mit 87 Jahren zu den ältesten Menschen Europas und blickte auf ein langes und erfülltes, aber auch entbehrungsreiches und sorgenschweres Leben zurück. Wie hat sich der Dreißigjährige Krieg auf ihn und sein Schaffen ausgewirkt? Wie konnte er die Musik seiner nahen Zukunft schreiben, während der Krieg überall für den Niedergang der Künste sorgte? Wie erleben wir heute unsere Verantwortung für Kunst und Kultur, wo doch Kriege und bewaffnete Konflikte vor den Toren der Europäischen Union allgegenwärtig geworden sind? Stellen wir uns heute vielleicht dieselben Fragen wie vor vier Jahrhunderten?
Les Goûts réunis
20 • 05 • 2023
Das Ensemble Bell’Arte Salzburg entführt Sie auf eine Reise durch die barocke französische Kammermusik.
Eintritt:
Erwachsener: 16€
Ermäßigt: 12€
Schüler: 5€
Das Rathaus Weißenfels ist barrierefrei zugänglich.
Mit Werken von Élisabeth-Claude Jacquet de la Guerre, Jean-Marie Leclair, Michel Corrette, Charles Dieupart und Jacques-Martin Hotteterre.
Belvedere im Schütz-Haus
06 • 05 • 2023
Eintritt: 8€, Schüler 5€
Hinweise zur Barrierefreiheit finden Sie hier: https://www.weissenfels-erlebnis.de/Entdecken-/Heinrich-Sch%C3%BCtz-Haus/Barrierefreiheit/
Gottvertrauen und Lebenslust
15 • 04 • 2023
Kammerchor des Universitätschors Halle „Johann Friedrich Reichardt“ | Eugen Mantu – Violoncello | Matthias Dreißig – Orgel | Leitung: UMD Jens Lorenz
Eintritt:
normal 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Die Marienkirche Rathaus Weißenfels ist barrierearm zugänglich.
Der Kammerchor des Universitätschors Halle „Johann Friedrich Reichardt“ lädt sie ein einige des schönsten Juwelen der mitteldeutschen und mitteleuropäischen Musikgeschichte vom 16. Jhd. bis in das 20. Jhd. zu erleben, sich in den Klängen von Heinrich Schütz, Heinrich Albert, Johann Kuhnau, Johann Friedrich Reichardt, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, sowie mit Kompositionen von John Dowland, Giovanni Gabrieli und Lucrezia Orsina Vizana zu verlieren, und den Motetten des berühmten „Florilegium Portense“ aus Schulpforte zu lauschen.
Von Böotien nach Arkadien
25 • 03 • 2023
Vorstellung:
Dr. Maik Richter (leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels)
Christina Simon (Vorsitzende des Kunstvereins BRAND-SANIERUNG e.V.)
Eintritt frei
Mit großer Freude dürfen wir auf zwei ambitionierte Ausstellungsprojekte zurückblicken, die der Kunstverein BRAND-SANIERUNG e.V. umgesetzt und die das Heinrich-Schütz-Haus mit Begleitveranstaltungen unterstützt hat. Dass es gelingen konnte ist den Künstlerinnen und Küsnstlern zu verdanken, aber auch den vielen Förderern und der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Schütz-Haus, dem Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V., dem Heinrich Schütz Musikfest und dem Literaturkreis Novalis e.V.
Gemeinsam gelebte Zeit muss festgehalten und dokumentiert werden. Daher präsentieren wir den Almanach von 176 Seiten zum Jubiläumsprojekt, mit einem umfassenden Blick auf die zeitgenössische Kunst in beiden Ausstellungen als auch mit Beiträgen zu Novalis, u.a. von Dr. Jens-Fietje Dwars und Wilhelm Bartsch, sowie zur Arkadien-Rezeption von Dr. Jakob Christoph Heller und zum musikalischen Arkadien in der frühen Neuzeit von Dr. Maik Richter.
Der Katalog „Von Böotien nach Arkadien – Novalis und Heinrich Schütz im Spiegel zeitgenössischer Kunst“ erscheint im Verlag Ille&Riemer Leipzig-Weißenfels unter der ISBN 978-3-95420-0559.
Die Präsentation mündet nach einer kurzen Pause in das Cembalo-Recital von Léon Berben ein.
Virtuose Tastenspiele
25 • 03 • 2023
Léon Berben – Cembalo
Eintritt: 12€, erm. 9€, Schüler*innen 5€
Das Rathaus Weißenfels ist barrierefrei zugänglich.
Heinrich Schütz, obwohl einst als Organist ausgebildet, hinterließ uns kein einziges rein instrumentales Werk. Viele seiner Zeitgenossen indes haben mit ihren Werken den Tastenklang des 16./17. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst. Unter ihnen zählt der Niederländer Jan Pieterszoon Sweelinck, bei dem Schützens späterer Kollege und Freund Samuel Scheidt (1587–1654) in den Jahren 1607 bis 1609 Orgel- und Tonsatzunterricht genossen hat, zu den einflussreichsten. Durch Sweelinck etablierte sich ein typisch holländischer Orgelstil in Nordeuropa, während Südeuropa gleichzeitig vom Stil der italienischen Orgelschule um Girolamo Frescobaldi (1583–1643) in Rom beeinflusst wurde, aus der Johann Jacob Froberger (1616–1667) als Komponist und Organist hervorging, der bei Frescobaldi studiert hatte.
Léon Berben, der am Cembalo einer der großen Virtuosen unserer Tage ist, präsentiert nun in Weißenfels Kompositionen für Tasteninstrumente jener Zeit in einem besonderen Recital und in der angenehmen Atmosphäre des Saals im barocken Rathaus der Stadt Weißenfels.
Sophies Welt
01 • 03 • 2023
Alexander von Heißen – Cembalo und Clavichord | Rashid-S. Pegah – Lesung
Eintritt:
12€, erm. 9€, Schüler 5€
Kurfürstin-Witwe Sophie zu Braunschweig-Lüneburg-Hannover, geb. Prinzessin von der Pfalz-Simmern (1630-1714), galt als eine der vielseitigsten und intelligentesten Frauen ihrer Zeit. In den Briefen an ihre einzige Enkeltochter Kronprinzessin bzw. Königin Sophie Dorothée von Preußen, geb. Prinzessin zu Braunschweig-Lüneburg-Hannover (1687-1757) ließ sie zahlreiche ihrer Zeitgenossen auf dem papiernen Schauplatz Revue passieren. Bei den Beschreibungen sowohl einer Gräfin von Sinzendorf, Maȋtresse des Landgrafen von Hessen-Darmstadt, als auch der Prinzessin Charlotte Christine Sophie zu Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel (Blankenburg) (1694-1715), des Herzogs Friderich Wilhelm von Curland (1692-1711) sowie des russischen Zarewitschs Alexej (1690-1715) erwies sie sich als hervorragende Beobachterin. Während Sophie sich allerdings über die Gräfin von Sinzendorf lustig machte, äußerte sie sich über den frühen Tod von Friderich Wilhelm von Curland sehr bewegt. Außerdem äußerte sich Kurfürstin-Witwe Sophie mehrmals in ihren Briefen nach Berlin über damals noch exotische Heißgetränke wie „Chocolade“ und „Café“ und deren eigenartige Nebenwirkungen. Und weil wir in einem Musikermuseum sind, kommen Musik und Musiker der Kurfürstin-Witwe Briefen an ihre Enkelin in Berlin vor. Dabei ging es vor allem um solche Musiker, die auf dem Cembalo reüssierten.
Saitenweisen
18 • 02 • 2023
Konzert der Schülerinnen und Schüler der Geigenklasse der Musikschule „Heinrich Schütz“ | Einstudierung: Anke Schönack
Eintritt frei
Solo- und Kammermusik aus verschiedenen Jahrhunderten
Singet dem Herrn ein neues Lied
28 • 01 • 2023
Ensemble RESONANTIA:
Doreen Busch – Mezzosopran | Frank Petersen – Theorbe, E-Gitarre, Live-Electronic
Armin Mucke – Sound- und Lichttechnik
Eintritt:
12€, erm. 9€, Schüler 5€
Karten erhältlich im VVK während der Öffnungszeiten im Heinrich-Schütz-Haus sowie an der Abendkasse
Das Schütz-Novalis-Doppeljubiläum 2022 liegt hinter uns. Nach einer wohlverdienten Verschnaufpause vom Veranstaltungsmarathon sind wir nun wieder mit einem vielfältigen Jahresprogramm zurück. Mit diesem Konzert des mitteldeutschen Ensembles Resonantia wollen wir das neue Jahr musikalisch einleiten. Im Mittelpunkt steht Heinrich Schütz (1585-1672) als Komponist von europäischem Rang, aber auch Instrumentalwerke des Deutsch-Italieners Giovanni Girolamo Kapsberger (um 1580-1651) werden erklingen.
JAHRESPROGRAMM 2023
01 • 01 • 2023
Das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels bietet seinen Besuchern und Gästen auch 2023 wieder ein abwechslungsreiches, hochwertigen Veranstaltungsprogramm, das vor allem die französische, italienische und mitteldeutsche Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in den Mittelpunkt rückt. Geplant sind neben klassischen Kammerkonzerten auch groß besetzte Kirchen- und Chorkonzerte, intime Mitmachkonzerte, thematische Sonderführungen und das traditionelle Puppentheaterstück am ersten Advent.
Eine Stadtbank für Schütz und Novalis
10 • 12 • 2022
Grit Berkner – Figur des Novalis | Steffen Ahrens – Figur des Schütz
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels, Werner Halusa – Leitung
Eintritt frei. Anmeldung über info@schuetzhaus-weissenfels.de bis 08.12.2022 erbeten.
Das Schütz-Novalis-Doppeljubiläum 2022 ist zu Ende, doch die Künste in ihrer Strahlkraft bleiben:
Mit zwei überlebensgroßen Vollplastiken des Komponisten Heinrich Schütz und des Dichters Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, schufen Steffen Ahrens und Grit Berkner vom Bildhauerhof Rumpin in diesem Jahr ein eindrucksvolles Denkmal für die Stadt Weißenfels, das nun der Öffentlichkeit feierlich übereignet werden kann.
Weißenfelser Hausmusik zu St. Nikolaus
06 • 12 • 2022
Eintritt frei
Vorweihnachtliche Stimmung mit den Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule des Burgenlandkreises, Musikschule „Heinrich Schütz“, in Weißenfels.
Nach 2 Jahren Pause nun wieder im Hause!
RE:ZITATION
27 • 11 • 2022
Künstlerkollektiv Xenorama, Potsdam
Eintritt frei
Nach mehr als 70 Veranstaltungen findet am 1. Advent das Weißenfelser Festjahr Schütz Novalis 2022 seinen spektakulären Abschluss. Dafür wurde das international ausgezeichnete Potsdamer Künstlerkollektiv Xenorama beauftragt, ein audiovisuelles Kunstwerk zu schaffen, um die beiden Persönlichkeiten Schütz und Novalis und Ihr Schaffen zu würdigen und auf einer Bühne zu vereinen.
In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Schütz-Haus und der Novalis-Gedenkstätte wurde geeignetes Material für die Produktion gesichtet und erfasst. So werden beispielsweise Musik von Heinrich Schütz, der „Novalis-Ring“, Original-Noten von Schütz, aber auch eine 3D-Abbildung der Büste von Novalis in der Klang-Lichtkunst-Show zu hören und zu sehen sein. Die 15-minütige Show ist ab 17 Uhr kostenfrei zu erleben und wird an dem Abend fortlaufend wiederholt. Im Rahmen der Höfischen Weihnacht werden außerdem Speisen, Getränke und Musik geboten.
Höfische Weihnacht
27 • 11 • 2022
Eintritt frei
ab 15 Uhr: Weihnachtsstand mit wärmenden Getränken für Klein und Groß im Hof unseres Hauses
15-16 Uhr: Figurentheater für alle Menschen ab 4 Jahren im Saal unseres Hauses
15-17 Uhr: Adventsbasteln in der Musikwerkstatt bei uns im Hof
16-17 Uhr: Livemusik bei uns im Hof
17:30 Uhr: Offenes Adventsliedersingen im Hof der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels, Marienkirchgasse 3
Der eigensinnige Murmel-Karl
27 • 11 • 2022
Das Figurentheater „F A T E M O R G A N A“ aus Wurzen lädt alle Kinder ab vier Jahren, Schüler*innen und die ganze Familie herzlich ein.
Eintritt 3€
DER EIGENSINNIGE MURMELKARL, ein winterweihnachtliches Märchen von Margarethe Thiele, inszeniert von Andreas Tennigkeit, wird nicht einfach nur aufgeführt, nein, es bindet vielmehr die Zuschauer in die lebendigen Dialoge ein.
In dem Stück zeigen sich Zwerge, verschiedene Tiere und andere Waldwesen. Einer davon, der Murmelkarl, begibt sich mitten im Winter durch seinen Eigensinn in eine gefahrvolle Lage. Wer kann ihm da noch helfen? Eisige Winterskälte und die Wärme von Kerzen spielen in diesem Stück eine wichtige Rolle. Mehr wird nicht verraten. Nur noch eines: Es geht kindgemäß, lustig und spannend zu. Die vielen schönen Figuren und die gesamte Bühnengestaltung sind von Andreas Tennigkeit handgefertigt. Wenn das nichts ist!?
Eine Büste für den Sagittarius
06 • 11 • 2022
Eintritt frei.
Die international renommierte und vielfach preisgekrönte Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach gestaltete eine Portraitbüste des Komponisten Heinrich Schütz, die als herausragendes Kunstwerk dem bedeutenden Musiker ein zeitgemäßes Denkmal setzt und dauerhaft im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels ihren Platz findet.
Aus dem Leben des Heinrich Schütz
06 • 11 • 2022
17:00 Uhr: Auf ein Wort (Dr. Maik Richter im Gespräch mit dem Komponisten)
Mitwirkende: Daniel Ochoa (Bariton) | A-Cappella-Ensemble „Mehr-als-4“ | Thüringischer Akademischer Singkreis e.V. | Staatskapelle Halle | Leitung: Michael Wendeberg
Eintritt:
23€, erm. 18€, Schüler und Studenten 5 €
Konzertkarten können an allen üblichen Vorverkaufsstellen, über https://www.reservix.de/tickets-aus-dem-leben-des-heinrich-schuetz-urauffuehrung-in-weissenfels-kulturhaus-weissenfels-am-6-11-2022/e1863318, zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels und an der Abendkasse erworben werden.
Einlass kurz vor 17:00 Uhr, freie Platzwahl.
Chorsymphonisches Werk für Solo-Bariton, fünfstimmiges Männervokalensemble, gemischten Chor und Orchester
Komponiert im Auftrag der Stadt Weißenfels anlässlich des 350. Todestages von Heinrich Schütz (6.11.1672).
Heinrich Schütz in Weißenfels
05 • 11 • 2022
Dr. Maik Richter – Führung
Führung durch die Dauerausstellung „… mein Lied in meinem Hause“ im HSH Weißenfels
Städtische und höfische Repräsentationskultur im Umfeld von Heinrich Schütz
05 • 11 • 2022
Eine Veranstaltung der „historischen Kommission für Sachsen Anhalt e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Eintritt frei
10:00 Uhr: Tagungseröffnung, Begrüßung, Grußwort, Einführung in das Tagungsthema
10:30 Uhr: Bürger, Beamte und Gelehrte: Soziale Struktur und topographische Aspekte der Residenzstadt Weißenfels in der Mitte des 17. Jahrhunderts
Dr. Andrea Thiele, Halle a.d. Saale
11:30 Uhr: Leichenpredigten als Quellen: Netzwerke zwischen Hof- und Stadtgesellschaft in Weißenfels
Dr. Jens Kunze, Magdeburg
12:00 Uhr: Ein zentraler Ort des städtischen Lebens- Zur Pfarrkirche St. Marien in Weißenfels in der Zeit von Heinrich Schütz
Dr. Bettina Seyderhelm, Magdeburg
13:45 Uhr: Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung durch das Heinrich-Schütz-Haus (Treffpunkt am Eingang besagter Einrichtung)
15:00 Uhr: Constantin Christian Dodekinds geistliche Schauspiele mit Musik und der Weißenfelser Hof
Prof. Dr. Andreas Waczkat
15:30 Uhr: Ausstrahlungen: Wolfenbüttel und das benachbarte Sachsen-Anhalt im musikalischen Austausch
Dr. Reinmar Emans, Berlin
16:15 Uhr: Neue Quellen zu Schütz‘ Strategien der Instrumentalumsetzung
Prof. Dr. Christian Ahrens, Berlin
16:45 Uhr: Schlusswort
Unwandelbarer Frieden
05 • 11 • 2022
Tianwa Yang (Violine)
ebastian Manz (Klarinette)
Valentino Worlitzsch (Violoncello)
Markus Bellheim (Klavier)
Heinrich Schütz Ensemble Kassel
Eckhard Manz (Leitung)
Preis:
20€ 15e (erm.) 5€ (Junior)
Dafnes Lorbeer für Heinrich Schütz
02 • 11 • 2022
Ulrike Richter – Konzept, Lesung, Spiel, Gesang, Hakenharfe
Paula Richter – Bühnenbild
Die antike Sage erzählt, dass Apoll, der Eros verspottet hatte, von einem Liebespfeil verzaubert, die Nymphe Dafne belästigen wollte. In ihrer Not bittet sie ihren Vater, den Flussgott Peneus, um Hilfe, der sie in einen Lorbeer verwandelt. Apoll beklagt sein Los und windet aus den Lorbeerzweigen einen Kranz, um Dafne immer bei sich zu haben.
Heinrich Schütz und Martin Opitz schufen einst zusammen für die Torgauer Fürstenhochzeit von 1627 die Tragikomödie „Dafne“, deren Text erhalten, deren Ausstattung, Kostüme und vor allem Musik aber verloren gegangen ist. Das verschollene musikalische Drama ist Ausgangspunkt des Papiertheaterspiels: Ulrike Richter beklagt als lorbeerumkränzte Dafne den Verlust der Musik von Heinrich Schütz zu ihrer SAge. Sie beschließt, in ERmangelung der Komposition dem geneigten Publikum mit Szenen im Papiertheater und mit musikalischen Adaptionen zur Hakenharfe und zur Sopranino-Blockflöte von dem großen Meister Schütz zu erzählen.
In einem unterhaltsamen Reigen aus BErichten, Briefen, Kochrezepten, Musik und Bildern erzählt Dafne Stationen aus dem Leben des ersten deutschen Komponisten von internationalem Rang. Ulrike Richter spielt und singt dabei Musik nach Heinrich Schütz, Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi, Johann Hermann Schein, Gabriel Voigtländer und Heinrich Albert.
Kaleidoskop der Räume
29 • 10 • 2022
Fabian Russ (Orchestronik)
Carlo Grippa (Sounddesign und 3D-Mischung)
Eintritt frei
Zugang zu den Öffnungszeiten der Kunstgalerie BRAND-SANIERUNG:
Mittwochs von 18 bis 20 Uhr, an Sonnabenden und Sonntagen von 15 bis 20 Uhr.
An Feiertagen geschlossen.
Begleitend zur aktuellen Kunstausstellung „O teure Küsse und glückliche Wälder oder: Wie steht es um Arkadien“ anlässlich des 350. Todestages von Heinrich Schütz bietet das Themenfestival „Vom Leben – Über Leben“ ein besonderes Klangerlebnis: das nunmehr vollständige, seit 2019 jährlich durch eine neue Komposition bereicherte Botschafterprojekt „Kaleidoskop der Räume“ zum Festjahr Schütz22 der Mitteldeutschen Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.
Festgottesdienst
16 • 10 • 2022
Kammerchor der ev. Kirchengemeinde Weißenfels
Thomas Piontek (Leitung)
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels
Werner Halusa (Posaune und Leitung)
Predigt: Pfarrer i.R. Frieder Wisch
Eintritt frei
Psalmen Davids
15 • 10 • 2022
Dorothee Mields (Sopran)
Isabel Schicketanz (Sopran)
David Erler (Altus)
Stefan Kunath (Altus)
Tobias Hunger (Tenor)
Tobias Mäthger (Tenor)
Martin Schicketanz (Bass)
Felix Schandtke (Bass)
Dresdner Kammerchor
Hans-Christoph Rademann (Leitung)
Preis:
25€ 16€ (erm.) 5€ (Junior)
„mich allezeit in der frembde aufgehalten“ – Schütz als Musiker in Europa
15 • 10 • 2022
Dr. Maik Richter (Führung)
Sonderführung durch die Dauerausstellung „… mein Lied in meinem Hause“ mit Schwerpunkt auf den reisenden Heinrich Schütz
O teure Küsse, o liebliche Wälder
14 • 10 • 2022
Kammerchor vocHALes
Petra Burmann (Theorbe)
FrithjofEydam (Leitung)
Preis:
8€ 3€ (erm.)
SCHÜTZ – mit den Augen hören
14 • 10 • 2022
Ensemble SING&SIGN
Solisten
Gebärdenchor
Instrumentalensemble
Susanne Haupt (Projektleitung)
Thomas Stadler (musikalische Leitung)
Preis:
18€ 9€ (erm.) 5€ (Junior)
Passacaglie d’amore
13 • 10 • 2022
Heidi Maria Taubert (Sopran)
Instrumenta Musica
Ercole Nisini (Posaune und Leitung)
Die Abenteuer des Simplicissimus
13 • 10 • 2022
Mareike Greb (Tanz und Schauspiel)
Thomas Streipert (Schauspiel)
Ensemble all’improvviso
Preis für Schüler:
3€ (Anmeldung erforderlich)
Für Ohren und Herzen von entdeckungsfreudigen Kindern ist diese musikalisch-literarische Reise in die Welt des 17. Jahrhunderts. Sie gestalten die Abenteuer mit und tauchen in eine alte, aber sehr lebendige Zeit ein. Dabei lernen sie historische Instrumente und Tänze kennen.
So lassen wir ihn doch gemeinsam mit uns sprechen, singen und tanzen, den Simpel.
Dialog! – Musik und Dichtung der Schütz-Zeit
12 • 10 • 2022
Ann-Helena Schlüter (Clavichord) | Andreas Friedrich (Lesung)
Eintritt:
8€ (normal), 5€ (Schüler/Studenten)
Orgelmusik zur Marktzeit
11 • 10 • 2022
Thomas Piontek (Orgel)
Dr. Maik Richter (Lesung und Moderation)
Eintritt frei
Darum: Weil wir leben!
09 • 10 • 2022
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer (Leitung)
Preis:
18€ (normal), 9€ (erm.), 5€ (Junior!)
Schütz und Monteverdi
08 • 10 • 2022
Cappella Marianna
Instrumenta Musica
Ercole Nisini (Posaune und Leitung)
Preis:
25€ (normal), 12€ (erm.), 5€ (Junior!)
Wandelkonzert
08 • 10 • 2022
Veit Richter als Heinrich Schütz und Dr. Maik Richter als Johann Theile,
Weißenfelser Gästeführer, sowie Vereine und Musikensembles aus Weißenfels und der Region
Eintritt frei
Treffpunkt: Stadtpark Weißenfels
Lumen Germinae
07 • 10 • 2022
Vox Luminis
Lionel Meunier (Bass und Leitung)
Eintritt:
25€ (normal), 17€ (erm.), 5€ (Junior!)
O teure Küsse und glückliche Wälder ODER: Wie steht es um Arkadien?
30 • 09 • 2022
Öffnungszeiten: mittwochs von 18 bis 20 Uhr, sonnabends und sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 03443 207053.
Website: https://www.brand-sanierung.de/
Anlässlich des 350. Todestages des Komponisten Heinrich Schütz und des 20-jährigen Bestehens des Kunsthauses BRAND-SANIERUNG e.V. präsentiert der Kunstverein eine Arkadien-Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst von Sibylle Möndel (Kornwestheim), Christina Simon (Weißenfels), Pauline Ullrich (Saalekreis), Tim von Veh (Lützen), Jörg Wachtel (Halle/Saale) und Hannelore Weitbrecht (Kirchheim).
In Zeiten von Krieg und Seuchen sehnen sich Menschen nach einem paradiesischen Zufluchtsort. Was zu Zeiten von Heinrich Schütz galt, gilt in unseren Tagen nicht weniger: Arkadien, Heimat antiker Hirtensagen, Sinnbild für unangepasstes Leben im Einklang mit der Natur, war zu allen Zeiten in Literatur und bildender Kunst, aber auch in der Musik präsent – eine imaginierte Idylle.
ABGESAGT! GeSCHÜTZte Neuklänge – Zum 350. Todestag von Heinrich Schütz
30 • 09 • 2022
Ensemble vocal modern
Christfried Brödel (Leitung)
Freuet euch des Herrn
16 • 09 • 2022
Ensemble der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Berlin-Lankwitz:
Jana Czekanowski-Frankmar (Sopran)
Sabine Erdmann (Cembalo und Truhenorgel)
Ludwig Frankmar (Barockcello)
Eintritt: 16€, erm. 12, Schüler*innen 5 €
Mit Liedern und Geistlichen Konzerten von Martin Luther (1483-1546), Johann Walter (1496-1570), Giovanni Bassano (1558-1617), Claudio Monteverdi (1567-1643), Michael Praetorius (1571-1621), Girolamo Frescobaldi (1583-1643), Heinrich Schütz (1585-1672), Heinrich Albert (1604-1651), Andreas Hammerschmidt (1611-1675), Johann Philipp Krieger (1649-1725), Georg Philipp Telemann (1681-1767) und Johann Sebastian Bach (1685–1750).
Weißenfelser Musikschatz
13 • 09 • 2022
Präsentation: Dr. Maik Richter
Eintritt frei, Anmeldung nicht nötig
Einlass ab 17:00 Uhr
Die Musikaliensammlung der ehemaligen Ephoralbibliothek St. Marien zu Weißenfels wird seit vielen Jahren als Depositum der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels im Heinrich-Schütz-Haus aufbewahrt, gepflegt und erforscht. Selten können diese Musikhandschriften der Öffentlichkeit gezeigt werden. In diesem besonderen Festjahr präsentiert der Weißenfelser Musikverein wieder Einblicke in die kostbare Notensammlung. Manche davon werden sogar zum Klingen gebracht.
Schütz? Kann weg! – Herr Beer entrümpelt die herzogliche Bibliothek
12 • 09 • 2022
Doreen Busch – Gesang
Andreas Morys – Cembalo
Carmen Sengewald – Perkussion
Martin Wimmer – Schauspiel
Eintritt: 8€, erm. 5€
Singet, rühmet und lobet!
10 • 09 • 2022
Hallenser Madrigalisten | Instrumentalisten
Leitung: Tobias Löbner
Aus Anlass des Gedenkjahres veranstaltet das Kuratorium das außergewöhnliche Benefizkonzert zugunsten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels.
ABGESAGT! Klangreise: Cembalo – Saxophon
02 • 09 • 2022
Léon Berben – Cembalo, Orgel
Pindakaas Saxophon Quartett: Thorsten Floth, Guido Grospietsch, Anja Heix, Matthias Schröder
Eintritt: 16€, erm. 12€, Schüler*innen 5€
Der renommierte niederländische Cembalist und Organist Léon Berben und das international erfolgreiche Pindakaas Saxophon Quartett gastieren am kommenden Freitag, dem 2. September 2022, um 19 Uhr, mit ihrem Programm Klangreise: Cembalo – Saxophon in der St. Marienkirche Weißenfels. Dabei führen die Musiker nicht nur die tatsächlich für diese befremdlich erscheinende Instrumentenkombination komponierte Suite for Harpsichord and Saxophone des englischen Komponisten Colin Cowles aus dem Jahr 1979 wieder auf, die in Deutschland ohnehin nur sehr selten live erlebt werden kann, sondern auch Werke von Johann Pachelbel, François Couperin, Johann Sebastian Bach, Jacques Ibert und Aaron Copland zum Teil in Originalbesetzung, zum Teil als Bearbeitung für Saxophonquartett.
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
24 • 08 • 2022
Prof. Dr. Hanna Walsdorf – Referentin
Normalpreis 5 €, für Schüler*innen 3 €
Christina von Schweden (1626–1689) war eine ungewöhnliche Monarchin. Sie wurde wie ein Mann erzogen, wollte nicht heiraten und machte ihre eigene Politik gegen den Willen ihres Vormunds. Sie tanzte in Hofballetten, förderte Musik und Kunst und diskutierte mit berühmten Philosophen. „Ihr Geist ist höchst außerordentlich, sie hat alles gesehen, alles gelesen, sie weiß alles“, schrieb René Descartes über sie.
Beleuchtet wird das Musikleben und die Tanzpraxis am Stockholmer Hof bis zur Abdankung der Königin im Jahr 1654. Auch die Frage, wie Musik von Heinrich Schütz in die Notensammlung des schwedischen Hofkapellmeisters Gustav Düben gelangte, wird dabei eine Rolle spielen.
Die Reihe “Ohrenschmaus im Schütz-Haus” richtet sich an Musikfreunde sowie kultur- und heimatgeschichtlich interessierte Besucher. Die Vorträge stellen musikgeschichtliche Themen anschaulich und gut verständlich in Wort, Musik und Bild vor. Getränke und kleine Köstlichkeiten können dabei in ungezwungener Atmosphäre genossen werden.
Belvedere im Schütz-Haus
10 • 07 • 2022
Es musizieren Eike Coetzee, Anna Förster und Josephine Hersel
Eintritt: Normalpreis 8 €, ermäßigt 5 €
Drei der talentiertesten Schüler*innen des Musikgymnasiums Schloss Belvedere / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar treten an einem schönen Sommersonntag als Trio im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels auf – eine Premiere.
Steinmeisters Landgang
02 • 07 • 2022
Steinmeister Band (Naumburg)
Eintritt: 8 €, Schüler 5 €
Heiteres, Unterhaltsames, Evergreens, fröhlicher selbstgemachter Folk sowie Wein- und Scherzlieder.
Musikalische Vesper: ZEIT-GEIST
27 • 05 • 2022
Berliner Vokalkreis
Carsten Hundt – Violone
Heidrun Clemen – Orgel
Johannes Raudszus – Leitung
Der Berliner Vokalkreis präsentiert ein Programm mit Werken von Heinrich Schütz und seinen Zeitgenossen. Dazu gehören der seinerzeit überaus populäre Andreas Hammerschmidt aus Zittau, Johann Rudolf Ahle aus Mühlhausen und Thomas Selle aus Hamburg. In bis zu achtstimmigen Kompositionen offenbart sich der Umgang dieser Komponisten mit den Vorbildern aus Italien. Schütz stand keineswegs allein, konnte für die Dresdner Hofmusik jedoch anderen Maßstäben folgen als städtische Kantoren, die auch die Praktikabilität ihrer Werke in bescheideneren Verhältnissen im Blick hatten. Textausdeutung und Klangpracht kamen jedoch nie zu kurz.
Unter den fürnembsten Musicis – Heinrich Schütz in Europa
15 • 05 • 2022
Dr. Maik Richter – Führung
Eintritt frei
Heinrich Schütz war Deutscher und Europäer. Zeitlebens reiste er und blieb seiner mitteldeutschen Heimat dennoch stets untrennbar verbunden. Als sich der Vielgereiste 1657 nach Weißenfels zurück zog, war er einer der bedeutendsten europäischen Musiker überhaupt und zugleich der wichtigste protestantische Komponist vor Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, die 100 Jahre nach ihm geboren wurden. Anlässlich des 350. Todesjahres dieses ersten deutschen Komponisten von europäischem Rang soll die Führung ihn als Europa-Reisenden in den Mittelpunkt stellen.
Italiens Lust und Wonne
15 • 05 • 2022
Ensemble suonArte
Friederike Urban – Gesang
Katja Johanning und Luise Ludewig – Blockflöten
Ekkehard Werner – Schlüsselfidel
Diethart Krause – Gambe
Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €
Betörende Klänge und verführerische Gesänge von Diego Ortiz (1510–1570), Claudio Monteverdi (1567–1643), Girolamo Frescobaldi (1583–1644), Heinrich Schütz (1585–1672), Andrea Falconiero (1586–1656), Marco Uccellini (1603–1680) und Barbara Strozzi (1619–1677)
„mich allezeit in der frembde auffgehalten“ – Heinrich Schütz in Dänemark und Italien
14 • 05 • 2022
Dr. Maik Richter – Führung und Anspiel
Eintritt frei
Heinrich Schütz war ein vielgereister Mensch – höchst ungewöhnlich für seine Zeit, in der Reisen etwas kostspieliges und äußerst beschwerliches gewesen ist. Er unternahm nicht nur Reisen innerhalb des deutschsprachigen Raumes sondern reiste als gebildeter Musiker auch ins Zentrum der Musik Europas in der frühen Neuzeit, Venedig, besuchte Cremona und wahrscheinlich sogar Florenz. Schütz reiste aber auch in den Norden, verweilte mehrere Jahre am Königshof in Kopenhagen und lernte dort norddeutsche und englische Musikkultur kennen, die damals bei Hofe besonders stark vertreten gewesen ist.
Orgel-Führung
14 • 05 • 2022
Thomas Piontek – Orgelspiel und Führung
Eintritt frei
Die Ladegastorgel von 1864 erklingt seit September 2021 wieder in alter neuer romantischer Pracht. Der Organist der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels, Thomas Piontek, bietet zur Weißenfelser Museumsnacht eine einstündige musikalische Führung durch dieses großartige Instrument an, das nach abgeschlossener Restauration wieder als eines der schönsten Instrumente aus der Ladegast-Werkstatt gelten darf.
Nachtgesänge – Mitmachkonzert für Sangesfreudige
14 • 05 • 2022
Thomas Piontek – Truhenorgel und musikalische Leitung
Eintritt frei
Alle, die gern singen, und alle, die andere gern singen hören, sind herzlich eingeladen, für eine gute Stunde im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels miteinander zu singen. Auf dem Programm stehen weltliche und geistliche Lieder und leichte mehrstimmige Sätze zum Abend und zur Nacht.
„Klang der Blauen Blume“ – Spaziergang mit Poesie und Musik
07 • 05 • 2022
JAZZ in BOE: Clemens Koch – Komposition, Gitarre und Felix Jacobi – Bass
Poesie: Gabriele Koch und Antje Jacobi
In einem kleinen Spaziergang nimmt das Künstlerkollektiv um die Familie Koch und Jacobi die Gäste mit auf einen Spaziergang durch den Novalisgarten mit dem historischen Pavillon, um dem Geist des Lyrikers nachzuspüren. Die Texte werden verwoben mit Musik des Duos JAZZ in BOE, die romantische Klänge mit zeitgenössischer Komposition verbindet.
Die Familie Koch ist eng mit der Stadt Weißenfels verbunden. So ist der Künstler Ekkehard Koch im Nachbarhaus der Gedenkstätte geboren und aufgewachsen. Diese Nähe hat ihn im Studium dazu veranlasst, eine Kopie des einzigen Portraits von Novalis anzufertigen, welche bis heute an prominenter Stelle in der Gedenkstädte ausgestellt ist. Auch seine Frau Gabriele hat sich ganz der Kunst und Kultur gewidmet und betreibt mit Kraft der gesamten Familie des „Kleinste Theater Brandenburgs“ in Börnicke/Bernau
Audite mortales
23 • 04 • 2022
Zbigniew Stępniak – Basso profondo | Paweł Polak, Jadwiga Korzeń – Violinen | Rafał Sulima – Truhenorgel, Cembalo
Eintritt: 16€, erm. 12, Schüler*innen 5 €
Mit Werken u.a. von Caspar Hassler, Mikołaj Zieleński, Adam z Wągrowca, Bartłomiej Pękiel und Marcin Mielczewski.
Spurensuche im Schütz-Haus
31 • 03 • 2022
Referent: Stephan Kujas (städtischer Denkmalpfleger und Mitglied im Vorstand des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.)
Eintritt frei
Weißenfelser Musikschatz
29 • 03 • 2022
Präsentation: Dr. Maik Richter
Eintritt frei
Die Musikaliensammlung der ehemaligen Ephoralbibliothek St. Marien zu Weißenfels wird seit vielen Jahren als Depositum der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels im Heinrich-Schütz-Haus aufbewahrt, gepflegt und erforscht. Selten können diese Musikhandschriften der Öffentlichkeit gezeigt werden. In diesem besonderen Festjahr präsentiert der Weißenfelser Musikverein erstmals seit nunmehr einem Jahrzehnt wieder Einblicke in die kostbare Notensammlung. Manche davon werden sogar zum Klingen gebracht.
Mi tango querido – luz y sombra
27 • 03 • 2022
Bettina Born – Akkordeon, Gesang
Wolfram Born – Klavier
Eintritt: 16€, erm. 12, Schüler*innen 5 €
Mit Musik u.a. von Angel Villoldo, Geraldo M. Rodriguez und Astor Piazzolla sowie Eigenkompositionen des Duos.
Wer einsam sitzt in seiner Kammer
26 • 03 • 2022
Südthüringisches Kammerorchester | Julia Preußler – Sopran
Eintritt: 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Das Konzert ist die Wiederholung des anlässlich des 221. Todestages von Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, am 25. März 2022 in der Taufkirche des Dichters in Oberwiederstedt aufzuführenden Programms. Beide Konzerte sind Teil der ganzjährigen Feierlichkeiten der Stadt Weißenfels im Burgenlandkreis und der Gemeinde Arnstein im Landkreis Mansfeld-Südharz zum 250. Geburtstag des Dichters Novalis und werden vom Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels und von der Forschungsstätte für Frühromantik und
Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt in Kooperation mit der Novalis-Stiftung „Wege wagen mit Novalis“ veranstaltet.
Meine Freundin, du bist schön
05 • 03 • 2022
Barbara Christina Steude – Sopran | Hildegard Saretz – Cembalo
14€, erm. 10€, Schüler 5€
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung-von-Kontaktdaten-nach-der-Landesverordnung-zur-Bekaempfung-des-Coronavirus-SARS
Waldromantik
25 • 02 • 2022
Ziad Kreidy – Klavier
Eintritt 16€, erm. 12€, Schüler 5€ zzgl. Gebühren im VVK.
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung-von-Kontaktdaten-nach-der-Landesverordnung-zur-Bekaempfung-des-Coronavirus-SARS
Il mio bel traditore
16 • 02 • 2022
Angelica Monje Torrez – Alt | Maximilian Ehrhardt – Barockharfe
Eintitt: 16€, erm. 12€, Schüler 5€
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung-von-Kontaktdaten-nach-der-Landesverordnung-zur-Bekaempfung-des-Coronavirus-SARS
Mit Werken von Bartolomeo Mutis Conte di Cesana (c.1575-c.1623), Giovanni Arrigoni (1597-1675), Giovanni Felice Sances (1600-1679), Johann Jakob Froberger (1616-1667), Johann Heinrich Schmelzer (c.1620-1680) und Antonio Cesti (1623-1669).
Belvedere im Schütz-Haus
05 • 02 • 2022
Normalpreis 8 €, ermäßigt 5 €
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung-von-Kontaktdaten-nach-der-Landesverordnung-zur-Bekaempfung-des-Coronavirus-SARS
Schüler*innen des Musikgymnasiums Schloss Belvedere / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Entzückende Lust, unendliche Freuden
22 • 01 • 2022
Eintritt: 16 € | erm. 12 € | Schüler 5 €
(jeweils zzgl. Vvk-Gebühren)
Klaus Mertens – Bariton
Thomas Fritzsch – Viola da gamba
Lucas Pohle – Cembalo und Truhenorgel
Foto G. Mothes
Es erklingen Werke von Alessandro Grandi (1570-1630), Heinrich Schütz (1585-1672), Samuel Capricornus (1628-1665), Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Georg Muffat (1653-1704), Rupert Ignaz Mayr (1646-1712), Georg Philipp Telemann (1681-1767) u.a.
ABGESAGT! Weißenfelser Hausmusik
21 • 12 • 2021
Eintritt frei
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS.docx
Schüler*innen der Musikschule „Heinrich Schütz“ Weißenfels im Konzert
Vom Himmel hoch, da komm ich her
04 • 12 • 2021
Capella de la Torre | Leitung/Schalmei – Katharina Bäuml | Sopran – Margaret Hunter
Karten: 15,- € | erm. 10,- € | Junior! 5,- €
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS.docx
Ein außergewöhnlicher Höhepunkt im monumentalen Gesamtwerk von Michael Praetorius ist die 1619 veröffentlichte Sammlung Polyhymnia caduceatrix et panegyrica. Sie vereint 40 Choralkonzerte in der „neuen italienischen Concerten-Manier“, die Praetorius für festliche Anlässe an verschiedenen Höfen in Mitteldeutschland komponiert hatte. Ein Herzstück sind darin die großartigen Kompositionen über populäre Advents- und Weihnachtslieder, wie etwa Nun komm, der Heiden Heiland, In dulci jubilo, Gelobet seist du, Jesu Christ oder Vom Himmel hoch, da komm ich her. Praetorius gelingt es in unnachahmlicher Weise, diese einfachen Liedsätze in variabel besetzten Formen mit mehreren vokalen und instrumentalen Chören und festlich erstrahlen zu lassen.
Mit Werken von Praetorius, Scheidt u.a.
Eine Kooperation mit der Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. und der Lutherischen Schlosskirchengemeinde St. Trinitatis zu Weißenfels
Alle Jahre wieder
28 • 11 • 2021
Eintritt: 3 €
- Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS.docx
Figurentheater Cirquonflexe Quedlinburg (Anja Herbener)
Belvedere im Schütz-Haus
27 • 11 • 2021
Normalpreis 10 €, ermäßigt 7 €, für Schüler*innen 5 €
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung-von-Kontaktdaten-nach-der-Landesverordnung-zur-Bekaempfung-des-Coronavirus-SARS
Schüler*innen des Musikgymnasiums Schloss Belvedere / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Schütz? Kann weg!
24 • 11 • 2021
Mit Doreen Busch, Andreas Morys, Carmen Sengewald und Martin Wimmer.
Eintritt: 10 €, erm. 7 €, Schüler 5 €.
Karten gibt es im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses (dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr) und an der Abendkasse.
Es gilt nach der Verordnung des Landkreises die 2G+ Regel. Wir bitten um Verständnis.
Heiterer musikalisch-szenischer Abend rund um den Weißenfelser Konzertmeister und Hofbibliothekar Johann Beer (1655-1700)
Romantik, Traum, Fantasie und Realität
10 • 11 • 2021
Carina Kühne – Lesung und Klavier
Eintritt: 10€, ermäßigt 7€, Schüler 5€
Da im Saal zurzeit nur 22 Menschen im Publikum zugelassen sind, wird um kurze telefonische (Festnetznummer: 03443 302835) oder elektronische Anmeldung (E-Mail: service@schuetzhaus-weissenfels.de) an der Kasse des Heinrich-Schütz-Hauses gebeten. Vielen Dank!
Die mit Trisomie 21 („Down-Syndrom“) geborene Künstlerin Carina Kühne wird im barrierefrei erreichbaren Festsaal des Fürstenhauses ihr Programm „Romantik, Traum, Fantasie und Realität“ darbieten, welches sie extra für Weißenfels und mit Hommage an Novalis zusammengestellt hat. Sie wird Gedichte von Josef von Eichendorff rezitieren sowie aus den beiden Romanfragmenten von Novalis „Heinrich von Ofterdingen“ und „Die Lehrlinge zu Sais“ (und hieraus das Märchen „Hyazinth und Rosenblütchen“) lesen. Vor den Texten erklingt jeweils Klaviermusik von Bach, Beethoven, Gluck, Händel, Haydn und Mozart.
Mitten wir im Leben sind
07 • 11 • 2021
Marie-Luise Werneburg – Sopran | Christian Volkmann – Tenor | Alexander Schumacher – Bass | Instrumentalensemble | Hille Perl – Viola da gamba und Leitung
Eintrittspreise:
20 € (normal), 12 € (ermäßigt), 5 € (Schüler)
17 Uhr
Konzert mit Werken u.a. von Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller, Johann Walther, Matthias Weckmann und Johann Vierdanck
16:00
Einführungsgespräch „Auf ein Wort“
mit Martin Papke (Jugendreferent der Katholischen Pfarrei St. Elisabeth Weißenfels)
Aus der Tiefe rufe ich …
06 • 11 • 2021
Hanna Zumsande – Sopran | Hamburger Ratsmusik | Simone Eckert – Viola da gamba und Leitung
Eintrittspreise:
20 € (normal), 12 € (ermäßigt), 5 € (Schüler)
17:00
Trauer- und Trostmusiken von Heinrich Schütz, Christoph Bernhard, Dietrich Buxtehude, Johann Philipp Förtsch, Johann Schop, Thomas Selle und Johann Theile
16:00
Einführungsgespräch „Auf ein Wort“
mit Dr. Maik Richter (Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels) und Gabriele Thamm (Heinrich-Pera-Hospizverein Halle)
Flügel aus Olivenblättern
31 • 10 • 2021
Lesung: Renate Sattler und Dr. Wahid Nader
Musik: Issa Fayad (arabische Laute)
Eintritt frei, um Voranmeldung wird gebeten.
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass Sie im Hause bei Veranstaltungen einen tagesaktuellen negativen Corona-Antigenschnelltest oder einen höchstens 48h alten negativen Corona-PCR-Test, eine höchstens sechs Monate alte Genesenenbescheinigung oder ein aktuelles Impfzertifikat gegen das Coronavirus vorweisen müssen. Außerdem müssen wir nach wie vor Ihre Kontaktdaten erfassen, die aber unverzüglich nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist vollständig vernichtet werden.
Das Heinrich-Schütz-Haus ist bekannt für seine interkulturelle Musikvermittlung und besondere Veranstaltungsformate wie die beiden „Musikalischen Expeditionen in den Orient“ 2020 gezeigt haben. In diesem Jahr nun freuen wir uns, die Veranstalter der Landesliteraturtage bei der Ausrichtung ihres Programms im Süden des Landes Sachsen-Anhalt unterstützen zu können. Mit „Flügel aus Olivenblättern“ wird es poetisch im kleinen Konzertsaal des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels.
Lese- und Erzählcafé „Die Offenbarung“
20 • 10 • 2021
Mitwirkende:
Dr. Maik Richter – Moderation und Lesung
Iris Panzer – Lesung
Sabine Manschatz – Lesung
Eintritt frei. Voranmeldung in der VHS Weißenfels nötig!
Es gilt die „2G-Regel“, das heißt, nur Geimpfte und Genesene mit einem Nachweis, der nicht älter als sechs Monate sein darf, haben Zutritt.
Im Rahmen des alljährlich von August bis Dezember veranstalteten Lese- und Erzählcafés wird aus reizvollen Büchern gelesen und den in ihnen verarbeiteten Geschichten auf den Grund gegangen. Der Rahmen ist ein gemütlicher, denn es gibt stets liebevoll gebackenen Kuchen und köstlich duftenden Kaffee.
Traditionell findet das Lese- und Erzählcafé immer am dritten Mittwoch im Monat in den Räumen der Volkshochschule Burgenlandkreis „Dr. Wilhelm Harnisch“ in Weißenfels statt. Seit 2019 steht der Konzertsaal des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels für musikalisch-literarische Nachmittage im Rahmen des Lese- und Erzählcafés zur Verfügung.
In diesem Jahr beschäftigen wir uns auf unterhaltsame Weise mit der Rezeption Johann Sebastian Bachs am Beispiel des Romans „Die Offenbarung“ von Robert Schneider aus dem Jahre 2007, in welchem der Autor den Wissenschaftsbetrieb rund um den großen Komponisten sowie Auseinandersetzungen zwischen Musikwissenschaft und Musikpraxis auf das unterhaltsamste beschreibt und dabei nicht vergisst, persönliche Erlebnisse seines Protagonisten immer wieder wie einen roten Faden aufleuchten zu lassen.
Festgottesdienst
17 • 10 • 2021
Kammerchor der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels | Leitung und Orgel: Thomas Piontek
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels | Leitung: Werner Halusa
Predigt: Klinikseelsorgerin Pfarrerin Gabriele Schaller
Die St. Marienkirche am Weißenfelser Marktplatz ist einer der authentischen Orte, die mit dem Leben und Wirken von Heinrich Schütz eng in Verbindung stehen. Als Kind genoss er hier seinen ersten Unterricht beim Organisten Heinrich Colander (1557–1614) und beim Kantor Georg Weber (1538–1599). In den 1630er bis 1660er Jahren war dies der Ort, an dem Schütz mehrfach persönlich Pate bei der Taufe von Kindern aus befreundeten Weißenfelser Familien stand. Hierher kam der greise Dresdner Hofkapellmeister seit 1657 bisweilen zum Empfang des Heiligen Abendmahls. Traditionell wird daher von der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels ein Gottesdienst im Rahmen des Musikfests zu Ehren von Heinrich Schütz ausgerichtet und so die Verbindung zwischen der Kirche und dem Heinrich-Schütz-Haus vor Augen geführt.
Klangvorstellung
16 • 10 • 2021
Ensemble 1684, Leitung und Orgel: Gregor Meyer
19:00 Uhr Einführung zum Konzert
Eintrittskarten:
normal 20 €, erm. 12 €, Junior!: 5 €
Fan-Ticket*: 30 €
* Das Fan-Ticket beinhaltet einen Preisaufschlag von 10 € auf den Vollpreis pro Karte. Mit dessen Erwerb unterstützen Sie das Heinrich Schütz Musikfest aktiv bei der Umsetzung eines Konzertes in Zeiten der Pandemie.
Heinrich Schütz war fasziniert von der Mehrchörigkeit, der in Perfektion in Venedig kennenlernte und sich, selbst zum Vorbild werdend, zu eigen machte. Johann Rosenmüller, gerühmt als „Amphion seines Jahrhunderts“, vermochte es, italienisch inspirierte Klangsinnlichkeit und mitteldeutsch verwurzelte Satzkunst auf grandiose WEise zu vereinen. Johann Schelle, als Junge Diskantist in der Dresdner Hofkapelle unter Schütz und später gerühmter Thomaskantor, wurde nachgesagt, dass wegen des „süßen Honigs“ seiner Musik die Zuhörer stets „herbeiflogen wie die Bienen zur Blüte“. Bei allen drei Komponisten geht es um sich wandelnde „KlangVorstellungen“ der besonderen Art, und das an einem Ort, der mit der mitteldeutschen Musikgeschichte aufs Innigste verbunden ist.
Musikalische Netzwerke im 17. Jahrhundert
16 • 10 • 2021
Dr. Maik Richter – Führung
Eintrittskarten: 5,- €
Maximal 15 Personen. Bei entsprechender Nachfrage ist eine weitere Führung bereits um 15.00 Uhr möglich.
Wer durch die Dauerausstellung „Mein Lied in meinem Hause“ im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels wandelt, dem wird auffallen, wie viele Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte Heinrich Schütz auf seinem langen Lebensweg begegnet sind, darunter so bedeutende Musikerkollegen wie Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi, Michael Praetorius und Samuel Scheidt. Als Kompositionslehrer unterrichtete er Berühmtheiten wie Herzogin Sophie Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg, David Pohle, Matthias Weckmann, Clemens Thieme und Johann Theile und noch viele andere mehr. Zu manchem Musiker pflegte er ein besonders enges Verhältnis, so zu seinem „amicus suus carissimus“ (seinem vielgeliebten Freund), dem Leipziger Thomaskantor Johann Hermann Schein, oder zu seinem Lieblingsschüler, dem Hamburger Johanneumskantor und späteren Dresdner Vizekapellmeister Christoph Bernhard. All diesen Persönlichkeiten können wir beim Gang durch das Heinrich-Schütz-Haus begegnen.
Heinrich & Heinrich
15 • 10 • 2021
Hans-Georg Pachmann als Heinrich Schütz
Regie/Ausstattung: Stefan Becker
Figuren: Holger Vandrich
Schulveranstaltung: 3 € pro Kind
Vorherige Anmeldung für Schulklassen erforderlich!
Das hat ihm keiner an der Wiege gesungen, auch wenn er wunderschön singen konnte, der Heinrich! Und dann bot sich ihm mit einem Male die Chance, Musik zu studieren. Freilich, dafür muss er seine Familie, seine Heimatstadt verlassen, und schließlich führt in sein Weg sogar bis ins ferne Italien. – Aber hat er die richtige Entscheidung getroffen?
Johann Theile: Matthäus-Passion
14 • 10 • 2021
Dorothee Mields – Sopran | David Erler – Alt | Mirko Ludwig – Tenor | Klaus Mertens – Bass
Hamburger Ratsmusik, Leitung und Gambe: Simone Eckert
Eintrittskarten:
normal 20 €, erm. 12 €, Junior!: 5 €
Fan-Ticket*: 30 €
* Das Fan-Ticket beinhaltet einen Preisaufschlag von 10 € auf den Vollpreis pro Karte. Mit dessen Erwerb unterstützen Sie das Heinrich Schütz Musikfest aktiv bei der Umsetzung eines Konzertes in Zeiten der Pandemie.
Johann Theile (1646-1724) gilt als einer der letzten Schüler von Heinrich Schütz, bei dem er in den 1660er Jahren für kurze Zeit Kompositionsunterricht erhielt, nachdem er in Leipzig und Halle Jura studiert hatte. Seine Passion nach dem Evangelisten Matthäus schuf er als Organist in Lübeck 1673, kurz bevor er das Amt des Hofkapellmeisters der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf angetreten hat und gilt als eines der ergreifendsten Zeugnisse musikalischer Passionsdarstellungen vor Johann Sebastian Bach.
Fundament aller Clavirten Instrumenten
13 • 10 • 2021
Mechthild Winter – Clavichord
Eintrittskarten:
normal 12 €, erm. 9 €, Junior!: 5 €
Karten gibt es zu den Öffnungszeiten (dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr) im Heinrich-Schütz-Haus.
Kurz vor dem Schütz-Gedenkjahr 2022 schuf der Leipziger Instrumentenbauer Martin Schwabe im Auftrag des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V. ein selten zu sehendes, noch seltener berührbares und am seltensten zu hörendes Tasteninstrument für das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels, welches zu Zeiten von Heinrich Schütz in jedem musikalischen Haushalt zu finden war: ein Clavichord. Zur feierlichen Einweihung dieser besonderen Dauerleihgabe des Musikvereins an das Haus wird die Leipziger Cembalistin Mechthild Winter ein Konzert mit Musik des 17. und 18. Jahrhunderts an diesem Instrument spielen und dabei zeigen, dass auch leise Töne eine große Wirkung entfalten können.
Orgelmusik zur Marktzeit
12 • 10 • 2021
Thomas Piontek – Orgel
Dr. Maik Richter – Lesung
Eintritt frei
Die St. Marienkirche am Weißenfelser Marktplatz ist einer der authentischen Orte, die mit dem Leben und Wirken von Heinrich Schütz eng in Verbindung stehen. Als Kind genoss er hier seinen ersten Unterricht beim Organisten Heinrich Colander (1557–1614) und beim Kantor Georg Weber (1538–1599). In den 1630er bis 1660er Jahren war dies der Ort, an dem Schütz mehrfach persönlich Pate bei der Taufe von Kindern aus befreundeten Weißenfelser Familien stand. Hierher kam der greise Dresdner Hofkapellmeister seit 1657 bisweilen zum Empfang des Heiligen Abendmahls. Auf der Höhe des Tages wollen wir hier mit Musik und biblischen Texten innehalten, zur Ruhe kommen und die besondere Atmosphäre dieses auratischen Schütz-Ortes genießen.
Sonderkonzert
11 • 10 • 2021
Laurens de Man an der Ladegast-Orgel
Eintrittskarten:
14 €, Junior!: 5 €
Fan-Ticket*: 24 €
* Das Fan-Ticket beinhaltet einen Preisaufschlag von 10 € auf den Vollpreis pro Karte. Mit dessen Erwerb unterstützen Sie das Heinrich Schütz Musikfest aktiv bei der Umsetzung eines Konzertes in Zeiten der Pandemie.
Auf der frisch restaurierten Ladegast-Orgel von 1864 erklingen Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Olivier Messiaen u.a.
Himmel und Erde
10 • 10 • 2021
Dresdner Kammerchor | Leitung: Hans-Christoph Rademann
Eintrittskarten:
normal 20 €, erm. 12 €, Junior!: 5 €
Fan-Ticket*: 30 €
* Das Fan-Ticket beinhaltet einen Preisaufschlag von 10 € auf den Vollpreis pro Karte. Mit dessen Erwerb unterstützen Sie das Heinrich Schütz Musikfest aktiv bei der Umsetzung eines Konzertes in Zeiten der Pandemie.
Die Musik von Schütz birgt einen Schatz an Metaphern, die das Himmlische im irdischen spiegeln und den Menschen seiner Zeit das Wort einprägsam und bildhaft vor Augen führen. So verhält es sich auch bei der Geistlichen Chor-Music von 1648 – obwohl Schütz diese Sammlung eigentlich als Vorbild und Plädoyer für eine satztechnisch und kontrapunktisch saubere Kompositionsweise gedacht hatte, quasi als Lehrwerk. Welch kunstreiche „Übersetzung“ des Textes in Töne in diesem Rahmen dennoch möglich ist, führt uns der Dresdner Kammerchor in seinem Programm vor Augen und Ohren: eine bildgewaltige Reise vom Himmel zur Erde und wieder zurück.
Mit Pauken und Trompeten
09 • 10 • 2021
Concerto Stella Matutina
Eintrittskarten:
normal 20 €, erm. 12 €, Junior!: 5 €
Fan-Ticket*: 30 €
* Das Fan-Ticket beinhaltet einen Preisaufschlag von 10 € auf den Vollpreis pro Karte. Mit dessen Erwerb unterstützen Sie das Heinrich Schütz Musikfest aktiv bei der Umsetzung eines Konzertes in Zeiten der Pandemie.
Mit Werken von August Kertzinger, Pavel Josef Vejanovský, Heinrich Ignaz Franz Biber und Vincenzo Albrici.
Wandelkonzert zum HSM
09 • 10 • 2021
Veit Richter als Heinrich Schütz | Dr. Maik Richter als Johann Theile
Thomas Piontek an der Ladegast-Orgel
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels, Leitung: Werner Halusa
Weißenfelser Gästeführer e.V. | music art weissenfels e.V.
Tanzgruppe „Faux pas“ | Weißenfelser Hofkapelle
Eintritt frei
Weißenfels ist der Ort, an dem Heinrich Schütz von 1590 bis 1599 einen Großteil seiner Kindheit und von 1657 bis 1672 seinen Lebensabend verbrachte. Heute finden wir in der Stadt an der Saale nicht nur das einzige original erhaltene Wohnhaus des Komponisten, sondern auch zahlreiche andere authentische Schütz-Orte, darunter das barocke Rathaus, die St. Marienkirche und das ehemalige Kloster St. Claren. Weißenfels ist zugleich aber auch ein Ort mit einer reichhaltigen musikalischen und literarischen Geschichte, die bis ins 20. Jahrhundert hinein reicht. Der musikalisch-unterhaltsame Stadtrundgang führt diesmal zu bislang wenig beachteten Wohn- und Sterbehäusern von Musikern und Dichterinnen in der Weißenfelser Altstadt.
Kaleidoskop der Räume
07 • 10 • 2021
Fabian Russ – Orchestronik
Carlo Grippa – Sounddesign/3D-Mischung
Eintritt = reguläres Museumsticket:
normal 5 €, erm. 3 €, Schüler: 1 €
Premiere/Uraufführung: 7. Oktober, 15 Uhr
Vom 8. bis 17. Oktober ist das Angebot außerdem täglich außer am 11.10.2021 während der Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses nutzbar.
Hier geht es zur Vorschau: Part III – Nicht von dieser Welt. Passion reworked | Zyklus: Kaleidoskop der Räume | Heinrich Schütz Musikfest (W) on Vimeo
Eröffnungskonzert: Erinnerungen
07 • 10 • 2021
artist in residence 2021
Capella de la Torre
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung
Eintrittskarten:
normal 25 €, erm. 18 €, Junior! 5 €
Fan-Ticket*: 35 €
* Das Fan-Ticket beinhaltet einen Preisaufschlag von 10 € auf den Vollpreis pro Karte. Mit dessen Erwerb unterstützen Sie das Heinrich Schütz Musikfest aktiv bei der Umsetzung eines Konzertes in Zeiten der Pandemie.
Heinrich Schütz und Italien? Dorthin zog es ihn, um nach der „neuen und heutigen Tags gebräuchlichen Manier der Music sich zu erkundigen“. Neueste Kompositionstechniken, atemberaubende Klangwirkungen und moderne musikalische Formen schwebten ihm vor. Als Komponist auf der Höhe der Zeit zu bleiben – das war nur in Italien möglich! 1628 reiste er zum zweiten Mal dorthin. Ob er Claudio Monteverdi tatsächlich traf, ist umstritten, doch dass dieser der Musikgeschichte eine Reihe von musikalischen Ideen geschenkt hatte, die lange nachwirken würden, das war Schütz wohl bewusst: ostinate Bässe wie der „walking bass“, die Ciaccona oder der Lamentobass mit seinen vier absteigenden Tönen, dramatische Klagegesänge (man denke an das Lamento d’Arianna) oder gehäufte Dissonanzen wie am Ende des Ballo delle ingrate … Beide Meister, so unterschiedlich sie uns entgegentreten, sind Komponisten zwischen den Zeiten. Doch eines eint sie: Ihr Werk berührt bis heute die Herzen der Menschen und trägt Botschaften voller Strahlkraft und Menschlichkeit in sich.
Tag des offenen Denkmals
12 • 09 • 2021
Stephan Kujas – Führung durch das Denkmal
Eintritt frei.
Jeweils 13 Uhr und 15 Uhr bietet der städtische Denkmalpfleger Stephan Kujas Sonderführungen durch das Renaissance-Wohnhaus des Komponisten Heinrich Schütz in der Weißenfelser Nikolaistraße 13 an.
Denk mal Musik
12 • 09 • 2021
Trio Clarino:
Felix Niemand, Udo Köppel und Lars Seemann
Eintritt:
7 € (Normalpreis)
5 € (Schüler*innen)
Karten können vorab über unser Servicetelefon (03443 302835) oder per E-Mail (service@schuetzhaus-weissenfels.de) bestellt und zu den Öffnungszeiten des Hauses abgeholt werden. Restkarten gibt es an der Abendkasse.
Variationen aus Vergangenheit und Gegenwart für Klarinettentrio, mit Werken von W.A. Mozart, Antonín Vranicky, Karl Stamic, V. Nudera, F. Kmoch und S. Joplin.
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
08 • 09 • 2021
Henrike Rucker – Referentin | Joachim Säckl – Referent
Eintritt: 5€, Schüler*innen 3€
Johann Sebastian Bach, der berühmteste aller Leipziger Thomaskantoren, war auch für große Fürstenhöfe kompositorisch tätig. So war er u.a. Hofkapellmeister des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen (1717-1723), komponierte eine Geburtstagsmusik für Fürst Johann August von Anhalt-Zerbst (1722) und schuf auch mindestens zwei Tafelmusiken zu Geburtstagen des Herzogs Christian von Sachsen-Weißenfels, die heute unter den Titeln „Jagdkantate“ (1713) und „Schäferkantate“ (1725) bekannt sind. Der gemeinsame Vortrag beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Herzog und Komponist, mit der Entstehungsgeschichte der beiden Werke und mit den Orten, an welchen sie aufgeführt wurden. Außerdem wird der Blick auf die Einbettung der Musik in die opulenten höfischen Geburtstagsfeste in Weißenfels gelenkt.
The Real Baroque Book
23 • 07 • 2021
Combo CAM:
Isabel Schicketanz – Gesang
Friederike Merkel – Blockflöten
Antje Nürnberger – Barockcello
Martin Steuber – Barockgitarre, Theorbe
Babett Niclas – Harfen
Hannes Malkowski – Perkussion
Doris Meeresbüchner – Schauspiel
Eintritt: 15 €, erm. 12 €, Schüler*innen 5 €
Standards and other Secret Hits from the 17th century from France, Italy, Spain, and South America
Salon Pernod
17 • 07 • 2021
Musiker:
Thomas Wittenbecher – Akkordeon, Gesang
Patrick Zörner – Gitarre, Gesang
Preise:
7 € (Normalpreis)
5 € (Schüler*innen)
An diesem sommerlich-mediterranen Konzertabend sollen handverlesene Musikklänge und kulinarische Köstlichkeiten gemeinsam ein sinnesfreudiges Hörvergnügen bereiten und nach der langen Zeit der Pandemie Lust auf Kultur machen.
Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saal des Heinrich-Schütz-Hauses statt.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der begrenzten Platzzahl eine Voranmeldung nötig ist. Diese kann telefonisch oder via E-Mail über die Servicekasse des Heinrich-Schütz-Hauses erfolgen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Freuet Euch – Klezmer trifft Derwisch trifft Meister Eckhart
03 • 07 • 2021
Ensemble Noisten:
Reinald Noisten – Klarinetten
Claus Schmidt – Gitarren
Andreas Kneip – Kontrabass
Shanmugalingam Devakuruparan – Percussion
Gäste:
Murat Cakmaz – Neyflöte, Gesang
Talip Elmasulu – Derwischtanz
Felix von Manteuffel – Rezitation
Eintritt: 20 €, erm. 15 €, Schüler*innen 5 €
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels oder an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn. Kartenreservierungen sind möglich und können an der Abendkasse abgeholt werden.
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung-von-Kontaktdaten-nach-der-Landesverordnung-zur-Bekaempfung-des-Coronavirus-SARS
„Freuet Euch, Himmel und Erde …“
So beginnt ein Text des christlichen Mystikers Meister Eckhart aus dem 12. Jahrhundert. Diese Worte beschreiben den Zustand, wenn melancholische und lebhafte jüdische Klänge auf die Musik der Sufi treffen – und beides durch den Derwischtanz im roten langen Gewand begleitet wird. So entsteht, ergänzt durch weitere Texte des wortgewaltigen Mystikers über das Göttliche, das Licht oder den inneren Frieden, ein inspirierendes Zusammenspiel dreier ganz unterschiedlicher religiöser Kulturen. Die intensiven Texte werden vom Schauspieler Felix von Manteuffel gelesen. Dabei wird klar: Trotz aller Unterschiedlichkeit sind sie doch Ausdruck der selben Welt.
Ich sehe dich in tausend Bildern (ABGESAGT!)
30 • 06 • 2021
Christine Hansmann-Retzlaff – Moderation und Lesung
Alena-Maria Stolle – Gesang
Andreas Korn – Klavier
Eintritt: 8 €, erm. 5€
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
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Zum Genuss romantischer Dichtkunst und Musik laden der Literaturkreis Novalis e.V. und das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels in der ersten Frühlingswoche in das barocke Fürstenhaus ein. Dabei soll das gesprochene Wort ebenso im Mittelpunkt stehen wie das gesungene. Mit diesem besonderen Lesekonzert am 219. Sterbetag des Dichters Novalis rückt auch seine Lebenswelt klanglich in den Mittelpunkt. Was hat uns der zu jung Verstorbene hinterlassen? Was spricht aus seinen Werken heute noch zu uns?
Luz y Norte (ABGESAGT!)
19 • 06 • 2021
Ensemble La Moresca:
Claudia Hoffmann – Violine
Petra Burmann – Theorbe, Barockgitarre
Babett Niclas – Barockharfe
Ivo Nitschke – Perkussion, Marimbaphon
Eintritt: 15€, erm. 12€, Schüler*innen 5€
Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung-von-Kontaktdaten-nach-der-Landesverordnung-zur-Bekaempfung-des-Coronavirus-SARS
WIR HABEN GEÖFFNET
24 • 05 • 2021
Endlich ist es wieder soweit: Das Heinrich-Schütz-Haus darf bei gleich bleibender oder weiter sinkender Inzidenz ab Pfingstmontag, dem 24. Mai 2021, seine Türen für unsere Gäste öffnen, wenn vorab Termine vereinbart und Anwesenheitsnachweise geführt werden. Bedingung ist allerdings, dass Termine vorab telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Das Vorzeigen eines tagesaktuellen negativen Schnelltestergebnisses ist nicht nötig.
Anmelden können Sie sich per E-Mail an service@schuetzhaus-weissenfels.de oder telefonisch unter der Nummer +49(0) 3443 302835.
Ob und in welchem Umfange Führungen wieder möglich sind, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht eingeschätzt werden. Bei Interesse klären wir dies gern für Sie und melden uns zeitnah zurück.
Unabhängig von Führungen können Sie unser interaktives klingendes Haus aber gern auch selbständig erkunden. Zahlreiche Medienstationen laden auf allen drei Etagen zum Verweilen, Lernen und Genießen ein.
Bitte bringen Sie zum unbeschwerten Genuss aller Medienstationen eigene Kopfhörer (3,5 oder 6,35 mm stereo) mit. Gegen ein Pfand bieten wir Ihnen bei kleinen Anschlüssen (Handykopfhörer mit 3,5 mm Durchmesser) für die Zeit Ihres Besuches geeignete Adapter an.
Wir freuen uns auf Sie.
JAHRESPROGRAMM 2021
28 • 02 • 2021
Das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels bietet seinen Besucher*innen und Gästen auch 2021 wieder ein abwechslungsreiches, hochwertigen Veranstaltungsprogramm, das vor allem die portugiesische, spanische und italienische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in den Mittelpunkt rückt. Geplant sind neben klassischen Kammerkonzerten auch groß besetzte Kirchen- und Chorkonzerte, intime Mitmachkonzerte sowie musikalische Lesungen, Vorträge und das traditionelle Puppentheaterstück am ersten Advent.
Advent in der Musikwerkstatt (ABGESAGT!)
29 • 11 • 2020
Eintritt frei
Musik zum Advent und reichlich „Speis und Trank“ in den Höfen der Weißenfelser Alstadt
Kinderbasteln in der Musikwerkstatt
Abschlusskonzert: Edelsteine
11 • 10 • 2020
artist in residence 2020
Vokal- und Instrumentalensemble Akadêmia
Françoise Lasserre, Leitung
Karten: 20,- € | erm. 12,- € | Fan-Ticket: 30,- € | Junior!: 5,- €
- Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS.docx
Das Programm des Abschlusskonzertes schließt quasi den Bogen vom Anfang her und zeichnet die Passionsgeschichte auf eine ganz besondere Weise nach: Von der Verleugnung des Petrus (Charpentier), den in der Klage fließenden Tränen (Schop) über die letzten Worte Jesu am Kreuz (Schütz), die Klage der Mutter Gottes über ihren toten Sohn (Monteverdi) bis hin zum Bericht der Maria von Magdala über die Auferstehung Jesu (Peranda). – Im Zusammenspiel von musikalischen Zeitgenossen aus Frankreich, England, Italien und Deutschland entsteht so etwas wie der Soundtrack des 17. Jahrhunderts. Mit einer besonderen Pointe am Schluss: Perandas opulent besetzte Motette Dic nobis, Maria ist italienische Musik, geschrieben und aufgeführt am Dresdner Hof. Dieses Werk ist durchaus Sinnbild für ein Dresden, das eine offene, durchlässige Kultur pflegte und gerade deshalb zu einem der kulturellen ‚hot spots‘ des 17. bis 19. Jahrhunderts werden konnte. – Ein wenn man so will europäischer Geist. Eine Geisteshaltung, die bei Heinrich Schütz ausgeprägt war, lange bevor das Konzept ‚Europa‘ entwickelt wurde. In diesem Sinne ist das große Abschlusskonzert auch ein Plädoyer dafür, durch und mit Musik und Kultur das wertvolle europäische Erbe zu bewahren.
Musikalische Kostbarkeiten
10 • 10 • 2020
Führung: Dr. Maik Richter, Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Karten: 5,- € // Bei entsprechender Nachfrage Wiederholung um 17.00 Uhr.
- Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
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Selten hat man das Gefühl, wirklich an einem ganz besonderen Ort zu sein, hier im Heinrich-Schütz-Haus stellt es sich unmittelbar ein: In diesem einzigen original erhaltenen Wohnhaus des Komponisten befindet sich seit 2012 eine interaktive, klingende Ausstellung zu Leben und Werk des „Sagittarius“. Zu sechs Druckwerken von Schütz können originale Stimmbücher betrachtet werden. In der unter dem Dach wiederhergestellten Komponierstube, in der Schütz sein Alterswerk schrieb, kann man als wertvollsten Schatz zwei im Haus aufgefundene Notenfragmente von der Hand des Komponisten bestaunen.
Schütz – quergelesen
07 • 10 • 2020
Stefanie Maiwald und Dr. Maik Richter, Lesung
Eine Veranstaltung des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels und der Weißenfelser Stadtbibliothek
Karten: 5,- €
Hinweis: Aufgrund der begrenzten Platzkapazität findet bei entsprechender Nachfrage eine Wiederholung der Lesung um 18.30 Uhr statt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen auf der Website des Heinrich- Schütz-Hauses und des Musikfests.
- Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
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Was verbindet den Literaturnobelpreisträger Günther Grass, den aus Naumburg stammenden Schriftsteller Martin Gregor-Dellin, den Hamburger Kirchenmusikprofessor Otto Brodde, die Intendantin des HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFESTs Christina Siegfried und den Leipziger Schriftsteller Kay Zeisberg miteinander? Sie alle haben in Form von Romanen, Dialogen oder Biographien dem Musiker Heinrich Schütz auf ihre Weise literarische Denkmäler gesetzt und ihn aus dem 17. Jahrhundert in die Gegenwart geholt. Im Rahmen der Lesung werden diese Texte vorgestellt und mit Einspielungen musikalisch untermalt.
Schulkonzert: Eine Weltreise
07 • 10 • 2020
Karten für Schüler:innen: 3,- € // vorherige Anmeldung für Schulklassen notwendig
Wir gehen auf eine Weltreise, auf eine musikalische, und reiten auf Melodien und Liedern von Dresden nach Italien, Spanien, Frankreich und über den Ozean bis in die Neue Welt nach Bolivien und Peru. Mit sicherer Hand steuert die Kapitänin Doris Meeresbüchner unser Schiff, und die tollen Musikerinnen und Musiker der Combo CAM sind eine versierte Crew auf diesem musikalischen Segelschiff. – Oder ist das eine Kutsche? Oder ein Pferd? Vielleicht ist es ja auch ein Fliegender Klang-Teppich!? Wie es auch sei, eine abenteuerliche Reise verspricht es in jedem Fall zu werden.
Orgelmusik zur Marktzeit
06 • 10 • 2020
Thomas Piontek, Orgel
Dr. Maik Richter, Lesung
Eintritt frei
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Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS.docx
Die St. Marienkirche am Weißenfelser Marktplatz ist einer der authentischen Orte, die mit dem Leben und Wirken von Heinrich Schütz eng in Verbindung stehen. Als Kind genoss er hier seinen ersten Unterricht beim Organisten Heinrich Colander (1557–1614) und beim Kantor Georg Weber (1538–1599). In den 1630er bis 1660er Jahren war dies der Ort, an dem Schütz mindestens zwölfmal Pate stand bei der Taufe von Kindern aus befreundeten Weißenfelser Familien. Hierher kam der ehrwürdige Dresdner Hofkapellmeister seit 1657 regelmäßig, wenn er das Heilige Abendmahl empfing. Auf der Höhe des Tages wollen wir hier mit Musik und biblischem Text innehalten, zur Ruhe kommen und die besondere Atmosphäre dieses auratischen Schütz-Ortes genießen.
Poetical Humors
04 • 10 • 2020
Les inAttendus:
Marianne Muller, Viola da gamba
Vincent Lhermet, Akkordeon
Karten: 20,- € | erm. 12,- € | Fan-Ticket: 30,- € | Junior!: 5,- €
- Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
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Werke von Tobias Hume, John Dowland, Orlando Gibbons in einem spannungsreichen Klangbogen mit Kompositionen von Philippe Hersant (*1948)
Es gibt Projekte und Künstler:innen, die nehmen mit dem ersten Ton gefangen. Es ist schier unglaublich, wie eine Viola da gamba und ein Akkordeon in einem gemeinsamen Klingen und Strömen verschmelzen können. Jegliche Distanz zwischen Epochen und Stilen verblassen vor dieser höchsten Musikalität und Ausdrucksstärke. Marianne Muller und Vincent Lhermet sind sich erstmals 2015 während der Internationalen Sommerakademie Nizza begegnet. Beide brennen für Alte wie Neue Musik, wissen aufeinander zu hören und lieben es, Klangfarben in allen Facetten auszuloten. Darum lassen wir sie auch durch Mitteldeutschland reisen, auf dass sie ihre „Poetischen Launen“ des frühen 17. Jahrhunderts und die faszinierenden Ausflüge in die musikalische Gegenwart vor Ihnen ausbreiten.
Festgottesdienst
04 • 10 • 2020
- Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS.docx
Kammerchor der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels | Leitung: Thomas Piontek
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels | Leitung: Werner Halusa
Predigt: Pfarrerin Philine Hommel
Festkonzert Triptychon I: Die Geburt eines Menschen
03 • 10 • 2020
artist in residence 2020
Vokal- und Instrumentalensemble Akadêmia
Françoise Lasserre, Leitung
Karten: 20,- € | erm. 12,- € | Fan-Ticket: 30,- € | Junior!: 5,- €
- Um Ihnen den Einlassprozess zu erleichtern, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, das vorgeschriebene Kontaktdatenformular bereits im Vorfeld herunterzuladen, auszufüllen und einfach zur Veranstaltung mitzubringen:
Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS.docx
Vor dem Wunder steht die Verwunderung. Als Maria von einem Engel die frohe Botschaft erfährt, hat sie Fragen. Große Fragen: „Welch ein Gruß ist das?“ „Wie kann das zugehen?“ Doch dem Schock folgt die ausufernde Freude und der Mut dieser Frau, zu vertrauen und ihr Schicksal anzunehmen. Unzählig sind die Vertonungen dieser Geschichte, an deren Ende sich Fremde und Menschen aller Stände begegnen, um eine neue, friedvolle Weltgemeinschaft zu begründen. Zu den schönsten Musiken der Menschwerdung Gottes gehöret die Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz.
Folgen wir unserem artist in residence mitten hinein in dieses Wunder, und tauchen wir ein in die enorm vielfältigen Klangfarben von Schütz‘ großartiger Erzählung über die Geburt eines göttlichen Menschen.
Wandelkonzert
03 • 10 • 2020
Ute Koch und Uwe Zeigermann als Euphrosine und Christoph Schütz (Weißenfelser Gästeführer e.V.)
Veit Richter als Heinrich Schütz
Dr. Maik Richter als Schütz-Schüler Johann Theile
Jörg Freiwald (Weißenfelser Stadtratsvorsitzender)
Olaf Brückner (Bürgerverein Kloster St. Claren e.V.)
Jörg Riemer (Literaturkreis Novalis e.V.)
Stadtchor Teuchern und Volkschor Langendorf | Leitung: Angela Gens
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels | Leitung: Werner Halusa
Kammerchor der katholischen St. Elisabethkirche Weißenfels | Leitung: Andreas Morys
music art weissenfels e.V.
Weißenfelser Hofkapelle
Tanzgruppe „Faux pas“
Eintritt frei
Weißenfels ist der Ort, an dem Heinrich Schütz von 1590 bis 1599 einen Großteil seiner Kindheit und von 1657 bis 1672 seinen Lebensabend verbrachte. Heute finden wir in der Stadt an der Saale nicht nur das einzige original erhaltene Wohnhaus des Komponisten, sondern auch zahlreiche andere authentische Schütz-Orte, darunter das barocke Rathaus, die St. Marienkirche und das ehemalige Kloster St. Claren.
Ausgehend von der St. Marienkirche begeben sich die Teilnehmer:innen des diesjährigen Wandelkonzerts unter dem Motto „Bildung ist ein großes Vergnügen“ auf eine Spurensuche zur Bildungs-, Literatur- und Musikgeschichte der Stadt Weißenfels.
Wer nur den lieben Gott lässt walten
05 • 09 • 2020
Duo La Vigna:
Theresia Stahl – Blockflöten | Christian Stahl – Laute und Theorbe
Werke von J.S. Bach, A. Corelli, C. Dieupart, G.F. Händel und A. Vivaldi
Normalpreis 12 €, ermäßigt 9 €, für Schüler*innen 5 €
Irish Summer
22 • 08 • 2020
Fiddle Folk Family:
Stephan Klingner – Violine, Banjo, Mandoline | Simon Klingner – Kontrabass | Felix Klingner – Flöten, Schalmei, Violine | Bettina Klingner – Violine, Brummtopf | Andreas Klingner – Dudelsack, Gesang
Normalpreis 7€, für Schüler*innen 5€
Zum diesjährigen Sommerkonzert des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V. spielt das bunte Familienensemble Fiddle Folk Family auf und mischt Irish Folk und fetzige deutsche Folksongs, Bluegrass sowie amerikanischen Country zu einer heiteren und musikalisch-mitreißenden Bühnenschau.
Ein Winzerausschank und selbstgemachte Köstlichkeiten runden das Sommerkonzert kulinarisch ab.
Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saal des Heinrich-Schütz-Hauses statt.
Wie klingt die blaue Blume?
21 • 07 • 2020
Simone Trieder – Autorenpatin
Eintritt frei
Getränke und Obst stehen kostenfrei zur Verfügung.
Alle Termine im Überblick:
21.7.: Kurze Kennenlernrunde, Schreibwerkstatt für unsere kleinen und nicht mehr kleinen Nachwuchsautor*innen
22.7.: Basteln, Rätseln, Schreiben
24.7.: Basteln, Rätseln, Schreiben
28., 29., 30., 31.7. Schreibwerkstätten
4., 5., 6.8.: Schreibwerkstätten
Sehnsuchtsort Arkadien: Hirtenlust und andere Vilanellen
11 • 07 • 2020
Einheitspreis: 10 €
Compagnie d´Oiseaux Dresden:
Gretel Wittenburg – Sopran | Katharina Scheliga – Sopran | Clemens Heidrich – Bass | Elisabeth Starke – Violine | Uta-Maria Lempert – Violine | Ulla Hoffmann – Gambe | Dietlind Baumgarten – Cembalo und Truhenorgel
Unerhörte Weißenfelser – Angenehmste Augenblicke (ABGESAGT!)
04 • 07 • 2020
Normalpreis 15 €, ermäßigt 12 €
Capella Orlandi Bremen:
Doerthe Maria Sandmann – Sopran | Barbara Hofmann – Gambe | Thomas Ihlenfeldt – Chitarrone | Mark Nordstrand – Cembalo
Mit Werken von Conrad Höffler, Reinhard Keiser, Johann Nauwach und Gottfried Heinrich Stölzel
ROMA TRIUMPHANS
13 • 06 • 2020
Ensemble Corona harmonica:
Birte Kulawik – Sopran | Stefan Kunath – Alt | Michael Schaffrath – Tenor | Clemens Heidrich – Bass | Ulrike Titze – Violine | Friederike Lehnert – Violine | Adrian Rovatkay – Dulzian | Jan Katzschke – Cembalo, Leitung.
Eintritt: 10 €
Konzert mit live stream:
Ein Konzert des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V. in Kooperation mit dem Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Es erklingen Werke von Heinrich Schütz und seinen Schülern Christoph Bernhard und Matthias Weckmann sowie ihrer italienischen Kollegen in der Dresdner Hofkapelle Vincenzo Albrici und Marco Gioseppe Peranda.
Musikalische Vesper (ABGESAGT!)
23 • 05 • 2020
Berliner Vokalkreis
Carsten Hundt – Violine
Stefan Kießling – Orgel
Johannes Raudszus – Leitung
Normalpreis 10 €, ermäßigt 7 €, für Schüler*innen 5 €
Ein andächtiges Konzert zum Himmelfahrtswochenende mit Musik von Heinrich Schütz und Johann Rudolf Ahle.
Internationaler Museumstag – Museen digital entdecken
17 • 05 • 2020
(1) Mitschnitt des Wohnzimmerkonzertes „Orient trifft Okzident: Barockmusik ganz anders“, das als live stream am 18.04.2020 ab 19 Uhr übertragen wurde. Ausführende waren die Weißenfelser Mezzosopranistin Doreen Busch und die beiden iranischen Musiker Ali Pirabi aus Leipzig und Vahid Shahidifar aus Halle. Werke von Heinrich Schütz, Giulio Caccini, Claudio Monteverdi und Ali Pirabi.
(2) Mitschnitt einer „Musikalischen Expedition in den Orient: Klänge aus Persien“, der am 18.04.2020 produziert wurde für den Internationalen Museumstag am 17.05.2020. Ausführende waren Vahid Shahidifar und Ali Pirabi, die neben Eigenkompositionen auch beliebte Stücke der persischen Kunstmusik spielten.
(3) drei Kurzvideos: „Katjas Kreativwerkstatt zu Gast im Heinrich-Schütz-Haus“, produziert am 08.05.2020 für den Internationalen Museumstag am 17.05.2020. Mitwirkende: Katja Köhler (Bastelanleitung) und Dr. Maik Richter (Moderation).
Alles online auf: https://www.facebook.com/schuetzhausweissenfels/.
Orient trifft Okzident – Barockmusik ganz anders
18 • 04 • 2020
Doreen Busch – Mezzosopran
Vahid Shahidifar und Ali Pirabi – Santur und Kamantsche
Dr. Maik Richter – Moderation
Barockmusik ist vielfältig, vor allem dann, wenn sie nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen Ländern kommt. Im Renaissancewohnhaus des ersten deutschen Komponisten von europäischem Rang, Heinrich Schütz (1585-1672), der hier von 1657 bis 1672 seinen Lebensabend verbrachte, erklingt zum Wohnzimmerkonzert frühbarocke Musik aus Florenz, Venedig und Weißenfels. Das mag nun nichts Besonderes sein. Aber die Musikinstrumente, die zum Klingen gebracht werden, sind es allemal. Vahid Shahidifar und Ali Pirabi werden mit den klassischen persischen Instrumenten Santur und Kamantsche die Gesänge der Weißenfelser Mezzosopranistin Doreen Busch begleiten.
Gespielt und gesungen werden Werke von Giulio Caccini (1551-1618), Claudio Monteverdi (1567-1643) und natürlich Heinrich Schütz.
Eine Möglichkeit zum Mitmachen besteht auch: Wer die beiden Schütz-Stücke Aller Augen warten auf dich, Herre (Evangelisches Gesangsbuch Nr. 461) und Wohl denen, die da wandeln (EG 295) kennt, kann mit in die vierstimmigen Liedsätze einstimmen.
Schütz und Novalis in Weißenfels (ABGESAGT!)
15 • 04 • 2020
Dr. Jörg Brückner – Referent
Ein gemeinsamer Vortragsabend des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels und des Literaturkreises Novalis e.V.
Weißenfelser Hausmusik
10 • 03 • 2020
Eintritt frei
Schüler*innen der Musikschule „Heinrich Schütz“ Weißenfels im Konzert
The King of Denmarkes Delight
29 • 02 • 2020
Hamburger Ratsmusik:
Simone Eckert – Viola da gamba
Ulrich Wedemeier – Laute, Barockgitarre
Normalpreis 12 €, ermäßigt 9 €, für Schüler*innen 5 €
Werke von J. Dowland, T. Hume, M. Praetorius, J. Schop und D. Stöeffken.
Der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. bietet dazu einen Ausschank vorzüglicher Trinkschokoladen an.
Stadtbibliothek im Schütz-Haus
19 • 02 • 2020
Bogdan Jianu – Violoncello
Nancy Laufer – Akkordeon
Elisabeth Richter-Kubbutat – Lesung
Normalpreis 10 €, ermäßigt 7 €, für Schüler*innen 5 €
Tickets gibt es während der Öffnungszeiten sowohl im Heinrich-Schütz-Haus als auch in der Stadtbibliothek Weißenfels.
Musikalisch-szenische Lesung mit Bogdan Jianu, Nancy Laufer und Elisabeth Richter-Kubbutat
Musikalische Expedition in den Orient I
08 • 02 • 2020
Ensemble Hamnavazan:
Vahid Shahidifar – Santur
Ali Pirabi – Santur und Tonbak
Eintritt frei
Familien- und Gesprächskonzerte des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.
Mit der ausschließlich aus Spenden finanzierten Reihe „Musikalische Expedition in den Orient“ möchten der Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. und das Heinrich-Schütz-Haus in den Jahren 2020 und 2021 zeigen, wie Musikinstrumente aus anderen Kulturkreisen über verschiedene Jahrhunderte hinweg nach Europa gelangten und sich dort zu neuen Instrumenten für die Volks- und Kunstmusik Europas entwickelten. Viele Instrumente wie Cembalo, Laute und Gambe, die allesamt von den Herrschern Europas im Barockzeitalter gespielt wurden, wären ohne ihre Vorläufer in der arabischen Welt, in Persien oder Indien nicht vorstellbar. Andererseits wurden die europäischen Weiterentwicklungen dieser Instrumente, wie beispielsweise das Klavier, in alle Länder dieser Erde exportiert – ein beidseitiger interkultureller Austausch über nationale Grenzen hinweg.
Zum ersten Konzert der insgesamt vierteiligen Reihe wird das persische Instrument Santur vorgestellt. Die Instrumente können von den Besuchern berührt und auch einmal selbst zum Klingen gebracht werden. Wir erklären den Bau und die Funktionsweise des Santur und führen vor, mit welchen Instrumenten es traditionell in Persien zusammen musiziert.
Belvedere im Schütz-Haus
25 • 01 • 2020
Normalpreis 10 €, ermäßigt 7 €, für Schüler*innen 5 €
Schüler*innen des Musikgymnasiums Schloss Belvedere / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar im Konzert
Wir leben in der neuen Zeit…
18 • 01 • 2020
Pastyme Companye:
Anne Richter und Deborah Schneider – Blockflöten | Daniel Gutiérrez – Violoncello | Andreas Schmidt – Cembalo
Mit Werken von J.S. Bach, G. Ph. Telemann, B. Strozzi, M. Locke und H. Purcell
Normalpreis 15 €, ermäßigt 12 €, für Schüler*innen 5 €
JAHRESPROGRAMM 2020
01 • 01 • 2020
Das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels wartet auch 2020 wieder mit einem abwechslungsreichen, hochwertigen Veranstaltungsprogramm auf, das von der mitteldeutschen über die dänische und schwedische Musik bis nach Frankreich und Italien führt und dabei das 17. und 18. Jahrhundert hörbar macht. Geplant sind neben klassischen Kammerkonzerten auch Familien- und Gesprächskonzerte, Mitmachkonzerte, musikalische Lesungen, Vorträge und das traditionelle Puppentheaterstück am ersten Advent.
Weißenfelser Hausmusik
17 • 12 • 2019
Eintritt frei
Lebendiger Adventskalender
07 • 12 • 2019
Es gibt Platz für bis zu 60 Personen. Eine Voranmeldung ist möglich, aber nicht nötig.
Der Eintritt ist frei.
Kurz vor dem zweiten Sonntag im Advent möchte das Heinrich-Schütz-Haus erstmals als „Fenster“ des diesjährigen „Lebendigen Adventskalenders“ in Weißenfels Menschen aus der Stadt dazu einladen, innezuhalten. Es wird gemeinsam gesungen, Geschichten werden erzählt, Gedichte vorgetragen und Gebete und Segenswünsche gesprochen.
Für vorweihnachtliche Gemütlichkeit sorgen köstliche Gebäcke und wärmende Getränke.
Alle Menschen, die im hektischen Dezember zur Ruhe kommen wollen, sind herzlich eingeladen.
Der eigensinnige Murmel-Karl
01 • 12 • 2019
Das Figurentheater „F A T E M O R G A N A“ aus Sachsen, Landkreis Leipzig, lädt alle Kinder ab vier Jahren, Schüler*innen und die ganze Familie herzlich ein.
Eintritt 3€
DER EIGENSINNIGE MURMELKARL, ein winterweihnachtliches Märchen von Margarethe Thiele, inszeniert von Andreas Tennigkeit, wird nicht einfach nur aufgeführt, nein, es bindet vielmehr die Zuschauer in die lebendigen Dialoge ein.
In dem Stück zeigen sich Zwerge, verschiedene Tiere und andere Waldwesen. Einer davon, der Murmelkarl, begibt sich mitten im Winter durch seinen Eigensinn in eine gefahrvolle Lage. Wer kann ihm da noch helfen? Eisige Winterskälte und die Wärme von Kerzen spielen in diesem Stück eine wichtige Rolle. Mehr wird nicht verraten. Nur noch eines: Es geht kindgemäß, lustig und spannend zu. Die vielen schönen Figuren und die gesamte Bühnengestaltung sind von Andreas Tennigkeit handgefertigt. Wenn das nichts ist!?
Höfische Weihnacht
01 • 12 • 2019
Eintritt frei
Familienbasteln in der Musikwerkstatt des Heinrich-Schütz-Hauses
Gemeinsames Schmücken des Christbaumes Heinrich-Schütz-Haus: Jedes Kind darf unseren schönen Weihnachtsbaum mit etwas schmücken, das es selbst gebastelt hat.
Künstliche Intelligenz — Chancen und Risiken für die Gesellschaft
27 • 11 • 2019
Referent: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Lassmann, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Eintritt frei
Der Verein Friedrich Ladegast in Weißenfels e.V. und das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels gehen der Frage nach, welche Auswirkungen Künstliche Intelligenz auf das bürgerschaftliche Engagement in kulturellen Vereinen hat.
Musikalische Exequien
10 • 11 • 2019
Doppelquartett am Dom zu Halle
Ralf Griese – Violone
Gerhard Noetzel – Truhenorgel und Leitung
Normalpreis 5 €, ermäßigt 3 €, für Schüler*innen 1 €
Die Trauermusik für Heinrich Posthumus Graf von Reuß schrieb Schütz 1635/36 und ließ sie 1636 in Dresden drucken. Umrahmt wird die unter dem Titel „Musikalische Exequien“ bekannte dreiteilige Trauermusik von Schützens Motette „Die mit Tränen säen“ aus dessen „Geistlicher Chormusik“, die zwölf Jahre später in Dresden gedruckt wurde, und von Johann Ludwig Bachs Motette „Wir wissen, so unser irdisches Haus“ aus den 1720er Jahren.
Belvedere im Schütz Haus
09 • 11 • 2019
Eintritt 10€, ermäßigt 7€,
Schüler 5€
(Ermäßigung: Studierende, Auszubildende, Leistungs-empfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.)
Schüler*innen des Musikgymnasiums Schlo
ss Belvedere / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar zu Gast in Weißenfels
Lese- und Erzählcafé „Der allerbeste Componist“
16 • 10 • 2019
Mitwirkende:
Dr. Maik Richter – Moderation und Lesung
Stefanie Maiwald – Lesung
Alexander Argirov – Gesang
Rainer Schild – Klavier
Eintritt frei
Im Rahmen des alljährlich von August bis Dezember veranstalteten Lese- und Erzählcafés wird aus reizvollen Büchern gelesen und den in ihnen verarbeiteten Geschichten auf den Grund gegangen. Der Rahmen ist ein gemütlicher, denn es gibt stets liebevoll gebackenen Kuchen und köstlich duftenden Kaffee.
Traditionell findet das Lese- und Erzählcafé immer am dritten Mittwoch im Monat in den Räumen der Volkshochschule Burgenlandkreis „Dr. Wilhelm Harnisch“ in Weißenfels statt. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Café im Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels, denn wir wollen aus einem Buch über Heinrich Schütz lesen und den großen Weißenfelser Komponisten, der in Kassel, Venedig, Kopenhagen und Dresden Karriere gemacht hat, besser kennen lernen. Anders als bei anderen Veranstaltungen der Reihe gibt es diesmal Musik zu hören.
Festgottesdienst
13 • 10 • 2019
Predigt: Pfarrer Martin Schmelzer
Kammerchor der E. Kirchengemeinde Weißenfels | Thomas Piontek, Leitung
Schütz – Begegnungen
12 • 10 • 2019
Marais Consort
Karten: 19,- € | Junior!: 5,- €
Tickets können im Heinrich-Schütz-Haus erworben oder unter https://www.xn--schtz-musikfest-1vb.de/ger/veranstaltungen/termine/2019_23_Marais-Consort.php bequem von zu Hause bestellt werden.
Der Raupen wundersame Wandlung
12 • 10 • 2019
Sandy Sanne, Spiel | Alexander Weber, Violine und Posaune
Antje König, Regie | Stephan Rätsch, Bühne
Katharina Schimmel, Kostüme Figuren
Karten: 9,-€ | Junior!. 5,-€
Tickets können im Heinrich-Schütz-Haus erworben oder unter https://www.xn--schtz-musikfest-1vb.de/ger/veranstaltungen/termine/2019_21_Familienkonzert_WSF.php bequem von zu Hause aus bestellt werden.
Eine Marienvesper – Venedig 1650
11 • 10 • 2019
La Capella Ducale | Musica Fiata, Köln
Roland Wilson, Zink und Leitung
Karten: 22,-€ | 18,-€ | 12,-€ | Junior!: 5 ,-€
Tickets können im Heinrich-Schütz-Haus erworben werden sowie unter https://www.xn--schtz-musikfest-1vb.de/ger/veranstaltungen/termine/2019_20_Musica-Fiata.php bequem von zu Hause aus bestellt werden.
Who´s afraid of Baroque?
10 • 10 • 2019
Vincenzo Capezzuto, Gesang
Claudio Borgianni, Konzeption und Regie
Soqquadro Italiano
Karten: 22,-€ | 18,-€ | 12,-€ | Junior!: 5,-€
Tickets können im Heinrich-Schütz-Haus erworben werden sowie unter https://www.xn--schtz-musikfest-1vb.de/ger/veranstaltungen/termine/2019_15_Capezzuto.php bequem von zu Hause aus bestellt werden.
Orgelmusik zur Marktzeit
08 • 10 • 2019
Eintritt frei
Informationen auch unter https://www.xn--schtz-musikfest-1vb.de/ger/veranstaltungen/termine/2019_F_Orgelmusik-Marktzeit.php
Monteverdis Spiegel
06 • 10 • 2019
Huelgas Ensemble
Paul van Nevel, Leitung
Karten: 22,-€ | Junior!: 5,-€
Tickets können im Heinrich-Schütz-Haus erworben werden sowie unter https://www.xn--schtz-musikfest-1vb.de/ger/veranstaltungen/termine/2019_6_Huelgas_WSF.php bequem von zu Hause aus bestellt werden.
Schütz über die Schulter geschaut
06 • 10 • 2019
Dr. Maik Richter, Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Karten: 5,-€
(Teilnehmer*innenzahl auf 25 Personen begrenzt, Voranmeldung an E-Mail service@schuetzhaus-weissenfels.de empfohlen)
Festkonzert: Opus Ultimum
05 • 10 • 2019
RIAS Kammerchor Berlin
Capella de la Torre, Katharina Bäuml (Schalmei und Leitung)
Justin Doyle, Leitung
18.00 Uhr, Einführung zum Konzert
Karten: 35,-€ | 27,-€ | 12,-€ | Junior!: 5,-€
Tickets können im Heinrich-Schütz-Haus erworben werden sowie unter https://www.xn--schtz-musikfest-1vb.de/ger/veranstaltungen/termine/2019_3_Festkonzert_WSF.php bequem von zu Hause aus bestellt werden.
Wandelkonzert
05 • 10 • 2019
Eintritt frei
Die einzelnen Stationen im Überblick:
10:00 Uhr: Start auf dem Weißenfelser Marktplatz am Stadtmodell vor dem barocken Rathaus (u.a. mit dem Evangelischen Posaunenchor Weißenfels)
10:20 Uhr: St. Marienkirche (u.a. mit dem Verein Weißenfelser Gästeführer e.V. und dem Volkschor Langendorf)
10:45 Uhr: Kloster St. Claren, Hof (u.a. mit dem Stadtchor Teuchern)
11:00 Uhr: Novalis-Haus mit Pavillon (u.a. mit Klaus-Dieter Kilian und Barbara Döring – Gesang, Hartmut Schmuck – Gitarre)
11:20 Uhr: Heinrich-Schütz-Haus (u.a. mit der Weißenfelser Hofkapelle und der Tanzgruppe „Faux pas“)
11:45 Uhr: Geleitshaus, Innenhof (u.a. mit dem Evangelischen Posaunenchor Weißenfels)
Europäische Kammermusik Akademie Leipzig
28 • 09 • 2019
Eintritt frei
Konzert im Rahmen des gleichnamigen Festivals der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy“ Leipzig
Höfische Intimität in Mitteldeutschland
07 • 09 • 2019
Weißenfelser Hofkapelle:
Doreen Busch – Mezzosopran
Alexander Köhler – Violine
Stefan Köhler – Violoncello
Detlev Schulten – Cembalo
Normalpreis 15€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Summer Jazz
17 • 08 • 2019
Anette-Wizisla-Quartett:
Anette Wizisla – Klavier, Gesang
Dirk Homuth – Gitarre
Ralph Gräßler – Kontrabass
Tilman Person – Schlagzeug
Normalpreis 7€, Schüler 5€
Annette Wizisla führt mit ihrem Quartett vor allem Jazz und lateinamerikanische Musik auf, aber auch Werke aus Klassik und Folk, wobei sie diese verändert und Stilistiken neu mischt – ein unterhaltsames und spannendes Konzert, das mit erfrischenden Getränken und selbst gemachten Leckerbissen kulinarisch abgerundet wird.
Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saal des Heinrich-Schütz-Hauses statt.
None but the Brave: Die walisischen Harfenvirtuosen in Händels London
06 • 07 • 2019
Maximilian Erhardt – Harfe
Normalpreis 12€, ermäßigt 9€, Schüler 5€
Musik – Die Poesie der Luft
26 • 06 • 2019
Paul-Erich Nau – Bass
Sharon Moon – Klavier
Eintritt: 8€
Der deutsche Dichter, Publizist und Pädagoge Jean Paul (1763-1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, prägte den Satz, dass Musik die Poesie der Luft sei. Die poetischen Texte des bedeutendsten Weißenfelser Dichters Novalis sind dabei besonders ätherisch: In den Hymnen an die Nacht gestaltete Novalis die Vision der Vereinigung mit der toten Geliebten, seiner Verlobten Sophie von Kühn, unter dem mütterlichen Zeichen der Nacht. Franz Schubert und Louise Reichardt wiederum haben diese und andere Gedichte von Novalis auf sehr unterschiedliche, stets aber gefühlsbetonte Weise in Musik gesetzt. Das abendliche Sommerkonzert des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels und des Literaturkreises Novalis e.V. soll die poetischen Schöpfungen von Novalis und ihre Aneignung durch Komponist*innen der Zeit um 1800 erlebbar machen.
Ohrenschmaus im Schütz Haus
12 • 06 • 2019
Antje und Martin Schneider – Lesung
Angela Maria Stoll – Klavier
Normalpreis 10€, ermäßigt 7€, Schüler 5€
Texte über Venedig u.a. von Dürer, Schütz, Händel, Goldoni, Casanova, Wagner und Rilke; dazu Musik u.a. von Frescobaldi, Hasse, Gluck, Mendelssohn Bartholdy, Rossini, Liszt, Wagner und Debussy
British Snapshots: Eine musikalische Reise durch England, Schottland und Irland
01 • 06 • 2019
Nicole Meinhardt – Sopran
Alexander Stepanov – Cembalo, Klavier
Normalpreis 12€, ermäßigt 9€, Schüler 5€
Musikalisch-literarischer Abend mit Musik u.a. von John Downland (1563-1626), Henry Purcell (1659-1695), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Franz Joseph Haydn (1732-1809) und John Field (1782-1832).
Mit Ausschank echter englischer, schottischer und irischer Durstlöscher durch den Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Sonderführung zum Internationalen Museumstag 2019
19 • 05 • 2019
Führung mit dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Maik Richter
Eintritt frei
Mit Leonardos Laute auf Zeitreise
19 • 05 • 2019
Ensemble Liuto Concertato:
Martina Kirchhof – Viola da Gamba
Lutz Kirchhof – Laute
Eintritt frei
Populäre Tanzmusik aus der Welt des Leonardo da Vinci und des Galileo Galilei, kombiniert mit Werken von G.P. Telemann, S.L. Weiss und J.S. Bach.
Der Weißenfelser Musikverein bietet eine passende Auswahl italienischer Weine an.
Social dancing: Frühbarocke höfische Tänze zum Kennen- und Liebenlernen
18 • 05 • 2019
Eintritt frei
SchlossDantz ist ein Ensemble von Tänzern, die sich aus Begeisterung den höfischen Tänzen der europäischen Fürstenhöfe aus der Zeit der Renaissance und dem Frühbarock widmen. Hervorgegangen ist die Gruppe aus dem ehemaligen Renaissance-Tanzkurs der Volkshochschule in Halle, den Mark Frenzel seit 1995 leitet und der seit 2002 im Familienzentrum in Halle stattfindet.
Ensemblemitglieder sind Mark Frenzel, Christa Breitkreutz, Mareike Greb, Elisabeth Lindner, Manuela Schreiber und Hagen Jahn.
Weißenfelser Hausmusik
10 • 04 • 2019
Eintritt frei
Die Musikschüler*innen der Musikschule des Burgenlandkreises, Zweigstelle Weißenfels, bringen Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen zu Gehör.
Johann Valentin Meder (1649-1719): Matthäus-Passion; Johann Philipp Krieger (1649-1725): Ecce quomodo moritur justus
30 • 03 • 2019
Barockensemble CONCERT ROYAL Köln mit Vokalensemble und Instrumentalisten
Leitung: Karla Schröter
Normalpreis 20€, ermäßigt 15€, Schüler 5€
Der Rigaer Domorganist Johann Valentin Meder (1649-1719) gilt als ein unruhiger Geist, den es von Leipzig über Gotha nach Kassel, von dort über Bremen und Hamburg nach Lübeck und Kopenhagen gezogen hat, bevor er ins estnische Tallin (seinerzeit Reval) ging, um sich erst 1685 im lettischen Riga niederzulassen, von wo aus er immer wieder Reisen nach Danzig und Königsberg unternahm. Von diesem heute fast vergessenen baltischen Komponisten mit mitteldeutschen Wurzeln kennt man heute vor allem seine Passion nach dem Evangelisten Matthäus. In Weißenfels wird das an die Historien Heinrich Schützens erinnernde Werk in diesem Konzert zum ersten Mal aufgeführt.
Ein weiteres Werk erlebt in Weißenfels in diesem Konzert eine Premiere: Johann Philipp Kriegers geistliches Konzert „Ecce quomodo moritur justus“ („Siehe wie der Gerechte stirbt“, nach Jesaja 57 und Psalm 17). Der Weißenfelser Hofkapellmeister hat es nachweislich nur zweimal überhaupt in der Weißenfelser Schlosskirche aufgeführt, nämlich am 9. März 1686 und am 19. Mai 1724. Die Uraufführung fand also in der Passionszeit 1686 und somit vor ziemlich genau 333 Jahren statt – Grund genug, um es 2019 in der Passionszeit wieder an den Ort seiner Entstehung zurück zu holen.
The Lady’s Cup of Tea
23 • 03 • 2019
La Moresca:
Claudia Hoffmann – Historische Violine, Keltische Harfe
Petra Burmann – Theorbe, Barockgitarre
Babett Niclas – keltische Harfe
Ivo Nitschke – Percussion
Eintritt:
Normalpreis 15 €, ermäßigt 12 €, für Schüler*innen 5 €
(Ermäßigung: Studierende, Auszubildende, Leistungs-empfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.)
Ausgehend von Folklore aus Irland, Schottland und Cornwall beleuchtet La Moresca in seinem Crossover-Programm Verbindungen von keltischer Folklore und barocker Kammermusik. Zwischen atemberaubender Tanzmusik, sphärischen Harfenklängen und höfischen Suiten entsteht die Magie der Musik, deren Zauber uns bis heute berührt. Dabei besticht La Moresca in unerschöpflichem Einfallsreichtum mit außergewöhnlichen Programmkombinationen in Konzerten voller Lebendigkeit. Sie führen von meditativer Stille in einen Rausch virtuoser Improvisationen.
Mit Teeausschank durch den Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V. in der Pause.
Stadtbibliothek im Schütz-Haus
27 • 02 • 2019
Eintritt:
Normalpreis 10€, ermäßigt 7€, Schüler 5€
(Ermäßigung: Studierende, Auszubildende, Leistungs-empfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.)
Karten können sowohl im Heinrich-Schütz-Haus als auch in der Stadtbibliothek Weißenfels erworben werden.
Szenisch-musikalische Lesung aus musiksatirischen Schriften und der Autobiographie des Weißenfelser Konzertmeisters und Hofbibliothekars Johann Beer (1655-1700)
mit Doreen Busch, Andreas Morys, Carmen Sengewald und Martin Wimmer
Belvedere im Schütz-Haus
09 • 02 • 2019
Eintritt 10€, ermäßigt 7€,
Schüler 5€
(Ermäßigung: Studierende, Auszubildende, Leistungs-empfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.)
Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere / Hochbegabten-zentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen
Musikalisches Neujahr-Menü
19 • 01 • 2019
Barbara Christina Steude – Sopran
Hildegard Saretz – Cembalo
Eintritt:
Normalpreis 12 €, ermäßigt 9 €, für Schüler*innen 5 €
In zweimal vier Gängen werden Werke von Heinrich Schütz, seinen Lehrern, seinen Schülern und Kollegen sowie von den Weißenfelser Kapellmeistern Johann Philipp Krieger und Johann Sebastian Bach serviert.
Mit Kaffeecatering, gesponsert durch Classic Caffee Hamburg.
JAHRESPROGRAMM 2019
01 • 01 • 2019
Hier geht es zum Download:
Frostgesänge
21 • 12 • 2018
Doreen Busch – Mezzosopran
Sylvia Lorber – Sopran
Alexander Köhler – Violine
Katharina Seibt – Violine
Stefan Köhler – Violoncello
Detlev Schulten – Cembalo
Carmen Sengewald – Percussion
Eintritt 11,oo€ inkl. VVK-Gebühr, 12,50€ Abendkasse
Ermäßigt (Schüler/Student) 7,00€ inkl. VVK-Gebühr, 8,50€ Abendkasse
Kinder bis 6 Jahren fei
Die Stadt Weißenfels lädt ge-meinsam mit dem Förderverein Museum Weißenfels e.V. zum alljährlichen Weihnachtskonzert der Weißenfelser Hofkapelle ein. Die Weißenfelser Hofkapelle besinnt sich musikalisch auf die Schönheit und Einzigartigkeit des Winters. Mit Werken u.a. von Henry Purcell und Antonio Vivaldi werden Eisgeister erwachen und Schneeflocken sacht tanzen.
Gebet und Anmut zum Advent
08 • 12 • 2018
Eintritt 12€, erm. 9€
Alexander Schneider – Alt
Maximilian Ehrhardt – Barockharfe
Juliane Laake – Viola da gamba
„Mutter Gottes, Himmelsköni-gin, Stern des Meeres“ sind Eh-rentitel einer Frau, über die in der Bibel nur wenig zu finden ist. Schon früh wird sie als irdische Mittlerin zwischen Gott Vater und Sohn und als Fürsprecherin für alle unsere menschlichen Anliegen zu einer Person der Anbetung. Geschichten und Legenden ergänzen die biblischen Informationen, Erscheinungen und
Wunderwirkungen machen die verwunderte Maria zur bewunderten Glaubensgestalt. Im Italien des 17.Jahrhundert war die Vertonung der ihr gewidmeten Texte auf dem expressiven Höhepunkt. Schnell erreichte diese Musik auch das protestantische Deutschland und sollte ein Vorbild werden für die Modulation der deutschen Sprache in Musik.
Die Bremer Stadtmusikanten
02 • 12 • 2018
Eintritt 3€
Esel, Hund, Katze, Hahn – vier Vagabunden, die das Schicksal zu unfreiwilligen Gefährten vereint. Von ihren Herren vertrieben und bedroht, fassen sie einen Plan: Stadtmusikanten in Bremen zu werden. Sie überwinden Gefahren, Widrigkeiten und Uneinigkeit und stellen fest, dass das Glück nicht immer da liegt, wo man es sucht.
Weißenfelser Hausmusik
22 • 11 • 2018
Eintritt frei
Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz“ in Weißenfels
Famillienvorstellung: SIMPEL & SCHWEJK
14 • 10 • 2018
Ensemble all‘improvviso
Mareike Greb, Tanz
Thomas Streipert, Erzähler
Martin Erhardt, Blockflöten, Einhandflöte und Trommel
Michael Spiecker, Barockvioline
Miyoko Erhardt-Ito, Viola da gamba
Christoph Sommer, Laute und Barockgitarre
Karten:
9,- € | Junior!: 5,- €
oder Wie kommt man durch die Welt
Eine musikalische Schelmengeschichte nach wahren, erfundenen, lehrreichen und kurzweiligen Berichten zweier Schelme in unverhältnismäßig kriegerischen Zeiten mit Musik und Improvisation auf allerlei alten Instrumenten.
Simplicius Simplicissimus und Josef Schwejk kennen beide die Welt – jeweils ihre. Und wenn auch gute 300 Jahre zwischen ihnen stehen – ihnen macht keiner mehr etwas vor! Geschichten erzählen können sie beide, dass einem die Blumen auf dem Baum wachsen! Was aber, wenn sich die Zeiten vermischen und der eine wie der andere sich nur wundern, fürchten und staunen kann, dass trotz der drei vergangenene Jahrhunderte die Menschen nichts gelernt haben? Was würden sich die beiden wohl erzählt haben, „nach dem Krieg um 6“?
Festgottesdienst
14 • 10 • 2018
Kammerchor der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels
Orgel und musikalische Leitung: Thomas Piontek
Predigt: Pfarrer Martin Schmelzer
Schütz und Monteverdi
13 • 10 • 2018
La Venexiana
Giuseppe Maletto
Gabriele Palomba
Emanuela Galli
Daniele Carnovich
Valentina Coladonato
Fabio Bonizzoni
Nadia Ragni
Franco Pavan
Rossana Bertini
Sandro Naglia
Lucia Scannimanico
Leitung: Claudio Cavina
Karten:
25,- € | 18,- € | Junior!: 5,- €
Claudio Monteverdi, vor 375 Jahren gestorben, fasziniert und inspiriert noch heute. Für Claudio Cavina, den Leiter von La Venexiana, der sich während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn mit der Musik seines Namensvetters auseinandergesetzt hat, öffnete sich mit der Zeit ein neuer Blickwinkel auf den frühbarocken Meister. Aus diesem heraus präsentiert er mit seinem Ensemble immer wieder atemberaubende Interpretationen der Werke des „Divino Claudio“. Für das Programm in Weißenfels kombiniert Cavina die Werke Monteverdis mit denen eines anderen „musicus ecellentissimus“, eines ebenso großen Verwandlers von Text in Musik – Heinrich Schütz. Beide haben in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges gewirkt und Musik für unterschiedliche Anlässe geschrieben. Es ist der Klang einer Zeit, so individuell auch die musikalische Sprache beider Meister ist.
Maikäfer flieg
12 • 10 • 2018
Die Grenzgänger
Michael Zachcial (Gesang, Gitarre)
Felix Kroll (Akkordeon)
Annette Rettich (Violoncello)
Frederic Drobniak (Konzertgitarre)
Karten:
15,- € | Junior!: 5,- €
100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs präsentierten Die Grenzgänger ihr sechstes Programm mit Liedern aus dem Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg: Fast 3000 Lieder wurden zusammen mit mehr als 50 freiwilligen Helfern ausgewertet und die wichtigsten davon mit allen musikalischen Wassern der letzten hundert Jahre gewaschen und sorgfältig entstaubt. Hier erklingt erstmals die Original-Version von Lili Marleen, die Hans Leip 1915 selbst auf einem Zettel skizziert hatte. Viele anonym gebliebene Menschen, die sich einen Reim auf eine Welt machten, die in Flammen aufging, kommen mit ihren Liedern und ihrem Witz zu Wort. – Und plötzlich sind ein Andreas Gryphius und ein Paul Gerhardt gar nicht weit …
Orgelmusik zur Marktzeit
09 • 10 • 2018
Andreas Morys an der Ladegast-Orgel
Eintritt frei
Die regelmäßigen Orgelmusiken auf der 1864 von Friedrich Ladegast erbauten Orgel erfahren während des Musikfests eine besondere programmatische Akzentuierung. Auch in diesem Jahr nehmen die zu Gehör gebrachten Stücke Bezug auf das Thema des Festivals.
Wallenstein
07 • 10 • 2018
Figurentheater Liselotte Berlin: Nils und Carsten Niemann
Karten:
9,- € | Junior!: 5,- € (max. 35 Personen)
Friedrich Schillers gleichnamiger Bühnenklassiker in einer originalen Papiertheaterbearbeitung aus dem 19. Jahrhundert für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 8 Jahren.
„… mein Lied in meinem Hause“
07 • 10 • 2018
Dr. Maik Richter, Leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heinrich-Schütz-Hauses
Karten: 5,- € (max. 25 Personen)
Selten hat man das Gefühl, wirklich an einem ganz besonderen Ort zu sein – hier im Heinrich-Schütz-Haus stellt es sich unmittelbar ein: In diesem einzigen original erhaltenen Wohnhaus des Komponisten befindet sich seit 2012 eine moderne Ausstellung zu Leben und Werk des „Sagittarius“, deren Höhepunkt die wiederhergestellte Komponierstube unter dem Dach bildet. Hier kann man als wertvollsten Schatz zwei im Haus aufgefundene Notenfragmente von der Hand des Komponisten bestaunen und dem Meister beim Komponieren lauschen.
Der Ewige Gaukler
06 • 10 • 2018
Bob van Asperen, Cembalo
Klaus Büstrin, Lesung
Karten:
15,- € | Junior!: 5,- €
Werke von Antonio de Cabezon, Jan Pieterszoon Sweelinck, Orlando Gibbons, William Byrd, Louis Couperin, Claude Le Jeune und Johann Jakob Froberger
Das neue Buch des Erfolgsautors Daniel Kehlmann ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt. Ein Zeitgewebe, ein fesselndes Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben. – Im Gedenken an den Westfälischen Frieden, mit dem nicht nur der Dreißigjährige Krieg, sondern auch derAchtzigjährige zwischen den Niederlanden und Spanien beendet wurde, begeben wir uns auch musikalisch auf eine Reise durch Europa. Hier legt Bob van Asperen Hand an den Puls der Zeit und zeigt, wie Komponisten zwischen 1568 und 1648 Kriegsimpressionen und Friedenssehnsüchte verarbeitet haben.
Wandelkonzert
06 • 10 • 2018
Mitwirkende:
Chor der katholischen St. Elisabethgemeinde Weißenfels
Evangelischer Posaunenchor Weißenfels
Kammerchor Weißenfels
Tanzensemble Faux pas
Volkschor Langendorf
Weißenfelser Hofkapelle
Thomas Piontek
Eintritt frei
Es ist eine gute Tradition in Weißenfels, den Geburtstag des großen Sohnes der Stadt mit einem Wandelkonzert zu feiern, bei dem die ganze Stadt zum Klingen gebracht wird. Es ist die tiefe Verbundenheit der Weißenfelser mit Heinrich Schütz und seiner Musik, die mit diesem besonderen Tag zum Ausdruck gebracht wird.
Eröffnungskonzert
05 • 10 • 2018
Dorothee Mields, Sopran
Lautten Compagney
Martin Ripper – Blockflöte
Mathias Kiesling – Traversflöte
Birgit Schnurpfeil, Violine
Anne von Hoff, Violine
Catharine Aglibut, Violine
Andreas Pfaff, Violine
Ulrike Paetz, Viola
Ulrike Becker, Violoncello/Viola da gamba
Annette Reinfurth, Kontrabass/Violone
Hans-Werner Apel, Theorbe/Laute/Barockgitarre
Andreas Nachtsheim, Theorbe/Laute/Barockgitarre
Peter A. Bauer, Percussion
Laute und musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
19.00 Uhr, Heinrich-Schütz-Haus
Einführung zum Konzert
Karten:
35,- € | 20,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €
Kriegszeiten lehren immer auch etwas über Lebenswissen. Musik macht diese eindringlichen Erfahrungen hörbar – mal kunstvoll ausgestaltet, mal als populäre Melodie. Das ist der Kern, gewissermaßen der Kürbiskern des Programms, mit dem wir das diesjährige Heinrich Schütz Musikfest eröffnen.
In Königsberg, einer vom Dreißigjährigen Krieg verschonten europäischen „Friedensinsel“, lud der Organist und Komponist Heinrich Albert ab 1636 regelmäßig Freunde in eine Laube ein. Umrankt von Kürbispflanzen trafen sich Poeten, Komponisten, Mediziner und Ratsherren zum geistigen Austausch, zum Musizieren und auch, um an eine bessere Zukunft zu denken.
Begeben wir uns mitten hinein in dieses besondere Kapitel der Musikgeschichte und besichtigen wir mit Dorothee Mields, artist in residence 2018, unter der Lautten Compagney Berlin die „Musicalische Kürbishütte“ inmitten des alles versengenden Weltenbrandes.
Aber dem nicht genug, denn 300 Jahre später stand Europa wieder in Flammen, technisch aufgerüstet, perfide bürokratisch organisiert und alle Lebensbereiche erfassend – totaler in seiner Absicht und Wirkung. Was blieb, war die Bedeutung der Musik. Und so sind in das raffiniert durchkomponierte Konzertprogramm auch Lieder, Songs und Chansons der 1920er und 1930er Jahre eingewoben. Wir eröffnen das Musikfest mit einem musikalischen Ausrufezeichen – überraschend, bewegend, berührend und aufrüttelnd.
Musik von Friedrich Hollaender, Hanns Eisler und Kurt Weill in Kombination mit Werken von Komponisten der „Musicalischen Kürbishütte“ – Heinrich Albert, Johann Franck, Johann Nauwach, Johann Philipp Krieger, Nicolaus Adam Strungk sowie Heinrich Schütz
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
12 • 09 • 2018
Dr. Otto Klein ist bekannt für seine zahlreichen Publikationen zur Kulturgeschichte der Stadt Weißenfels. Sein 2014 erschienenes Buch Prinzessin Sophia von Sachsen-Weißenfels. Weißenfelser Barockgeschich-ten bietet erstaunliche Einblicke in den Alltag einer kleinen Ackerbürgerstadt im 17. und 18. Jahrhundert. Eine der 19 in seinem Buch erzählten Geschichten handelt vom „Wunderkind an der Hoforgel“, also von Georg Friedrich Händel (1685-1759) in Weißenfels (um 1692). Aus diesem Kapitel wird der Autor lesen und Musik der Händel-Zeit dazu präsentieren.
Barrierefreie Volksmusik
11 • 08 • 2018
Zum diesjährigen Sommerkon-zert entführt uns das Ensemble „Wirbeley“ aus Dresden auf eine märchenhafte Reise durch eine Welt fantastischer Klänge mit einem Instrumentarium, das ei-nem musikalischen Basar aus Düften des Orients und Böhmi-scher Dörfer gleicht.
„Wirbeley“: Anna Katharina Schumann (Blockflöten, Schalmei, Waldhorn), Hu Lu Si (Gesang), Cornelia Schumann (Bratsche, Gesang), Georg Arthur Schumann (Akkordeon, Singende Säge, Lyra, Gesang), Eike Geier-Tautenhahn (Trompete, Zink, Flöten, Gesang) und Michael Sapp (Schlagwerk, Esraj, Gesang).
Unerhörte Barockmusik
23 • 06 • 2018
Veranstalter: Straße der Musik e.V.
Daniel Schad (Vors.), Hegelstraße 73, 06114 Halle (Saale)
Unerhörtes Pantaleon – Hommage an Pantaleon Hebenstreit
Enikö Gimzery – Cimbalom, Psalter
Josephine Horn – Cembalo, Truhenorgel
Werke u.a. von Michael Praetorius, Samuel Scheidt, Johann Sebastian Bach,
Carl Philipp Emanuel Bach, Jean Baptiste Lully und Franz Liszt
Konzert im Rahmen des 8. Musikfestes „Unerhörtes Mitteldeutschland“
Karten 15 €, erm. 12 €
Kartentelefon 0345 5174170
Heinrich-Schütz-Haus 03443 302835
Abendkasse oder Online-Bestellung
http://www.unerhoertes-mitteldeutschland.de
Museumsnacht
09 • 06 • 2018
20:15 Sonderführung „Heinrich Schütz und Harry Potter“ – eine Spurensuche für Nachteulen
21:30 Nachtkonzert „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ – eine musikalische Lesung mit Thomas Fritzsch (Gambe und Lesung)
Kantaten-gottesdienst
27 • 05 • 2018
Veranstaltung zum Anlass des 25jährigen Bestehens des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V. im Rahmen des Weißenfelser Musikschatzes
Collegium Vocale Leipzig, Merseburger Hofmusik
Leitung: Michael Schönheit
Eintritt: frei
Foto: Merseburger Hofmusik
Weißenfelser Musikschatz
26 • 05 • 2018
Erstaufführungen aus der Musikaliensammlung der ehemaligen Ephoralbibliothek Weißenfels
Kirchenmusiken des Bach-Schülers und Zittauer Kantors Carl Hartwig (1709-1750)
Collegium Vocale Leipzig, Merseburger Hofmusik
Leitung: Michael Schönheit
Eintritt: 5 € bis 20 €
Veranstalter: Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Foto: Merseburger Hofmusik
Internationaler Museumstag
13 • 05 • 2018
11-12 Uhr – „Neutöner“
Mit Eule Hedwig auf neuen Pfaden durch das Heinrich-Schütz-Haus. Ein Rundgang nicht nur für Harry-Potter-Fans.
15-16 Uhr – Sonderführung mit Parallelführung für Kinder
Bilder einer Ausstellung
21 • 04 • 2018
Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €
Ermäßigung: Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.
Das Xenon Saxophonquartett zählt als international preisgekröntes Ensemble zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene. Zuletzt gewannen sie im März 2017 das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und den Sonderpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung Lübeck. Ein Konzert mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.
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Xenon Quartet: Benjamin Reichel, Adrian Durm, Lukas Stappenbeck, Anže Rupnik – Saxophon
Weißenfelser Hausmusik
10 • 04 • 2018
Eintritt frei
Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz“ Weißenfels im Konzert
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
14 • 03 • 2018
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €
Ermäßigung: Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.
Vier Töchter entstammen der Ehe von Clara und Robert Schumann. Christina Siegfried, die sich im Rahmen der Schumann-Briefedition mit dem Familienleben der Schumanns beschäftigte, stellt die Lebenswege der vier Frauen vor. Ob die Berühmtheit der Eltern alles eigene Hinaustreten erdrückte und ob Clara Schumann eher eine treusorgende, übermäßig besorgte oder gar eine Rabenmutter war, wird kenntnisreich beleuchtet.
Belvedere im Schütz-Haus
10 • 02 • 2018
Eintritt 10€, ermäßigt 7€, Schüler 5€
Ermäßigung: Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.
Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Belvedere/Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen
Weißenfelser Hausmusik
26 • 01 • 2018
Eintritt frei
Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz“ Weißenfels im Konzert
Basically Baroque
20 • 01 • 2018
Erwachsene 12 €, ermäßigt 9 €, Schüler 5 €
Im fein abgestimmten Zusammenspiel voller Leidenschaft und Brillanz erklingt Musik vom Hochbarock bis zu den Anfängen der Klassik. Aber auch ein zeitgenössisches Werk ergänzt das Konzertprogramm. Im Konzert erklingen Werke von Tommaso Motta, Giuseppe Tartini, Domenico Scarlatti, Johann Joachim Quantz, Giovanni Zamboni, Carl Friedrich Abel, Francesco Rizzi und Barry Mills.
JAHRESPROGRAMM 2018
01 • 01 • 2018
Hier geht es zum Download:
Seelentöne
09 • 12 • 2017
Ensemble Art d´Echo:
Kai Roterberg – Gesang
Klaus Eichhorn – Orgel
Magnus Andersson – Laute
Juliane Laake – Viola da gamba und Leitung
Suitensätze sowie Choräle und Lieder zum Advent aus dem „Berliner Gambenbuch“
Die Gambistin Juliane Laake entdeckte in der Französischen Nationalbibliothek Paris einen einzigartigen Schatz handgeschriebener Musik, dessen Herkunft auf die Brandenburger Hofkapelle des 17. Jahrhunderts zurückgeht. Aus dem sogenannten „Berliner Gambenbuch“ erklingt eine Auswahl mit Musik zu Advent und Weihnachten von Michael Praetorius, Johannes Jeep, Johann Walter, Caspar, Othmayer, Adam Gumpelzhaimer, Bartholomäus Gesius u.a.
Rumpel-stilzchen
03 • 12 • 2017
Lari fari:
Frieder Simons Original Kunstfiguren & Casper Theater aus Halle a. d. Saale
Eintritt 3 €
Puppenspiel für Familien und Kinder ab 4 Jahren
Die Prahlerei ihres Vaters hat die Müllerstochter in eine böse Lage gebracht. Gäbe es den Casper nicht, könnten wir uns über den versöhnlichen Ausgang der Geschichte nicht so freuen. Mit viel Witz, Spielfreude und musikalischer Begleitung lässt Frieder Simon das Grimmsche Märchen zu einem Erlebnis für Groß und Klein werden.
Höfische Weihnacht
03 • 12 • 2017
Eintritt frei
15:30 Uhr, Konzertsaal
RUMPELSTILZCHEN
oder der Gnom als Erpresser
Puppenspiel für Familien und Kinder ab 4 Jahren
Lari fari: Frieder Simons Original Kunstfiguren & Casper Theater aus Halle a. d. Saale
Eintritt 3 €
Pfefferkuchen verzieren in der Musikwerkstatt
Musik zum Advent und reichlich „Speis und Trank“ im Hof des Heinrich-Schütz-Hauses
Belvedere im Schütz-Haus
18 • 11 • 2017
Eintritt 10 €, ermäßigt 7 €, Schüler 5 €
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen
Willaert, Palestrina, Lassus
04 • 11 • 2017
Gesualdo Consort:
Nele Gramß – Sopran
Marnix de Cat – Alt
Charles Daniels, Harry van Berne – Tenor
Harry van der Kamp – Bass
BRISK Recorder Quartet:
Marjan Banis, Susanna Borsch, Bert Honig, Alide Verheij – Blockflöten
Eintritt 18 €, ermäßigt 15 €, Schüler 5 €
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Psalmen, Madrigale und Chansons der Renaissance
Mit Werken von Adrian Willaert, Giovanni Pierluigi da Palestrina und Roland de Lassus setzen BRISK und das Gesualdo Consort drei Großmeister der Renaissance ins Licht. Meisterhafte Interpretationen einer Musik voller Klangschönheit, perlender Variationen, tiefer Religiosität und starker Gefühle versprechen ein herausragendes Konzerterlebnis.
Abschlusskonzert
15 • 10 • 2017
Hille Perl, Viola da gamba
artist in residence 2017
Hannah Kilian, Viola da gamba
Adela Czaplewska, Viola da gamba
Sarah Small, Viola da gamba
Matthias Bergmann, Viola da gamba
Ensemble SARBAND
Mustafa Dogan Dikmen, Gesang
Celaleddin Biçer, Ney (Rohrflöte) und Kanun (Psalter)
Efstratios Psaradellis, Kemence (Fiedel)
Ugur İşık, Ajaklı Keman (Tenorfiedel)
Vladimir Ivanoff, Perkussion
Die wirbelnden Mevlevi-Derwische
Metin Erkuş und Cem Kagıtcı
Leipziger Synagogalchor
Ulrich Vogel, Orgel
Leitung: Ludwig Böhme
Konzeption, Arrangements und Gesamtleitung: Vladimir Ivanoff
16:00 Uhr, Heinrich-Schütz-Haus
Einführung zum Konzert
Karten:
19,- € | 14,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €
Sacred Bridges – Eine musikalische Reise für Frieden und Verständigung
Jüdische, christliche und muslimische Psalmvertonungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert
Juden, Christen und Muslime singen die gleichen Lieder der Trauer und der Freude, Sündenbekenntnisse, Lob- und Preislieder. Psalmvertonungen von Komponisten aus drei Religionen geben ein Beispiel dafür, wie die Psalmen als Quelle der Spiritualität, politisches Instrument, Verknüpfung von Tradition und Moderne, vor allem aber als ein die Menschen zueinander führender Weg dienen können. Die Kompositionen von Salamone Rossi, Claude Goudimel, J. P. Sweelinck und Alî Ufkî werden ineinander verschränkt, um die ursprünglich intendierte Wirkung der Psalmen wieder aufleben zu lassen: Geheiligte Brücken; zwischen Völkern, Religionen, zwischen Menschen.
Das Finale des Heinrich Schütz Musikfests ist daher mehr als ein übliches Konzert, denn es soll ganz bewusst in der Erweiterung auf alle Weltreligionen ein Brückenschlag sein, der Menschen und Glaubensrichtungen zueinander führt in einem faszinierenden Zusammenklang von Gesang, Instrumentalmusik und Körperausdruck.
Die Abenteuer des Simplicissimus
14 • 10 • 2017
Ensemble all‘improvviso
Mareike Greb, Tanz
Thomas Streipert, Erzähler
Martin Erhardt, Blockflöten, Einhandflöte und Trommel
Michael Spiecker, Barockvioline
Miyoko Erhardt-Ito, Viola da gamba
Christoph Sommer, Laute und Barockgitarre
Karten:
9,- € | Junior!: 5,- €
oder Von Bart-Krieg, Vogel-Nest und Verkehrter Welt
Eine musikalische Geschichte für die ganze Familie nach wahren, erfundenen, lehrreichen und kurzweiligen Berichten des edlen Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen mit Musik und Improvisation auf „allerley“ alten Instrumenten
„Es hat mir so wollen behagen, mit Lachen die Wahrheit zu sagen.“
(Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Simplicissimus Teutsch)
Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen beschrieb in seinem Hauptwerk, dem fünfbändigen Roman Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch das Leben „eines seltzamen Vaganten / genant Melchior Sternfels von Fuchshaim / wo und welcher gestalt Er nemlich in diese Welt kommen / was er darinn gesehen / gelernet / erfahren und außgestanden / auch warumb er solche wieder freywillig quittiert.“ Und dies „überauß lustig / und männiglich nutzlich zu lesen“. Simplicissimus berichtet also von den Abenteuern eines einfältigen Jünglings, eines „tumben Toren“, der zum Soldaten, Narren, Bauern, Räuber, Sklaven, Pilger und Einsiedler wird. Wir erleben das Sichzurechtfinden durchaus merkwürdigen Helden in einer verderbten Welt, der „jedem die Wahrheit so ungescheut sagt“.
Musikalische Reformationen
13 • 10 • 2017
Ensemble 1684
Viola Blache, Sopran
Alice Ungerer, Sopran
Helene Erben, Alt
Ulrike Kase, Alt
Florian Sievers, Tenor
Alexander Hemmann, Tenor
Tobias Ay, Bass
Markus Berger, Bass
Saskia Klapper, Violine
Judith Wicklein, Violine
Magdalena Schenk-Bader, Viola
Friederike Hübner, Viola
Katharina Litschig, Violoncello
N.N., Violone
N.N., Laute
N.N., Zink
Sebastian Kuhn, Zink
Julia Nagel, Posaune
Fernando Günther, Posaune
Masafumi Sakamoto, Posaune
Kammerchor Weißenfels
Einstudierung: Thomas Piontek
Orgel und musikalische Leitung: Gregor Meyer
18.00 Uhr, Museum Schloss Neu-Augustusburg
Einführung zum Konzert
Karten:
19,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €
Johann Rosenmüller zum 400. Geburtstag
Werke von Johann Philipp Krieger, Johann Rosenmüller und Heinrich Schütz
Es ist ein besonderes Kulturerlebnis, Werke an authentischen und auratischen Orten zu hören. In der Weißenfelser Schlosskirche weht der Geist der Musikgeschichte von Schütz bis Bach besonders stark. 1684 bis zu seinem Tod 1725 hat Johann Philipp Krieger hier gewirkt und akribisch alle Werke aufgelistet, die unter seiner Leitung erklangen. Neben eigenen Stücken gerät so auch Johann Rosenmüller in den Blick, dessen 400. Geburtstag es 2017 zu feiern und dessen ergreifendes Oeuvre es zu würdigen gilt.
Martin Luther, der wie kaum ein Zweiter die Kraft der biblischen Worte freizulegen wusste, verstand, dass die ‚Musica‘ wie keine andere Kunst im Stande ist, diese Kraft direkt erfahrbar zu machen, mithin die Menschen unmittelbar zu ergreifen. In seinen Chorälen manifestiert sich denn auch Luthers Wille, Texte durch die Musik zu verlebendigen und so deren innewohnende Glaubenskraft zu potenzieren. So nehmen mit Luther auch musikalische Reformationen ihren Ausgang, die insbesondere in der protestantischen Kirchenmusik des 17. Jahrhunderts ihre volle schöpferische Kraft entfalten.
Im Programm kommen drei Komponisten zu Wort, deren Wirkungszeiten in etwa dieses Jahrhundert überspannen und die allesamt Meister darin waren, Texte zum Leben zu erwecken und ihnen große existentielle Wucht zu verleihen: Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller und Johann Philipp Krieger. Da die drei Komponisten in Lehrer-Schüler-Beziehungen standen, lässt sich an ihren Werken auch die Entwicklung der protestantischen Kirchenmusik dieser Epoche wie durch ein Brennglas nachvollziehen.
… und feierten ein Fest
11 • 10 • 2017
Henrike Rucker, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses
Dr. Maik Richter, Projektleitung
Christa Maria Richter, Projektmitarbeiterin
Jochen Säckl, Projektmitarbeiter
Eintritt frei
„Weißenfelser, Merseburger und Zeitzer Festmusikkultur
im Spiegel der Hoftagebücher des Kurhauses Sachsen (1657–1746)“
Präsentation eines neuen Forschungsvorhabens der Martin-Luther-Universität Halle in Kooperation mit dem Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Die Fürsten waren kunstsinnig und musikliebend, sie feierten, und Musik durfte dabei nicht fehlen. So erstaunt es nicht, dass namhafte Komponisten wie Johann Beer (Weißenfels), Johann Philipp Krieger (Halle und Weißenfels), Johann Gottlieb Graun (Merseburg), David Pohle (Halle und Merseburg), Johann Theodor Römhildt und Johann Theile (Merseburg und Naumburg) an ihren Höfen erfolgreich wirkten. Andere berühmte Musiker machten ihre ersten musikalischen Erfahrungen an diesen Höfen, darunter Johann Friedrich Fasch und Georg Friedrich Händel in Weißenfels. Wiederum andere komponierten im Auftrag der sächsischen Herzöge, wie etwa Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann für den Weißenfelser Herzog Christian sowie Johann Friedrich Fasch und Gottfried Heinrich Stölzel für die Naumburger Messen im Auftrag des Zeitzer Herzogs Moritz Wilhelm.
Ausgangspunkt für diese hohe Blüte ist die Gründungszeit der jeweiligen Hofkapellen, die schon in die frühen 1650er Jahre fällt und die mit dem Namen Heinrich Schütz eng verbunden ist, der als Dresdner Oberkapellmeister auch die Einrichtung der drei Hofkapellen in Halle (Weißenfels), Merseburg und Zeitz begleitete.
Höfische Feste in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und Formen zu erfassen, ihre Kontinuitäten und Wandlungsprozesse über mehrere Fürstengenerationen hinweg zu dokumentiert, aber auch Komponisten, Dichter und andere Künstler und ihre Werke in den Kontext der Festgeschehnisse an den drei Höfen einzubetten, ist das Ziel eines Forschungsprojektes, das das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels initiiert hat und das an diesem Abend vorgestellt werden wird.
Orgelmusik zur Marktzeit
10 • 10 • 2017
Thomas Piontek an der Ladegast-Orgel
Eintritt frei
Die regelmäßigen Orgelmusiken auf der 1864 errichteten Friedrich-Ladegast-Orgel erfahren während des Musikfests eine besondere programmatische Akzentuierung. Auch in diesem Jahr nehmen die zu Gehör gebrachten Stücke Bezug auf das Thema des Festivals.
Thomas Piontek wurde in Halle an der Saale geboren. Erste musikalische Erfahrungen machte er beim Stadtsingechor zu Halle, dem ältesten Knabenchor Deutschlands. Thomas Piontek spielt verschiedene Instrumente. Lange Zeit war Oboe sein Hauptinstrument. Dann studierte er Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle. Seit 2005 ist Thomas Piontek Kantor an der St. Marienkirche in Weißenfels. Er leitet verschiedene Chöre, gibt Workshops und singt in zwei professionellen a-cappella-Gruppen, Java five und Slixs. Beide Gruppen geben weltweit Konzerte.
„mein Lied in meinem Hause“
08 • 10 • 2017
Henrike Rucker, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses
Karten: 5,- € (max. 25 Personen)
Selten hat man das Gefühl, wirklich an einem ganz besonderen Ort zu sein – hier im Heinrich-Schütz-Haus stellt es sich unmittelbar ein: In diesem einzigen original erhaltenen Wohnhaus des Komponisten befindet sich seit 2012 eine moderne Ausstellung zu Leben und Werk des „Sagittarius“, deren Höhepunkt die wiederhergestellte Komponierstube unter dem Dach bildet. Hier kann man als wertvollsten Schatz zwei im Haus aufgefundene Notenfragmente von der Hand des Komponisten bestaunen, die u.v.a. im Rahmen der Führung mit der Direktorin des Hauses zu sehen sein werden.
Festgottesdienst
08 • 10 • 2017
Kammerchor der evangelischen Kirchengemeinde Weißenfels
Leitung: Thomas Piontek
Predigt: Pfarrer Martin Schmelzer
Wir gläuben all an einen Gott
08 • 10 • 2017
artist in residence 2017
Viola da gamba und Leitung: Hille Perl
Dorothee Mields, Sopran
David Erler, Altus
Georg Poplutz, Tenor
Peter Kooij, Bass
Petra Müllejans, Violine
Judith von der Goltz, Violine
Julia Vetö, Viola da gamba
Christian Heim, Viola da gamba
Lee Santana, Laute und Theorbe
Klaus Eichhorn, Orgel
16.00 Uhr, Heinrich-Schütz-Haus
Einführung zum Konzert
Karten: 35,- € | 20,- € | 11,- € | Junior!: 5,- €
Werke von Balthasar Resinarius, Johann Pachelbel, Heinrich Schütz, Johann Theile u. a.
Die international gefeierte Gambistin Hille Perl ist artist in residence des Heinrich Schütz Musikfests 2017. Für viele Musikfreunde heißt Viola da gamba ganz einfach Hille Perl, sie ist geradezu ein Synonym für dieses Instrument. Dessen klangliche und technische Möglichkeiten bis an die Grenzen auszuloten, lockt sie immer wieder zu Experimenten. Aus dieser Neugier heraus entdeckt sie immer wieder Neues. So hat sie bspw. mit einer E-Gambe sich und den Zuhörern neue Klangwelten erschlossen. Stilistische Scheuklappen – Fehlanzeige.
Hille Perls künstlerisches Wirken dokumentiert sich nicht nur in einer weltweiten Konzerttätigkeit, sondern seit 1997 auch in regelmäßigen Einspielungen. Zahlreiche CD-Aufnahmen erhielten hochkarätige Musikpreise wie den Preis der deutschen Schallplattenkritik oder gleich dreimal den Echo Klassik. Als Professorin an der Hochschule für Künste Bremen widmet sie sich begeistert der Ausbildung ihrer Studierenden. Sie ist Mitglied und spiritus rector verschiedener Ensembles wie Los Otros, The Age of Passions oder The Sirius Viols. Schwerpunkt ihres musikalischen Repertoires ist die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Doch befragt sie die Werke unserer Altvorderen immer wieder nach ihrem Bezug zum Heute, zu uns. Ihr Statement: „Wahrscheinlich müssen wir selbst die Augen und Ohren und das Gewissen des Schöpfers der Welt sein.“, passt da zu ihrem beruflichen Grundsatz wie ihrer innigen Beziehung zu Pflanzen und Tieren, und es passt genau so zum Anliegen des diesjährigen Heinrich Schütz Musikfests.
Was ist Wahrheit?
07 • 10 • 2017
Prof. Dr. Matthias Tischer, Musikwissenschaftler, Philosoph und Kunsthistoriker, Berlin
Pfarrer Martin Schmelzer, Evangelische Kirchengemeinde Weißenfels
Eintritt frei
Annäherungen an ein schwieriges Thema – Podiumsgespräch
Die Frage: „Was ist Wahrheit?“, formuliert im Johannes-Evangelium (Joh 18, 38) Pontius Pilatus als Erwiderung auf die Bemerkung Jesu, in die Welt gekommen zu sein, um „Zeugnis für die Wahrheit“ abzulegen. Zahlreiche Religionshistoriker, Theologen, Philosophen, Juristen, auch Künstler haben versucht, zu ergründen, was hinter dieser antwortlos gebliebenen Frage stehen könnte: Skepsis, dass es gar keine Wahrheit geben könne? Zurückweisung des Wahrheitsanspruchs Jesu? Resignation in Bezug auf die Unmöglichkeit, Gerechtigkeit zu schaffen? Überlegene Toleranz des Mächtigen?
Worauf aber beruht die Feststellung, ‚wahr‘ zu sein? Sind es Tatsachen, die messbar, greifbar, feststellbar sind? – Wie relativ dies aber ist, hat schon Hannah Arendt festgestellt, denn: „Tatsachen sind der Gegenstand von Meinungen, und Meinungen können sehr verschiedenen Interessen und Leidenschaften entstammen, weit voneinander abweichen und doch alle noch legitim sein, solange sie die Integrität der Tatbestände, auf die sie sich beziehen, respektieren.“ (Wahrheit und Politik, in: Wahrheit und Lüge in der Politik. Zwei Essays).
Das Podiumsgespräch will sich ganz bewusst dieser schwierigen Frage widmen und sensibilisieren dafür, dass Luthers „Liebe zur Wahrheit“ nichts an Brisanz für unser Heute verloren hat.
Wandelkonzert
07 • 10 • 2017
mit Heinrich Schütz alias Dr. Johannes Kreis
Udo Becker – Martin Luther
Chor der St. Elisabethgemeinde
Gospelchor und Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde
Tanzensemble Faux pas
Vokalensemble Weißenfels
Volkschor Langendorf
Weißenfelser Hofkapelle
Weißenfelser Stadtmusikanten
Es ist eine gute Tradition in Weißenfels, den Geburtstag des großen Sohnes der Stadt mit einem Wandelkonzert zu feiern, bei dem die ganze Stadt zum Klingen gebracht wird. Es ist die tiefe Verbundenheit der Weißenfelser mit Heinrich Schütz und seiner Musik, die mit diesem besonderen Tag zum Ausdruck gebracht wird.
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
20 • 09 • 2017
Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Von Schütz zu Bach – ein Vergleich zweier Lebenswege
Der Weißenfelser Kinderarzt und Musikliebhaber Dr. Wolfgang Knopp zieht in diesem Vortrag einen Vergleich der Lebenswege von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach. Beide Komponisten waren mit Weißenfels eng verbunden.
Die Reihe “Ohrenschmaus im Schütz-Haus” richtet sich an Musikfreunde sowie kultur- und heimatgeschichtlich interessierte Besucher. Die Vorträge stellen musikgeschichtliche Themen anschaulich und gut verständlich in Wort, Musik und Bild vor. Getränke und kleine Köstlichkeiten können dabei in ungezwungener Atmosphäre genossen werden.
Musik und Macht
10 • 09 • 2017
Eintritt frei
Sonderführung mit Stephan Kujas, Denkmalpfleger Stadt Weißenfels
Die Führung gibt einen Einblick in das Schaffen von Heinrich Schütz in seiner Rolle als Hofkapellmeister in Dresden. Teil dieser Aufgabe war es, die Anlässe höfischer Repräsentation musikalisch auszugestalten. Dazu gehörten neben Gottesdiensten auch politische Treffen und Familienfeiern der kursächsischen Familie.
Musik und Macht
10 • 09 • 2017
Freier Eintritt
Sonderführung mit Henrike Rucker, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses
Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“. Heinrich Schütz wirkte ein Leben lang im Auftrag mächtiger Fürsten. Als Hofkapellmeister der Kurfürsten von Sachsen in Dresden hatte er das damals wichtigste musikalische Amt an einem protestantischen Hof inne. Sein Leben führte ihn aber auch an den dänischen Königshof sowie an verschiedene deutsche Höfe. Hatte die Musik Ausdruck der Macht-
und Prachtenfaltung zu sein, so stand dies für Heinrich Schütz nicht im Widerspruch zu den großen menschlichen und religiösen Botschaften seiner Werke. Ganz im Gegenteil wusste er die Kraft der Musik zu nutzen, in der lebendigen Ausgestaltung des Bibelwortes die Mächtigen zu mahnen und die Schwachen zu trösten. Die Führung durch das einzige authentische Wohnhaus von Heinrich Schütz widmet sich der Lebens- und Schaffensgeschichte des Komponisten unter dem Blickwinkel von „Musik und Macht“.
Steinmeister saaleabwärts
12 • 08 • 2017
Steinmeister:
Claudia Wahlbuhl – Violine, Gesang
Jan Werner – Gesang, Percussion, Akkordeon
Jan Geißler – Klarinette
Thomas Wahlbuhl – Akkordeon, Gesang
Mario Zoll – Gitarre
Holger Vandrich – Kontrabass
Eintritt: 7 €
Zum diesjährigen Sommerkonzert präsentiert die Naumburger Band „Steinmeister“ Heiteres, Unterhaltsames, Evergreens, fröhlichen selbstgemachten Folk sowie Wein-und Scherzlieder im Hof des Heinrich-Schütz-Hauses.
Ein Winzerausschank und unsere handgemachten Leckerbissen runden das Sommerkonzert kulinarisch ab. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Saal des Heinrich-Schütz-Hauses statt.
Musik am Weißenfelser Fürstenhof
10 • 06 • 2017
Cantus Thuringia:
Judith Devise – Sopran
Christoph Dittmar – Altus
Benjamin Glaubitz – Tenor
Carsten Krüger – Bass
Akademie-Barockensemble
Bernhard Klapprott – Orgel und Leitung
In Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
Konzert im Rahmen der Händel-Festspiele Halle
Eintritt 15 €, ermäßigt 12 €, Schüler 5 €
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Geistliche Kantaten von David Heinrich Garthoff und Werke von Johann Beer
Der Weißenfelser Hofmusiker David Heinrich Garthoff (um 1670-1741) wirkte als Musikdirektor am herzoglichen Gymnasium und galt zu seinen Lebzeiten als bekannter Komponist. Sein Schaffen ist heute gänzlich in Vergessenheit geraten, obwohl sich mehr als 60 Kantaten von ihm erhalten haben. Erstmals werden im Konzert ausgewählte Kantaten Garthoffs aus dem Thüringischen Landesmusikarchiv Weimar wiedererklingen. Ergänzt wird das Konzertprogramm durch Kompositionen des Weißenfelser Konzertmeisters Johann Beer (1655-1700).
15:45 • Heinrich-Schütz-Haus
Konzerteinführung mit Stefan Garthoff, Hochschule für Musik Weimar
Musik am Weißenfelser Fürstenhof
09 • 06 • 2017
Cantus Thuringia:
Judith Devise – Sopran
Christoph Dittmar – Altus
Benjamin Glaubitz – Tenor
Carsten Krüger – Bass
Akademie-Barockensemble
Bernhard Klapprott – Orgel und Leitung
In Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
Eintritt 15 €, ermäßigt 12 €, Schüler 5 €
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Geistliche Kantaten von David Heinrich Garthoff und Werke von Johann Beer
Der Weißenfelser Hofmusiker David Heinrich Garthoff (um 1670-1741) wirkte als Musikdirektor am herzoglichen Gymnasium und galt zu seinen Lebzeiten als bekannter Komponist. Sein Schaffen ist heute gänzlich in Vergessenheit geraten, obwohl sich mehr als 60 Kantaten von ihm erhalten haben. Erstmals werden im Konzert ausgewählte Kantaten Garthoffs aus dem Thüringischen Landesmusikarchiv Weimar wiedererklingen. Ergänzt wird das Konzertprogramm durch Kompositionen des Weißenfelser Konzertmeisters Johann Beer (1655-1700).
15:45 • Heinrich-Schütz-Haus
Konzerteinführung mit Stefan Garthoff, Hochschule für Musik Weimar
„Auf Spurensuche im Schütz-Haus“
21 • 05 • 2017
Eintritt frei
Sonderführung mit Henrike Rucker, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
Die Führung legt ein besonderes Augenmerk auf die Geschichte des Heinrich-Schütz-Hauses. Dabei wird an den hier geborenen Werner Meyer Behr (1902-1976) erinnert, der nach seiner Flucht vor den Nazis als Vizepräsident des Rates der aus Deutschland geflüchteten Juden in London wirkte.
Moritz der Gelehrte und seine Musik
13 • 05 • 2017
Ensemble Resonantia:
Doreen Busch – Mezzosopran
Frank Petersen – Theorbe / Laute
Bernadett Meszaros – Truhenorgel
Veranstaltung im Rahmen der Weißenfelser Museumsnacht
Eintritt frei
mit Werken von Heinrich Schütz, John Dowland, Hans Leo Hassler, Elisabeth von Hessen, Georg Schimmelpfennig u.a.
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel, der Entdecker, Förderer und Mäzen von Heinrich Schütz, war ein großer Musikfreund. An seinen Hof holte er berühmte Musiker wie John Dowland, Hans Leo Hassler und Michael Praetorius. Auch seine hochmusikalische Tochter Elisabeth von Hessen sang, spielte Laute und Orgel. Sie hinterließ uns mit ihrem persönlichen Lautenbuch einen Eindruck des Musizierens an einem deutschen Fürstenhof zu Beginn des 17. Jahrhunderts.
Im Jahr 2006 gegründet, entwickelte sich Resonantia unter der Leitung des Lautenisten Frank Petersen in kurzer Zeit zu einem gefragten Originalklang-Ensemble. Der künstlerische Schwerpunkt liegt in der Darbietung der Musik der Renaissance und des Barock. Einem größeren Publikum bekannt wurde Resonantia durch die Mitwirkung in der MDR-Sendereihe „Spur der Schätze“. 2013 veröffentlichte das Ensemble anlässlich des 450. Geburtstages des Komponisten John Dowland die CD „Fortune my Foe“. Im gleichen Jahr erschien eine weitere CD mit Werken des italienischen Komponisten Johann Hieronymus Kapsperger. Zusammen mit Gerhard Schöne und dem Leipziger Behindertenverband entstand die Musik zum Kinderhörbuch „Der kleine Löwe und seine Freunde“.
Weißenfelser Museumsnacht
13 • 05 • 2017
Freier Eintritt für das Museum und die Veranstaltungen
18 Uhr: Treffpunkt Louise-von-François-Haus
Museumspfad
Geführter Spaziergang zu den Weißenfelser Museen und Sehenswürdigkeiten unter Beteiligung mehrerer Weißenfelser Vereine
Heinrich Schütz (alias Dr. Johannes Kreis) begrüßt die Gäste vor seinem Haus. Begleitet wird er diesmal von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel, dem einstigen Gönner und Förderer des Komponisten in dessen Jugend.
21 Uhr
Nachtkonzert: Moritz der Gelehrte und seine Musik
mit Werken von Heinrich Schütz, John Dowland, Hans Leo Hassler, Elisabeth von Hessen, Georg Schimmelpfennig u.a.
Ensemble Resonantia:
Doreen Busch – Mezzosopran
Frank Petersen – Theorbe / Laute
Bernadett Meszaros – Truhenorgel
Weißenfelser Hausmusik
10 • 05 • 2017
Eintritt frei
Schülerinnen und Schüler der Musikschule
„Heinrich Schütz“ Weißenfels im Konzert
Herr, auf dich traue ich
28 • 04 • 2017
WESER-RENAISSANCE Bremen:
Monika Mauch, Dorothea Wagner – Sopran
David Erler, Bernd Oliver Fröhlich – Alt
Mirko Ludwig, David Munderloh – Tenor
Ulfried Staber, Felix Schwandtke – Bass
Manfred Cordes – musikalische Leitung
Eintritt 15€, ermäßigt 12€, Schüler 5€
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Deutsche Psalmvertonungen im Reformationsjahrhundert
Der Psalter spielt für das Christentum seit jeher eine zentrale Rolle. Häufig als „kleine Biblia“ bezeichnet, stellte er auch nach Luthers Auffassung ein Kompendium des Glaubens dar. Obwohl es Luthers Ziel war, die ganze Gemeinde aktiv am Gottesdienst zu beteiligen, dominierte in der Kirchenmusik zunächst noch die lateinische Sprache. Dies änderte sich erst ab der Mitte des 16. Jahrhunderts, als der Gebrauch der Volkssprache nahezu eine Funktion des Widerstandes übernahm. Aus dieser Zeit stammen die Psalmvertonungen von David Colerus (Köler), Gallus Dressler, Leonhard Schröter, Gregor Wagener und Johann Walter, die von dem renommierten Dirigenten Manfred Cordes und seinem Ensemble Weser-Renaissance erstmals wieder zum Klingen gebracht werden.
Ohrenschmaus im Schütz-Haus
22 • 03 • 2017
Eintritt 5€, ermäßigt 3€
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Georg Philipp Telemann und die Kirchenmusik am Weißenfelser Fürstenhof
Dass Telemann für die Weißenfelser Oper der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts Musik geliefert hat, ist seit langem bekannt. In den letzten Jahren hat Marc-Roderich Pfau aber auch nachweisen können, dass Telemann außerdem Kirchenmusik für die Herzöge von Weißenfels komponierte. Einer der Höhepunkte war seine in Umarbeitung erhalten gebliebene Festmusik zur 50-jährigen Wiederkehr der Kirchweihe der Schlosskirche St. Trinitatis.
Marc-Roderich Pfau (Berlin), geboren 1964 in Lübeck, studierte Judaistik in Jerusalem, evangelische Theologie in Tübingen, Heidelberg und Berlin und schloss 1995 mit dem Ersten Theologischen Examen (Diplom) an der Universität Hamburg ab. 1997 gründete er in Berlin eine theologische Fachbuchhandlung, deren Inhaber er bis heute ist. Er forscht über Kirchenmusiktexte der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Einige seiner Forschungsergebnisse wurden im Bach-Jahrbuch, den jeweiligen Mitteilungen der Internationalen Telemanngesellschaft und der Christoph-Graupner-Gesellschaft, in den Fasch-Studien der Internationalen Fasch-Gesellschaft, dem Jahrbuch Musik in Baden-Württemberg sowie den Zeitschriften Musik und Kirche und concerto veröffentlicht.
Belvedere im Schütz-Haus
11 • 02 • 2017
Eintritt 10€, ermäßigt 7€, Schüler 5€
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere / Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen
Musik der Empfindsamkeit
28 • 01 • 2017
Eintritt 12€, ermäßigt 9€, Schüler 5€
Ermäßigung:
Studierende, Auszubildende, Leistungsempfänger, Menschen mit Handicap, Mitglieder des Weißenfelser Musikvereins »Heinrich Schütz« e.V.
Der musikalische Stilwandel um 1750 brachte die Musik der Empfindsamkeit hervor, welche sich durch Betonung des Ausdrucks, häufige Wechsel der Emotionen und natürliche Einfachheit auszeichnete. Im Konzert erklingen Kammermusikwerke von Johann Wilhelm Hertel, Bach, Telemann, Homilius, Haydn und Mozart sowie von Johann Georg Linike, der als Musiker am Weißenfelser Fürstenhof wirkte.
CONCERT ROYAL, Köln – Bläserensemble auf historischen Instrumenten
Wurde 1987 von der Oboistin und Cembalistin Karla Schröter gegründet. Der Name des Ensembles, das zur Zeit seiner Gründung einen Schwerpunkt auf die Interpretation französischer Barockmusik gelegt hatte, leitet sich ab von F. Couperins Sammlung der „Concerts Royeaux“. Das Ensemble arbeitet sowohl als Kammermusikensemble als auch in Orchesterformationen mit barockem und klassischem Instrumentarium des 18. Jahrhunderts, im Bereich der Kammermusik insbesondere als Holzbläserensemble mit und ohne Continuoinstrumente, bei einigen Programmen unter Hinzunahme von Instrumenten wie Viola d‘Amore, Naturhörnern oder Naturtrompete. Erstmalige Wiederaufführung von Werken des 18. Jahrhunderts im kammermusikalischen, orchestralen und oratorischen Bereich sind eine Spezialität dieses Ensembles. Es war u.a. Gast bei Musica Flandrica, Belgien, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, dem Quedlinburger Musiksommer, dem Hohenloher Kultursommer, dem Deutschen Mozartfest Chemnitz, den Arolser Barockfestspielen, dem Festival Mitte Europa, Musikwochen Millstatt/Ö uva.Nach der CD „Bläserkammermusik der Brüder Graun“ folgten Gesamteinspielungen der Oboensonaten von Georg Friedrich Händel und Johann Sigismund Weiss sowie die Ersteinspielung von Händels Oper „Giove in Argo“, alle beim Label Musicaphon, Kassel. 2009 ist die CD „Musik aus sächsischen Schlosskirchen“, Werke für Barockoboe und Orgel von Bach, Krebs, Homilius, Tag, u.a. erschienen. Mitwirkung beim Hörbuch „Der Kopf des Georg Friedrich Händel“ erschienen im Oktober 2009 beim Label Cybele-Records. Im November 2010 erschien die Gesamteinspielung der 12 Sonaten für Oboe und Basso continuo von William Babell, von Kulturradio Berlin mit fünf Sternen ausgezeichnet. 2014 erschien eine Einspielung mit Bläserkammermusik von Johann Wilhelm Hertel, die im Oktober 2015 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wird. Die neueste Einspielung mit Concerti und Kammermusik des unbekannten, aber hervorragenden Komponisten Johann Georg Linike erschien im Oktober 2015.
Karla Schröter, die Leiterin des Ensembles CONCERT ROYAL, Köln, studierte zunächst Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman). Danach legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spiel historischen Oboen-Instrumente; zu ihren Lehrern zählen hier Paul Dombrecht, Marcel Ponseele und Michael Niesemann.Mit ihrem Ensemble führt sie eine umfangreiche Konzerttätigkeit in Kammermusik- und Orchesterformationen in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland durch. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf facettenreichen Programmen in Bezug auf Instrumentalbesetzungen und Werkauswahl. Durch ihre ständige Forschungstätigkeit in Bibliotheken im In- und Ausland können die Programme von „CONCERT ROYAL“ Köln mit immer wieder neuen, noch unbekannten Glanzlichtern aufwarten.
Andreas Boos studierte Blockflöte bei Gudrun Heyens und Cembalo bei Siegbert Rampe. Gleichfalls Traversflöte bei Laurence Dean. Er ist ständiger Begleiter des Kammerchors Westfalen, Niederrheinische Kammerchor und diverser andere Vokalensembles.
Organist und Cembalist bei Berkelbarock und leidenschaftlicher Sammler alter Musikinstrumente.
JAHRESPROGRAMM 2017
01 • 01 • 2017
Hier geht es zum Download:
Heinrich Schütz – Vater der deutschen Musik
21 • 05 • 2016
Eintritt frei
Dokumentarfilm (ARTHAUS 2015)
Ein Film von Jörg Kobel, für den neben internationalen Experten und Städten auch das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels als bedeutender Drehort ins Bild gesetzt wurde.
Der Regisseur über den Film:
„Heinrich Schütz ist der erste deutsche Musiker von Weltrang und prägte in seinen rund 40 Jahren als Hofkapellmeister in Dresden das Musikleben Europas wie kein Zweiter. Obwohl er „Vater unserer modernen Musik“ genannt wurde, geriet er nach seinem Tod lange in Vergessenheit. Sein Werk ist in seiner klaren Schönheit hochaktuell und damit fast schon wieder hypermodern. Der Film macht sich auf die Suche nach dem freudvollen, umtriebigen, kreativen Komponisten, dem Vorreiter der Moderne. Zu Wort kommen von Mitteldeutschland bis Venedig und Kopenhagen internationale Experten und Musiker, wie David Douglas Bryant, Bjarke Moe, Matthias Herrmann, Christina Siegfried, sowie Hans-Christoph Rademann, der die erste Schütz-Gesamteinspielung verantwortet.“
Buch & Regie Jörg Kobel
Kamera Conny Beißler Schnitt Stefan Urlaß
www.barbarossafilm.de
Sie können den Film als DVD auch in unserem Museumsshop erwerben:
DVD 66 Minuten, 16:9,
Verkaufspreis 19,90 €
Festtag zum 30-jährigen Bestehen des Heinrich-Schütz-Hauses
10 • 10 • 2015
Weitere Informationen:
Kartenvorverkauf
Tickethotline: (01805) 700 733*
*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €
Vorverkaufsstellen in Weißenfels:
Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de
Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de
Tel. (03443) 30 30 70
10:00 h, Treffpunkt Kloster St. Claren
WANDELKONZERT
mit „Heinrich Schütz “ (alias Dr. Johannes Kreis) und Weißenfelser Ensemble
Eintritt frei
15:00 h, Heinrich-Schütz-Haus
BEI SCHÜTZ ZUHAUSE
Gesprächsrunde zur Geschichte und Perspektive des Heinrich-Schütz-Hauses
Henrike Rucker, Direktorin des Schütz-Hauses, im Gesprächmit Landrat Götz Ulrich, OB Robby Risch und weiteren Gästen aus Kultur und Denkmalpflege
Eintritt frei
16:00 h, Heinrich-Schütz-Haus
ICH BIN EINE RUFENDE STIMME
Filmvorführung
Heinrich Schütz zum 400. Geburtstag
DEFA-Dokumentarfilm zum Bach-Händel-Schütz-Gedenkjahr 1985
16:30 h, Festsaal des Fürstenhauses
WUNDERVOGEL
Karneval der Tiere anno 1607
Eine musikalisch-tierische Geschichte für Kinder von 5-10 Jahren und natürlich die ganze Familie
Christine Marx, Schauspiel
Capella de la Torre:
Birgit Bahr (Pommer), Detlef Reimers (Posaune),
Annette Hils (Dulzian), N.N. (Laute),
Katharina Bäuml (Leitung, Schalmei
Eintritt 8 €, Kinder 5 €
19:30 h, St. Marienkirche
FESTKONZERT
Im Garten der Liebe
Vertonungen von Texten aus dem Hohelied Salomos
mit Werken von Heinrich Schütz, Melchior Franck, Andreas Hammerschmidt, Christoph Demantius u.a.
Cappella Sagittariana Dresden
Norbert Schuster, musikalische Leitung und Violone
Eintritt 5 € bis 19 €
Zum 430. Geburtstag von Heinrich Schütz
08 • 10 • 2015
Christian Steyer, Lesung
Magnus Andersson, Laute
Karten: 12,- € | Junior!: 5,- €
Weitere Informationen:
Kartenvorverkauf
Tickethotline: (01805) 700 733*
*0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €
Vorverkaufsstellen in Weißenfels:
Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
Nikolaistraße 13
06667 Weißenfels
Tel. (03443) 30 28 35
Email: info@schuetzhaus-weissenfels.de
Touristinformation Weißenfels
Markt 1 | 06667 Weißenfels
Email: info@weissenfelstourist.de
Tel. (03443) 30 30 70
„ruhm von jugendt auff“
Lesung aus Briefen von Heinrich Schütz mit Lautenmusik des 16. und 17. Jahrhunderts
Christian Steyer ist ein Multitalent. Er spielt, spricht, komponiert, singt. Mit seiner faszinierenden Stimme hat er nicht nur das Leben von „Elefant, Tiger & Co.“ begleitet, sondern auch den „Heinrich Schütz“ für das 2012 wieder¬eröffnete Musikermuseum in Weißenfels gesprochen. Er liest – und man kann ihn diesmal leibhaftig vor Augen haben – aus originalen Texten Heinrich Schütz‘. Begleitet wird er vom bemerkenswerten Lautenisten Magnus Andersson. Der in Schweden geborene Musiker studierte in Stockholm bei Sven Aberg und in Bloomington (USA) bei Prof. Nigel North, ist als Solist, Kammermusiker und Basso-Continuo-Spezialist international unterwegs und lebt seit 2011 in Berlin. – Der Jubilar des Tages hätte sicher nichts gegen ein solches „Geburtstagsständchen“!
Belvedere im Schütz-Haus
• •
Eintritt: 8€, Schüler 5€
Solo- und Kammermusik verschiedener Epochen
Ohrwürmer für Kinder
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Ensemble: all’improvviso
Preis: 3€ pro Kind
Buchungen bitte bis spätestens zum 17.11.2023 über info@schuetzhaus-weissenfels.de oder telefonisch unter der Rufnummer 03443 302835.
Das Ensemble „all’improvviso“ präsentiert auf heitere und zum Mitsingen anregende Weise im Heinrich-Schütz-Haus die schönsten Ohrwürmer der Barockmusik und Kinderlieder.
„mich allezeit in der frembde auffgehalten“ – Heinrich Schütz in Dänemark und Italien
• •
Dr. Maik Richter – Führung und Anspiel
Heinrich Schütz war ein vielgereister Musiker – für sein Zeitalter höchst ungewöhnlich, da das Reisen äußerst beschwerlich war. Sein Lebensweg führte ihn von Köstritz nach Weißenfels, von Weißenfels nach Kassel, von dort nach Marburg und Venedig. Aber auch als er seine Lebensstellung in Dresden fand, reiste er viel: nach Breslau, Torgau, Venedig, Cremona Kopenhagen, Hamburg, Lübeck, Wolfenbüttel … und immer wieder in die Stadt seiner Kindheit – nach Weißenfels, wo er am Ende eines langen und beschwerlichen Lebens zusammen mit seiner Schwester Justina seinen Alterswohnsitz hatte. Gehen wir mit Schütz auf Reisen in die beiden wichtigsten Städte seines Wirkens außerhalb Deutschlands – nach Kopenhagen und Venedig.































































































































































































































































































































































